Lieber Pierre,

mit etwas Verspätung kommt nun heute meine Antwort zu deiner Ansicht, was Männer im Vergleich zu Frauen tun oder wie sie immer noch handeln. So ganz gehe ich nicht in allen Punkten konform mit dir, denn ich stelle sehr oft fest, dass eigentlich der Mann der Verunsicherte ist und Frauen sich durchaus seit Jahren an die Spitze der Politik, Industrie und des Managements gearbeitet haben. Auch ist das Wort „Emanzipation“ nicht nur ein leeres Wort, es findet tatsächlich statt. Vielmehr empfinde ich es in meinem beruflichen und privaten Leben so, dass ich es mit Pfeifen zu tun hatte, die gerne nach meiner Pfeife tanzten. Sei es um mir zu gefallen oder einfach nur um des lieben Friedens willen. Angewärmte Handtücher vor meiner Nase, wenn ich aus der Dusche kam und ständiges Fragen, ob auch alles so richtig sei und wie ich es gerne hätte – und das kann einer Frau ganz schön auf die Nerven gehen.

Die andere Seite des Mannes sind die harten Brocken, die Frauen schlagen und unterdrücken, sich an Schwächeren vergreifen oder herablassend auf eine Frau blicken und sie belächeln. Tatsächlich sind das starke psychische Schädigungen und eine oft selbst erfahrene Gewalt oder emotionale Misshandlung in jungen Jahren. Lassen wir aber nun den Hass und die psychischen Erkrankungen weg, so haben Männer es heute nicht immer einfach. Sie wissen nicht genau mit einer charakterstarken Frau, die ihren eigenen Kopf hat, umzugehen. Sollten sie nun der „harte Kerl“ sein, der sie erbarmungslos über den Küchentisch zieht? Oder sollten sie schroff wirken, in der Hoffnung, dass sie nie das Interesse verliert, um ihn letztendlich doch noch zum Weichei machen zu wollen? Nein, lieber Pierre – ich möchte kein Mann sein und ich habe so viele unterschiedliche Charaktere und Nuancen der Männer kennengelernt, dass ich mich heute nicht mehr unbedingt danach sehne, einen davon in mein tägliches Leben zu integrieren. Bin ich nun eine Emanze, wenn ich als Frau selbst in der Lage bin, auf mich aufzupassen und es mir gelingt, mein Leben finanziell zu meistern? Für das bisschen Sex die geliebte Unabhängigkeit (wahrscheinlich der blanke Egoismus) aufgeben und Kompromisse machen? Das muss in der Tat gut überlegt sein, aber wenn du jetzt von Liebe sprichst, lieber Pierre, dann sage ich dir die traurige Wahrheit… die echte Liebe ist unglaublich schwer zu finden und das sehen leider immer mehr Menschen so. Insofern hat es ein Mann also auch wirklich schwer und manch einer bemüht sich vergeblich und ist auf halber Strecke verhungert. Aber so ist es eben auch – der Mann ist also nicht in jedem Fall der Bestimmende und das Oberhaupt der Frau, wie du siehst. Frauen machen es Männern nicht immer leicht, jedenfalls nicht in unserer westlichen Gesellschaft. Anders sieht es in anderen Kulturen aus, da gebe ich dir Recht. Doch wir beide leben hier und dann muss fairerweise eben auch erwähnt werden, dass es durchaus auch Frauen gibt, die Männer misshandeln, sie erniedrigen und unterdrücken. Das Bild vom starken Geschlecht MANN ist längst überholt und d a s starke Geschlecht (maskulin) gibt es so einfach nicht. Stark können sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen sein und so oder so gibt es Abwertungen in beide Richtungen. Mir tun ehrlich gesagt die Männer manchmal leid, wenn man ihre Unsicherheit bemerkt, die unverhohlene Bewunderung zur Frau und dann wissen sie nicht, ob sie superschlau, charmant, lustig oder reserviert sein sollen und ob sie mit einer Blume oder einer Einladung vor dir stehen oder ganz dreist einfach direkt auf dich losgehen sollen. Es entlockt mir ein ehrlich gemeintes Lächeln und ich liebe sie, die Männer. Ehrlich, ich liebe sie wirklich von Herzen und jeden einzelnen, der mir das Leben schwer oder froh gemacht hat, es waren schöne Erfahrungen. Vielleicht hatte ich einfach Glück oder habe stets die richtige Wahl getroffen, aber – bis auf ein einziges Mal und das endete mit Polizeigewahrsam – ist mir nichts Schlechtes mit Männern widerfahren. Ich nehme bewusst Abstand von der klassischen Mann-Frau-Rolle und davon wie man als Frau oder als Mann zu sein oder zu handeln hat. Für mich gibt es nur Mensch und irgendwie finde ich in beiden Geschlechtern feminine und maskuline Züge und bei beiden Geschlechtern gute und schlechte Eigenschaften. Außerdem gibt es nun das dritte Geschlecht „diverse“ und es wurde wirklich Zeit, dass diese Diskussion um klassische Gender-Rollen endlich aufgegeben wurde. Die neue Kategorie lautet „MENSCH“ und das ist gut so.

 

Mit herzlichen Grüßen

Petra

 

© Petra M. Jansen

http://jansen-marketing.de

 

Donald Trump va déclarer l’urgence nationale pour pouvoir construire un mur entre les USA et le Mexique. Cela est devenu une obsession pour lui, qui essaie de faire comprendre à ses concitoyens qu’il faut prendre une telle mesure afin de les protéger contre l’invasion de hordes de miséreux qui leur voleraient tout ce qu’ils ont gagné honnêtement. C’est franchement ridicule. Mais j’ai de la peine à en rire, car cela est le déni même de la raison, de l’esprit critique. J’ai comme l’impression que le président tient à ce projet, parce qu’il pourrait en être l’entrepreneur indirect, lui permettant de générer ainsi de l’argent pour sa famille ou ses amis. Cela serait de la magouille, si c’était le cas. Pourquoi s’opposer à une barrière en acier ? Elle remplirait exactement le même rôle. Tout cela est de l’enfantillage. Mais il y a effectivement un problème de taille, celui du fossé entre les pays riches et les pays pauvres. Il serait mieux d’investir de fortes sommes pour améliorer l’ordinaire de nations entières en incitant des investisseurs à permettre la création d’économies autonomes. Si c’est pour favoriser le colonialisme à la United Fruit, je ne peux que m’y opposer. Des pratiques ayant comme but de générer du profit sur le dos d’ouvriers agricoles travaillant à des tarifs défiants toute concurrence. Un esclavage moderne qui est incompatible avec les droits de l’homme. La vente des bananes Chiquita n’a pas enrichi un pays comme le Honduras, mais les actionnaires aux États-Unis. Tant que de telles méthodes seront de mises en Amérique Latine, le flot migratoire ne pourra pas être stoppé. Ce n’est pas le mur qui réglera quoi que soit. C’est exemple démontre que l’éléphant qu’est Trump a un cerveau de moineau. Weiterlesen

„Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!“. Das alte Kinderlied verdeutlicht es schon lange: Die Honigbiene ist ein Sympathieträger!

Naturschützerinnen nutzen seit Jahren stilisierte Bienen für ihre Kampagnenarbeit. Der Slogan des Volksbegehrens in Bayern lautet „Rettet die Bienen!“ Und vergangenes Jahr etablierten die Vereinten Nationen den Weltbienentag. Dass die Honigbiene zur beliebtesten Art unter den Insekten geworden ist, liegt wohl an ihrer Rolle als Honigproduzent und Bestäuber. Dabei ist nicht zu vergessen, dass es in Deutschland neben der Honigbiene noch mehr als 570 wilde Bienenarten und Tausende weitere Insektenarten gibt, die ebenfalls bestäuben.

Der Rückgang einzelner Arten in bestimmten Gebieten ist unumstritten.

Siedlungsbau und Verstädterung sind Schlagwörter, besonders folgenreich sind aber die Monokulturen. Also, der Anbau beispielsweise von Mais oder Raps auf riesengroßen Feldern, auf denen es keine anderen Pflanzen gibt, die den Insekten Nahrung bieten könnten. In der Landwirtschaft benutzen wir Pestizide, die bei der Ernte einen hohen Ertrag versprechen, aber eben nicht nur die Schädlinge töten, sondern alle Insekten in der Umgebung. Die Folge: Das besagte Insektensterben. Seit Jahren haben wir immer weniger Bienen, Fliegen und Schmetterlinge.

Immer häufiger in Baumärkten, Supermärkten und Werbeprospekten: die sogenannten „Insektenhotels“. Das sind aus Holz gebaute Häuschen mit vielen unterschiedlich großen Löchern und Versteckmöglichkeiten drin. Die Idee dahinter: Das Häuschen soll den Insekten einen neuen Lebensraum bieten, der ihnen ja mittlerweile insbesondere in Siedlungen und Städten oft fehlt. Das kann funktionieren, so Umweltexperten – allerdings nur dann, wenn noch weitere Maßnahmen ergriffen werden. Die Insekten müssen auch Nahrung finden, das sei das Hauptproblem (swr3.de).

Die Biene ist eines der fleißigsten und für den Menschen nützlichste Tier. Von ihrer Bestäubung ist mehr als ein Drittel der Nahrungsproduktion abhängig. Die Bienen fliegen verlässlich von Blüte zu Blüte und sorgen mit ihrer Beharrlichkeit in vielen Industriezweigen für verschiedenste Produktionen. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus“ (meine-onlinezeitung.de). Der Anfang seiner unheilvollen Prognose ist bereits in Gange, denn seit mehreren Jahren ist ein vermehrtes Bienensterben rund um den Globus zu beobachten. Das harmonische Gleichgewicht ist bedroht, denn Bienen sorgen nicht nur für Honig, sondern liefern durch Bestäubung auch die Grundlage für Obst- und Gemüseanbau. In manchen Gegenden Chinas sind die Bienen bereits ausgestorben und die Bestäubung der Blüten erfolgt in mühevoller Kleinarbeit durch Menschen.

Obwohl das Bienen- und Insektensterben nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt von Forschern dokumentiert und bewiesen ist, weigert sich die Bundesregierung noch immer, die tödlichen Pestizide in Deutschland zu verbieten. Auch in Holland, das auch der „Plastikgarten Europas“ genannt wird, kommen Pestizide immer noch zum Einsatz.

Nicht nur die Honigbienen sind im Begriff auszusterben. Auch Wildbienen, die ebenfalls für die Bestäubung von Pflanzen sorgen, verschwinden zusehends. Sie leiden genauso unter den Pestiziden, Monokulturen und einer immer gleichförmigeren Landschaft.

Was kann man tun? Holen wir uns heimische Pflanzen auf den Balkon, in den Garten, aufs Fensterbrett. Wildbienen sind nämlich auf heimische Pollen- und Nektarquellen wie Glockenblume, Natterkopf und Hornklee angewiesen. Wir sollten statt Kirschlorbeer und Forsythie zudem lieber Schwarzdorn oder Weide pflanzen (worldsoffood.de) und so den früh im Jahr fliegenden Wildbienen eine üppige Nahrungsquelle bereitstellen.

Das Leben der Biene ist weltweit bedroht. Laut einem Bericht der UNEP und Greenpeace sind im letzten Winter viele Bienen gestorben: in den USA 30%, im Nahen Osten 85% (Zahl aus 2012), in Europa 20% und in Deutschland 30%. Die Gründe sind vielfältig: Varroa-Milbe (Parasiten), Pestizide, Futtermangel, Umweltbelastungen, fehlende Pflanzenvielfalt und klimatische Veränderungen.

Bienen sind somit ein gigantischer Wirtschaftsfaktor und die wichtigsten Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. Weltweit sorgen sie mit ihrer Bestäubungsleistung für eine Wertschöpfung von etwa 200 Milliarden Euro pro Jahr, hat das Labor für theoretische und angewandte Wirtschaft des wissenschaftlichen Forschungszentrums CNRS in Montpellier (welt.de) ermittelt.

