Lieber Pierre,

Innenstädte, Fußgängerzonen, Parkanlage, Shopping-Erlebnismeilen und ein Ort des geselligen Zusammenlebens, genau das sollte das Ergebnis städtebaulicher Planungen und Umsetzungen sein. Es gibt natürlich noch schöne Altstädte und auch gemütliche „Resting-Places“, aber es ist wahr, dass in vielen kleineren Städten und Randgebieten ein Geschäftesterben unübersehbar ist. Ich denke hier gerade an den schönen Kurort Bad Orb in meiner Region, wo viele kleinere Geschäfte ihren Kampf um´ s nackte Überleben nicht überstehen und immer mehr Gewerbe-Immobilien leer stehen bzw. um ihre Wiedervermietung werben. Im Laufe der Jahre habe ich zahlreiche hübsche Läden verschwinden sehen und das liegt mit Sicherheit nicht daran, dass es dort keine Cafés oder hübsche Sitzgelegenheiten gäbe. Dafür sind die sogenannten Modulsysteme – in denen wie immer Penny, Rewe, KIK, Logo Getränkemarkt, Netto oder solche uniformierten Shops zu einer „Einkaufsmeile“ mit knallhartem Rabattkampf zusammengepfercht auf einem Platz angesiedelt sind – zu finden. Für alte Menschen eine Katastrophe, da sie oft nicht mehr mobil sind und auf Einkäufe in ihrer direkten Umgebung angewiesen sind. Sollte dort noch ein kleiner Markt durchhalten, dann sind die Preise allerdings dermaßen unverschämt, dass es einem schlecht wird. Den Rentnern bleibt oft nichts anderes übrig, als eben dort die Waren des täglichen Bedarfs einzukaufen und sie mit dem Rollator nach Hause zu schleppen. Schade, aber sehr real.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und möchte ein Einkaufserlebnis haben, sich vielleicht eine gute Tasse Kaffee gönnen, ein wenig in der Sonne sitzen und mit allen Sinnen genießen. Schauen wir rüber zu unseren Nachbarn in die Niederlande, so brechen wir regelmäßig in Entzücken aus, wenn wir durch die gemütlichen Städtchen laufen, mal hier mal da in einen Tante Emma-Laden schnuppern und an jeder Ecke die Lounge-Möbel mit hübschen Accessoires zum Verweilen einladen. So, genau SO sollte es sein, damit wir gerne einkaufen gehen und dies nicht als notwendiges Übel am Wochenende empfinden, um den Kühlschrank für die Arbeitswoche aufzufüllen. Noch schlimmer allerdings erscheint mir die anonyme Art des Einkaufens in Skandinavien zu sein. Dort geht man nicht mehr in die Shops, man bestellt online (via Handy oder Apps), der Food Truck liefert die bestellten Waren direkt vor die Häuser und bezahlt wird selbstverständlich mittels Handy. Was sich zuerst fortschrittlich anmutet ist für mich eine reine Reduktion auf Konsum ohne persönlichen Kontakt und schließt die Gelegenheit, eventuell mit netten Menschen während des Einkaufs ins Gespräch zu kommen, aus. Nicht mein Ding, lieber Pierre.

In den Städten wird das Geld verdient, dort sind die Arbeitsplätze und – zumindest in Frankfurt – haben viele Leute angefangen umzudenken. Sie nutzen mehr und mehr Fahrräder, öffentliche Verkehrsmittel oder gehen zu Fuß. Die zahlreichen Studenten leben es vor, dass es auch anders gehen kann. Ebenso sind deutlich mehr Straßen als früher für den Durchfahrtsverkehr gesperrt. Es ist also nicht überall so, dass Autos direkt an deinem Hintern vorbeifahren, aber es braucht noch Zeit, dass wir uns wieder auf die Gemütlichkeit der Innenstädte (und ebenso der Randgebiete, der Kleinstädte, der Kurorte) besinnen. Langsam aber sicher wachen sie auf und das Bewusstsein verändert sich dahingehend, dass wir wieder Wohlfühlräume schaffen und architektonisch der Erlebnischarakter neu entdeckt wird.

