Liebe Kinderliebhaber,

das verhängnisvolle Beispiel der Odenwald-Schule zeigt, dassPierre MathiasKindermissbrauch noch immer salonfähig ist. Was muss noch geschehen, um die Pädophilie aus den Köpfen von sexgeilen Gestalten auszutreiben? Sehr wahrscheinlich wird das nie möglich sein, deswegen müssen die Schulen, die Jugendklubs oder die Sportvereine Kontrollsysteme einrichten, die jede Art von Angriff abwehren können. Ich bin bei weitem keinen Anhänger von der Schnüffelei, aber wenn es um Kinder geht, sehe ich keine andere Lösung. Wenn Täter sich nicht mehr im Griff haben, müssen sie entfernt werden. Für mich beanspruche ich die Nulltoleranz in diesem Gebiet und aus kollegialem Grund Vorkommen zu ignorieren betrachte ich als eine Mittäterschaft. Es ist schon merkwürdig, dass nach der geführten Diskussion, immer wieder neue Fälle auftauchen und ist der Beweis, dass die Pädophilie ein krankes Verhalten ist, dass dringend behandelt werden muss. Mehr als in der Vergangenheit, wissen wir durch die Forschung, dass die Schäden die verursacht werden, einen Menschen jahrelang verfolgen und das ist keineswegs eine Bagatelle! Weiterlesen…

 Liebe Ferngesteuerte,

Vor einigen Tagen kurvte ich durch die französische Provinz, weil ichPierre Mathias einige Termine wahrnahm. Die Leute die ich besuchte, wohnen in ganz kleinen Orten, fern ab von jeder Stadt und ohne GPS wäre es sehr mühsam gewesen, das Ziel zu erreichen. Die Lady wusste aber genau, wo es lang gehen sollte: „In 400 Metern biegen Sie nach rechts!“, „Nach dem Kreisverkehr, die dritte Ausfahrt nehmen.“ Für einen alten Bock wie mich, gehört so ein Gerät zu einem Wunder, aber nicht nur – es gab mir Anlass, nachzudenken. Wenn der Satellit haargenau die Position des Wagens ermitteln kann, kann big brother immer erfahren, wo ich mich befinde und auch wenn ich das GPS ausgeschaltet habe, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ich durch das Handy auch ermittelt werden kann. Liebe Ferngesteuerte, wenn ihr eure Freiheit bewahren wollt, müsst ihr diese ganzen Spielzeuge zum Müll bringen. Solange es sich nur um einen Service handelt, sind diese Geräte noch hinnehmbar, anders aber, wenn sie als Schnüffler eingesetzt werden. Weiterlesen…

Aber sicher komm ich noch dazu,

wenn ich kurz telefoniert habe.P J - ohne Ornament P - plus ! 150x150

Noch schnell duschen, anziehen und was essen.

Aber dann.

Du bist als Nächstes auf der Liste, klar doch.

Erst aber das andere, nicht böse sein.

Muss rasch noch was schreiben, ein klein wenig ausruhen.

Und dann!

Ich rette noch mal eben das Kätzchen, ist fast verhungert das arme Ding.

Noch kurz das Klo putzen,

aber dann!

Klar doch, du bist das Wichtigste.

Aber erst mal…du verstehst?

Ich bin immer für dich da, gar kein Zweifel.

Zwischendrin muss ich mal kurz in den Urlaub fliegen,

aber dann!

Dann bin ich ganz für dich da. Versprochen.

Wir haben ja noch genug Zeit…

upps, zur Bank muss ich noch ganz schnell sonst ist Ebbe,

aber dann bin ich voll und ganz bei dir!

Moment?!

Ach, heute wird’s etwas später, die Tante hat Geburtstag.

Da muss ich kurz mal hin,

aber dann!

Ich bin doch immer für Dich da, doch, das Wichtigste bist du.

Ja, was? Hast du daran Zweifel?

Moment mal, ich ruf kurz an.

Gleich bin ich da, ganz und gar für dich alleine,

doch vorher steht noch alles andere an.

Wie? Ich muss mich nach dir richten?

Das weiß ich gar nicht, ob das geht.

Hab soviel zu tun,

aber dann!

 

© Petra M. Jansen

 

http://jansen-marketing.de

 

Liebe Kinder,

wenn ihr noch Kinder wärt, würde ich ein Auge zudrücken, aber das ist Pierre Mathiasnicht der Fall. Mit euren hängenden Titten und Fettleibern habt ihr das Alter für den Kindergarten schon längst übersprungen. Dennoch seid ihr geistig zurückgeblieben und das hat fatale Konsequenzen für die Demokratie. Damit bezeichne ich die blinden Gestalten, die den Rechtsextremismus und den dumpfen Populismus zum Erfolg verholfen habe. Sie wollten damit ihren Unmut zum Ausdruck bringen, eine Lektion verteilen, wie man so schön sagt. Sie nehmen alle Märchen, die man ihnen auf einem Tablett serviert, als bare Münze. Das ist nicht naiv, dass ist einfach dumm und unverantwortlich und wenn sie aus Irrtum den kleinen Mann mit dem Schnurrbart zur Macht gehisst haben, sagen sie nach dem totalen Zusammenbruch: das haben wir nicht gewollt. Europa wird leider wieder mit den Faschisten konfrontiert und es ist zu befürchten, dass sie immer mehr Anhang finden werden. Weiterlesen…

 

Neulich, eine Allee, Windräder.