56% des Français voudraient que le mouvement des Gilets Jaunes arrive à son terme. Ils trouvent qu’il y a eu des dérives par rapport à ses revendications préliminaires. Peut-être que les clins d’œils portés par certains des soitdisant dirigeants du côté de l’extrême.droite, n’ont pas été du goût de tous. C’est mon cas. Le fait est qu’on ne s’y retrouve plus. Puis il a aussi toutes les injures sur les réseaux sociaux qui ne correspondent pas à ce qu’est la France. Des diatribes qui font mal, qui divisent plus, qu’elles unissent. Une situation qui ne peut pas perdurer. D’un autre côté je peux bien comprendre la colère de tous ceux qui ont été blessés au cours des manifestations. Mais eux-aussi n’ont pas tenu compte, que de lancer des pavés sur des forces de l’ordre, n’est pas un acte pacifique. Mais de cela il n’en est pas question. Je ne suis pas de ceux qui encense la police, la trouvant souvent trop brutale, mais dans ce cas-là cela va trop loin. Évidemment je fais le procès des moyens employés. Tirer des balles de caoutchouc qui peuvent aveugler, je ne l’approuve pas. Mais lorsqu’on part à la révolution en ayant comme but de tout balayer, il ne faut pas s’attendre, qu’on soit reçu comme dans un salon. Je suis de ceux qui veulent que les hostilités s’arrêtent enfin. Je trouverais positif que les Gilets Jaunes prennent part au grand débat national, qu’ils réussissent avec des moyens politiques de faire valoir leurs revendications. Mais ils devraient aussi savoir ce qui est dans le domaine du possible ou non. Je veux regarder de l’avant et pour que cela soit possible, il ne faut pas faire de la France une terre brûlée. Les Jaunes ont galvaudé le soutien qu’ils avaient au sein de la population. Weiterlesen

S’il y a un message fort, c’est bien le fait que le grand débat national voulu par Emmanuel Macron, aura aussi lieu dans le milieu carcéral. La prison est le miroir négatif de notre société. En France plus de 70.000 personnes sont détenues. Pour Nicole Bellobet, la ministre de la justice, elles sont aussi des citoyens et des citoyennes. Il y a une demande au sein des établissements. Des détenus disent que si le débat se tient, ils iront. Tous ceux qui le souhaitent pourront s’inscrire et participer, à l’exclusion des personnes sous le coup de mesures disciplinaires ou présentant un risque particulier pour la sécurité“, telle la déclaration de l’administration pénitentiaire. Si on veut comprendre ce qui se passe dans la société, il faut prendre en compte leurs doléances, mais en particulier aussi leurs propositions. Il s’agit d’avoir une approche pragmatique de la délinquance. À quoi est-elle due ? Quel est le rôle des parents dans de tels agissements ? Pour moi la racine de tous les maux est la petite enfance et la jeunesse de certains. S’ils sont négligés, ignorés, il ne faut pas étonner qu’ils ne soient pas des anges. On me répétera, qu’il y a beaucoup de jeunes, ayant vécu une telle situation, qui ne feront pas de larcins ou n’exerceront pas de la violence envers autrui. Je répondrais qu’ils ont la chance d’avoir un fort caractère, ce qui n’est pas du lot de chacun. Sans vouloir excuser de tels comportements, je pense qu’il faudra voir de fond en comble la politique de la famille. Weiterlesen

Heiße Rhythmen stampfen,

lassen den Körper im

Sekundentakt vibrieren.

Laserstrahlen zucken

im Dunkel der Nacht.

Namenlose Gesichter überall,

Augen schauen aus Masken.

Treffen der Einsamen,

abgestorbene Seelen

feiern in Trance die Nacht.

Sodom und Gomorrha,

Symbol der Dekadenz.

Keiner weiß, wo sie liegen,

sind sie doch überall,

wollüstig, des Fremden Feind.

Die Tanzfläche,

Körper bewegen sich,

eng beieinander.

Was haben wir falsch gemacht?!

Altes Babylon, Du bist wieder da!

Gedanken setzen Segel,

werden weggeweht durch die Zeit.

Sympathien, Träume zersplittern,

am Boden das Mosaik.

Nie waren wir uns ferner …

Der Zeitgeist fragt sie:

„Was willst Du tun? Leben?“.

„Nein!“, sagt sie. „Tanzen!“.

Und lacht mit geröteten Augen.

Der Strudel saugt sie ein.

Ich beobachte ihre roten Schuhe,

sie tanzen, folgen dem Takt.

Die Bewegung, die Schritte,

sich stets wiederholend.

Glücksgefühle werden wach.

Ihre Schuhe tanzen, immer weiter.

Schweiß liegt in der Luft.

Sie folgt den Schritten, müde Beine!

Rot sind die Schuhe, die tanzen.

Es gibt kein Entrinnen.

Fatales Schicksal …

Let me see you dance!

Hier ont défilé des dizaines de milliers de manifestants de la droite dure et pure et des nostalgiques du Franquisme dans les rues de Madrid, pour protester contre le soit-disant laxisme du premier-ministre Pedro Sanchez, déployé au cours des négociations avec les autonomistes catalans. Le socialiste essaie de trouver des solutions qui pourraient éviter un divorce définitif. Il ne veut pas mettre encore plus d’huile dans le feu et essayer de trouver pour la Catalogne un statut d’autonomie ressemblant à celui du Pays Basque. Je suis d’avis qu’il agit avec sagesse, car comme le Brexit le prouve, il est impossible de garder quelqu’un de force dans un couple en pleine crise. J’ai écrit à maintes reprises que je n’appelais pas de mes vœux une désintégration de l’Espagne, car elle amènerait une atomisation de l’UE, ce qui l’affaiblirait encore plus. Dans le contexte actuel de la politique mondiale, il faut éviter à tout prix un régionalisme institutionnel, qui nous séparerait plus qu’il nous unit. Bien que je sois pour une politique de proximité, je dois reconnaître qu’il ne faut pas mettre sur le ballant l’unité européenne. Elle est déjà assez fragilisée par le départ du Royaume Uni de l’UE. C’est un processus qu’il faut à tout prix stopper, sinon il se pourrait bien que tout ce que nous avons bâti depuis la fin de la seconde guerre mondiale s’effondre comme un château de cartes. Weiterlesen

Liebe Petra,

wäre es nicht an der Zeit, dass uns die Frauen retten? Ich meine es ernst, wenn ich sehe welche Nieten die Männer sind!

Frauen, rettet uns

Alexandria Ocasio-Cortez wurde am 13. Oktober 1989 in New York City geboren. Sie gehört der Generation Hoffnung, dass die Frauen den Männern endlich Paroli bieten werden. Sie ist die jüngsten Abgeordnete des Repräsentantenhauses der USA. AOC, wie sie überall genannt wird, gehört zum linken Flügel der demokratischen Partei. Sie vertritt sozialdemokratische Ideen und kämpft für mehr Gerechtigkeit und gehört mit ihren neuen Kolleginnen zu denen, die den Versuch unternehmen werden, die Aura der Machos einzuschränken – diese Männer, die sich wie die Supergestalten der Western benehmen und heute Amerika desavouieren. Sie merken wohl nicht, dass sie die Vergangenheit verkörpern. Ein Ur-Konservatismus, der mit dem Fortschritt nichts am Hut hat. Donald Trump ist das Oberfossil, das die Starrheit seines Landes herbeiführen will, ein Nostalgiker einer diskriminierenden Gesellschaft. AOC hat sich als Ziel vorgenommen, ihre Landsleute wachzurütteln und das ist dringend notwendig, um zu vermeiden, dass die Staaten in die Dekadenz verfallen. Sie übt Widerspruch, wenn es darum geht, durch Gewalt eine pietistische Gesellschaft aufrecht zu erhalten, die die Grundregeln des Evangeliums verwirft, wie die der Nächstenliebe. Wie können diese Pharisäer sich gegen die Krankenversicherung für jeden derart sperren? Oder den Rassismus als eine patriotische Tugend hochleben lassen, auch wenn sie das nicht behaupten! Ich kann nur hoffen, dass Alexandria Ocasio-Cortez ihren Landesbürgerinnen den Mut zum Kampf verleihen wird. Das wird ein langer ein Prozess werden, bis sich etwas Tiefgreifendes ändern wird, aber ich denke, dass solche Frauen, keine Scheu vor dieser Herausforderung haben werden.