Damit dem Geschäftesterben in einigen ausgelagerten Städtchen in den Randgebieten Einhalt geboten wird und auch sie überleben können, muss den Menschen auch klar gemacht werden, dass sie mit ihren Online-Bestellungen großen Schaden anrichten. Klar ist es bequem sich vom Sofa aus alles ins Haus liefern zu lassen und natürlich muss man dann keinen Parkplatz suchen oder Benzin verfahren, aber was auf der einen Seite bequem ist, trägt auf der anderen Seite zum Sterben vieler Einzelhändler bei. Verantwortungsbewusste Menschen denken mal darüber nach, wie viele Paketdienste unsere Straßen verstopfen und wie viel Kartonage und Verpackungsmaterialien unsere Mülltonnen füllen und ich weiß aus Erfahrung, dass es viele faule Leute gibt, die nahezu alles online ordern und sich keine Gedanken darüber machen. Ihnen scheint es egal, Hauptsache billig und bloß nicht aus dem Haus gehen, wenn nicht unbedingt nötig.

Lieber Pierre, ich liebe die Haptik, den Geruch, die Sinne und ich liebe es, mir die Dinge, die ich kaufen möchte, real zu sehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Kleidung ist, Lebensmittel oder irgendwelcher Schnick Schnack – ich will es einfach sehen und in der Hand halten. Erinnerst du dich an die Wochenmärkte oder an die kleinen Läden, in denen wir als Kinder Süßigkeiten in kleinen, spitzen Papiertüten bekommen haben? In denen auf der Theke bunte Bonbongläser standen und daneben die Lutscher? In denen wir mal einen roten Apfel geschenkt bekommen haben und das Obst, der Salat, die Nüsse einzeln abgewogen und in Papier eingewickelt wurden? Ach ja…. Nostalgie kommt in mir hoch. In dir auch, nicht wahr?

 

Eine herzliche Umarmung,

 

Petra

© Petra M. Jansen

http://literatourpoetictext.blogspot.com/

 

« Notre-Dame de Paris, c’est notre histoire, notre littérature. C’est l’épicentre de notre vie, c’est l’étalon d’où partent nos distances. C’est tant de livres, de peintures. C’est la cathédrale de tous les Français, même de ceux qui n’y sont jamais venus. Cette histoire, c’est la nôtre. » C’est ce qu’a déclaré le chef de l’État dans un discours qu’il a fait dans la soirée. L’incendie a été maîtrisé. Les dégâts ont été considérables. Il faudra des années pour effectuer la restauration de l’église. « Nous ferons appel aux plus grands talents et nous rebâtirons Notre-Dame, car c’est ce que les Français attendent, car c’est ce que notre histoire mérite, car c’est notre destin profond ». La famille Pinault va débloquer cent millions d’euros pour financer les réparations. Que ce soit la chancelière Angela Merkel ou Theresa May, tout le monde politique à l’échelle mondiale a marqué sa douleur face à l’autodafé d’un pan important de la culture universelle. Je pense que cet incendie ne peut pas laisser indifférents tous ceux pour qui la France est un pays de référence. C’est dans des cas pareils qu’il est possible de jauger ce qui est important ou pas. C’est une bénédiction qu’il n’y ait pas eu de victimes, que le feu n’ait pas été meurtrier. Mais faut-il de tels évènements pour redonner à un peuple le sentiment d’appartenir, malgré les distensions, au même bercail ? De prendre conscience des priorités à prendre ? Weiterlesen

Ce soir Emmanuel Macron s’adressera aux Français pour leur dire quelles conclusions il a tiré du grand débat. Il devra être le plus concret possible, afin d’être crédible, de faire comprendre aux citoyens qu’il les a bien compris. Une démarche assez complexe. D’une part il doit montrer qu’il est à l’écoute du peuple, de l’autre que le président a encore de la poigne. Il ne peut pas faire une marche en arrière complète. Un exercice qui demande beaucoup de doigté. Il risque de remettre en question la constitution de la 5ème République, qui est axée avant tout sur l’autorité de l’Élysée. Après le mouvement des Gilets jaunes, on peut se poser la question, si le système actuel a encore sa raison d’être si l’autoritarisme est toujours la bonne solution? Je vais être franc en disant que je ne crois pas que le peuple soit déjà prêt de gérer les affaires du pays en gardant la tête froide. Les échauffourées qui continuent à secouer le pays ne vont pas dans le bon sens. C’est une constatation qui me fait mal, car je souhaiterais qu’il n’en soit pas ainsi. Comme je l’ai écrit à maintes reprises, je trouve regrettable que les Gilets jaunes n’aient pas été en mesure de se doter d’une structure politique qui soit crédible. Il est facile d’être contre, bien moins d’avoir un programme concret. Une fois de plus on mettra le Président au pilori. Les uns lui reprocheront de céder face au mouvement protestataire, les autres lui feront le grief d’avoir une fibre totalitaire. Quoiqu’il dise, il sera mis en doute. Pour ma part je souhaiterais qu’il soit net et qu’il ne se laisse pas intimider par la rue. Weiterlesen

Liebe Petra,

hier einige Gedanken über unser Leben in der Stadt und über die Bedeutung unserer Umwelt:

Mein Auto und die Stadt

Die meiste Zeit bleibt es stehen und da kann man sich die Frage stellen, warum es unbedingt notwendig ist, eines zu besitzen. Ein Drittel der Stadtbewohner Frankreichs würden keine Einwände haben sich von ihrem Wagen zu trennen. Da ist es absolut legitim, die Frage zu stellen, ob es nicht besser wäre, die Autos nach Bedarf zu mieten. Die Städte wären somit das Blech los und könnten wieder atmen. In fast jedem Stadtteil ist es möglich Leihwagen für kurze Trips sofort zu leasen. Das geschieht völlig problemlos und könnte immer mehr zum Modell des urbanen Lebens dienen. Schon aus Luftgründen wäre es in unserem Interesse, dass die Autos nur bedingt in die Innenstädte fahren dürften. Mit einer entsprechenden Tendenz wäre es möglich, viel Geld für den Straßenbau zu sparen und durch die Parkhäuser, die oft auf wertvolle Grundstücke gebaut wurden, sollten den Wohnungen Platz lassen. Das setzt aber voraus, dass die öffentlichen Verkehrsmittel ausgebaut werden müssen und dass der Transportpreis verringert werden sollte. Das ist durchaus möglich, wenn anderswo gespart wird, es würde das Zentrum einer Stadt attraktiver machen und viele Menschen dort anziehen. Soziologisch ist es schlecht, wenn die Paketwirtschaft solche Maßstäbe wie heute einnimmt. Der Handel müsste wieder in den Zentren florieren. Die Innenstadt sollte wieder ein Platz werden, bei dem man sich die Zeit nimmt zu plaudern – ohne die Menge von Autos, die immer mehr die Straßen verstopfen, könnte das Ganze wieder attraktiv werden.

Die Stadt neu erfinden

Habt ihr euch gefragt, warum die Fußgängerzonen oft so steril sind? Es gibt viel zu wenige Entspannungsplätze, wo die Fußgänger einfach verschnaufen können. Dort sollten Cafés eingerichtet werden, bei denen der Passant sich mit Freunden treffen kann und auch die Sterilität der Kaufhäuser sollte durchbrochen werden. Es wäre wünschenswert, sie durch Boutiquen zu ersetzen – wenigstens was die Hauptstraßenfront angeht. Es muss auch dafür gesorgt werden, dass ständig eine Animation vorhanden ist – das geht vom Straßentheater bis zu den Musikern. Die Stadt muss ein Erlebnis werden. Das klingt alles mehr oder weniger anziehend, aber wer soll es bezahlen? Die Konkurrenz mit Amazon und Co. ist so groß, dass sehr viele kleine Läden Pleite gemacht haben. Was besonders schmerzhaft ist, ist der Tod des Buchhandels. Um wirklich Reformen in Gang zu setzen, muss dieses Problem unbedingt schnell gelöst werfen. Es stellt sich die Frage, wie die Boutiquen attraktiver gemacht werden könnten, denn ich erwarte schon, dort Produkte zu finden, die ich anderswo nicht beziehen kann sowie einen sehr kompetenten Service. Leute, die im Stande sind – was die Elektronik angeht – kleine Reparaturen vorzunehmen. Kurzum Verkäufer, die sehr agil sind. Vom Preis her, ist es nahezu unmöglich den Versandhandel zu unterbieten, also muss man prioritär an dem Ambiente basteln. Das würde bedeuten, die Stadt humaner zu gestalten und aus der Öde wieder belebte Orte zu organisieren, Foren entstehen zu lassen, bei denen die Debatte wieder gepflegt wird.

Die Wüste lebt, nicht die Innenstadt

Zweifelslos war es ein Irrtum die Menschen aus den Innenstädten zu jagen. Wir haben es oft nur noch mit Kulissen zu tun, die die Stadt als solche zum Absurdum führt. Sie hat somit ihre Funktion verloren. Wie kann man ihr wieder Leben einverleiben? Eine fast unmögliche Aufgabe, die jedoch zu machen ist, wenn der Wille dazu vorhanden wäre. Mit einer Verkehrsberuhigung könnten die jetzigen Parkhäuser in Wohneinheiten umgewandelt werden. Dienstleistungsunternehmen zum Beispiel, sollten in die Peripherie umziehen, dafür die frei gewordenen Bürohäuser als „Domizil“ umgewandelt werden. Somit würde sich der Pendlerverkehr in Richtung Innenstadt stark reduzieren, nach außen aber akzentuieren. Dies könnte sich aber durch eine Arbeitsplatzreform stark verändern, wenn das Modell des Home-Office, der Heimarbeit, wirklich greifen würde. Zahlreiche Aufgaben können von zu Hause erledigt werden. Wenn man die Städte wieder erträglich machen will, darf nicht gekleckert werden. Das wäre durchaus möglich, aber wie sieht es mit den Kosten aus? Der Grund jedes Bürohauses sollte vom Staat gekauft werden und die Häuser hingegen würden weiter im privaten Besitz verbleiben. Es wäre wünschenswert, den Bewohnern die Option zu bieten selbst Eigentümer zu werden. Mit der Reduzierung des Grundpreises würde die Anschaffung wesentlich günstiger sein. Wenn man im jetzigen Stand bleiben würde, könnten die Innenstädte schnell in Wüsten verwandelt werden. Da die Kaufhäuser und die Boutiquen, wie schon im zweiten Artikel erwähnt, durch den Druck der Versandhäuser nicht standhalten könnten, wäre Öde angesagt. Ein paar Schritte von unserer Münchner Wohnung gibt es eine Kaufmeile, deren Geschäfte pleite machen. Jetzt werden – trotz sehr hohe Mieten – immer noch neue Zugänge registriert, aber für wie lange noch? Einige Lokalitäten stehen bereits Monaten leer., Tendenz steigend!

Gleichgewicht zwischen Stadt und Land bewahren

Durch die Situation auf dem Arbeitsmarkt geht die Urbanisation der Peripherie der Städte immer weiter und im Gegensatz leeren sich die Dörfer. Diese Evolution ist milde gesagt völlig negativ. Die Metropolen sind immer schwerer zu verwalten, das Land blutet aus, deshalb muss alles unternommen werden, diesen Trend zu stoppen, wenn möglich umzukehren. Das kann nur klappen, wenn die numerischen Autobahnen ausgebaut werden, wenn überall das Netz als Arbeitswerkzeug angewandt werden kann. Nur mit der höchsten Effizient in Sachen Internet können Firmen überzeugt werden, mit Mitarbeitern aus den ländlichen Gegenden zu kooperieren und das muss 100prozentig funktionieren. Auch hier wäre das Home-Office effektiv, aber das reicht bei weitem nicht aus. Die Bevölkerung braucht ein attraktives Angebot in verschiedenen Gebieten, wenn es um die Steigerung der Lebensqualität geht – das geht vom Kaufangebot von Waren bis zur kulturellen Vielfalt. Es muss alles unternommen werden, dass keine Langweile aufkommt. Das hatte seinerseits André Malraux sehr wohl verstanden, als er als Minister den Aufbau einer Kultur-Infrastruktur flächendeckend plante. Die Dimension des Problems wurde ihm klar, mit dem Fall Ford in Poitiers. Der Autohersteller wollte dort ein Werk aufbauen. Die Bezahlung war höher als in der Banlieue von Paris, gute Arbeitsbedingung. Und doch scheiterte dieses Projekt, weil niemand in der Provinz arbeiten wollte, vor allem weil das Freizeitangebot zu eingegrenzt war und ist der Beweis, dass Wirtschaft und Kultur sich nicht widersprechen. Nur mit einer Ausgewogenheit des Angebots zwischen Stadt und Land kann es zu einem Gleichgewicht kommen.

Das Gedicht

Und was tun die Menschen? Sie ersticken sich

gegenseitig, weil der Lebensraum immer kleiner

wird. Überall stößt man sich die Köpfe an, versucht

vergeblich reine Luft einzuatmen, redet sich ein,

dass der Stau zum modernen Leben dazu gehört.

Gestank aus dem Auspuff, der Krebs verursachen

kann. Toll! Überall Partikel, die uns krank machen,

aber auf Diesel möchte keiner verzichten. Auch die

Sau die zum Schlachthof geführt wird, um die Menschen

zu ernähren, ist völlig verseucht. Sie trägt den Namen Bio.

Was sagt das schon aus? Um diesem Spuk den Rücken zu

kehren, versuche ich mich in ein Paradies versetzen zu

lassen, aber dort sind nur noch Menschen mit Gasmasken.

 

Wie ein Segelschiff in einer Flasche versuchen

wir mit unserer kranken Umwelt zu recht zu

kommen. Quarantäne ist angesagt, wenn es darum

geht, weiße Menschen vor dem Ungeziefer zu

schützen. Abstand mit den Untermenschen zu bewahren,

wäre ein Gebot der Zeit, aber das geschieht nur selten,

weil Gummi die Menschen vereint! Solche schlimme

Worte unterwandern die Umweltdiskussion, beschmutzen

sie immer wieder. Ziel für die Gegner ist, einen negativen Touch weiter

zu verbreiten, die Menschen zu überzeugen, dass alles Quatsch ist,

was sie so sagt. Wenn Zeitgenossen nicht in ihrer Rübe clean sind,

verpennen sie den Anschlusszug und so weiter und sofort. Manchmal

frage ich mich, ob es nicht besser wäre unter eine Brücke zu pennen.

 

Ab in den Bio-Friedhof, wo nur noch Biomenschen vergraben

werden. Gute Seelen, die immer anständig waren.

Sie wenigstens stinken nicht den Himmel hoch, weil sie sich

vor Donald Trump flach gelegt haben und sich haben einreden lassen,

dass alles Paletti ist! Wo sind die Umweltpatrioten in den

USA geblieben? Warum schlagen sie nicht – wie die Gelben

Westen – Alarm? Sollten wir nicht lieber in die Vergangenheit

zurückkrebsen, die Gardinen runterkullern lassen und

von Mallorca mit seinen dämlichen Touristen träumen?

Augen zu, Nase zu, Ohren zu, alles zu und weiter

genießen als ob gar nichts sei. So leben halt die Menschen,

wenn sie nicht gestört werden wollen.

 

Alles Liebe, ich umarme dich!

 

Pierre

//pm

Une enseignante du Collège Elsa Triolet à Sant-Denis a été braquée par un ado, qui a brandit sur elle un pistolet de pacotille. « Il y en a un qui est entré en criant : c’est un attentat ! Il a braqué une arme factice sur moi, il a tiré en direction de mon visage. J’ai mis ma main et les billes ont atterri sur ma main. J’étais dans la sidération parce que je ne connaissais pas l’individu. » Cette femme est en état de choc. Ses collègues ont décidé hier d’aller manifester. Une telle situation s’est déjà déroulée dans le département. Elle démontre à quel point la situation s’est détériorée. Pour beaucoup d’élèves le seul fait de déclarer, où ils vont à l’école, est un constat d’échec. Cette situation grave ne peut pas excuser une telle action. Est-ce en quelque sorte un cri d’alarme ? Ou est-ce qu’une bravade d’un jeune en déshérence ? Il démontre qu’il y a urgence pour l’État de remettre à plat ce que je nommerais « le mal des banlieues ». Depuis des années il est question de réformes, de projets. Ceci tout particulièrement dans le domaine de l’enseignement. Le but recherché est de rééquilibrer la situation des jeunes de ces cités par rapport à la moyenne nationale en ce qui concerne la qualité des cours et les chances de réussite. Malgré les bonnes intentions on est loin du compte. Le professeur est confronté directement à cette situation, même si lui-même, n’est qu’un pion sur l’échiquier. Il n’a pas d’emprise directe sur les méthodes scolaires, sur le rôle sociologique du collège par rapport à son environnement direct. Même si on le nie parfois, il ne peut être qu’un exécutant. Cela met à mal son autorité par rapport aux élèves, qui attendent de lui bien plus que ce qu’il est en mesure d’offrir. Weiterlesen

Im Westjordanland spricht kaum jemand von einem palästinensischen Staat. Vor der israelischen Wahl war es so, dass die Zweistaatenlösung zwar künstlich beatmet wird, aber sie lebte noch (Mustafa Barghouti, Mitglied im Zentralrat der PLO in SPON, 12.04.2019). Doch nun ist sie tot. Wenn Netanyahu die Grenzlinien verletzt, ist eine Eskalation des Palästinenserkonfliktes vorprogrammiert.

