Wie müssen Suchmaschinen mit möglichen Verstößen gegen das Persönlichkeitsrecht umgehen? Über diese Frage hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt. Konkret ging es in dem Rechtsstreit darum, ob Google Links auf Webseiten sperren muss, auf denen die Kläger ihrer Ansicht nach beleidigt worden sind.

Dafür müsste der Suchmaschinen-Betreiber bestimmte Prüfpflichten haben. Google sei nicht gehalten, jede gefundene Seite vorab auf verletzende Inhalte zu prüfen, sagte der Vorsitzende Richter, während der mündlichen Verhandlung. „Das würde die Suchmaschine praktisch lahmlegen“. Anders könne dies sein, wenn Google auf rechtsverletzende Inhalte hingewiesen werde. Die Vorinstanz, das Oberlandesgericht Köln, hatte hohe Anforderungen daran gestellt, wie ein solcher Hinweis aussehen muss. Die behauptete Rechtsverletzung müsse „offensichtlich erkennbar“ sein. Der Vortrag der Kläger sei zu ungenau gewesen. Dem BGH liegt die Angelegenheit nun zur Überprüfung vor. Ein Urteil wird es wohl erst in einigen Wochen geben (Az.: VI ZR 489/16).

An dem Maßstab des OLG Köln hatte selbst der Kläger-Anwalt nichts auszusetzen – sehr wohl aber an der Anwendung. Einer der Kläger sei online als „Arschkriecher“ und „Terrorist“ bezeichnet worden – ein klarer Fall einer rechtswidrigen Anprangerung. Aus Sicht des Google-Anwaltes ist seine Mandantin dagegen schon der falsche Ansprechpartner: Der Streit müsse in erster Linie zwischen den beiden Beteiligten, also dem Autor der Äußerung und dem Betroffenen, geführt werden. Der Betreiber einer Suchmaschine habe weder die Kompetenz noch die Autorität zu entscheiden, ob eine Persönlichkeitsrechtsverletzung vorliege. Google sei das Navi, aber nicht das Ziel.

Sollte der BGH an der Sichtweise des OLG Köln festhalten, steht ein „Overblocking“ zu befürchten, also die weitreichende Sperrung von umstrittenen Äußerungen, selbst wenn die nicht rechtswidrig sind. Für ein Unternehmen ist nämlich die Sperrung von Suchtreffern die naheliegende Lösung, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Eine solche „Sperrung auf Zuruf“ kann aber nicht die Reaktion sein, die man sich wünscht.

Geprüft würden mögliche Rechtsverletzungen bei Google dennoch schon lange, sagt ein Unternehmenssprecher. Ob ein Ergebnis in den Suchtreffern entfernt werde, hänge dann vom Einzelfall ab. Sofort sperre man zum Beispiel Bilder von sexuellem Missbrauch. Denkbar sei aber auch der Fall, dass ein Politiker einen Artikel, über den er nicht glücklich ist, aus den Suchtreffern verschwinden lassen wolle. Der Graubereich dazwischen sei sehr groß.

Auch Facebook wehrte sich vor einem halben Jahr mit scharfen Worten gegen das von Justizminister Heiko Maas (SPD) geplante Gesetz gegen Hass und Hetze im Netz. Der Entwurf sei verfassungswidrig, zu unklar formuliert und könne die Meinungsfreiheit einschränken, kritisierte das weltgrößte Online-Netzwerk in seiner Stellungnahme zum Entwurf. Zudem gebe es das Risiko, dass sich mehr Menschen radikalisierten, weil sie auf nicht regulierte Plattformen abwandern.

Der Entwurf sieht vor, dass offenkundig strafbare Inhalte innerhalb von 24 Stunden gelöscht werden sollen. In komplizierteren Fällen bekommen die sozialen Netzwerke sieben Tage Zeit. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 50 Millionen Euro.

Facebook befürchtete damals, dass am Ende zur Sicherheit auch legitime Beiträge entfernt werden. Alle Online-Netzwerke würden sich „die Frage stellen, ob sie bei einem – wie praktisch häufig – nicht eindeutigen Ergebnis ihrer Prüfung zur Vermeidung von hohen Bußgeldern Beiträge eher löschen als bestehen lassen“. So könne für Nutzer „der Eindruck entstehen, dass private soziale Netzwerke legitime Beiträge auf staatlichen Druck zensieren“. Eine mögliche unbeabsichtigte Folge könne sein, dass solche Nutzer auf andere, nicht regulierte Plattformen abwandern.

