Liebe Kinder,

Pierre Mathiasheute wende ich mich an euch, weil die Erwachsenen nicht mehr fähig, sind etwas dazu zu lernen. Kurz gesagt: sie benehmen sich sehr oft daneben und sind verletzend. Wie ist das zu erklären? Sehr oft leiden sie an Minderwertigkeitskomplexen und wollen sie mit einem herben Auftreten kompensieren, das führt zu Kriegen, liebe Kinder. Hinzu kommt, dass viele dieser Exemplare im Bett ihre Schwierigkeiten haben. Schlechte Erziehung, hat so merkwürdig es auch erscheinen mag, etwas mit dem Sexualverhalten zu tun. Wer darüber steht, braucht sich nicht wie ein Hahn zu verhalten, denn er steht ganz einfach über solchen Dingen. Und die Frauen? In der Regel sind sie zickiger und wollen sich somit bei Schwächeren Vorteile ergattern. Die Menschheit ist schon ein mieser Haufen! Daran muss man sich leider gewöhnen. Wer Sympathie verbreitet kann sich in einem Nu in einen Kotzbrocken verwandeln. Was tun, wenn man solchen Attacken ausgesetzt ist? Am besten sie ignorieren und sich nur nicht auf dieses niedrige Niveau begeben.

Wer zu gut erzogen ist, macht es sich schwer. Er ist nicht in der Lage, mit den gleichen Mitteln Paroli zu bieten und neigt dazu, die andere Backe hinzuhalten. Kinder, dazu gehört sehr viel Kraft und es ist leichter, in einen Haufen hinein zu treten als Ruhe zu bewahren. Oft sind diese Leute seelisch angegriffen, weil sie alles hinunter schlucken. Sie als feige zu erklären ist mir zu einfach. Sie wollen sich nicht in einen Konflikt hinein ziehen lassen, weil sie genau wissen, dass es nicht nützlich ist. Die Geschichte hat gezeigt, dass die meisten Kriege nur zur Vernichtung führen – die der Anderen und die Eigenen – nur Verlierer auf allen Seiten. Wenn wir logisch denken würden, würden wir jeder Auseinandersetzung aus dem Weg gehen, aber das ist nicht möglich! Wenn man gekränkt wurde, möchte man sein Gesicht bewahren und das geschieht in der Regel nur mit einer gewissen Gewalt. Sie kann sowohl körperlich als auch seelisch sein. Die gute Kinderstube würde uns verleiten, Ruhe zu bewahren, zuerst überlegen dann agieren, sehen, wie man einen Konflikt entschärfen kann. Das nennt man den Kompromiss!

Liebe Kinder, dass schaffe ich oft nicht. Ich habe ein Recht, meine Wut zum Ausdruck zu bringen, wild zurück zu schlagen, aber in der Regel bringt es nichts. Ich versuche zuerst in mir die Wogen zu glätten und wie ein Schachspieler die nächsten Züge zu planen. Wild um sich zu hauen bringt nichts! Wenn ich den Gegner an einer sensiblen Stelle attackiere, muss ich den Angriff gut planen. Auch mit einer guten Kinderstube kann man sich effizient wehren, besser als Wutanfällen und deshalb ist es unbedingt notwendig, den Konflikt zu entschleunigen, den Eindruck zu vermitteln, dass man Schach-Matt ist. Nur so kann man zurückschlagen, aber das auf eine äußerst sanfte Art, ohne nach außen gezeigten Zorn. Wichtig bei einem Konflikt ist letztendlich der Sieg. Wenn man mit Cholerikern zu tun hat, merkt man sehr schnell, dass ihre Wut sie blind macht, das ist ein Zeichen der Schwäche. Wer Zeit sich nimmt, erreicht immer mehr. Das sollte sich jeder einpauken. Um das aber zu erreichen braucht man eine gute Erziehung, das hat mich mein Vater gelehrt. Sich zusammen zu nehmen, so schwer es auch sein mag.

//pm

Link zum Thema die gute Kinderstube:

 http://www.inter-uni.net/download/bibliothek/RES_Erziehung_gute_Erziehung.pdf

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *