Emmanuel Macron a téléphoné au Président Trump, l’exhortant de bien vouloir repenser sa décision de faire capoter l’accord sur le nucléaire avec l’État islamique de l’Iran. Ayant des liens d’amitiés avec les Israéliens et les Saoudiens, il entrerait dans une certaine logique. Cela démontre assez bien, où sont ses priorités. Qu’il choque ainsi les pays de l’UE, la Grande Bretagne en fait encore partie, ne semble pas le retenir à commettre des actes répréhensibles concernant nos rapports avec les USA. Je doute qu’Emmanuel Macron ait pu lui faire changer d’avis. On ne peut pas tellement raisonner un éléphant étant entré dans un magasin de porcelaine. Mais attendant sa déclaration qui devrait avoir lieu dans quelques heures. Ce monsieur nous a habitué à considérer avec un certain doute, ce qu’il émet. Avec la question plus qu’épineuse du changement climatique, il semble laisser une porte ouverte à de nouvelles négociations. Verra-t-il que c’est dans l’intérêt de tous, que cet accord avec l’Iran ne soit pas remis en question ? Il est évidant que le régime iranien n’est pas au beau fixe, comme l’ont démontré les manifestations contre la vie chère, contre le chômage et finalement contre la faim. Mais attention, même si les ayatollahs sont fragilisés, cela ne veut en aucun cas dire qu’ils laisseront d’ici peu place libre. Pour sauvegarder un peu de sécurité dans la région, nous sommes obligés de composer avec ce régime, certes pas très sympathique, mais étant une réalité. Il serait dans notre intérêt de ne pas trop attaquer le Président Hassan Rohani, considéré appartenir à l’aile libérale des autorités religieuses. Il faut au contraire le ménager et faire en sorte que l’essor économique de ce pays reprenne une vitesse de croisière. Il serait fatal que les têtes bétonnées des intégristes paralysent une fois de plus toutes tentatives de paix. Weiterlesen…

 

Reger Verkehr auf den Datenautobahnen.

Ich denke nach, stehe real im Stau.

Sie sitzen in ihren Fahrzeugkabinen,

sehen sehnsüchtig in die Ferne.

Daten … Datenvolumen,

Datensätze; Daten, die neue Dimension!

Sie sind im Plural, die Daten.

Gibt es die Einzahl: das Datum?

Ich glaube nicht, nur ein Zeitfixpunkt!

Daten haben keine Persönlichkeit,

sie sind kein Individuum.

Sind wir es noch? Kann man das so sehen?

Sind wir nicht selbst zur Masse geworden?

Der einzelne Mensch, was zählt er?

Mit dem Singular kommt die Persönlichkeit.

Die gilt es zu ehren, nicht die Daten.

Der Mensch, „die Krone der Schöpfung“!

Aus Subjekt wurde Objekt.

Schon lange, einzeln zählt nicht mehr.

Reihen wir uns aneinander, zu

Menschensätzen, Menschenvolumen?!

Die Arbeitswelt kennt das „Humankapital“.

Kritisch sieht man´s, gebraucht es doch.

Man sammelt Information über uns,

katalogisiert, sortiert, registriert, archiviert.

Wir sind geboren, um zu dienen.

Geleitet zu werden, der Ideologie zu folgen.

Die Tempel des Konsums zu besuchen,

Produkte – neue Götter – zu huldigen.

Was bleibt von dem uns bekannten „Datum“?

Es ruft zur Eile, zu Geschäftigkeit.

Früher ordneten wir mit ihm die Zeit,

kennen heute nur noch „Termine“.

Mit dem Urknall bewegte sich die Materie,

die Geburt der Zeit, sie prägte uns.

Heute stehen wir, wie hier: im Stau!

Was haben wir mit der Zeit getan?!

Wir haben sie missbraucht,

vielleicht sogar umgebracht. Inferno!

Ist sie uns davongelaufen?

Oder sind wir ihr schlichtweg

vor die Füße gefallen?!

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Liebe Petra,

wie du weißt, bin ich ein Schmerzpatient geworden. Um mein Leiden besser zu überstehen und zu verstehen, schreibe seit vorigem Sommer Einträge in mein Tagebuch, hier zwei Ausschnitte davon:

