Liebe Petra,

und jetzt spielt der französische Philosoph Alain Finkielkraut auch noch verrückt. Schon eine merkwürdige Welt in der Sex nur noch ein Synonym von Gewalt zu sein scheint. Haben wir nur noch mit Impotenten zu tun?

Verbale oder reale Vergewaltigung?

Als der Philosoph Alain Finkielkraut in einer Talkshow äußerte: „Ich sage den Männern, vergewaltigt die Frauen. Jede Abend tue ich das Gleiche mit meiner Gattin!“ Auch wenn es polemisch gemeint ist, hat diese Aussage in Frankreich für Wirbel gesorgt. Die Feministin Caroline de Haas hat behauptet, dass er Roman Polanski, der zahlreichen Frauen belästigt hätte, unterstützt. Der Filmregisseur wurde in den USA verurteilt, mit dem Verdacht, sexuelle Handlungen mit einem Mädchen gehabt zu haben. Deshalb kehrt er seit Jahrzehnten nicht mehr nach Amerika zurück, wo er im Knast landen würde. Valentine Monnier, ein früheres französisches Model, hat ihm vorgeworfen, sie 1975 sexuell angegriffen zu haben und das einige Tage vor der ersten Ausstrahlung von „J‘accuse!“, ein Streifen über den Fall Dreyfus. Der 83jährige widersprach dem, aber alle Termine wurden daraufhin abgesagt. Unter diesen Umständen finde ich den Satz von Alain Finkielkraut völlig deplatziert und kann mir schon vorstellen, was ihn dazu bewegt hatte, solch einen Ausbruch zu wagen. Manchmal hat man den Eindruck, dass immer mehr Prominente somit angegriffen werden, um sie irgendwie loszuwerden und dass jedes kleinste Zeichen einer Zuneigung zur Sünde wird. Beim Fall Polanski, wie es die Presse wiedergegeben hat, trifft dies nicht zu. Es gibt zu viele Beweise, um das Gegenteilige zu behaupten und das war keine Bagatelle. Um jede Art von Hexenjagd zu vermeiden, sollte jeder Verdacht persönlich recherchiert werden und wenn es zu konkreten Indizien kommt, sollte eine Anzeige erfolgen. Was ich aber negativ finde, ist das Ganze als eine gesellschaftliche Plage zu stilisieren. Es wäre dringend nötig, die Lage generell zu definieren, um dann wirklich wirken zu können. Ich weiß, es ist äußerst schwer dies nicht emotional zu betrachten, aber keine Diskussion sollte tabu sein. Wollte der Philosoph Finkielkraut das äußern? Ich weiß nicht, welcher Geist ihn gebissen hat!

Die soziologischen und historischen Gründe des Frauenaufstandes

Die Frauen wurden und werden häufig wie Leibeigenen unterdrückt und misshandelt. Ein Zustand, der für mich unerträglich ist. Ich verstehe nicht, wie Männer so mit den Müttern ihrer Kinder umgehen können und wieso noch heute zahlreiche Wesen von den Machos umgebracht werden. Unter dieser Prämisse ist es sehr wohl verständlich, dass die Wut sehr groß und dass selbst ein Gefühl der Rache nicht auszuschließen ist. Das zeigt, dass auf diesem Sektor noch fast alles zu machen ist. Anstatt Männer vor Gericht zu zerren, wenn es zu spät ist, sollte festgestellt werden, was im Vorfeld zu tun ist. Ich denke, dass solche Auswüchse in der Mehrzahl an einer verfehlten Erziehung liegen. Es wäre die Rolle der Eltern, ein gutes Beispiel zu zeigen, immer respektvoll gemeinsam umzugehen, auch wenn der Segen schief hängt. Ist das zu machen, wenn die Emotionen jederzeit explodieren könnten? Können Aggressionen alleine durch Vernunft abgewandt werden? Dies ist fast nicht machbar. Die Kids befinden sich auch unter Strom, wenn die Eltern auseinandergehen, deshalb ist es notwendig, in einem Land, in dem mehr als 50% der Ehen kaputt gehen, dass Lehrer und Erzieher diese Problematik in der Schule thematisieren. Man könnte durchaus annehmen, dass man durch Rollenspiele zu mehr Erkenntnissen kommt, aber es müsste zuerst definiert werden, was Liebe ist. Ist es nicht vor allem der Grundstock zu einer respektvollen Lebensgemeinschaft und der Versuch mit dem Partner oder der Partnerin das Leben zu meistern? Ich würde zuerst pragmatische Argumente herauspicken um die Vorteile einer partnerschaftlichen Bindung zu definieren und im ersten Abschnitt eines Unterrichtes, den Sinn und den Unsinn einer Annäherung darstellen. Dies um den Kids klarzumachen, wie eine Existenz zu zweit aussehen sollte und was zu beachten ist, um Spannungen zu mildern. Dass Aggressivität zustande kommt, weil für viele nicht klar ist, was eine Bindung bedeutet und vielleicht auch hervorzubringen, was der Geist der Familie ausmachen sollte. Das heißt, nicht bei dem kleinsten Konflikt das Handtuch zu werfen.

L‘éducation sentimentale, der Roman eines jungen Mannes

Gustave Flaubert hat bewiesen, wie feinfühlig er die Psyche der Menschen analysiert. Es geht vor allem um Gefühle und wie man mit denen umgeht, ganz speziell wenn es um Mann und Frau geht. Wenn sich eine Liebschaft anbahnt, ist man zuerst blauäugig, hat den Hang schwärmerisch zu werden. Man sieht nur die Sonnenseite des Verhältnisses. Jede Art von Hürde wird bewusst beiseitegeschoben, weil sie als Hindernis zur Vollendung der Liebe betrachtet werden. Das könnten sie in der Tat sein, aber besser vorher als danach. Sehr schnell erweist sich, dass die Interessengemeinschaft nicht vernachlässigt werden darf, dass die Zuneigung sehr wohl mit konkreten Fragen verbunden ist. Es ist klar, man möchte nicht, dass die Schmetterlinge den Bauch verlassen und dass man sehr wohl die Realität nicht vernachlässigt. Da wären wir beim zweiten Teil der Aufklärung angekommen. Zuerst sollten Knaben und Mädchen sich besser kennenlernen. Es herrscht viel Unwissen über die Charakterzüge innerhalb der Geschlechter. Welcher Zusammenhang ist zwischen den Körper und dem Mentalen zu machen? Wie kann man eine Symbiose von beidem fördern und ein Zusammenschweißen hervorbringen? Wenn Einklang in uns herrscht, führt das zu einer Stabilisierung der Gefühle. Sie müssen auf dem Weg zur Vollendung vorhanden sein, um eine zwischengeschlechtliche Beziehung in Betracht zu ziehen. Ich denke, dass viele Vergewaltigungsfälle davon resultieren. Der Aufbau von Gefühlen kann viel Zeit in Anspruch nehmen und daher zu Ungeduld führen. Irgendwie zu einer Art Wut, die verursacht wird, wenn man nicht unbedingt willkommen ist. Das heißt, der notwendige Rhythmus ist nicht vorhanden. Die Jungen – vor allem – sollten erfahren, wie die Mädchen ticken. Es gibt durchaus Muster, an die man sich halten kann. Umgekehrt sollten die Mädchen keine Provokation anzetteln, was auch der Fall sein kann, denn sehr oft ist es der Frust, der zur Vergewaltigung führt, nicht die Lust.

Der Liebesakt als Waffe

Sie ist ambivalent und durchaus zweigeschlechtlich anwendbar. Man kann sich gegenseitig vernichten. Das geschieht bei manchen Männern, in dem sie Damen sexuell angreifen. Sie sind viel weniger subtil als Frauen, die den Hang zur Ironie haben und die Worte anwenden, die töten können. Auf der einen Seite handelt es sich in vielen Fällen um physische Angriffe, auf der anderen Seite um seelische Torturen. Wenn eine Frau einen Mann angreift, indem sie ihn als impotent darstellt, kann es durchaus negative Konsequenzen haben. Damit ist nicht zu spaßen, weil es letztendlich zur Vergewaltigung oder zum Selbstmord führen kann. Ich will keineswegs die Angriffe entschuldigen, deren Opfer viele Frauen sind, aber in der ganzen Diskussion, die wir heute erleben, fehlt mir diesen  Aspekt, der auch zur Bekämpfung der Vergewaltigung jeder Art gehört. Nur mit Hilfe offener Gespräche, kann es möglich sein, diese Welle an Scheußlichkeiten besser in den Griff zu bekommen – umso mehr, wenn es im Schulalltag geschieht. Es ist erforderlich, dass nicht der Biolehrer aufklärt sondern Sexualpsychologen, die mit der Materie bestens vertraut sind. Anders zu handeln wäre genauso absurd, wie einen Klempner ein Symphonie-Orchester ohne Ausbildung dirigieren zu lassen. Es ist nicht sinnvoll die Zeitungen oder die Sendungen mit Horrornachrichten zuzupflastern, wenn keine umfangreiche Aufklärung stattfindet und es wäre aufrichtig, wenn die Me-too-Bewegung dies fördern würde. Es reicht bei weitem nicht aus, die Vergewaltiger in den Knast zu stecken. Wir müssen mehr für die Kids in Sachen Sexualerziehung agieren und auch die Eltern in die Verpflichtung ziehen bzw. sie ermuntern, sich mit dieser heiklen Frage zu befassen, egal ob Bub oder Mädel.

 

Das Gedicht

 

Ich bin ganz durcheinander, sagt das Mädchen.

Macht mir die Pubertät zu schaffen, fragt sich der Junge.

Ich hätte schon Lust, aber mit dem Richtigen, sagt sie.

Warum errötet sie, wenn wir uns treffen, fragt er.

Er sollte sich den Mut nehmen, mich in seine Arme zu schließen!

Ich will aber keine Abfuhr erleben, sagt er sich.

Habe ich es mit einem Weichei zu tun? Eine heikle Frage.

Warum ist sie so zickig? Manchmal so abwertend, meint er.

Pass auf, wenn du dich nicht rührst, fliegen die Schmetterlinge weg.

Sieh Paul, sie macht mich an, sagt er zu seinem Freund.

Greif zu, ich stelle dir meine Bude zur Verfügung, antwortet er.

Soll ich, sag? Ich habe Angst voll daneben zu sein.

Die Typen sind doch noch unreif, sagt sie.

Deshalb mache ich meinen Lehrer an, antwortet Susanne.

Hast du mit ihm gepoppt, fragt die Freundin.

Er hat mich in die Besenkammer gezerrt, flüstert sie ihr.

Und wie war es, hat es du wenigstens Spaß dabei?

Galaktisch war es, erzählt ihr ihre Freundin.

Was hat er dir gesagt? Schweinereien zugeflüstert?

Er hat behauptet, dass ich seine kleine Maus sei.

Warum erzähle ich ihr diesen Blödsinn, fragt sie sich.

Was ist dir passiert? Bekamst du eine gute Note?

Sein Penis, ein Traum, mehr brauche ich dir nicht zu sagen.

Werde ich Jungfrau bleiben? Das quält sie.

Eines Tages kam die Polizei in die Schule und nahm den Lehrer fest.

Das wurde zum Thema auf den Schulhof. Es wurde gesagt, dass

er beschuldigt wurde, ein Mädchen vergewaltigt zu

haben. „Susanne, weißt du mehr darüber?“ fragte die Freundin.

Sie wurde knallrot und suchte das Weite. Hatte er sie ohne ihren

Willen angegriffen? Eines war sicher, sie bekam

nicht die gute Noten, die sie erpressen wollte. War es

sie, die der Staatsanwaltschaft einen anonymen Brief sandte?

Da er das Gegenteilige nicht beweisen konnte, wurde er gefeuert.

Ein Vorkommen, dass sich immer mehr wiederholt. Fazit: Heute ist

ratsamer Klempner zu werden als Lehrer. Man bekommt es in

der Regel mit älteren Ladys zu tun.

