Liebe Nashörner,

Pierre Mathiasangeblich können die Chinesen besser ficken, wenn man eure Hörner in Puder verwandelt, deshalb seid ihr gefährdet. Bald wird man euch nur noch in den zoologischen Gärten bewundern können. Solch eine Idiotie wäre lachhaft, wenn es sich nicht um eine „Endlösung“ handeln würde. Nein, wenn es um einen gut funktionierenden Schwanz geht, kann alles vernichtet werden. Wenn es so ist, schäme ich mich, ein Mann zu sein! Vielleicht käme ein Naturschützer auf die wahrhaftig gute Idee, die Chinesen zu kastrieren, dann hätten die Chirurgen einen guten Job. Keine Arbeitslosigkeit mehr! Soweit sind wir noch nicht, weil es nicht den guten Sitten entsprechen würde. Und eines noch: die Chinesen werden dringend gebraucht, um unsere marode Marktwirtschaft zu retten, sie kaufen alles, was zu haben ist. Das geht aber nur, wenn die Potenz vorhanden ist. Mit schlappen Schwänzen würde unsere Ökonomie kaum überleben. Wir ihr seht, liebe Nashörner, wir stehen vor großen ethischen Problemen. Weiterlesen…

P J - ohne Ornament P - plus ! 150x150Mein wunderbarer Mann, ich fühle dich. Du bist nicht da, trotzdem bist du da und ich rieche den Duft deines Leibes, deiner Liebe, deiner Lust, die mich allgegenwärtig begleitet. Wie ein Hauch von Luxusessenz haftet er auf meiner Seele. Sie geht mit dir, egal wohin. Ganz egal wohin. Nimm einen Baum, der ohne seine Wurzel nicht leben kann oder sieh unter deine Füße auf den Boden, ohne den Du versinken würdest. So gehören wir zusammen, untrennbar zusammen und leben eine große Liebe. So vertraut ist mir deine Stimme, dass ich sie nicht zu hören brauche, um zu wissen, dass nur sie mich beruhigen kann. Erregend, zart und doch so männlich ist sie wie ein wunderschönes Lied, an dem ich mich niemals werde satt hören können. Geliebter, mein herrlicher Geliebter, unter dir bin ich ich. Mit dir bin ich alles. Bist du weg, bist du da und doch fehlt ein Hauch von dem, was mich vollendet. Du bist Liebe, ich bin Liebe. Liebend funktionieren wir besser. Liebend sind wir gnädig und gelassen. Gegenüber den ständigen Versuchen, uns zu verwirren, anzugreifen, zu überfordern. Ich will nur noch deine Küsse spüren in dem Moment, in dem ich dieser Welt zum Abschied winke. Meine Hand lässt dich los, damit du frei bist, mir zu folgen. Mein Mann, mein geliebter Mann…

© Petra M. Jansen

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Rostra-AusrufezeichenWie oft im Leben hat man eigentlich zu büßen für die Fehler der anderen? Dein eigenes Leben geht den Bach runter, weil das Leben deines/r Liebsten schon lange vorher beschissen war. Dabei konntest du gar nichts dazu, hast dich einfach verliebt. Und das kommt – wie immer – ohne Warnung, ohne Ankündigung, ohne Schutzschild. Mittendrin steckst du plötzlich in einem verkackten Leben, das nicht mal deines ist. Freude und Liebe bekommen den Rost der Vergangenheit und steht eigentlich schon auf dem Abstellgleis. Doch es dauert, bis du das merkst und bis es soweit ist, verläuft die Kurve von ganz oben nach ganz unten. Zum Schluss kriegst du nicht nur das Elend des anderen aufgedrückt, sondern der/die macht dich auch noch dafür verantwortlich und wertet dich ab. Sonst könnte wohl niemand den selbst verzapften Mist ertragen. Wie kommst du eigentlich dazu, dass man dich in so einen Film verstrickt und du am Ende der Verlierer ist? Der traurige Abschied kommt bestimmt. Am Ende stehst du da und fragst dich, welche Chance das eigentlich hatte. Gar keine. Es bestand nicht wirklich eine echte Chance, denn die Vergangenheit prägte zu sehr. So düster es auch klingen mag: lieber alleine weiter, als der Sündenbock oder das seelische Auffangbecken für gescheiterte Existenzen zu sein und mag es wenig altruistisch klingen: bist du ein Schwein, dass die Jauche eines alten Schweinestalls aufsaugen muss? Nein.

 

©Petra M. Jansen

 

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Liebe Liebenden,

 Pierre Mathiaswas habe ich mir da angetan. Ist eine Rede über die Liebe keine abgelutschte Angelegenheit? Ist das nicht als ob man abgetragene Klamotten immer wieder anziehen würde? Ist darüber nicht alles gesagt worden? Aber nein… Oder doch? Sie ist quälend, auffordernd, manchmal auch lästig. Sie schaltet oft den Verstand aus, was nicht gerade nützlich ist. Blindes Verhalten, das zum Abgrund führen kann. Leute, das weiß ich und doch lasse ich mich immer wieder von ihr einfangen. Ich könnte sie verdammen und tue es nicht! Sie bringt einen Reiz, der für mich existentiell ist. Ich muss an dieser Stelle an einem engen Freund denken, der mir eröffnete, dass er sein ganzes Leben nie jemand geliebt hätte. Heute ist er über 80 und weiß, dass ihm etwas gefehlt hat. Nur könnte er nicht exakt definieren was. Ohne Liebe steckt man mitten in einer Wüste oder besser gesagt im Garten Eden, umgeben von einer nicht greifbaren Schönheit. Er kann sie schon definieren, aber hat sie nie in sich gefühlt. Sie bleibt für ihn volatil wie ein Fremdkörper. Auch der Schmerz, den die Liebe verursachen kann, ist ihm persönlich unbekannt. Er fühlt einfach nichts! Dann besser eine unglückliche Liebe! Weiterlesen…