Viele Palästinenser wollen mittlerweile einen einzigen Staat. Zwei Staaten sind keine Option mehr. Die Wahl ist jetzt zwischen einem israelischen Apartheidstaat und einem Staat mit gleichen Rechten für Israelis und Palästinenser. Allerdings würde Letzteres wohl das Ende von Israel als jüdischem demokratischen Staat bedeuten und sein Existenzrecht infrage stellen.

Nur wenige Tage vor der Parlamentswahl in Israel hat Regierungschef Benjamin Netanjahu die Annektierung jüdischer Siedlungen im Westjordanland in Aussicht gestellt. Er werde nicht eine einzige Siedlung räumen. Und Israel werde natürlich dafür sorgen, dass man das Gebiet westlich des Jordans kontrolliere, so der rechtskonservative Ministerpräsident am Samstagabend im israelischen Fernsehen.

Israel hatte 1967 im Sechstagekrieg unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute mehr als 600.000 israelische Siedler in mehr als 200 Siedlungen. Vor allem Israels Erziehungsminister Naftali Bennett dringt darauf, weite Teile des Westjordanlandes zu annektieren. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete indes für einen eigenen Staat Palästina mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

Betrachtet aus palästinensischer Sicht wird Israel das Völkerrecht weiterhin so lange brechen, wie die internationale Gemeinschaft dem Land Straflosigkeit gewährleistet. Das gelte besonders für die Trump-Regierung, die Israels Verletzung der Menschenrechte des palästinensischen Volkes unterstütze (sueddeutsche.de).

Israel unterscheidet selbst zwischen illegalen Siedlungen und mit israelischer Genehmigung gebauten. Aus Sicht der internationalen Gemeinschaft sind alle Siedlungen rechtswidrig. Sollte Israel sie annektieren, wäre dies ein schwerer Schlag für Bemühungen um eine friedliche Zwei-Staaten-Lösung.

In den letzten Jahren ist Israel unter der Regierung von Benjamin Netanjahu immer weiter nach rechts gedriftet, mit Unterstützung der USA. Mit der Ankündigung, im Falle seines Wahlsieges Teile des Westjordanlandes zu annektieren, fischte Netanjahu nach Wählern vom rechten Rand (Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler).

Israel ist um seine Sicherheit besorgt. Wird man in der Lage sein, die israelische Sicherheit zu gewährleisten und die Kontrolle über das essenziell wichtige Gebiet von Judäa und Samaria? Israel habe gesehen, was man nach dem Abzug aus dem Gazastreifen bekommen habe, so Netanjahu (diepresse.com, 07.04.2019). Im Fall eines weiteren Abzugs sei ein „Gazastreifen in Judäa und Samaria“ zu befürchten. Israel hat den Gazastreifen 2005 geräumt, 2007 übernahm dort die radikalislamische Hamas gewaltsam die Kontrolle.

Die US-amerikanische Anerkennung der Annexion der Golanhöhen sieht Netanjahu als sein Verdienst an – ebenso wie die zugesagte Umsiedlung der US-Botschaft aus Tel Aviv in die – international nicht anerkannte – israelische Hauptstadt Jerusalem. Nach den Golanhöhen wolle man nun „zur nächste Phase übergehen“ und die israelische Souveränität auch auf das Westjordanland ausweiten, so Netanjahu (a.a.O.).

Die meisten arabischen Staaten sind mit Israel verfeindet und erkennen den israelischen Staat nicht an. Zuletzt hatte es hinter den Kulissen aber eine Annäherung zwischen Israel und einigen Golfstaaten wie Saudi-Arabien gegeben.

Das Vorhaben Israels ist ein fatales Signal für den Friedensprozess in Nahost. Für innenpolitischen Nutzen nahm Netanjahu diplomatischen Schaden schon immer in Kauf. Das gilt für die umstrittene Anerkennung der besetzten Golanhöhen als israelisches Staatsgebiet durch die US-Regierung oder die Verlegung ihrer Botschaft nach Jerusalem. Die Annexion der Siedlungsgebiete – möglicherweise erneut mit Unterstützung durch die USA – wäre eine maximale Provokation.

