Jean-François Copé se présentera à la primaire à droite, un de plus contre Nicolas Sarkozy. Jean-Pierre Raffarin soutiendra Alain Juppé. Et le parti ? Il bât de l’aile. Sa démarche n’est pas claire. Il se trouve entre deux feux : celui d’une gauche plus ou moins boitillante et le FN, avec tout son langage musclé. Certains pensent qu’il faut pactiser avec Marine Le Pen et ses troublions. Taper sur les étrangers, sur tous ceux qui cherchent une terre d’asile. Ce qui est insupportable à l’heure actuelle en France, c’est que la plupart des formations font du clientélisme. Celui qui tape le plus dur aura-t-il les faveurs des électeurs ? C’est une illusion de croire que tous ces coups de gueules ramèneront au bercail toutes les brebis égarées. Ce dont le peuple a besoin, c’est une ligne claire. Sans une personnalité propre, c’est de la récupération. Cela fait vraiment désordre. Le seul qui me semble être dans la capacité d’avoir une politique indépendante est le maire de Bordeaux. Il est certes de droite, mais un homme pouvant rassembler. Il a de l’expérience et ne souffle pas du vent comme l’ancien président. Ce dernier est capable d’humilier les citoyens issus de l’immigration, que pour glaner des voix. Il faut absolument lui faire barrage. Le spectacle actuel de ce parti, qui se dit du centre-droit, est absolument désolant. Mais il représente bien l’état de la nation. Celui de la dérive ! Que des bêlements dans tous les sens, au lieu de se mettre enfin à la tâche. A-t-on mérité de tels dirigeants ? Sont-ils le miroir d’une situation qui se détériore de plus en plus ? Il serait grand temps de faire le ménage de part et d’autre de l’échiquier politique. De trouver des options qui pourraient mener la France dans des eaux plus calmes. Pour que cela se fasse, il nous faut pas de tribuns qui pratiquent que la peur, la critique ou la polémique. Il nous faut des constructeurs ayant des programmes clairs. Il serait temps de jeter son regard sur l’avenir. Weiterlesen

Dada wird hundert! Der Mensch ist ausschließlich auf positive Dinge fixiert. Warum nicht auch einmal vom Negativen ausgehen?! Sind wir ehrlich: 1916, was gab es da Positives? So gut wie nichts! Die Zeit des Ersten Weltkriegs. Vom 21. Februar bis 18. Dezember 1916 tobt die Schlacht um Verdun. 700.000 deutsche und französische Soldaten werden getötet oder verwundet. Am Ende der Schlacht stellt sich der Frontverlauf an der Westfront nahezu unverändert dar, im Reich beginnt der Steckrübenwinter. Mit vor dem Hintergrund der Sinnlosigkeit des maschinellen Abschlachtens entsteht Dada.

Dadaismus verweist auf eine kulturkritische Kunstrichtung, die 1916 im Züricher Cabaret Voltaire begann. Der Name „Dada“ leitet sich aus der französischen Kindersprache für „Steckenpferd“ ab; angeblich ist Hugo Ball beim zufälligen Blättern in einem Wörterbuch darauf gestoßen. Diese zwei Merkmale, Unsinn und Zufall, stellen bereits die wichtigsten Kennzeichen des Dadaismus dar. Künstler des Dadaismus sind: Hans Arp, Johannes Baader, Hugo Ball, Marcel Duchamp, Max Ernst, Hans Höch, Raoul Hausmann, Francis Picabia, Kurt Schwitters, Tristan Tzara.

Sehr bald nach dem Ersten Weltkrieg und unter dessen Einfluss auf die Künstler wurde die damals herrschende Stilrichtung des Expressionismus von neuen Richtungen teils überlagert, teils abgelöst, insbesondere durch den Dadaismus in Frage gestellt.

