Sie schlagen die Trommel,

ziehen im Gleichschritt.

Die Banner gehisst,

die Parolen skandiert.

Das Land schläft!

Was Dein ist an Gut,

das gehört jetzt uns.

Du bist nichts,

wir sind alles.

Das Land schläft!

Zu unserer aller Sicherheit

weiß der große Bruder alles.

Wo immer Du stehst,

wo immer Du gehst.

Das Land schläft!

Wir machen wieder unser Ding,

keine fremden Gedanken.

Lieber trautes Vergangenes,

als unsicheres Zukünftiges.

Das Land schläft!

Politische Korrektheit,

des Untertanen erste Pflicht!

Im Mainstream ist´s bequem,

Querdenken nervt!

Das Land schläft!

Pflicht des Bürokraten:

die Probleme verwalten.

Montag bis Freitag, genug Zeit!

Lösungen finden wir andermal.

Das Land schläft!

Gleichgültigkeit, ja man kennt´s,

das sanfte Ruhekissen.

Rubikon zwischen Apathie und Blödheit,

haben wir ihn schon überschritten?!

Das Land schläft!

Sie schlagen die Trommel,

ziehen durch die Lande.

Verstörte Blicke begleiten sie,

den Angsthauch im Genick.

Das Land schläft!

Sie versemmeln dir den ganzen Tag und das tun sie mit voller Absicht, denn es ginge auch ein wenig weniger impertinent und ein wenig weniger stoisch und ein wenig weniger penetrant und ein wenig weniger muffig und ein wenig weniger laut und einfach ein wenig weniger. Aber das Empfinden der Menschen ist unterschiedlich und was du vielleicht akzeptierst, lässt den Nächsten in Rage verfallen oder er/ sie ergreift die Flucht. Wir finden zunächst immer irgendwelche Entschuldigungen, die uns daran erinnern, dass es ja noch schlimmer als schlimm kommen könnte. Die Angst im Nacken, dass der Frieden kippt und du eines Tages explodierst wie eine Bombe oder gar Selbstjustiz ausübst, ist zunächst dein Garant, die Schnauze zu halten. Aber wie lange geht das gut? Wie lange erträgst du diese abwertenden Gesichter, das Gehämmere der Baumarkt-Selbst-Schrauber-Wochenend-Handwerker oder den spitzen Tritt von durchgeknallten Stöckelschuhen über dir? Wie lange noch verkneifst du dir das scharfe Abbremsen, wenn das weiße Auto hinter dir deine Heckscheibe berührt und dir klar macht, dass deine Karre zu langsam ist für ein Überholmanöver? Wie lange noch erträgst du das belanglose Geschwätz der Vorgärten-Figuren, bei denen es stets um „die Anderen“ geht und die so unproduktiv sind, dass man sich nach einem Nickerchen auf der Couch sehnt? Schaffst du es, diesen täglichen Nervtötern aus dem Weg zu gehen und trotz allem ein ausgeglichenes Lächeln in deinem Gesicht zu tragen? Wohl kaum. Schauen wir uns in der Gesellschaft um, so nimmt sich jeder das Recht, tun und lassen zu können, was und wie er das für richtig hält und das ist selbstverständlich die Freiheit der individuellen Entwicklung eines Menschen. Der Begriff „gegenseitige Rücksichtnahme“ ist sicherlich auch bei jedem im Gedächtnis geblieben, aber davon wird selten Gebrauch gemacht. Immer wieder halten sich Menschen für besser, wichtiger, schöner – einfach eine Stufe über den anderen und du fragst dich, wie sie zu dieser Einstellung kommen. Die Chefsekretärin behandelt dich wie das Putzpersonal, der abgeblitzte Verehrer neidet dir jeglichen Erfolg, dein Chef verlangt das du dich verausgabst (schließlich zahlt er für tägliche Höchstleistungen), deine Nachbarn qualmen dir die Wäsche voll und so weiter. Sehr schade, wenn all diese Egozentriker dir deine gute Stimmung rauben und das, was morgens gut gelaunt angefangen hatte, abends umgekippt und du dich schlichtweg ausgelaugt fühlst. Seelenvampire… es sind kräftezehrende Wesen, die gedankenlos ihr eigenes Ding durchziehen und keine Empathie besitzen.  Unsere Gesellschaft ist krank und dafür gibt es leider keine wirkungsvolle Medizin. Vielleicht kokst, säuft oder schnüffelt sich der eine oder andere ins illusorische Paradies, aber eine echte Lösung ist das nicht. Zartbesaitete Gemüter leiden einfach unter dieser egoistischen Ellenbogengesellschaft, leiden unter Schlafstörungen oder stehen kurz vor dem Amoklauf. Diese Kraftsauger hören nicht eher auf, bis sie alles platt gemacht haben – dich inklusive. Heute geht es nicht um die Gründe, w a r u m die Nervensägen so sind wie sie sind, sondern um die Seite der „Opferrolle“, die sie dir zuschieben wollen und gegen die du machtlos zu sein scheinst. Was bleibt dir anderes übrig als der Rückzug und dein Besinnen auf die wenigen Liebgewonnenen und dir selbst? Dein Schwert ist deine Gelassenheit – so schwer sie dir auch fallen mag, aber der beste Weg um unbeschadet ins Alter zu kommen. Du kannst die Sauger nicht ändern oder mundtot machen und eine weitere Steigerung der egoistischen Verhaltensweisen wird zukünftig 100%ig  kommen, denn viel zu viele Menschen auf diesem Planeten kämpfen um die gleichen Sachen, Lebensräume und Vorteile und es werden faktisch immer mehr. Solltest du also nahezu täglich von deiner Umgebung und den Umständen oder den dich umgebenden Leuten ausgelaugt sein, liegt es einfach an der schier unendlichen Masse. Es ist wie auf einer Autobahn, auf der ein flüssiges Fahren aufgrund zu hohen Verkehrsaufkommens unmöglich ist und es unausweichlich zum Stau kommen muss. Alle Sachen, die uns so unendlich Kraft rauben sind nur ein Zeichen, dass wir mit allem was wir tun, kurz vor ROT stehen und es allerhöchste Zeit wird, dass diese „angestaubten“ Old School- und Benimm-Regeln und wichtige Werte wie Etikette, Honoration, Achtung, Demut, Aufmerksamkeit, Ethik wieder Oberhand gewinnen und der gegenwärtigen Gesellschaft zu einem menschlichen Ruck verhelfen, der umgehend nötig ist. DAS gehört meiner Ansicht nach zu jedem Studiengang für zukünftige Führungspersönlichkeiten, Top-Manager und Businessleute dazu! Sie müssen in ihren Schädel implantiert bekommen, dass sie Wert auf solche Dinge legen, ihr Personal entsprechend beobachten und auswählen, um ein vergiftetes, schlechtes Betriebsklima auszuschließen – im Business ebenso wichtig wie im Privatleben. Wer sich mies verhält, fliegt raus. Ende. Offenbar lernen Menschen nur durch Zwang oder die schmerzliche Erfahrung, etwas Wichtiges zu verlieren, aber anders geht es nicht. Und vielleicht überträgt sich dieses Verhalten tatsächlich auf das private Leben und wir spüren einen deutlich humaneren Wind in unserem Alltagsleben. Die Ellenbogengesellschaft wurde geschaffen durch eine Geschäftswelt, die mehr Wert auf schwarze Zahlen als ein faires Miteinander mit Respekt, Höflichkeit und gegenseitiger Unterstützung legt. Genau das muss sich ändern, wir alle tragen die Verantwortung im Sinne eines konstruktiven und nachhaltigen Handelns – privat ebenso wie beruflich.

