Liebe Hunde,

Pierre Mathiaswas sich die Menschen alles einfallen lassen. Sie glauben alles über uns zu wissen und wollen uns einreden, dass wir schön artig sein sollen. Und sie? Haben sie sich im Spiegel angeschaut? Lauter kläffende Köter! Das sind die meisten Zweibeiner und wenn ihnen etwas nicht passt, bellen sie wie wir und greifen an. Und diese aggressiven Gestalten wollen uns die guten Manieren beibringen? Das finde ich eher deplatziert. Warum sollen wir auf das Kommando „Sitz“ unsere Arschbacken belasten anstatt überall zu schnüffeln? Viele Herren, die im wahren Leben nur schleichende Gestalten sind, wollen Macht zeigen und die üben sie auf uns aus. Um jede Art von Widerstand abzuwenden, schicken sie uns in die Hundeschule und glauben, uns mit Leckereien in Waschlappen verwandeln zu können. Irrtum, es ist wie bei den Zweibeinern – der Eine sind folgsam, der Andere pfeift auf gute Manieren und zieht die Freiheit vor. Klar, es ist immer von Vorteil etwas zu lernen. Wenn wir eine gute Komödie spielen, können wir unsere Bosse ruhig stellen und das zählt, um ein ruhige Existenz zu haben. Weiterlesen…

Mein lieber Herr, es kann nicht sein. Es stockt mir der Atem, wenn ich ihre Worte höre, die mich eiskalt innerlich erstarren lassen, weil ich Rostra-Ausrufezeichenes nicht wage, ihnen frei in die Augen zu blicken. Welcher Hass schlägt mir da entgegen? Welche Demütigung ihres Wesens ist ihnen widerfahren? Ehren sie nicht den Menschen neben ihnen? Den Femininen ebenso wie den Maskulinen? Die ich so sehr schätze mein Leben lang, das ich sie nur achten kann? Ist es ihr Ernst, dass sie eine Frau in eine zweitklassige Hure zer-reden und geistig umgeben sind von lauter Nutten? Ist es wahr, dass sie eine Verabredung zu einem Glas Wein oder einem Dinner in einem Restaurant als Anzahlung auf „das Kommende danach“ ansehen? Lieber Herr, sie haben es in ihrem Leben mit höchst unkultivierten Schlampen zu tun gehabt, die leichtfertig – ihre nicht vorhandene Weiblichkeit – billig verkauft haben. Denken sie nach, bevor sie eine Dame mit einem solchen Unfug belästigen. Ihre Haltung zeigt mir ihre Enttäuschung oder vielmehr ihre wahre Gesinnung und das ist wirklich sehr, sehr schade. Halten sie sich zurück mit den Worten, das es keinen Unterschied mache und eine Frau, die gerne die Sexualität lebt, gleichzusetzen sei mit einer Hure. Das Spiel der „Liebe“ hat immer zwei Gesichter: eines, das sich preisgibt und eines, das sich etwas nimmt. In ihrem Falle, lieber Herr, haben sie eine höchst seltsame Vorstellung von Huren und Frauen, wie ich finde. Sie machen doch mit, oder nicht? Sind sie nun der Freier? Einer, der für Sex bezahlt und sich danach sorgfältig den Schwanz mit einem Papiertaschentuch abtupft um woanders weiter zu vögeln? Dann gehört es ihnen nicht besser. Eine Frau mit Charakter lässt sich nie bezahlen, für nichts in der Welt gäbe sie ihren Körper oder ihr Herz – für nichts, außer für die menschliche, ehrliche Zuneigung und die kann „Mann“ nicht erkaufen. Ihre Äußerungen sind diffamierend, abwertend und dumm. „Sie wollen alle immer nur ficken. Warum lassen sie sich dafür eigentlich nicht bezahlen? Es macht keinen Unterschied, ob sie sich zum Essen einladen lassen oder einen Hunderter nehmen. “ Es gefriert „Frau“ das Blut in den Adern und man glotzt auf einen eiskalten, innerlich abgewrackten Menschen, der ein unwürdiges Urteil von sich gibt und wohl der Dame, die ihm seinen ausgegebenen Wein ordentlich in die Fresse schüttet! Prost Lady, ich bin dabei.