 

Einmal wieder plagen mich die Schmerzen.

 

Ich wünsche dir alles Liebe und umarme dich!

 

Pierre

//pm

Au dessus de tous soupçons !

Benyamin Nétanyahou mis en examen ! Rien que cela, du joli pour un premier-ministre qui devrait être exemplaire. Si le tribunal confirme les accusations, le premier risque de passer jusqu’à 10 ans de prison pour le chef de corruption pour l’inculpation de fraude et finalement pour abus de confiance. Le chef du Likoud nie évidemment tout cela, il parle d’un complot monté de toutes pièces contre lui. Non, il n’a rien commis de mal, ne s’est pas enrichi sur le dos de son peuple ! Il m’en vient les larmes aux yeux. À en croire la justice, il aurait viré des millions de dollars provenant des caisses de l’État au patron de la société de télécoms Bezeq, Shaul Elovich, en échange de propos « doux » sur le site Walla du groupe. C’est à dire des effusions les plus favorables envers sa personne. Ceci avec en arrière-plan la fusion d’une fusion entre Bezeq et une compagnie de télévision par satellite. Benyamin Nétanyahou a donné son feu vert. Passons ! Ceci est le contenu du dossier 4000, qui risque de devenir sulfureux. Dans le cadre d’un autre dossier, cette fois-ci baptisé 1000, il est question des cadeaux amicaux qui ont été faits par des milliardaires, dont le producteur de Hollywood Arnon Milchan et l’Australien James Packer. M. Milchan à Benyamin, Sara et Yaïr Nétanyahou. Ce couple, bien sous tous rapports, aurait reçu régulièrement du champagne, des cigares et des bijoux pour l’épouse de cet homme si intègre. Ceci pour un montant total de 700 000 shekels (environ 185 000 euros). Il se défend en prétendant que ce n’étaient que des cadeaux entre amis. En échange des avantages commerciaux, notamment en ce qui concerne les rapports avec les USA. Puis comme cerise sur le gâteau, le dossier 2000. Pour s’assurer une couverture favorable de la part du plus grand quotidien israélien, le Yediot Aharonot, il a envisagé de faire voter une loi qui aurait limité la diffusion de son concurrent le plus directe, le journal gratuit Yediot. Tout ceci n’est guère reluisant et risque d’éclabousser la réputation de l’État hébreux, qui s’est toujours déclaré démocratique. Ceci en opposition aux pays arabes, ou « tout marche de travers », ou des politiciens véreux, d’après les dires d’une certaine classe politique, seraient au pouvoir. Tout cela est un déni absolu de l’image que les Israéliens veulent se donner. Une catastrophe absolue pour un pays en quête de reconnaissance. Benyamin Nétanyahou n’est pas le héros d’un fait-divers, il est un saboteur de la réputation de ce pays, non seulement en ce qui concerne ses combines, mais aussi dans l’exercice de ses fonctions. Lorsqu’il fait reconnaître par les États-Unis l’annexion des pays occupés, c’est de la piraterie. Il ne remarque pas qu’il est en train d’immoler la réputation de son pays, de le mettre sur la liste des pays-félons, comme ceux contre lesquels il lance un anathème. Tour cela est nauséabond et risque de plonger Israël dans le marasme. Cela pourrait amener une grande partie de l’opinion mondiale à remettre en question sa survie, ce qui serait absolument néfaste après le génocide hitlérien. J’attends du peuple hébreux qu’il se reprenne en main, qu’il rejette définitivement de tels dirigeants. Mais ce n’est pas à moi de donner des conseils, qu’il se remette lui-même en question pour ne pas devenir une république bananière !

pm

https://www.lemonde.fr/international/article/2019/11/21/israel-benyamin-netanyahou-mis-en-examen-pour-corruption-fraude-et-abus-de-confiance_6020043_3210.html