 

© Petra M. Jansen

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Les relations entre la Chine et les États-Unis me font penser au proverbe du pot de terre contre le pot de fer, ou le premier fait les frais d’une association avec un allié, qui de par sa nature est axé sur des conflits. Lorsque Jean de La Fontaine dans une de ses fables, recommande de faire cause commune qu’avec ses semblables, il pense à la vulnérabilité du pot de terre. C’est exactement l’attitude qu’affiche Donald Trump qui croit pouvoir forcer les Chinois à faire amende honorable en leurs imposant des taxes douanières. Il est probable qu’il en fera les frais, car il oublie que l’Empire du Milieu est éternel, que le temps joue pour lui. Les USA ne sont pas le pot de fer, loin s’en faut. Ni économiquement, ni culturellement. C’est un pays qui est sur le déclin, même si une telle déclaration de ma part vous surprendra. Ils leur manque un atout essentiel, c’est le facteur temps. Ils croient pouvoir forcer leurs adversaires à se conformer à leurs règles en leur assénant des coups. Tout d’abord ils font mal, mais pour tout individu habitué à les encaisser, ce n’est plus qu’une question de persévérance. Il arrivera un moment, où l’agresseur s’essoufflera, où ses coups faibliront. C’est ce qui se passera aussi dans le bras de fer entre la Chine et l’Amérique. Tout cela ressemble à un match de boxe, ou l’un des deux adversaires attaque sans arrêt et qui à un moment, où il l’attend le moins, reçoit un coup de poing dans le ventre. Cela arrive toujours à nouveau, lorsque l’attaquant oublie de se défendre, car il a le sentiment d’être dès le début le vainqueur. Je pense que Donald Trump se complaît dans un tel comportement, celui de vendre la peau de l’ours avant de l’avoir abattu. Il devrait savoir – lui qui se prend pour un homme d’affaires – qu’il ne faut pas sous-estimer son adversaire, qu’il ne faut pas l’attaquer avec des moyens qui sont primaires et parfaitement perceptibles. L’art d’un combat bien menés, consiste à ne pas abattre ses cartes trop rapidement. Weiterlesen