Die Dadaisten richten sich gegen die in ihren Augen veralteten gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen, vor allem aber protestieren sie gegen den Krieg, dessen Sinnlosigkeit sie manifestieren wollen. Expressionisten sind spießig, wird man zu spießig als Expressionist, werde man Dadaist, sagte man dazumal. Der Expressionist ist gefangen in gesellschaftlichen und künstlerischen Normen, die Kunst der Dadaisten hingegen ist eine Kunst des Nonsens, sozusagen eine Antikunst, deren Inhalte im Manifest von Tristan Tzara festgehalten werden: Es wird mit dem Kunstbegriff experimentiert und Alltagsgegenstände werden zu Kunstobjekten erklärt, zudem werden die Grenzen zwischen den Kunstgattungen fließend.

Bei den Bühnenauftritten werden bruitistische (von frz. bruit = Lärm) Konzerte, groteske Tänze und Gedichte aus inkohärent zusammengefügten und sinnlosen Wortfetzen, insgesamt von absurd kostümierten Menschen dargeboten. All diese Begebenheiten sollen den Zuschauer provozieren und diesem einen Spiegel vorhalten. Die Maschine ist ein Leitmotiv des Dada, allerdings wird diese – anders als bei den Futuristen – nicht verherrlicht, sondern als Symbol für die missratene gesellschaftliche Situation hinzugezogen.
Der Kern der Strömung strahlt von Zürich bald nach ganz Europa und sogar in die Vereinigten Staaten aus, unterscheidet sich aber in den jeweiligen Schwerpunkten: Während man sich in New York beispielsweise für die Stellung der modernen Kunst interessiert, geht es den deutschen Dadaisten eher um die gesellschaftliche Krise im Nachkriegsdeutschland. In Frankreich ist durch die Mechanisierung unterbewusster Vorgänge eine Affinität des späteren Surrealismus für die Dada-Kunst erklärbar.

Man kann streiten, ob ein „Konzert des Schweigens“, ein „Ausstellung von Nichts“ oder ein „Buchstabengedicht“ Kunst oder Kitsch bzw. Schwachsinn ist; eines ist dem Dadaismus gelungen: Er hat uns den Spiegel vorgehalten, man denkt über die dargestellten Dinge nach. Es ist nicht die schöne Statue, die der Maler auf Leinwand bannt. Nein! Es ist der schmutzige Putzlappen oder die achtlos weggeworfene Kinderpuppe. Aus menschlichen Gesichtern wachsen Maschinenteile. All das muss uns doch zu der Frage leiten: Warum? „Delectare et prodesse“ (Horaz – Ars Poetica), Kunst soll „erfreuen und nützen“. Ob Dada erfreut, liegt im Auge des Betrachters. Genützt hat die Stilrichtung. Es haben sich viele Zeitgenossen Gedanken über die Darstellungen der Künstler gemacht und – nach hundert Jahren – auch der Verfasser.

Der Dadaismus war in vielerlei Hinsicht ein sehr großer und radikaler Schritt in der Kunstgeschichte. Er brachte viele Neuerungen in der Technik der bildenden Kunst hervor, hatte dafür gesorgt, dass zahlreiche Tabus in der Kunstszene gebrochen wurden und die Kunst nicht mehr nur Abbild der Wirklichkeit ist, sondern mehr. Dada hat den Weg für den Surrealismus bereitet. Einige Dadaisten wurden Surrealisten, die sich weniger auf das „Anti“ konzentrierten, sondern sich eher mit der sinnlich wahrgenommenen Welt befassten und damit, wie man sie am besten verwirren konnte. Man ließ die reale Welt mit der des Traumes verschmelzen und begann den Betrachter vor schier unlösbare Rätsel zu stellen.

Der Dadaismus starb in den 1920er Jahren eines natürlichen Todes durch Desinteresse; oder schlichtweg, weil er, der gegen Normen aufbegehrte, eben solche gebildet hatte.