Donald Trump ne s’attendait pas à être pris sur le fait dans cette partie de poker-menteur, qu’il est par la force des choses obligé de mener en ce qui concerne l’affaire ukrainienne. Je ne comprends pas qu’il ait pu soumettre le président Wolodymyr Selenskyj à un tel chantage. « Je te refile 400 millions de dollars pour la défense de ton pays. En contrepartie tu me passes des renseignements au sujet du fils de Joe Biden. Et le vieux ? Tu peux aussi l’écorcher au passage ! » Le jeune chef d’État ne serait reçu à la Maison Blanche que s’il remplissait de telles conditions ! Un état d’esprit d’un potentat d’une république bananière. Hier eut lieu au congrès l’audition de l’ambassadeur des USA auprès des institutions européennes, Gordon Sondland, un proche du président, même si ce dernier le dément. Milliardaire dans le domaine de l’hôtellerie, il avait soutenu la campagne de Donald Trump en faisant un don d’un million de dollars. En contrepartie il devint ambassadeur, ceci même si la diplomatie était pour lui aussi étrangère que les mathématiques pour un âne… Passons ! Weiterlesen

Nach der brachialen Niederlage der Christdemokraten bei der Landtagswahl in Thüringen (Minus 12 Prozent) hielten viele Konservative mit ihrer Frustration nicht mehr zurück. Friedrich Merz, der 2018 im Duell um den Parteivorsitz gegen Annegret Kramp-Karrenbauer unterlegen war, machte hauptsächlich die Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel für das schlechte Abschneiden seiner Partei verantwortlich.

Merz setzt auf ein Wechselspiel von Angriff und Rückzug. Auf Dauer kann auch eine solche Strategie eine zermürbende Wirkung entfalten – für wen ist allerdings noch nicht klar. Sicher ist einzig, dass mit Kramp-Karrenbauers Wahl zur CDU-Parteivorsitzenden noch keineswegs beschlossen ist, wer der nächste Kanzlerkandidat der Union sein wird. Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz, Gesundheitsminister Jens Spahn und auch der nordrheinwestfälische Ministerpräsident Armin Laschet scheinen sich Chancen auszurechnen.

Die frühere CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel beantwortete einmal die Frage, wofür der Konservatismus stehe, kurz und bündig: „Alles prüfen, das Gute bewahren“ (die-tagespost.de, 21.08.2012). Das Zitat ist über sieben Jahre alt. Was ist geblieben? Auch damals gab es schon die Diskussion um „Erneuerungen“.

Merz wertete die historisch schlechten Wahlergebnisse für CDU und SPD in Thüringen am 27. Oktober als „großes Misstrauensvotum“ gegen die große Koalition in Berlin. Dabei stehe ganz überwiegend die Kanzlerin im Mittelpunkt der Kritik, die „politische Führung und klare Aussagen“ vermissen lasse. Ein Beispiel sei die monatelange, ergebnislose Diskussion über die Grundrente. „Untätigkeit und die mangelnde Führung“ Merkels habe sich seit Jahren wie ein Nebelteppich über das Land gelegt. Kann es so weitergehen? Man kann sich schwer vorstellen, dass diese Art des Regierens in Deutschland noch zwei Jahre dauert.

Es ist gerade das Dilemma von CDU-Politikern: Interviews, in denen sie dazu aufrufen, die Selbstbeschäftigung mit der Partei einzustellen, sind über weite Strecken nichts anderes als Selbstbeschäftigung. Nachdem sich die Partei in den Merkel-Jahren so diszipliniert zurückgehalten hat, ist es nun aber vielleicht besser, wenn ihre Politiker diese öffentlichen Gespräche, die nicht selten an Therapiegespräche mahnen, nicht gleich wieder abbrechen.

SPD und CDU müssen sich von dem Gedanken verabschieden, dass es die eine Mitte gibt, die sie mal eben besetzen könnten. Sie müssen für sich selbst klären, wer sie heute sein möchten.