Hella Kherief, une aide-soignante de Marseille, a écrit un livre au sujet de la situation des Ehpads, les établissement d’hébergement pour personnes âgées dépendantes. Elle a été renvoyée d’une maison privée à la suite de ses révélations. Elle y décrit le quotidien des pensionnaires et le désarroi du personnel ne pouvant pas faire face aux tâches qui lui sont assignées. Elle y décrit ce que ses collègues un peu partout en Europe vivent jour après jour. La branche se trouve en état de collapsus, c’est à dire d’un effondrement complet. L’État n’est plus en mesure d’assumer à lui-seul les soins des personnes du troisième-âge, car la population vieillit de plus en plus et ceci grâce au progrès de la médecine. Il est aujourd’hui possible de rallonger la vie de quelques années, mais dans quelles conditions ! Tant que cela n’atteint pas la dignité humaine, il n’y aurait rien à redire, mais ce n’est souvent pas le cas. Les Ehpads sont souvent transformés en mouroirs, où on parque des grabataires. Pour essayer d’épargner au mieux le personnel, les seniors sont gavés de médicament, afin de les maintenir dans un état semi-comateux. Les visites que j’ai faites dans de tels établissements me reviennent à l’esprit. Je me souviens des regards vides de certaines de mes connaissances. Certaines étaient encore il y a peu vives, capables de comprendre ce qu’on leur disait. Dans un temps record, elles devinrent des légumes à cause des coups de massue chimiques qu’on leur assénait. Pourquoi ne pas faire intervenir la nature ? Les faire mourir correctement ? Weiterlesen

N’en déplaise à Madame de Staël, j’ai repris le titre de son ouvrage pour faire aujourd’hui un état des lieux en ce qui concerne l’influence de l’Allemagne au sein de l’UE. Il est évident que nous avons encore affaire au pays le plus riche de l’Union. Mais il y a aussi des signes évidents que nous sommes arrivés au terme de l’embellie. Les embargos provoqués contre la Chine, contre l’Iran et finalement contre l’UE par Donald Trump, se font sentir sur une économie entièrement axée sur les exportations, qu’est celle de la République Fédérale. Les USA traitent d’ailleurs Berlin, comme une nation sur le déclin, en quelque sorte comme un dominion. Il n’y a qu’à prendre la gifle infligée par le Secrétaire d’État Mike Pompeo il y a deux jours à la Chancelière, en renvoyant à très cours terme, quatre heures, un rendez-vous qu’il avait avec elle et son ministre des affaires étrangères. Il l’a traitée comme la dernière soubrette, lui marquant ainsi tout le dédain qu’avait son patron envers elle. Et elle ? Comme d’habitude elle n’a pas bronché de quoi attraper de l’urticaire. Ce fait démontre à quel point la situation de l’Allemagne s’est détériorée ces derniers temps dans le contexte international. Il ne peut plus être question de prépondérance, comme nous l’avons connue, lors de la crise grecque. Les USA sont en train de démonter cette nation en lui témoignant du mépris. Vient s’ajouter à tout cela le fin de règne d’Angela Merkel, qui occupe encore son poste gouvernemental, mais qui a largué sa position à la tête du parti. Weiterlesen

Liverpool a réussi l’impossible en battant 4 à 0 le FC Barcelone hier soir sur son terrain. L’équipe de Jürgen Klopp, l’entraîneur allemand, avait perdu le match allé à 3-0. Tout le monde avait été d’avis, qu’il serait impossible de retourner la situation, que l’équipe de Lionel Messie disputerait la finale de la ligue des champions. C’est ce que j’aime au foot, car rien n’est définitif jusqu’au coup de sifflet final. Il en est de même dans d’autres domaines de la vie. Je pense qu’un tel exemple devrait être pris en compte par les jeunes gens, les inciter à ne pas jeter l’éponge quelle que soit la situation. Mais ce n’est souvent pas le cas, car les adultes font tout pour les démotiver. Je trouve regrettable qu’il en soit ainsi dans notre société. C’est en partie dû à la pression exercée par les décideurs sur ce que je nommerais le commun des mortels. Ne pas avoir droit à l’erreur, ne pas avoir la possibilité de se régénérer, être taxé d’avance plus ou moins de raté. C’est ce qui se passe souvent dans les entreprises, comme le procès contre les anciens dirigeants de France Télécom dans l’affaire des suicides, le témoigne. Didier Lombard, l’ancien PDG, âgé de 77 ans fait à la barre la déclaration suivante : « Je veux dire le profond chagrin qui demeure et demeurera à tout jamais le mien pour ceux qui n’ont pas supporté la transformation imposée à l’entreprise dont le sauvetage puis le succès ne sont dus qu’au travail de chacune et de chacun d’entre eux. Notre maison était en péril en 2005 à cause de son surendettement, de l’agressivité de la concurrence et des évolutions technologiques extrêmement rapides. (…) A l’évidence, il est apparu que les mesures d’aide à la transformation n’étaient pas adaptées à l’égard de certains et je renouvelle aux victimes et à leurs familles l’expression de ma sincère et profonde tristesse de ce que cette situation ait pu involontairement contribuer à fragiliser certains d’entre eux au point qu’ils accomplissent un geste irrémédiable, ce qui m’est insupportable. » Weiterlesen

Auf den ersten Blick ist die Entwicklung nicht besonders bedeutend, die Krawatte ist schließlich nur ein modisches Accessoire am Hals des Mannes. Und doch war der Binder in Unternehmen, insbesondere am Finanzplatz Frankfurt, lange Zeit viel mehr: ein Symbol für die Seriosität der Geschäftswelt und der eigenen Person und damit zugleich eine Art Rückversicherung für seinen Träger, der sich mit der Krawatte auch als Teil einer bestimmten, erfolgsorientierten Gruppe auswies. Der Binder changiert mehr noch als der Anzug zwischen Uniformität und Individualität.

Sosehr die Krawatte jahrzehntelang stilbildend war, so sehr steht sie zunehmend für die „Old Economy“ (faz.net), für Konzerne, die Deutschland groß gemacht haben. Doch heute geben Unternehmen aus dem Silicon Valley den Trend vor. Dort geht es nicht mehr um den Nachweis deutscher Gründlichkeit durch einen akkurat sitzenden, sauber gebundenen Schlips, sondern darum, den Eindruck von Geschwindigkeit, Flexibilität und jugendlichem Unternehmertum zu erwecken.

Ganz ausgestorben ist sie freilich nicht. Bei einem Festakt der Bundesbank vergangene Woche (zeit.de) etwa trugen die Herren fast durchweg Schlips. Auch in vielen Kanzleien und Beratungsunternehmen gehört die Krawatte immer noch zum guten Ton. Und, ja, es gibt Männer, die einen ganz banalen Grund haben, eine Krawatte zu tragen: weil es ihnen gefällt.

Über den genauen Ursprung der Krawatte gibt es geteilte Ansichten. Die älteste Erwähnung geht auf die Trajanssäule in Rom und das Jahr 200 n.Chr. zurück. Auf der Säule zu Ehren des römischen Kaiser Trajan posiert ein römischer Legionär der ein schmuckvolles Leinentuch um den Hals trägt (tieroom.de). In der damaligen Zeit diente dieses Leinentuch vermutlich hauptsächlich zum Schutz vor Kälte und zum Schnauben der Nase.

In der modernen Geschichte rechnet man Frankreich den Ursprung der Krawatte zu. Eine französische Erfindung ist der Schlips trotzdem nicht. Weit gefehlt. Kroatische Soldaten haben den Vorgänger der heutigen Krawatte während des 30-jährigen Krieges in Frankreich getragen. Das französische Wort „Cravat“ ist im Französischen von der Nationalitätsbezeichnung für Kroaten (la croate) abgeleitet und bezeichnet ein dekoratives Halstuch der kroatischen Kavallerie im dreißigjährigen Krieg. Das Halstuch wurde in Kriegszeiten getragen um Freund und Feind besser zu unterscheiden. Damals waren Krawatten aus Seide den Offizieren vorbehalten. Einfache Soldaten mussten sich mit Krawatten aus einfacheren Materialien zufrieden geben.