 

Que reste-t-il d’autre alternative à François Hollande d’élargir l’échiquier politique à l’approches des élections présidentielles de 2017 ? Avec la participation de Jean-Marc Ayrault et des verts, il essaie de colmater les brèches, qui ont été provoquées par la politique droitière de Manuel Valls. La réforme de la constitution en ce qui concerne la déchéance de la nationalité est à des années lumières de ce que tous militants de gauche considèrent comme étant une valeur de base. Celles de l’humanisme, du dialogue, de la solidarité. La dureté du texte adopté a pour but de séduire un électorat du centre et de la droite modérée. Bien que je comprenne ce qui a pu amener à prendre de telles décisions, elles me mettent mal à l’aise, car je ne peux pas les concevoir mentalement. Il est nécessaire de se défendre, de combattre sans merci Deach et tous ceux qui se laissent tenter par le terrorisme. La répression policière doit être des plus efficaces. Je conçois parfaitement que l’état d’exception soit prorogé dans une telle situation. Tant que les menaces sont actuelles, l’État se doit de montrer de la poigne. Mais après ? Il serait indispensable de tout mettre en œuvre afin de retrouver une cohésion, qui se base sur les valeurs de la république. Elles ne peuvent pas être répressives. Exclure des individus de la France, aussi dangereux soient-ils, n’est pas une solution. En faire des apatrides, des parias, n’arrangera à la longue personne. Par contre la loi doit être appliquée dans toute sa rigueur et ceci sans concessions. C’est le seul moyen de lutter contre le virus qu’est le fondamentalisme islamique et de tous ses effets pervers. Malgré un avis contraire à ce sujet, Jean-Marie Ayrault a accepté le poste qu’on lui a proposé, ceci aussi dans le but de faire entendre la voix de la gauche du PS. Weiterlesen

Lieber Pierre,
fatale Entwicklung, die ich nicht schön reden will, die aber dennoch jede Menge Widersacher hat – auch im Netz. Es gibt viele positive Aktionen, wie z.B. das Sperren von Kommentarfunktionen oder gar der Nutzer, wenn rechtsradikale Parolen verbreitet werden. Leider nicht überall, wie ich erfahren durfte, was für mich jedoch mehr Unprofessionalität zeigt als klare Strategien der Medien-Portale. Nun, ein Donald bleibt für mich ein Donald und der war eigentlich schon immer eine Lachnummer! Sollten die Amerikaner solch einen innerlich maroden Typ mit überspitztem Selbstbewusstsein an die Spitze ihres Landes hieven, dann fällt mir dazu nichts mehr ein. Auch eine Frau Petry ist für mich jenseits des guten Geschmacks und jenseits der ernstzunehmenden Liga. Wer will denn so eine geistlose, radikale Furie sehen? Das sind lediglich die ebenfalls Geistlosen oder hasserfüllten Hirne, die wir als Neonazis oder braune Gewalt kennen. Auch im Netz verstecken sich hinter Schlips und Kragen und einem „anständigen Profil“ absolut kranke Rassisten, die nichts ungenutzt lassen, um ihren Hass zu verbreiten.
Lieber Pierre, es zeigten sich keinerlei Straftaten durch Flüchtlinge, die neu in unser Land gekommen sind, aber leider erhebliche Übergriffe von bereits langjährig Ansässigen, wie wir alle wissen. Hier hat die Eingliederung in unsere Gesellschaft fehlgeschlagen und in diesem Fall bin ich durchaus für eine eindeutige Verurteilung und Abschiebung, zumal es sich oft um sichere Herkunftsländer handelt.
Dennoch gibt es ein großes Mitgefühl an der gegenwärtigen Situation und gerade im Bereich der Schriftstellerei und der Künstler, wird der Ruf nach Freiheit, Gerechtigkeit und Unterstützung für fremde Kulturen und Menschen immer lauter. Das muss auch so sein, es ist unsere Aufgabe. Es ist Arbeit dieser Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, dem rechtsradikalen Gedankengut einen Riegel vorzuschieben und immer, immer wieder für Toleranz und Akzeptanz zu kämpfen. Jeder Mensch hat das Recht auf ein unversehrtes und freies Leben und wir -als demokratisches Land, dem es übrigens sehr gut geht – dürfen das nie vergessen und müssen es in dem Rahmen gewähren, der uns möglich ist. Inwiefern Europa nun bereit ist, ebenso aktiv zu sein, wird sich zeigen und ich schaue gespannt, in welches Land ich zukünftig weiterhin guten Gewissens reisen werde oder eben nicht!
Lieber Pierre, Angstmacherei ist immer der falsche Ansatzpunkt und ich möchte dagegen steuern. Angst hat noch nie jemanden positiv weitergebracht und auch in dem Fall der Negativität ist es der falsche Begleiter. Schauen wir multikulturell in die Zukunft und heißen wir die fremden Kulturen willkommen, die uns Eindrücke und Gewinne bringen werden, vorausgesetzt, die Integration wird gelingen. Deutschland wird das verkraften können und auch benötigen, denn wir alleine sind nichts in einer internationalen Welt. Den Deppen, die das nicht sehen wollen kann ich nur immer wieder sagen….ihr Idioten, was wäre denn Deutschland, wenn wir nun Deutsch blieben und alle Grenzen dicht machen? Ein Haufen Schrott, der weder Inspiration noch Import/ Export und oder Vielfalt in sehr vielen Bereichen kennt. Der Osten hat ein großes Problem, das sagte ich schon mehrfach. Es liegt an der Perspektivenlosigkeit, der Arbeitslosigkeit und dem leider immer noch tristen Dasein mancher Regionen. Ist das ein Ergebnis von Inzucht, bei der sich schräges, verwerfliches Gedankengut weitervererbt hat? Upps… anders kann ich mir diese braune Scheiße nicht erklären. Trotzdem sollten wir auch in diesem Fall nicht alle über einen Kamm scheren, denn es gibt auch dort jede Menge Menschen, die nicht ausländerfeindlich gesonnen sind. An denen halten wir uns fest und ich wünsche mir, dass man die maroden Hirne von Frau Petry & Co. umgehend mal nach Syrien verfrachtet. Dort könnten sie sicher gute Arbeit machen und gleich mal alles abknallen, was ihnen nicht passt oder im Idealfall selbst Opfer werden.

 

In diesem Sinne, auf eine internationale Welt,
liebe Grüße, Petra

 

© Petra M. Jansen

http://jansen-marketing.de

Hier a eu lieu un remaniement gouvernemental. Le nouveau ministre des affaires étrangères est Jean-Marc Ayrault, l’ancien premier-ministre. Il est de formation germaniste et parle parfaitement la langue de Goethe. Il s’est toujours intéressé aux relations franco-allemandes et les considère comme étant la pierre d’achoppement de l’Union Européenne. Avec sa nomination il serait souhaitable que des solutions soient trouvées pour sortir de la crise dans laquelle est plongée l’UE. Partout des euro-septiques qui menacent de faire bande à part, des populistes qui montrent leurs biceps, des détracteurs qui prônent le nationalisme. Avec Jean-Marc Ayrault nous avons affaire à un homme qui soutient de toutes ses forces le grand projet continental. Il ne fait aucun doute qu’il se lancera dans la mêlée, non seulement pour sauver ce qu’il y encore à sauver, mais pour faire évoluer l’Europe toute entière dans un esprit de solidarité. Il est personnellement un réaliste, mais pas seulement un pragmatique sans cœur. Il a des idées qu’il voudrait voir réalisées. C’est avant tout dans le couple franco-allemand, qu’il voit une chance de reprendre du poil de la bête. Ses relations étroites avec bon nombre de responsables germaniques peuvent être la clef de nombreuses solutions concernant l’UE dans son ensemble. Il est à prévoir qu’il mettra toute sa force afin de resserrer encore plus l’amitié existante. Cela permettrait aux partenaires de prendre des initiatives indispensables afin de faire bouger les choses. Il est un chaud partisan d’un système plus démocratique. Il a toujours condamné l’autocratie de Bruxelles et prôné plus de droits pour le parlement européen. L’arbitraire de la commission et des autres institutions est pour lui un frein, qui déboute bien des citoyens. Un grand nombre d’entre-eux rejettent le grand projet européen, parce en ce qui concerne le Brexit. Weiterlesen