Auffallend ist, dass die Parteien – vor allem CDU und SPD – jenseits einiger Grundüberzeugungen kaum definieren, wofür sie stehen. Abgesehen von der AfD verbinden sie die allermeisten mit einer liberalen, weltoffenen, dem Rechtsstaat verpflichteten Gesellschaft, ergänzt durch das Konzept der sozialen Marktwirtschaft, die den Unternehmen Freiheit verspricht und den Schwachen ein Netz, das sie auffängt. Nur: Was heißt das, wenn es konkret wird? Wenn es um die Grundrente geht? Wenn es, wie in Thüringen, zu viele kaputte Schulen und zu wenige Lehrer gibt? Wenn die Automobilindustrie, wie in Thüringen, Hoffnung und Aufschwung gebracht hat, aber zum Problem wird, weil sie viel zu spät auf den Klimawandel reagiert hat? Was heißt es, wenn dem Land eine Digitalisierung ins Haus steht? Und, und, und.

Keiner zeigt mehr Kante, was unterscheidet gerade die großen „Volksparteien“ (im Falle der SPD momentan freilich ein Nachgesang) voneinander? Wahrscheinlich relativ wenig bis gar nichts. Bitter! Einheitsbrei zwecks Erhaltung der Macht … Das ist nicht gut!

Wir stehen heute einer Gesellschaft gegenüber, die sehr viel diverser ist als vor dreißig, vierzig Jahren. Es ist eine Gesellschaft, in der die sogenannte politische Mitte in Thüringen oder Sachsen anders aussieht als in München oder Hamburg. Gut möglich, dass viele in den Großstädten des Westens die Klimakrise für das allerwichtigste Thema halten und mit Elan auf den klimarettenden Umbau setzen. Richtig ist aber auch, dass dort, wo die Vergangenheit voller Brüche war und die Zukunft prekär wirkt, andere Bedürfnisse oben stehen, nämlich wirtschaftliche Perspektive und soziale Absicherung. Was die „politische Mitte“ will, sieht im ersten Fall ganz anders aus als im zweiten. Gemein ist beiden nur, dass sie den berechtigten Anspruch haben, von der Politik ernst genommen zu werden.

Es war ein genialer Plan: Erst trat Angela Merkel als CDU-Vorsitzende zurück, um ihre Kanzlerschaft zu retten. Dann sorgte sie für die Wahl einer ihr genehmen Nachfolgerin, die ihr Erbe bewahren sollte. Doch was vor einem Jahr noch als raffinierter Schachzug galt, ist spätestens mit der Wahl in Thüringen Makulatur.

Die Parteien müssen sich wahrhaftig Gedanken machen. Der Karren ist „im Dreck“. Es gibt zu den selben Problemen kaum verschiedene Lösungsansätze mehr. Wenn unsere einst bunte Parteienlandschaft nicht in Unwürde dauerhaft ergrauen soll – das grenzte an den Untergang der Demokratie – müssen Ideen her. Und vor allem der Mut unserer Volksvertreter/-innen, derer unliebsame auch einmal gegen eine Mehrheit zu vertreten. Man nennt es auch „Profil zeigen“.

« Je suis de prime jeunesse, j’ai plus de 80 ans ! ». C’est ce que disent les vaches à lait en broutant l´herbe sur un pâturage dans les Alpes. Elles regardent le Mont-Blanc et se vantent qu’elles sont de plus en plus nombreuses. Elles sont à la retraite, mais on cherche néanmoins à les traire. Je veux parler des seniors qui deviennent de plus en plus nombreux, pour l’économie une panacée ce que prétendent certain. Chez ceux qui comme les écureuils ont amassé un pécule, on cherche à leur soutirer de plus en plus de pèze, afin de faire marcher le commerce, pour remplir les caisses de l’État, mais est-ce sensé ? Qu’on le veuille ou pas, une vache en fin de parcours le restera, même si elle fait du fitness du matin au soir, même si elle broute de l’herbe bio ou lit du Kant. Vous avez devinez. Pour l’économie le troisième âge peut être aussi un atout de taille. Le but est d’inciter les vieux, dont je fais partie, de dépenser plus afin de compenser le manque à gagner ailleurs, comme chez beaucoup de jeunes qui se trouvent sans boulot avant même d’avoir commencé. C’est évidemment un marché à exploiter, mais il n’est pas garant pour un avenir meilleur, car il est limité dans le temps, les vaches vous le confirmeront. Mais cette corne d’abondance a un effet pervers. Elle se nourrit des rentes, des aides sociales, des assurances-vie. Elle ne se réfère plus à la plus-value du travail, car en principe les grabataires sont en veilleuses. C’est-à dire que l’argent pouvant être dépensé provient des jeunes générations. Cela serait en quelque sorte une ristourne. Je pense qu’il est important de le dire. Du point de vue social, c’est le principe des vases-communicants.

on, je ne m’oppose pas du tout, que les seniors dépensent plus, mais qu’ils n’oublient pas que cet argent est souvent d’une nécessité absolue pour leurs enfants et leurs petits-enfants qui se trouvent en précarité, due souvent à cause du chômage. Sans aide des aînés, ils devraient souvent mettre la clef sous le paillasson. C’est ça la réalité. Pour faire une analyse du marché que représente les retraités, il faut résoudre cette équation et à mes yeux cela ne réussira pas. Qu’on le veuille ou pas, les caisses seront un jour vides faute d’actifs en mesure de cotiser, à cause d’un État en chute-libre. C’est ce que m’ont soufflé les vaches à lait, afin de ne pas déclencher un vent de panique. D’accord que les vieux contribuent plus au panier de la ménagère, mais pas sur le dos des viennent-ensuite. Et c’est justement là que je vois des problèmes. Il y a encore peu, je voyais favorablement une exploitation plus systématique des réserves amassées par certaines personnes âgée. Mais je crains que les revenus ainsi assurés ne seront qu’une partie infime des dépenses qu’amène un vieillissement accru de la population. Quel est ma missive ? Avant tout de ne pas jouer avec des cartes truquées, faire un bilan clair et honnête. Bien sûr il est impossible d’obliger les gens à ne pas acheter, mais il faut néanmoins leur faire comprendre que ces réserves doivent avant tout servir à contribuer en partie à leur quotidien, à combler un peu le gouffre des frais occasionnés par les soins. Il faut faire en sorte que les jeunes ne portent pas de plus en plus le poids des retraites, des aides de toutes sortes. Il faut tout faire afin de maintenir l’équilibre !

pm

https://www.lemonde.fr/economie/article/2019/11/19/les-seniors-un-eldorado-economique-a-conquerir_6019657_3234.html

La conception du droit international à la Trump est nauséabonde. Son attitude quant à la reconnaissance des territoires occupés par Israël est à mon avis félonne, illégale, arbitraire. C’est un peu comme si les États-Unis avaient cautionné l’annexion de la France par les troupes nazies. Un exemple peut-être assez brutal, mais qui démontre une fois de plus que la loi du plus fort prime. Je ne crois pas qu’il rende un service à l’État hébreux en agissant de la sorte. Vouloir légaliser ce que je désignerais comme un agissement tombant sous la rubrique « néocolonialisme » ne peut pas être positif car il blesse les droits de l’homme. Je ne peux dans ce contexte que soutenir la cause palestinienne, car elle institutionnellement correcte. Si les USA cautionne le rapt, cela ne peut qu’être néfaste, aussi pour d’autres pays. Cela n’a plus rien à voir avec la démocratie. Tout cela me met hors de moi, car cela détruit la conception que j’ai de l’équité, de la moralité. Cela voudrait dire que je place un voleur sur un piédestal, que je le vénère pour avoir lésé des tiers. Ce n’est pas ainsi qu’on propage la paix dans le monde. Tout cela sera un boomerang qui atteindra un jour Israël de plein fouet, ce que personne ne peut souhaiter. Aussi bien les Juifs que les Arabes ont un droit légitime de vivre dans cette région et de s’y sentir en paix, ce qui est loin d’être le cas. En reconnaissant l’annexion des territoires palestiniens, Donald Trump jette de l’huile dans le feu. Comme vous pouvez vous rendre le compte, je suis outré, car je vois plus de base morale dans la politique. Je vois plus que de la piraterie et cela me dégoûte. D’agir ainsi c’est cautionner la criminalité. Je ne vois pas d’autres solutions que de créer deux États dans cette régions, deux entités qui travaillent la main dans la main et qui voient leur avenir dans la coopération, non dans la guerre. Weiterlesen

Der Fluss rauscht bergab,

immer schneller, tosend.