Im 17. Jahrhundert verbreitet sich die Krawatte schließlich von Frankreich aus ins restliche Europa. Sie wird gern von vornehmen Adligen und wohlhabenden Bürgern getragen. Das sogenannte kroatische Ritterhalstuch ist zur Zeit des französischen Barock groß in Mode. Das Ritterhalstuch war ein langes weißes Stofftuch aus Baumwolle oder Leinen welches auf komplizierte Weise geknotet und um den Hals gelegt wurde. Manchmal wurde es dekoriert mit Spitze. War man faul, konnte man das kroatische Ritterhalstuch auch fertig dekoriert und gebunden kaufen. Die Wohlhabendsten trugen in dieser Zeit so genannte Spitzenrüsche als Ausdruck von enormen Reichtum und Status. Beispielsweise kostete die Spitzenrüsche des englischen Königs Karl II. im Jahr 1660 nach heutigen Maßstäben zirka 10 Jahreslöhne eines Besserverdieners der damaligen Zeit.

Die Finanzwelt folgt heute einem Trend, der bei Tech-Firmen im Silicon Valley längst keiner mehr ist. Schon in den Fünfzigerjahren begann dort eine Entwicklung, die vielen heute als „Casual Friday“ bekannt ist. Von Montag bis Donnerstag galt in den Büros ein strenger Dresscode, am Freitag durfte es als Einstimmung ins Wochenende statt Hemd auch mal der Rollkragenpullover sein. Heute ist aus der wöchentlichen Ausnahme längst ein Standard geworden: Kapuzenpulli und Sneaker sind die Uniform der Westküste.

Im Kampf um junge Talente soll der neue Dresscode vielen Unternehmen – darunter viele Start-Ups – helfen, mit der Lässigkeit des Silicon Valley gleichzuziehen.

Kawatten sind out, nur Anwälte oder Banker tragen noch welche – aber müssen die sich bei ihren Kunden anbiedern?!

Die alten Dresscodes gibt’s nicht mehr. Alle erfinden sich neu, geben sich kreativ – und unterstreichen das auch äußerlich. Bloß keine Krawatte! Die schmalen Seidentücher, einst Status-Symbole für Stand und Position, sind fast schon stigmatisierend. Dunkler Anzug und steife Krawatte ist gleich exorbitanter Tagessatz!

„Overdressed ist heute ein Geschäftsrisiko“ klagen Unternehmensberater (glam-o-meter.com 13.05.2018). Die zweite Frage der Leute laute immer: „Wie ist der Dresscode?“.

Eine Revolution ist im Gange. Den Herren „geht es an die Gurgel“ …

Vouloir faire mijoter une révolution à petit-feu, n’est pas une méthode très efficace pour amener le changement. Juan Guaido est en train de perdre sa crédibilité. Le putsch qu’il a essayé d’engendrer, a été un échec. Les militaires qui lui avaient soit-disant accordé leur soutien, se sont rétractés. Nicolas Maduro, le président élu, peut pour l’instant se fier à son état-major et à une grande majorité d’officiers, qu’il a gratifié, ainsi que son prédécesseur, Hugo Chávez, de grands privilèges. Ils ont pu se faire leur beurre, ont profité de l’industrie pétrolifère, sont incontournables en ce qui concerne l’économie vénézuélienne. Que peuvent-ils attendre du président auto-nommé? Pour l’instant ils ne semblent pas être enclins de vouloir avoir un changement.  „Certaines personnes n’ont pas tenu parole. (…) Cela ne signifie pas qu’elles ne le feront pas sous peu », a expliqué Juan Guaido. Il a ajouté : « Il est évident qu’aujourd’hui, le mécontentement est généralisé et les forces armées n’échappent pas à la règle. Des conversations ont lieu (…) avec des responsables civils et militaires ». Le chef de l’opposition qui a été reconnu par 50 pays, parmi eux les USA, l’Allemagne et la France, a, qu’on le veuille ou non, essuyé un sérieux revers. Ses déclarations sont un signe évident de faiblesse. Je ne vois pour l’instant pas la raison pour laquelle les militaires retourneraient casaque. Sans eux il ne peut pas y avoir changement de régime. Pourquoi se soumettraient-ils à Juan Guaido ? Il est peut-être plus aisé d’avoir affaire à un président vacillant comme Nicolas Maduro, pour lui imposer ses quatre volontés. Les atouts du Venezuela ne sont pas ceux d’une république bananière. Elle peut se passer du parrainage des américains, car Caracas dispose de grandes ressources naturelles, comme le pétrole. Weiterlesen