Liebe Petra,

sollte ich die Ehre haben, einen Vortrag über Ethik zu halten, würde ich mich so ausdrücken: Liebe Damen und Herren (ich gehe davon aus, dass die ganze Menschheit gut ist, denn es wäre doch merkwürdig, mein Publikum mit: „Böse Damen und Herren“ anzusprechen, oder?).
„Sehen sie nicht, dass man dabei ist, unsere christlichen Werte zu zerstören? Insofern gebe ich Frau Petry Recht – nur mit der Knarre können wir unsere moralischen Ideale verteidigen. Sich gegen die barbarische Eindringlinge zu schützen, um unsere ethnische Ethik hochleben zu lassen, ist ein natürlicher Reflex. Aus paritätischen Gründen, darf niemand ausgelassen werden. Frauen und Kinder sollen selbstverständlich abgeknallt werden, wenn Gefahr besteht. Eine stinknormale Sache, nicht wahr? Apropos Kinder, kann ich ihnen klar machen, was ich unter Werten verstehe? Wenn die Regensburger-Dompatzen vernascht wurden, geschah das aus Nächstenliebe, das steht doch schwarz auf weiß im Evangelium. „Liebe den Nächsten, wie dich selbst“. Wenn Patrioten Asylantenheime in Brand setzen, geschieht es aus Leidenschaft zur Heimat. Helden, die sich für uns alle aufopfern. Ausländer zu beschimpfen, gehört auch zu den legitimen Waffen um uns zu schützen und wenn gemogelt wird, wie bei VW, ist es halt ein Kavalier-Delikt, das nur eine Bagatelle ist. Der Deutsche ist ehrlich, das wissen alle und nie könnte er etwas Schlechtes anstellen, wie es die Feinde unserer inneren Ordnung behaupten. Wir, die Sauberen, wissen was gut oder schlecht ist. Was die Luft angeht, ist sie von Garmisch bis nach Flensburg rein, es sei denn, es werden zu viele Kebabs geröstet und wenn noch Knoblauch im Spiel ist, hat es ein Hauch von Dekadenz, die halt nur von außen kommen kann. Stoppt die Zehen, bevor wir in einem widerlichen Gestank ersticken!

Was gilt es zu verteidigen? Vor allem die Banken, wie die Deutschen, die nach einer Diffamierungskampagne heute die Zeche bezahlen müssen. Lauter anständige Krawattenträger werden mit Mist beworfen. Leute, die es mit uns allen so gut meinen. Anständige Bürger sind nie korrupt, das ist hier ein Fremdwort. Das behaupte ich laut und stark, denn korrupt sind nur die Bananenfresser, basta. Und wenn wir den Staat bescheißen, tun wir es aus Nachsicht. Wie sollten wir Solidarität üben, wenn die Kohle fehlt? Hat eine brüderliche Gemeinschaft es nicht verdient, respektiert zu werden? Und wenn es den Armen nicht gefällt, sollen sie gefälligst zurück in die DDR wandern. Kommunisten, die sich erlauben, ihre Klappe zu öffnen und dabei Almosen erhalten, das ist skandalös. Pardon, was habe ich gesagt? Die DDR gibt es doch nicht mehr, aber dafür einen sehr lieben und smarten Genossen in Nord-Korea und wenn sie weiter renitent sind, schicken wir sie zu Onkel Trump sobald er Präsident ist. Unser großer Bruder, unser geistiger Mentor, den wir zu schätzen wissen. Hat er nicht gesagt: raus mit den Muslimen? Da bräuchte man keine Moscheen mehr. Und die Juden? Natürlich sind sie an allem schuld.