Die könnte Israel sehr gefährlich werden. Die radikalislamische Hamas im Gaza-Streifen ist geschwächt, die Bevölkerung entdeckt derzeit den Protest gegen sie. Auch die Hamas muss Stärke demonstrieren – das tut sie bevorzugt mit Raketen auf israelisches Staatsgebiet. Diese Provokation wäre ein Anlass dazu.

Zudem riskiert Netanjahu, einen starken Verbündeten in der arabischen Welt zu verlieren. Er braucht Saudi-Arabien!

Que d’âneries ne faut-il pas entendre, lorsque des fondamentalistes comme Mike Pence, le vice-président des États-Unis, ou l’ex-pape Benoît XVI parlent des relations sexuelles des hommes et des femmes. L’étoile montante du Parti Démocrate, Pete Buttigieg, a dénoncé « le grand moraliste » qu’est Mike Pence, l’accusant avec raison de discrimination contre les homosexuels. Le candidat à la présidentielle l’est. Il a épousé son compagnon et ne cache pas sa profonde foi. Pour lui ses rapports intimes ne peuvent pas être qualifiés de péché, comme le font les fondamentalistes lorsqu’ils parlent des rapports entre hommes et hommes ou femmes et femmes. Ces derniers vivent encore dans un temps, où on croyait pouvoir extirper à coup de fouet de telles tendances. Ceci au 21ème siècle, où il est reconnu, que l’homosexualité est le plus souvent innée. Mike Pence vit sur une autre planète semble-t-il et a pris Dieu en otage à des fins politiques. L’autre événement frisant l’idiotie, est l’article que Benoît XVI a écrit au sujet de la pédophilie au sein de l’Église, qui serait due au dévergondage de toute la population allemande à partir de Mai 68. D’après ce que j’ai compris, l’ex-pape partait du principe que dans les années 50 nous avions affaire à une société prude, bien-pensante, éloignée de toutes tentations. Il a fallu que des êtres dévoyés comme Beate Uhse – la reine du porno allemand – ou Oswalt Kolle – un journaliste ayant fait des films pour déniaiser la jeunesse de son pays -, aient commis le sacrilège de parler de fesses, pour que des millions de personnes se mettent à pécher. Et l’Église? Elle n’a évidement pas de couilles ou de nichons, la pauvre. Elle est la victime d’un mouvement orchestré par Satan, qui n’avait qu’un but, jeter le discrédit sur des millions d’agneaux qui n’avaient pas d’envies érotiques. Weiterlesen

Alexa d’Amazon est-elle une bonne copine ? J’en doute. Je connais cet appareil qui répond à un grand nombre de questions. Il s’agit d’une voix de femme, qui a pour but de personnaliser les contacts. Contrairement à l’internet, qui remplit les mêmes conditions, Alexa, qui à première vue est un gadget, est en fait une espionne. Elle est en mesure d’enregistrer ce qui se dit dans la sphère professionnelle ou privée et ceci sans qu’on lui demande de le faire. Dans un article publié à ce sujet, Bloomberg déclare : « Amazon.com emploie des milliers de gens dans le monde pour aider à améliorer l’assistant numérique Alexa qui sert à sa gamme d’enceintes Echo. L’équipe écoute des enregistrements vocaux captés dans les foyers et les bureaux des propriétaires d’Echo. Les enregistrements sont transcrits, annotés puis réintroduits dans le logiciel, afin d’éliminer les lacunes dans la compréhension par Alexa de la parole humaine et de l’aider à mieux répondre aux commandes. » Dans un premier temps une telle démarche semble être logique, mais en regardant de plus près, la vrai dimension d’Alexa ne peut que faire frisonner. Il est vraiment question d’une mainmise complète de personnes ciblées. Il peut s’agir de décideurs ou d’autres acteurs de la vie publique. Un bon moyen de les faire chanter lorsqu’il s’agit de bribes de conversation. Dès que le mot Alexa est prononcé, la machine se met en route. Il est évident qu’Amazon déclare haut et fort que personne ne veut manipuler la vie intime des personnes concernées. « Les employés n’ont pas d’accès direct à l’information qui peut identifier la personne ou le compte dans leur travail. Chaque information est traitée de façon hautement confidentielle et nous utilisons une authentification à plusieurs facteurs pour restreindre l’accès, du chiffrement de service et des audits de notre espace de contrôle pour la protéger » Weiterlesen