Graue Wolken vor Abendrot.

 

Der Gedanke: Was will ich überhaupt?

Kann ich wollen, was ich will?

Oder kann ich nur wollen, was ich soll?!

 

Frühling 2014 – Ein Blatt fällt, segelt zur Erde.

Herbst 1914 – Ypern, ein Mann fällt.

 

Konnte er wollen, was er wollte?

Oder konnte er nur wollen,

was er wollen können sollte?!

 

Ich bleibe stehen, weiß jetzt genau:

Ich will, was ICH will!!

 

© Thomas Dietsch

 

Liebe Wähler,

wer behauptet, dass er null Bock auf Europa hat, verläuft sich total. Ob Pierre Mathiaswir es wollen oder nicht, die EU bestimmt unser Leben. Keine Achtung zu zeigen bedeutet, seine Interessen zu vernachlässigen. Sehr viele Bürger haben kaum eine Ahnung, wie viele Entscheidungen in Brüssel und in Straßburg getroffen werden. Das Gerede an den Stammtischen ist sinnlos, wenn man nicht wählen geht und ja, wir haben die Macht auch etwas zu gestalten, auch wenn uns das Ganze manchmal abstrakt vorkommt. Wenn es in Europa manchmal schlecht zugeht, tragen wir auch die Schuld und wenn wir weiter passiv bleiben, können fatale Ereignisse herbeigeführt werden. Wir beklagen uns mit Recht, dass die Demokratie in der EU stark strapaziert wird. OK, wenn wir uns aber auf die Hinterpfoten stellen würden, könnte einiges korrigiert werden. Aber nein, das könnte uns aus dem Winterschlaf herauslocken. Jeder von uns ist gefragt, wenn es um die Zukunft geht und es wäre fatal, wenn wir den Rechtsextremisten das Terrain überlassen würden. Weiterlesen…

Musik macht Menschen glücklich. Bücher machen Menschen glücklich. Bilder machen Menschen glücklich. Rostra-Ausrufezeichen

Warum also sollte ein Künstler für das Schaffen seiner Kunst nicht gebührend bezahlt werden? Warum sollen Literaten kostenlos lesen? Warum sollen Maler ihre Werke kostenlos durch die Gegend transportieren und (gegen Gebühr) ausstellen? Warum sollen Musiker ihre Songs ohne angemessene Gage auf der Bühne spielen? Warum wollen Sie dann nicht beim Bäcker ihr Brot umsonst haben? Würden Sie sich schämen, in den Supermarkt zu gehen, ihren Korb zu beladen und schulterzuckend an der Kasse zu sagen „Tut mir leid, das Produkt kenne ich noch nicht genug, es ist noch nicht so bekannt, also zahle ich nix dafür?“ Würden Sie sagen: „Reparieren Sie bitte mal mein Auto, aber ihre Werkstatt ist mir bislang unbekannt gewesen. Beweisen Sie sich erst einmal bevor Sie etwas in Rechnung stellen.“ Eigenartig, dass gerade bei kulturellen Dingen mit zweierlei Maß gemessen wird. Und doch macht genau die Kunst und Kultur uns glücklich, spiegelt das Gesellschaftsbild und seine Belange, seine Sorgen, seine Ängste, seine Ziele und Aufgaben wider. Ein Leben ohne geschriebene Zeilen, ohne Musik um uns herum, ohne Bühnenstücke, Theater, Malerei etc.- was für ein armes Leben! Natürlich gibt es auch Künstler, die dafür selbst in die Tasche greifen, um auf sich aufmerksam zu machen und sich auf Tourneen von bekannten Bands einkaufen. Aber das sind halt die schwarzen Schafe und sie haben noch nicht begriffen, dass sie mit Schuld daran tragen, wenn es mit den Künsten so elend aussieht. Sie sind Prostituierte des Gewerbes, kaufen vorab Tickets von Veranstaltern und bezahlen für Festivals. Für mich sind das unlautere Methoden und sie werden am Ende zwar ihr Ego befriedigt haben, aber ihr Portemonnaie ist ebenso leer wie ihre inneren Werte. Und von der Mafia rede ich jetzt nicht. Weiterlesen…

Liebe Leidtragende,

kein Wunder, dass sich die Begeisterung für Europa in Grenzen hält. Pierre MathiasImmer mehr habe ich den Eindruck, dass vor allem für das Wohl der Banken hantiert wird. Der Bürger wird auf der Strecke gelassen und hat die Klappe zu halten. Auf eine unverantwortliche Art werden seine Belange als zweitrangig betrachtet. Da braucht man sich nicht zu wundern, dass die Populisten und Rechtsextremisten dreißig Prozent der Stimmen am Sonntag erhalten werden, so die Prognosen. Diese Katastrophe wird, wie so oft, als eine Protestwahl heruntergespielt und vergessen wir nicht, dass das Gleiche für Adolf Hitler 1933 galt. Die EU hat es nicht geschafft, ein „Wir-Gefühl“ zu erwecken. Auch wenn es übertrieben ist, wird sie als bürokratisch und autokratisch betrachtet. Wir sind die Leidtragenden einer Politik, die die Prinzipien der Mitbestimmung oft ignoriert hat und wenn sich hier nichts ändert, werden wir vor einem Trümmerhaufen stehen. Weiterlesen…