Liebe Petra, ich könnte es so fortführen, aber mache es nicht. Was ich da schreibe ist von den Stammtischen entnommen und wenn es so weiter geht, werden wir bald wieder Bücherverbrennungen erleben, KZ errichten und Zyklon B anwenden. Leute wie Frau Petry wecken böse Geister auf und werden dafür beklatscht. Mit dem guten Adolf, wird noch gespart, aber auch dieses Gespenst wird wieder auftauchen. Eines kann ich nur feststellen, unsere Werte sind in den Keller gerutscht. Es geht nur um die Kohle, um das Mobben, um das Morden. Sind das die Werte, die wir unbedingt verteidigen müssen? Was haben wir heute noch zu bieten? Ich höre auf, das ist zum Kotzen.

In diesem Sinne
Umarmungen,
Pierre
//pm

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorfinanzierung erwägt Bundesfinanzminister Schäuble eine Obergrenze für Bargeldzahlungen. Hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit hat unter anderen der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, große Bedenken.

Der Staatsrechtler Papier hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. „Dies wären nicht gerechtfertigte Eingriffe in Freiheitsrechte, nämlich in die Vertragsfreiheit und Privatautonomie“, sagte dieser gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Bundesverfassungsgericht habe immer wieder betont, „dass die Freiheitswahrnehmung der Bürger nicht total erfasst und registriert werden darf“.

Die Bundesregierung erwägt, wie andere europäische Länder, eine Obergrenze für Bargeldzahlungen einzuführen. Im Gespräch ist ein Limit von 5.000 Euro. Befürworter erhoffen sich, auf diese Weise Terrorfinanzierung, Geldwäsche und Schwarzarbeit eindämmen zu können.

Der SPD-Finanzexperte Carsten Schneider verteidigte das Vorhaben. In der Bundesrepublik würden pro Jahr um die 60 Milliarden Euro gewaschen und nur ein Prozent der kriminellen Gelder werde eingezogen. Die könne der Staat nicht akzeptieren, so Schneider. Deutschland sei inzwischen ein „Eldorado“ für Geldwäsche. Neben einer Bargeld-Obergrenze von 5.000 Euro müsse auch der 500-Euro-Schein abgeschafft werden. Dies sei das Zahlungsmittel bei Schwarzgeldgeschäften im großen Stil.

Papier kritisiert hieran: Eine gesetzliche Bargeldobergrenze und der Zwang, auf elektronische Zahlungsmittel zurückzugreifen, bedeuteten einen „kräftigen Schritt hin zur weiteren Reglementierung, Erfassung und verdachtslosen Registrierung“. Auch fordere das Grundgesetz, dass diese Maßnahme zum Schutz des Gemeinwohls wirklich geeignet und erforderlich ist, was vorliegend nicht nachgewiesen sei.

Der ALFA-Europaabgeordnete Hans-Olaf Henkel sieht die von der Bundesregierung geplante Einführung einer Bargeldobergrenze als Vorstufe für die Abschaffung des Bargelds. Die Obergrenze sei der „Einstieg in einen totalen finanztechnischen Überwachungsstaat“.

Henkel sagt, die Europäischen Zentralbank (EZB) versuche seit geraumer Zeit, mit Nullzinsen „und demnächst vermutlich mit Negativzinsen“ die Konjunktur in der Euro-Zone anzukurbeln. „Kein Bürger kann solchen Negativzinsen entgehen, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Er muss den Banken dann Zinsen für sein Geld zahlen, dass er dort hat. Will sagen: Sein Geld wird täglich weniger“. Die einzige Möglichkeit, sein Geld dieser „Enteignung“ zu entziehen, sei das Bargeld, das der Bürger vom Konto abheben könne.

Die wollen die Negativzinsen vorbereiten und dem Bürger jede Möglichkeit nehmen, sich diesem Zugriff zu entziehen“, sagte Henkel. Im Übrigen könnten die Negativzinsen auch als Gebühr getarnt werden, wird weiter zitiert in DIE WELT. „Dann erheben die Banken Gebühren dafür, dass sie unser Geld verwalten.“ Wenn das Bargeld verschwinde, werde der Staat anschließend auch den Besitz von Gold regulieren oder gar verbieten, weil dieses sich vermutlich rasch als Ersatzwährung herausbilden könne.

Auch der Deutsche Richterbund hatte sich skeptisch gezeigt. Es sei relativ einfach, Geldflüsse zu verschleiern und Geldwäsche zu betreiben, sagte kürzlich dessen Präsidiumsmitglied Peter Schneiderhan gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Dies geschehe durch Überweisungsketten und durch die Nutzung von Konten, die unter Verwendung einer falscher Identität eröffnet worden seien. „Die Abschaffung von Bargeld würde daher Terrorismusfinanzierung oder Geldwäsche nicht verhindern, sondern nur auf elektronische Zahlungswege verlagern.“

Punktum! Nach einer „Eingewöhnungsphase“ werden die Negativzinsen kommen und das Bargeld verschwinden. Um die Zinsen – die das Ersparte aufzehren – zu vermeiden, muss der Bürger das Geld bar abheben, was dann aber nicht mehr möglich ist. Um uns den ganzen „Zinsstress“ zu ersparen, werden die Kreditinstitute einen „Service“ anbieten, bei welchem sie die Bereitstellungszinsen „bequem von unserem Konto abbuchen“.

Total Control!

 

Jean-Luc Mélenchon a annoncé sa candidature à la présidentielle de 2017. Il n’a pas attendu qu’il y ait des primaires. Son programme sera anti-européen et aura un relent de populisme. On est loin du temps où les formations de gauche réussissaient à parler d’une même voix. Ce qui se passe là est désolant, parce ce que une telle attitude ne tient pas compte de la situation actuelle, où l’intolérance devient étouffante. Au lieu de nous tirer dans les pieds, une démarche commune serait vitale. Cela ne veut pas dire de vouloir tout aplanir. Les partis doivent garder leur personnalité, se battre pour leurs convictions, mais dans un contexte qui encourage la discussion, non pas la division. François Mitterrand l’avait bien compris. L’union de la gauche a été réalisée au niveau institutionnel. Il a été possible de former un gouvernement dans lequel aussi les communistes avaient leur place. Les valeurs sociales étaient mises au premier rang d’une démarche commune. Lorsqu’on voit les problèmes auxquels sont soumis les citoyens dans un contexte économique tendu, il serait temps de se poser des questions fondamentales. Comme celles de savoir comment faire redémarrer la machine industrielle, sans pour autant étouffer les ouvriers et les employés, lutter contre un chômage qui gagne en particulier les jeunes ? Ce sont des questions fondamentales qui ne peuvent pas être répondues à coups de gueule. Cela demande une indépendance d’esprit, que n’a pas le dogmatique Mélenchon. Il se situe encore dans une politique ringarde qui n’a plus lieu d’être. Ses solutions sont d’un autre temps. Il ne s’agit pas de pénaliser une partie de la population au profit d’une autre. De faire payer un peu plus les riches est une chose, de les mettre sous tutelle une autre. C’est le débat actuel aux USA, où le démocrate Bernie Sanders a le vent en poupe en sommant les plus privilégiés à partager leurs bien avec tous ceux qui vivent dans la précarité. Je suis certes pour une telle démarche, mais à condition qu’elle n’étouffe pas la poule aux œufs d’or. Weiterlesen