Die Männer versagen, weil sie schwach sind.

Viele Männer machen schlapp, weil sie in einer tiefen Lebenskrise stecken. Sie machen mir den Eindruck, den Frauen nicht mehr gewachsen zu sein, seitdem sie sie nicht mehr so unterdrücken können, wie es in der Vergangenheit der Fall war. Sie haben Mühe, sich darüber im Klaren zu sein, dass das „schwache Geschlecht“, sehr gut ohne ihre finanziellen Hinwendungen zurechtkommen kann und dass sie nicht mehr auf sie angewiesen sind. Der ständige Kampf in den sie seit Jahrzehnten verwickelt sind, hat den Frauen sehr viel Kraft verliehen. Aber anstatt für ihre Grundrechte zu sorgen, üben viele Göttergatten den Widerstand – ein Beweis ihrer bodenlosen Dummheit. Haben sie nicht verstanden, dass sie von der Emanzipation letztendlich profitieren? Dass die Lasten gerechter verteilt werden können? Aber so weit sind wir noch längst nicht, auch wenn es Frauen wie Angela Merkel oder Teresa May gibt, die ganze Länder regieren. Um wirklich Änderungen herbeizuführen, muss sich zuerst im Rahmen der Familie etwas ändern und das fängt mit der Gleichstellung der Eheleute an. Da beide in den meisten Fällen für die Geldeinnahmen sorgen, wäre es normal, dass die täglichen Aufgaben besser verteilt werden. Die Männer dürfen keine Priorität mehr haben, weil das in den meisten Fällen einfach nicht mehr den Tatsachen entspricht. Es ist für mich normal, dass jede Abweichung an diesen Prinzipien angeprangert werden soll. Warum sollten die Männer nicht das Geschirr abtrocknen oder das Wohnzimmer aussaugen? Die Emanzipierung fängt bei kleinen Sachen an, wie man sieht!

Das Rollenspiel der Mädchen

Ich werde nichts dagegen haben, wenn Mädchen bevorzugt mit Puppen spielen, aber das darf nicht zum Dogma werden. Ich habe dennoch den Eindruck, dass man sie in ein Rollenspiel versetzt, das den Vorstellungen der Männerwelt entspricht. Das bedeutet, dass die Frauen für die Kinder, für den Haushalt und für die „Liebesdienste“ zuständig sind und dass man ihnen nicht zutraut, andere Aufgaben wahrzunehmen. Warum ist es noch ungewöhnlich, dass Mädels sich für die gleichen Spiele wie die der Jugendlichen interessieren? Sie werden als zukünftige Mütter einprogrammiert und haben in vielen Fällen nicht die Gelegenheit sich dagegen zu wehren, wenn sie klein sind und es ist für sie extrem schwer, von diesen Klischees Abstand zu nehmen. Man macht noch immer  Dienerinnen aus ihnen. Ich weiß, dass das in vielen Fällen nicht mehr der Fall ist, aber ich gehe davon aus, dass es bei weitem noch nicht die Mehrheit ist. Solange die Spielzeug-Industrie sich noch immer so sexistisch benimmt, kann man keine Wahrnehmung erwarten. Ich würde dafür plädieren, dass man Spiele entwickelt, bei denen jedes Geschlecht einbezogen ist und das bedeutet auch von klein auf alles zu tun, um die Gleichstellung herbeizuführen. Parallel dazu sollten der Kindergarten und die Grundschule darauf eingehen. Dazu gehören auch spielerische Handlungen, die zu einer Verteilung der Aufgaben führen. Wie immer lässt sich das nicht theoretisch lösen und nur in der Praxis können die Kids lernen, wie sie sich verhalten sollten.

Wie sollen sich die Jugendlichen  in der Pubertät verhalten?