Zudem beklagte Facebook unpräzise Formulierungen wie eine unscharfe Definition des Begriffs „soziales Netzwerk“. Bei der Bagatellgrenze von zwei Millionen Nutzern, ab der das Netzwerkdurchsetzungsgesetz greifen soll, bleibe unklar, auf welchen Zeitraum sich die Zahl bezieht und wie dabei mit Mehrfach- oder Fake-Accounts umgegangen werde. Der Entwurf sei mit dem verfassungsrechtlich garantierten Bestimmtheitsgrundsatz unvereinbar, resümierten die Facebook-Anwälte dazumal.

An beiden Verfahren erkennt man die Tendenz, die Online-Riesen mehr an den Zügel zu nehmen. Unabhängig von der technischen Durchführbarkeit der geforderten Kontrollen wird es zukünftig schwierig sein, eine klare Grenze wischen „Overblocking“ und erforderlicher Kontrolle zu ziehen.

Das BGH-Urteil im Google-Fall wird um 06. Februar 2018 erwartet. Wir werden sehen!

Le Louvre a jeté son ancre à Abu Dhabi. Emmanuel Macron va inaugurer demain le nouveau musée conçu par Jean Nouvel. 600 œuvres, dont la moitié prêtés par la maison-mère, y sont exposées. Mohamed Khalifa Al Mubarak, le jeune ministre de la culture et du tourisme de l’émirat est fier qu’un Léonard de Vinci, un Monet, un Rothko, un Jackson Pollock, un Van Gogh, ainsi que des objets d’arts de l’islam, des antiquités chinoises ou japonaises puissent être montrées à partir de samedi aux amateurs d’arts. Ce qui caractérise la France est qu’elle considère la culture comme sa meilleures ambassadrice. Je ne connais aucun pays dans le monde, qui met à contribution à ce point l’art dans sa politique étrangère et j’en suis fier. Il est un trait d’union qui a pour but de rapprocher les hommes. Il ne se prête pas à la polémique, mais s’adresse à la sensibilité de tous. Il a le pouvoir de rendre les frontières plus perméables, non pas pour faire passer des terroristes, mais pour unir les hommes et les femmes de bonne volonté. Il contribue à sa manière à donner voie au dialogue. Nous verrons ce que le projet d’Abu Dhabi aura pour conséquences dans la péninsule arabe. Il ne serait pas honnête de ma part d’ignorer les raisons économiques qui ont poussé les politiciens à faire ce geste. Il ne l’aurait probablement pas fait pour le Mali par exemple. Mais pour être juste, il ne faut pas oublier ce que fait la France pour la sauvegarde des patrimoines, aussi en Afrique. Le musée est aussi une réponse politique de taille aux dévastateurs de la culture, comme le sont les terroristes de l’EI. Le but escompté est de démontrer, que l’islam peut accepter l’art, tant qu’Allah ne serve pas de modèle à un peintre. Vouloir prouver théologiquement que le Coran dans son ensemble est opposé à la culture, est une absurdité qu’il faut contrer par tous les moyens disponibles. Weiterlesen…

Non, je ne veux pas trop vous importuner avec la douleur, mon journal suffit, mais je viens de lire un article concernant les cliniques spécialisées dans ce domaine en France. Il y est écrit que les médecins prescrivent trop d’opiacés. Étant moi-même un patient je ne peux que parler de moi, mais voudrais faire remarquer qu’il est très difficile de prescrire le bon médicament. J’ai dû en essayer plusieurs, avant qu’il y en ait un qui a fait un peu d’effet, mais j’ai malgré tout encore mal. En ce qui me concerne il a été impossible jusqu’à présent de faire le bon diagnostique. Souvent les causes sont multiples. Le docteur était parti d’une sténose, mais après bien des examens cela ne semble pas être la principale responsable de mes maux. Si vous lisez mon journal, vous le savez. Je tiens plutôt à apporter mon soutien aux thérapeutes qui ont un des jobs les plus difficiles dans le domaine médical. Prenez la migraine par exemple, il y a de multiples raisons qui peuvent en être la cause, que ce soient les vertèbres cervicales ou des problèmes de circulation sanguine. Parfois des troubles psychiques peuvent la provoquer. Cela prend beaucoup de temps pour pouvoir remédier à cet état de santé. Parallèlement les praticiens se trouvent confrontés à des patients désespérés qui demandent qu’on leur apporte un soulagement immédiat. On m’a averti dès le début que je devais m’armer de patience. Je ne sais qu’une chose, que la clinique où je me rends me donne l’impression que son personnel est à l’écoute des malades. Jamais un médecin a consacré plus de temps pour faire une anamnèse. Je le vois en plus une heure par semaine, afin qu’il puisse constater les effets de la thérapie. Lorsque j’ai participé comme journaliste à une soirée thématique à ARTE consacrée en autre à la médecine palliatives, où on essaie de soulager les patients qui sont condamnés, j’ai pu constater là aussi que malgré de hautes doses de morphine certains malades souffraient. Il n’y a pas de règles absolues. Weiterlesen…

Laut Presse warnt ein Wikipedia-Autor vor diversen Artikeln des Online-Lexikons.

Man denke viel zu oft, auf Wikipedia stimme alles, was da stünde.

Wikipedia gehört zu den meistbesuchten Webseiten Deutschlands. 5.000 bis 6.000 Autoren pflegen mehr als 2,1 Millionen deutschsprachige Artikel, jährlich kommen etwa 130.000 hinzu. Weltweit existieren etwa 39 Millionen Artikel in rund 300 Sprachen.

Statt Information blind zu vertrauen, sollten sich Nutzer genauer ansehen, ob diese aus guten Quellen stammten. Das sei nötig, weil für die Qualitätskontrolle der Artikel Laien verantwortlich seien. Zwar müssen langjährige Schreiber die Beiträge unerfahrener Autoren überprüfen, bevor sie online gehen, das verhindere aber nur die gröbsten „Schnitzer“.

Unser Autor, „Magiers“ genannt, ist Mitglied einer achtköpfigen Jury, die am 4. November in der Katholischen Journalistenschule in München die besten deutschsprachigen Wikipedia-Artikel des Jahres kürte. Das Lexikon vermeidet, Klarnamen der Schreiber anzugeben, so der Verein Wikimedia Deutschland, welcher die Online-Enzyklopädie unterstützt, da in manchen Regionen der Welt die Autoren sonst gefährdet seien.

Am Wochenende wurden neun Artikel aus verschiedenen Bereichen geehrt. So unter anderen die Biografie des Fotopioniers Eadweard Muybridge, im Bereich Naturwissenschaften der Artikel über die Skorpiongattung Opistophthalmus und ein Artikel über Urkundenfälschung im deutschen Recht, er erhielt die Auszeichnung im Bereich der Gesellschaftswissenschaften.

Oft klänge eine Information plausibel, sei aber nicht durch eine Quelle belegt. Da komme man schnell in Versuchung, den Artikel freizuschalten, so „Magiers“. Manche Autoren erfänden sogar Belege, die nicht existierten.

„Magiers“ schreibt seit neun Jahren für Wikipedia. Obwohl Mathematiker, befasst er sich in seinen Einträgen meist mit Themen aus Kunst und Kultur. Mitstreiter findet er immer weniger: Vor zehn Jahren war eine Plattform wie Wikipedia noch cool. Heute ist der Internet-Hype abgeflacht.

„Magiers“ berichtet, der Wikipedia-Gemeinschaft fehle es mittlerweile an Willkommenskultur: Viele neue Autoren bekämen kaum Rückmeldung auf ihre Texte oder ihre Artikel würden zurückgewiesen. Man habe aber auch nicht die Kapazitäten, um jeden Einzelnen „abzuholen“, räumt „Magiers“ ein (Augsburger Allgemeine).

Zu wichtigen Themen gäbe es schon Einträge, die Hauptaufgabe der freiwilligen Autoren sei daher, existierende Stücke zu bearbeiten und zu verbessern. Dafür sei mehr Wissen nötig als für das Verfassen der Texte selbst.

Nähert sich Wikipedia seinem Ende? Hat es sich gar selbst überlebt? Neben sozialstrukturellen Herausforderungen zeigt sich auch, dass man sich auf ein sich änderndes Wissensbedürfnis sowie an neue Technologien anpassen muss. Die klassische Vorstellung, sich Wissen mittels einer Enzyklopädie anzueignen, ist unter jungen Menschen keineswegs mehr selbstverständlich. Auch die Art und Weise, wie Leute das Internet als Informationsquelle benutzen, verändert sich zusehends. Statt einen Browser zu öffnen und in einer Suchmaschine nach Informationen zu suchen, nutzen viele Menschen mittlerweile Chats, um sich über bestimmte Themen zu informieren.

Der Trend geht weg von „anonymen“ Institutionen und hin zu Influencern.

Auch ein Online-Lexikon wie Wikipedia wird sich diesem Trend nicht verschließen können.

Bei allem Geschimpfe – Wikipedia erschien Anfang 2001 auf der Bildfläche und diesem „neuen Zeug“ konnte man doch nicht trauen: die Online-Plattform ist ein Lexikon! Unser erster Denkschritt dazumal war, sich darauf einzustellen, dass Wissen nicht mehr nur in klassischen Büchern vertreten ist. Der Gedanke ist mittlerweile Alltag und fast antiquiert. Warum also kein Online-Lexikon?!

Der Gedanke, der uns bis heute begleitet, ist: Was im Lexikon steht, ist richtig. Und wenn man es „ganz“ richtig haben möchte, dann schaue man in den „Brockhaus“. Richtiger als richtig geht aber nicht, und auch der Brockhaus wurde, rechnet man seinen Vorgänger dazu, 1808 als privates Nachschlagewerk gegründet.

Hier haben Autoren die Dinge aus ihrer Sicht beschrieben und ihre Meinungen vertreten. Auch wenn sogar Bundesgerichte zuweilen auf den „Brockhaus“ zurückgreifen, so bleibt es ein privates Lexikon.

Es ist oft nicht die Richtigkeit, sondern vielmehr die Vollständigkeit, die Art, die Sachzusammenhänge richtig und vollständig darzustellen, mit was Wikipedia zu kämpfen hat. Aber – zumal im Zeitalter von Fake News – jeder moderne Mensch sollte in der Lage sein, Informationen und deren Quellen zu überprüfen.

Perfektion sei nicht der Anspruch Wikipedias. Es stellt die Themen oft aus Laiensicht dar. Mit dem Blick in die ersten Absätze eines Wikipedia-Artikels ist man erst einmal dem Grunde nach informiert.

Wichtig ist doch, dass die Gemeinschaft jedem offen steht und somit eine große Vielfalt an Themen abdeckt.

Noch nie war so viel Wissen so vielen Menschen zugänglich wie heute!

Bruno Le Maire a raison, l’évasion fiscale est un danger de taille pour la démocratie. Non seulement par le manque à gagner, mais tout particulièrement en ce qui concerne la philosophie d’un État qui place l’autodétermination des citoyens tout en haut de l’échelle des valeurs. Elle est remise en question dès l’instant, où la fraude ébranle les institutions. La liberté a son prix et implique que tous participent aux charges occasionnées par la solidarité. C’est sur ce principe que repose la démocratie, qui en principe ne devrait pas laisser dans le besoin des laissés pour compte. Tout argent qui disparaît dans le gouffre des « Paradise Papers » est perdu pour tous. Et ce qui est accablant, c’est que de telles transactions sont tout à fait légales, mais moralement plus que douteuses. Et ce qui est le plus affligeant, c’est de voir des serviteurs de l’État se laisser entraîner par la cupidité. Je suis le dernier à approuver que le fisc nous déplume, mais si nous voulons avoir des écoles, des routes ou un service social décent, nous ne pouvons pas tout simplement prendre la poudre d’escampette. Ceux qui fraudent ne devraient pas en profiter. Que faut-il faire pour lutter contre les paradis fiscaux ? Tant que chaque pays est libre de légiférer, personne ne peut les obliger à ne pas faire de cadeaux. Mais au sein de l’UE il serait plus qu’urgent qu’on mette un terme à ces pratiques. Weiterlesen…

Hier en rentrant de Berlin, j’ai entendu une émission à la radio au sujet du journalisme. Une étude récente a démontré que le public était saturé par le nombre grandissant des nouvelles et qu’il n’était plus en mesure de se faire une bonne opinion à leur sujet. Des journaux prenant le temps de faire une analyse sérieuse, après des recherches minutieuses comme celles des révélations au sujet de « Paradise Papers » concernant l’évasion fiscale, où on trouve les noms de Trudeau, de Trump et de la reine d’Angleterre ont de plus en plus de succès. De grands périodiques ,dont le Monde et le Spiegel, se sont mis ensemble pour faire du journalisme d’investigation. Une réponse à un journalisme fait d’on dit. Je pense que les auteurs de ces recherches ont trouvé qu’il était important d’en parler dès maintenant. Mais pour ce faire vraiment une idée, il faudra lire un grand nombre de documents. La raison pour laquelle j’aimerais en parler dès que j’en saurai plus. Je dois avouer que je voulais d’abord écrire un article à ce sujet. Mais je n’ai pas eu le loisir de trop y penser, lorsque la nouvelle d’un massacre de fidèles dans une petite église de Sutherland Springs, une petite bourgade à une cinquantaine de kilomètres au sud-est de San Antonio dans l’État américain du Texas. On parle pour l’instant de 27 morts et de nombreux blessés. Le tireur était seul et a été abattu. Pour l’instant on n’en sait pas plus. En respectant certaines règles journalistiques, je devrais m’étendre une fois de plus sur un tel drame, mais je pense que je me répéterais car je possède trop peu de détails. La rédaction d’un quotidien ne peut pas ignorer ce drame. Moi non plus, mais je veux démontrer dans quel dilemme on se trouve dans un tel cas. D’une part l’obligation d’être en pleine actualité, de l’autre de livrer peut-être que du vent. Dans le reportage radiophonique il était question d’un ralentissement général du rythme des informations à publier. Ce serait souhaitable, mais c’est de l’utopie dans un monde où tout se sait à la seconde près. L’obligation de faire de l’exclusivité va au détriment de la qualité. Weiterlesen…

Im Schwalm-Eder-Kreis wird Jagd auf Elstern gemacht, nachdem die Vögel über Wochen hinweg eine Kuhherde attackiert haben. Es ist der erste Vorfall dieser Art in der dortigen Region. Die Kühe hatten den ganzen Sommer auf der Weide im Knüllwald verbracht und konnten sich nicht vor den Elstern schützen.

Ein weiterer Grund für den Angriff sei, dass sich der Lebensraum der Elstern verändert habe, sie weniger Nahrung in der Natur fänden und deshalb häufiger die Nähe zu Menschen und Siedlungen suchten, sagt ein Experte. Elstern sind sehr intelligente Tiere und haben keine natürlichen Feinde.

Die betroffene Kreisverwaltung hat als Maßnahme nun den Abschuss der Vögel angeordnet. Ein Vorfall dieser Art sei den Kreisveterinärämtern bisher noch nicht bekannt geworden. Auch überregional gebe es keine Hinweise auf so aggressive Elstern. Es handelt sich offenbar um ein neues Phänomen, so die Einschätzung vor Ort.

Einem Bericht der „Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen“ zufolge wurde die Kuhherde im Knüllwalder Ortsteil Schellbach wiederholt von den Rabenvögeln attackiert. Sie landeten auf Euter und Anus der Muttertiere und picken dort das rohe Fleisch heraus. Eine Kuh wurde so schwer verletzt, dass sie geschlachtet werden musste. Das Euter des Tiers war derart verwundet, dass es vor Schmerzen ihr Junges nicht mehr säugen konnte.

Wir erinnern uns: In Hitchcocks „Die Vögel“ will Tippi Hedren die beiden „Liebsvögel“ als Geburtstagsgeschenk für die bald elfjährige Schwester Cathy Mitchs abliefern. Es handelt sich hierbei um einen Streich. Von Mitchs sarkastischem Auftreten herausgefordert, beschafft Melanie alias Tippi Hedren ein Paar der gewünschten Vögel und überrascht Mitch mit einem spontanen Besuch in dessen Elternhaus in Bodega Bay. Kurz darauf wird sie von einer Möwe angegriffen und am Kopf verletzt. Die Geschichte nimmt ihren Lauf. Hitchcock erforscht im Gewand eines Thrillers die Schatten- und Lichtseiten der menschlichen Existenz, er bebildert Formen des menschlichen Zusammenlebens. Es geht nicht nur vordergründig um Vögel und ihren Angriff auf die Einwohner in Bodega Bay, sondern eher um die Frage wie Menschen in einer Extremsituation miteinander zurecht kommen und ob sie es überhaupt können, sodass sich unter der Oberfäche eines – so scheint es – stinknormalen Tier-Horrorstreifens eine durchaus intelligente Deutung versteckt, die den Film nicht als reinen Unterhaltungsfilm per se abstempelt, sondern auf eine komplexe Ebene hebt.