Mich würde es nicht wundern, wenn dieser Typ einen ordentlichen Mutterkomplex hätte…und lassen Sie sich nie von so einem Hanswurst zum Drink einladen…

 

© Petra M. Jansen

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Liebe alte Knochen,

Pierre Mathiaswir sind immer wieder geneigt kluge Sprüche von uns zu geben und in der Regel stellen wir „die schreckliche Jugend“ an den Pranger. Das finde ich unter aller Kanone und wenn der Satz kommt: „Wie hatten mehr Anstand, wir waren fleißiger, hatten mehr Respekt zu den Alten“ bekomme ich die Krätze. Nein, unsere Kinder sind prima, ein wenig zu brav aus meiner Sicht. Mehr Pepp könnte nicht schaden um unsere verpennte Gesellschaft auf Trab zu bringen, aber was bieten wir ihnen an? Eine Gesellschaft, in der niemand mehr sicher sein kann. Noch nie war es so schwer eine Arbeit zu finden und wenn das gelingt, weiß niemand wie lange er beschäftigt werden kann. Jeder steht auf Messers Klinge und muss damit rechnen eines Tages zur Schar der Arbeitslosen zu gehören – manchmal auch der Penner, die nur noch in der Flasche nach Träumen suchen. Wer kann heute sagen, dass er bis zum Ruhestand beschäftigt wird? Wer kann sicher sein, dass er nicht in die Altersarmut gedrängt wird? Trotz diese wunderbaren Perspektiven, halten sie die Stange. Liebe alte Knochen, dem solltet ihr Rechnung tragen. Weiterlesen…

Streifen durch die Nacht,P J - ohne Ornament P - plus ! 150x150

dabei einatmend den sanften Wind,

der noch keinen Frühling trägt

und keinen Winter in sich birgt.

Samtene Dunkelheit liegt über dem Feld,

dem Feld,

auf dem ich stehe

und die Nacht einatme,

die mir Leben gibt.

 

Streifen durch die Zeit,

die einst da war

und nicht mehr wiederkommen darf.

Ein Nasentropfen tropft auf meine Lippen,

die deinen Namen vergessen haben.

 

Der Schatten der kargen Baumwipfel

lacht auf mich herab,

wohl wissend, was ich fühle,

es umarmt mich die Wahrheit,

die ich schon lange in mir trug.

 

Und der kleine Fluss neben dem Feld ist ruhig,

so ruhig wie mein Herz,

das ich einmal zu dir trug

und das

schwimmend im Fluss,

eines Tages,

den Ozean

erreichen wird.

 

Streifen durch die Nacht,

es macht so glücklich,

das

ich die Sterne riechen kann.

Ich liebe dich,

du warme Nacht,

ich liebe deine wahre Wärme,

die Demut der stillen Weisheit,

die in dir wohnt.

 

 

© Petra M. Jansen

 

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Liebe Kinder,

Pierre Mathiasheute wende ich mich an euch, weil die Erwachsenen nicht mehr fähig, sind etwas dazu zu lernen. Kurz gesagt: sie benehmen sich sehr oft daneben und sind verletzend. Wie ist das zu erklären? Sehr oft leiden sie an Minderwertigkeitskomplexen und wollen sie mit einem herben Auftreten kompensieren, das führt zu Kriegen, liebe Kinder. Hinzu kommt, dass viele dieser Exemplare im Bett ihre Schwierigkeiten haben. Schlechte Erziehung, hat so merkwürdig es auch erscheinen mag, etwas mit dem Sexualverhalten zu tun. Wer darüber steht, braucht sich nicht wie ein Hahn zu verhalten, denn er steht ganz einfach über solchen Dingen. Und die Frauen? In der Regel sind sie zickiger und wollen sich somit bei Schwächeren Vorteile ergattern. Die Menschheit ist schon ein mieser Haufen! Daran muss man sich leider gewöhnen. Wer Sympathie verbreitet kann sich in einem Nu in einen Kotzbrocken verwandeln. Was tun, wenn man solchen Attacken ausgesetzt ist? Am besten sie ignorieren und sich nur nicht auf dieses niedrige Niveau begeben. Weiterlesen…