Liebe Selbstmörder,Pierre Mathias

 ja, ich sage es mit größter Klarheit: Jahrelang war ich ein Gegner des Selbstmordes und ich wollte einfach nicht verstehen, dass jemand ein Geschenk Gottes aus eigener Hand vernichtet. Seit einiger Zeit frage ich mich, ob das Leben wirklich ein Segen ist? Wenn ich sehe, was um uns passiert, bin ich unsicherer denn je und auch die Einsamkeit der älteren Menschen stimmt mich nachdenklich. Oft warten Menschen in Spezialeinrichtungen auf ihren Tod, die für die Allgemeinheit zur Last geworden sind. Es ist berechtigt, sich Gedanken zu machen, ob die Gesellschaft das tragen soll und muss, einfach weil die Medizin große Fortschritte gemacht hat und aus einer „faustischen“ Sicht die ewige Jugend preist? Dieses Ethos wird für viele zur Qual – anstatt sich einfach hinzulegen und zu sterben, werden sie künstlich aufgepäppelt, um das Geschäft mit der Gebrechlichkeit zu befördern und mit Verlaub gesagt: Das ist zum Kotzen! Weiterlesen…

Liebe Würdenträger,Pierre Mathias

 muss die Kirche arm sein, um glaubwürdig zu sein? Müssen die Bischöfe betteln gehen, um ihre Frömmigkeit publik zu machen? Franziskus hat recht, wenn er die Geldgier aus den Köpfen seiner Hierarchie jagen will. Ein sehr hartnäckiges Vorgehen. Solange Würdenträger in Luxus-Badewannen das irdische Wohl suchen, sind 15.000 € eine Lappalie. Kaum mehr als eine Portokasse. Dass diese Summe viele Kinder vor den Hungertod retten könnte, ist mancherm Bischof nicht eingefallen. Was sich in Limburg abgespielt hat, gehört zum Zeitgeist, zur kapitalistischen Realität. Die Soutane macht keinen Halt davor. Was mich, liebe Würdenträger, am meisten berührt, ist die Tatsache, dass einige von euch bis zur Wahl des neuen Papstes dieses Verhalten ganz normal gefunden haben. Wer es so hoch geschafft hat, muss belohnt werden! Er gehört einfach nicht zum Lumpenproletariat! Da es unter euch viele feige Hunde gibt, wagen es nur wenige Franziskus offen ihre Meinung zu sagen. „Baue keinen Mist, Heiliger Vater. Was 2000 Jahren Gültigkeit hatte, wirft man nicht einfach weg!“ Würde er deswegen seine Meinung ändern? Ich denke nicht! Weiterlesen…

Reform – Zurück in die Vergangenheit

 

Die zwei Michel aus der Straße: Sie stehen am Gartenzaun beieinander. Einer davor, der andere dahinter. So wie immer eigentlich … Die kleine Straße, ist sie nicht ein wenig abseits des großen Stromes der Zeit?! Ihre Bewohner bleiben verschont von manchem modernen Gedöns, sind froh und glücklich mit ihrem Leben. Was sie aber nicht mögen ist, wenn man sie belächelt und als verschrobene Hinterwäldler bezeichnet. Das sind sie ja nun wirklich nicht. Ein wenig abseits vom Zeitgeschehen, aber nicht uninformiert. Darauf legt man hier, in der kleinen Straße, großen Wert!

Gelesen? Die katholische Kirche stellt das Zölibat von Priestern zur Diskussion!

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Liebe Depressive,

 Pierre Mathiasseit Jahren leide ich immer wieder an Depressionen. Sie kommen oft ohne einen speziellen Grund und lähmen mich ganz einfach. Deshalb habe ich mir vorgenommen, eine Analyse zu machen, die mehr als zehn Jahren dauerte. Sie hat mir äußerst viel gebracht und mir die notwendige Energie verliehen, um auch im Alter aktiv zu sein. Ich besitze ein gutes Instrumentarium, um mich gegen seelische Angriffe zu wehren. Dennoch sind auf dieser Strecke noch immer tiefe Löcher vorhanden, die mich sehr belasten. Immer wieder der Eindruck, in eine Falle zu geraten, die mich erstickt. Langsam kam mir das spanisch vor. Auf Rat einer sehr engen Freundin bin ich zum Arzt gegangen, um mein Blut untersuchen zu lassen. Ihre Vermutung war richtig, dass es sich um einen somatischen Mangel handelt. Hätte mir mein Leidensweg, der sich über mehr als 40 Jahre vollstreckte, erspart werden können? Wenn ja, wäre ich die Persönlichkeit, die ich heute bin? Hätte ich die Sensibilität, die jeder Kreative braucht, um etwas auf die Beine zu stellen? Wer wäre ich heute, wenn ich mich über Jahren mit Chemikalien voll gepumpt hätte? Fragen, die ich nicht beantworten kann. Weiterlesen…