Es reicht nicht aus, die mechanischen Vorgänge beim biologischen Unterricht zu erklären. Es geht vielmehr darum, die physiologischen und die psychologischen Gegebenheiten klar darzustellen. Junge Leute sind voll in einer Entwicklung und sind darüber mehr als ratlos und wenn keine Unterstützung angeboten wird, kann es zu fatalen Anspannungen kommen. Das Mobbing von Kameraden fällt unter der Rubrik Hilflosigkeit. Jungs wie Mädels müssen sich besser kennen lernen und in der Pubertät irgendwie betreut werden. Sie werden nun sagen, dass dies ein Luxus sei, aber ich stimme nicht zu, weil das Scheitern in der Schule sehr davon abhängig ist. Es wäre wünschenswert, solche Fälle aufzufangen und ich denke, dass die Pädagogen mehr Ahnung davon haben sollten. Repressiv zu handeln bringt aus meiner Sicht nichts, weil viel Frustration im Spiel ist. Aber auch die Eltern sind gefragt, sie müssen dafür sorgen, dass der Dialog in solch einer verspannten Zeit nicht abbricht und deswegen, wäre es wichtig, dass sie sich Rat einholen. Ich würde alles tun um diese zwischenmenschlichen Beziehungen in ein Pflichtfach einzubetten, bei dem die Philosophie, das sexuelle Verhalten, die menschliche Psychologie ihren Platz finden sollten. Das Wissen über solche Vorgänge gehört aus meiner Sicht zum Lernstoff wie Mathematik oder Literatur. Was nutzt eine umfangreiche Kultur, wenn das Benehmen alles andere ist als menschlich? Ob in der Familie oder beruflich, gehört ein gerechtes Benehmen zu den Hauptkriterien und es ist merkwürdig, dass so wenig darüber Bezug genommen wird.

 

Das Gedicht

Eine Frau ist frei zu bestimmen, wie sie ihr

Leben gestalten will! Warum soll sie unbedingt

Gattin und Mutter sein? Alles führt darauf hin, dass

sie durch die Gesellschaft schon als Kind bestimmt

wird, zu gebären. Das Spiel mit der Puppe, die Treue

zur Familie, zu ihrem Göttergatte, alles nur Gehirn-

Wäsche? Nein, wenn das ihre eigene Entscheidung ist.

Ja, wenn sie nur wie eine Marionette gesteuert wird.

Wird sie nicht durch ihr Ur-Gefühl genötigt, so zu

handeln, wie es von ihr verlangt wird? Ist sie nicht

Opfer einer Intrige, die sie zur Hexe macht, wenn

sie sich nicht so verhält, wie es die Männer verlangen?

Wurden Frauen nicht als Hexen verbrannt, weil sie

starke Persönlichkeiten waren? Wurden sie nicht vom

Leben verbannt, weil sie gegen die Männer Widerstand

geleistet haben?  Eine gute Frau ist die, die sich fügt,

die sich aufgibt und häusliche Gewalt gewähren lässt!

Wenn du die Klappe hältst wirst du verschont, sagen sie.

Schuften, um Geld zu verdienen, schuften, um die

Familie zu versorgen, Schuften wie eine Hure, um den

Mann Nacht für Nacht zu befriedigen. Ist das das

Paradies auf Erde? Und wenn die Frauen nein sagen, werden

sie als Schlampen beschimpft, weil man ihnen Perverses

nachsagt, wie es bei den Hexen üblich ist.

Müssen Frauen nur die Männer lieben, die sie nötigen?

Oft werden sie als Liebessklavinnen gezwungen, sich

unterzuordnen, weil man ihnen mit Liebesentzug droht?

Und das Schlimme dabei ist, dass sie oft nicht merken,

wie mies sie behandelt werden. Ihre Leidenschaft wird

hemmungslos beschmutzt, weil das zum Drehbuch

gehört! Das ist eine Schmierkomödie, die von Männern

verfasst wurde. Und wenn Widerstand entsteht, wird

hemmungslos geprügelt, weil die Mannsbilder von den

Hexen misshandelt werden, so sagen sie, wenn

sie für ein Todesdelikt vor Gericht stehen. Eine verstorbene

Ehefrau ist treu, liebend, vorzüglich, so die Mörder.

Und ich? Ich liebe die Frauen!

 

Ich umarme dich, Petra

 

Pierre

//pm