Unbeugsam bahnt er sich

seinen Weg ins Tal.

Hat er ein Ziel?

Oder ist es ihm vorbestimmt,

hinunter zu rauschen?!

Sieh ihn dir an …

Der alte Mann sagt

schon lange nichts mehr.

Warum auch, keiner hört zu.

Zwei Jahre lang lernen

wir das Sprechen, um

anschließend mit Fünfzig

das Schweigen zu lernen.

Was läuft hier schief?!

Flügelkämpfe der Parteien,

es geht einem auf die Nerven.

Fundis, Realos, Freaks,

wie sie sich alle auch nennen.

Harmonie gilt es anzustreben,

wir wollen keinen Streit!

Vertragt euch, Kinder!

So heißt es seit alter Zeit.

Worin liegt das Wesen der Demokratie?

Ist es wahrhaftig dieser Einklang?

Dieser tägliche Einheitsbrei,

Allgemeinplätzchen, sie machen

uns träge, ja, lassen uns verblöden.

Klartext reden heißt „Kante bieten“,

nicht alles abnicken,

des lieben Friedens Willen.

Besinnen wir uns auf den Alten,

sein Name war Heraklit,

Der Krieg sei „der Vater aller Dinge“,

postulierte er seinerzeit. Zu Recht!

Harmonie klingt wie „Friede, Freude,

Eierkuchen“, schön nicht?!

Es ist in Wahrheit ein Spannungs-

verhältnis, ein Krieg, höre zu!

Der ist unersättlich, will täglich gefüttert

werden, schlaft nicht ein!

Nur wenn Kräfte sich aneinander

reiben, schreiten wir fort.

Dein Schwert ist das Wort,

die Klinge heißt „Argument“.

Pflege die Demokratie,

denn sie ist wertvoll.

Et voilà le milliardaire new-yorkais Michael Bloomberg qui se met en lice et veut briguer la candidature démocrate pour la présidentielle. L’ancien maire a 77 ans. Il n’est pas de prime jeunesse comme un Biden, un Sanders ou une Warren, qui sont tous des septuagénaires. Et Donald Trump ? 73 ans comme la tête de mule qui écrit cet article. Comme on le voit nous sommes en plein jardin d’enfants. L’âge avancé des candidats est un danger de taille pour le parti démocrate, qui au lieu de se profiler par sa vigueur, pourrait bien sombrer dans les affres de la gérontologie. Il ne suffit pas de mettre en route un « impeachement «  contre le président pour se profiler. Tout aussi justifié que soit cette mesure, après le chantage dont à été victime le président Wolodymyr Selenskyj, que Trump a cherché à mettre sous pression en lui promettant une aide militaire de 400 millions de dollars à condition qu’il traîne dans la boue Joe Biden, dont le fils travaillait avec une société ukrainienne au goût sulfureux. Le locataire de la Maison Blanche voulut ainsi se débarrasser d’un probable adversaire qui a des chances de le chasser du pouvoir. Un procédé indigne d’un chef d’État. Le congrès ne pouvait pas faire autre chose que d’agir. Mais pour gagner des élections aussi importantes que celles du mois de novembre 2020, il faut avant tout esquisser de nouvelles options. Elizabeth Warren le fait bien en préconisant d’instaurer une sorte de sociale-démocratie, de faire du social. Mais elle a aussi 70 bougies bien« sonnées ! Je pense que le casting du parti démocrate manque de jeunes loups qui ont une soif de pouvoir. Aussi honorables que « ces vieillards » sont, ils ne sont pas, malgré leurs vue progressistes, l’incarnation du renouveau. Je crains fort qu’il ne soit pas possible de chasser ainsi le guignol qui a la prétention de gouverner le monde, du pouvoir. Il faudrait présenter une vraie alternative, comme l’a été Barak Obama. Weiterlesen