Die Türken vor Wien? Das war vom 27. September bis zum 14. Oktober 1529 und nochmals bei der zweiten Belagerung vom 14. Juli bis 12. September 1683, als die Truppen des Osmanischen Reiches ins Abendland eingedrungen waren. Bei der Schlacht am Kahlenberg zogen sich schließlich die osmanischen Armeen zurück. Der Islam hatte schon mehrfach Einzug in Europa gehalten und diverse Prägungen hinterlassen, auf welche betroffene Regionen gerne zurückgreifen und auch stolz darauf sind. Der Legende nach soll das Croissant 1683 in Wien erfunden worden sein. Croissant wie „croissant de lune“, was nichts anderes bedeutet als „zunehmende Mondsichel“. Ja, der werden Erinnerungen an den türkischen Halbmond wach. Und das ist zutreffend. Gemäß der Legende soll ein Wiener Bäcker durch jenen auf den Standarten der Feinde vor den Stadttoren zum Backen der Leckerei inspiriert worden sein, die ab da ihren eigenen Siegesfeldzug durch Europa antrat. Die Franzosen lassen grüßen … Weiterlesen…

Lieber Seitenspringer,

 Pierre Mathiasdie Liebschaft zwischen François Hollande und der Schauspielerin Julie Gayet veranlasst mich, einige Gedanken über den Seitensprung zu machen. Erstens möchte ich betonen, dass dies eine private Angelegenheit ist und dass es uns einen Dreck angeht, aber auch ein Präsident ist nur ein Mensch. Bevor wir ihn mit moralischen Sprüchen bewerfen, sollten wir in einen Blick in unseren eigenen Stall werfen, denn in den meisten Beziehungen gibt es Brüche, die zu einem Seitensprung führen können – niemand bleibt davon verschont. In unserer Gesellschaft sind wir Reizen ausgesetzt, die mit einer sogenannten moralischen Haltung kollidieren und es gehört schon eine starke Willenskraft dazu, um sie zu ignorieren. Neben der Lust kommt auch die Liebe. Sie ist völlig unberechenbar und fängt uns mit in ihren Krallen. Wir stehen wehrlos da und können nicht erklären, warum wir so befangen sind. Mit der Ratio hat das nichts zu tun, auch nicht mit der Vernunft und, dass Seitensprünge Schäden verursachen, ist kein Geheimnis. Aber mit guten Worten sind sie nicht zu vermeiden, sie gehören zur Fatalität und das sollten wir so annehmen und das Beste daraus machen. Weiterlesen…

Pierre MathiasLiebe Sozialisten,

François Hollande hat sich bei der Pressekonferenz des 14. Januar vom Sozialismus getrennt und er hat sich als Sozialdemokrat entpuppt! Dieser Schritt ist von größter Bedeutung in Frankreich, es ist ein heftiger Schritt zur politischen Mitte. Er hat mit Recht erkannt, dass es ohne eine aktive Mitwirkung der Wirtschaft keinen Ausgang aus der Talfahrt geben könnte. Der Pakt der Verantwortung verpflichtet die Unternehmer anders vorzugehen. Die Familien-Abgaben werden gestrichen. Sie wurden alleine von ihnen getragen und das bedeutet 30 Milliarden Ersparnisse – dazu kommen andere steuerliche Vorteile. Im Gegenzug erwartet der Präsident die Errichtung von neuen Arbeitsplätzen. Außerdem wird der Staat sparen, der Beamte-Apparat soll gestraft, die Prozeduren vereinfacht werden. Das beinhaltet eine neue Infrastruktur. Diese Maßnahmen sind drastisch und werden von allen getragen werden müssen. Das wird keine leichte Kost sein. Hat sich Hollande entschieden, einen ähnlichen Weg wie Gerhard Schröder zu gehen? Hat er eine Agenda in Gang gesetzt? So scheint es zu sein und auf jeden Fall hat er damit den klassischen Sozialismus begraben. Weiterlesen…