Die Zeichen sind da, man muss nur paranoid genug sein, um sie zu lesen: 2015 wurden unabhängig voneinander Jogger in der Eifel und im Allgäu von Bussarden angefallen und am Kopf verletzt. In Bremen wurde vor einigen Jahren eine Frau nach einem Krähenangriff blutüberströmt ins Krankenhaus eingeliefert. Und auch sonst friedliebende Vögel rasten plötzlich aus: Im kalifornischen Sonoma gingen Hühner auf eine Gruppe Kinder los. Damals kursierten Bilder von blutenden, schreienden 3-6 jährigen. An der amerikanischen Ostküste, in Boston, waren es die Truthähne, die auf einmal aggressiv wurden – vielleicht in Vorahnung dessen, was ihnen kurze Zeit später an Thanksgiving blühte. Und dann waren da noch die Amok-Störche aus dem polnischen Stubienko: Ohne ersichtlichen Grund schlachteten die Störche auf einmal die Hühner des Ortes ab. Hunderte starben. Das war dann zwar eine Vogel-interne Angelegenheit; aber es waren immerhin unsere Hühner.

Es scheint, wir haben die Natur lange genug getriezt. Die Menschheit hat jahrzehntelang die Luft verpestet, das Meer überfischt, die Erde vergiftet und die Seen versalzen. Wälder wurden zerstört, Arten ausgerottet. Wer könnte es der Natur verdenken, wenn Sie sich wehrt? Waren die Kreuzberger Krähen nur die Vorhut für den Tag der Abrechnung? Schon in der Bibel heißt es schließlich, dass der vierte Reiter der Apokalypse Verderben bringen wird „durch Schwert, Hunger und Tod und durch die Tiere der Erde“.

Die Krähen am Schöneberger Ufer verlegten sich damals kurz nach den Angriffen auf eine defensive Strategie. Angriffe wurden keine mehr gemeldet. Man flog nur noch Patrouille von Baum zu Baum. Nicht weit entfernt, am S-Bahnhof Potsdamer Platz standen dazumal zwei ältere Herren, ein Schild in der Hand haltend mit der Aufschrift: „Ist das der Untergang?“, die auffällig hoffnungsvoll in Richtung Himmel starrten, als erwarteten sie dort die Antwort auf ihre Frage.

Der Vogelexperte der Brandenburger Vogelschutzwarte gab damals Entwarnung. Das Verhalten der Krähen sei zwar ungewöhnlich, aber im Frühjahr, wenn die Junge hätten, komme das schon mal vor.

Wir haben die Umgebung der Elstern in Knüllwald offensichtlich grundlegend verändert. Sie mussten einerseits weichen, suchten aber im Gegenzug unsere Nähe. Und das betrifft die Umgebung unserer Siedlungen.

Wenn ich jetzt aus dem Fenster schaue, kreist ein Bussard am Himmel …

 

Dominique Strauss-Kahn a salué hier à Marrakech, à une table ronde de la World Policy Conference, l’action d’Emmanuel Macron. L’ancien directeur général du FMI voit en lui un rénovateur qui bouleversera bien des structures, aujourd’hui obsolètes, de la France. Depuis 30 ans il y a eu stagnation à son avis. Je partage ses vues, car j’avais le sentiment que la République s’était engagée dans un cul de sac. DSK déplore seulement que le Président se dit ni de gauche, ni de droite. Il préférerait qu’ils se déclare pour les deux tendances. C’est dans une politique de centre-gauche qu’il voit l’avenir. Un gouvernement sachant donner un coup de fouet à l’économie sans négliger pour autant l’aspect social que cela engendre. Faire une synthèse en ce qui à de mieux des deux côtés et l’appliquer dans l’action gouvernementale. Même si les Français ne se déclarent pas pour l’instant satisfaits en ce qui concerne Macron, je n’y vois qu’un aspect momentané. Il sera possible de juger ses initiatives seulement en fin de quinquennat, le tout étant axé sur la durée. C’est ce qui rend particulier la politique actuelle, c’est qu’elle ne se base pas sur le sensationnel. Le Président a pris l’option de faire évoluer les affaires comme le feraient les fourmis. Dans le détail, sans trop de précipitation. DSK critique violemment le PS, prétendant qu’il n’a pas su prendre le virage du côté du centre, pour lui la seule alternative possible. Encourageant que l’ancien directeur général du FMI considère la politique actuelle bénéfique pour les finances publiques et l’économie. Évidemment que le compromis se trouve placé au centre de toutes initiatives. Il s’avère de plus en plus difficile d’envisager des actions en ignorant l’art de la diplomatie. Il est urgent qu’une majorité de citoyens soutiennent des mesures souvent dures à accepter. Emmanuel Macron n’est pas frileux quand il réclame des sacrifices à toutes les couches de la société. Il n’y a pas d’autres solutions. Cela réclame évidemment beaucoup d’explications, qui à mes yeux pourraient être plus explicites. Weiterlesen…