Die Schmerzen sind ehrlicher als die Menschen. Sie verstecken sich nicht unter einer falschen Identität oder suchen nicht das Weite in den Untergrund, sie sind einfach da. Sie haben mir gesagt, dass sie ungerecht behandelt werden. Warum soll man sie vernichten? Ich sagte ihnen, dass Lebenswesen sie ganz einfach nicht goutieren, weil sie sich ganze Zeit in den Weg stellen. „Wenn du meinst, dass es angenehm ist mit solchen Schmerzen zu gehen, verstehst du nichts von unserem Leben!“ „Vergiss nicht, dass wir dazu gehören. Wir sind nur da, um Alarm zu schlagen.“ Das war natürlich, was ich nicht hören wollte, aber das gehört zur Ehrlichkeit. Bei vielen Krebsfällen kommt er zu spät, oft ist dann der Tumor nicht mehr zu operieren und ich muss daran denken, wenn ich wieder kahlköpfige Kids in den Gängen des Krankenhauses sehe. Es gibt Krebsarten, die keinen Schmerz erzeugen. Wie kann man darauf kommen, dass diese schreckliche Krankheit uns heimsucht? Die Müdigkeit? Das schlapp sein? Aber das ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür. Ich würde daher empfehlen, jedes Jahr einen Besuch beim Arzt als Kontrolle zu machen. Eine Freundin von uns hat nur einmal darauf verzichtet – dann wurde Brustkrebs festgestellt, mit den bösesten Perspektiven. Man gab ihr nur noch ein paar Monate zu leben, etliche Jahre sind seither Gott sei Dank vergangen, aber solche Fälle sind die Ausnahme. Durch die Schmerzen kann ich nicht anders kann, als mich pflegen zu lassen. Es wäre mir lieber, wenn ich darauf verzichten könnte, aber so habe ich mich besser kennengelernt. Dieses Missgeschick hat meinen Charakter gefestigt, dafür bin ich dankbar, auch wenn sich dies merkwürdig anhört. Ich habe auch gelernt jede Winzigkeit zu goutieren und sie als ein Geschenk zu betrachten. Die Aufnahme der schönen Dinge hat sich grundlegend verändert. Es muss nicht das Eldorado sein, schon ein wenig Fürsorge macht mich glücklich. Vielleicht ist das die beste Waffe, um meinen Freund – den Schmerz – ertragen zu können? Jetzt Schluss für heute, ich muss zu Bett, auch wenn ich mich manchmal davor fürchte, weil der Schmerz mich auch da nicht los lässt.

Seit einigen Tagen interpretiere ich bildlich meine Schmerzen für einen Film, den ich dieses Jahr noch mal drehen werde. Ich werde dort meine Gedanken auch durch Kollagen und Malerei ausdrücken. Zuerst dachte ich, dass alles düster werden würde, so penetrant wie meine Schmerzen sind und doch es kam etwas anderes raus. Ohne die Realität zu ignorieren, wirken die ersten Malereien fast heiter. Ich entdeckte dabei, dass ich es nicht schaffe, Traurigkeit zu verkünden, aber sehr viel mehr die Hoffnung und den Optimismus, die viel tiefer in mir verankert sind, als ich es dachte. Bedeutet das, dass zwischen den qualvollen Momenten, die Sonne immer wieder scheint und dass das Leben letztendlich siegen wird? Ich dachte, dass ich alles mit den Worten ausdrücken könnte und doch geht es mit der Malerei anders. Nicht, dass ich meinen Intellekt ausgeschaltet hätte, aber die Gedanken, die ich spontan zeichne und male, kommen direkt von der Seele, ohne filtriert zu werden. Man spricht vom spontanen Schreiben? Exakt. Ich habe schon öfter dieses Phänomen erlebt, aber am Ende fängt man doch an zu korrigieren, die Wiederholungen einfach zu vermeiden, das richtige Wort zu suchen. Aber es ist fast unmöglich ein Bild derart spontan zu ändern. Man würde die Wunden sehen und oft würde die Spontanität fehlen. Ich verwende  den Begriff „Art Brut“, um zu erklären was ich tue. Ein Stil, der mit genialen psychisch Kranken als therapeutische Methode entwickelt wurde. In Lausanne befindet sich eine herrliche Sammlung, die in ihrer Art einzigartig ist. Zuerst war ich verwundert, dass ich an meinen Stil von vor 36 Jahren anknüpfte, was ich sehr seltsam finde. Einmal als ich die Hemmungen loswerden konnte, fand ich wieder meine damalige Technik und fühlte mich wieder fit, mit dem Pinsel oder der Kollage zu werkeln und die Tatsache, dass ich mich wieder so ausdrücken kann, habe ich dem Schmerz zu verdanken, deshalb werde ich ihn nie verdammen, auch wenn ich manchmal Lust hätte es zu tun. Und jetzt möchte ich allein mit mir, diese Wonne genießen. Ich empfinde so viel Freude, mich dabei wieder neu gefunden zu haben, damit könnte ich noch lange leben. Ich habe keinen Champagner zu Hause, aber – da ich fast ganze Zeit im Virtuellen wandere – werde ich die Korken knallen lassen. Bis Morgen in ganzer Frische!

Petra, du bist noch jung. Passe auf, dass du nicht meinem Beispiel folgst. Bleibe frisch und fröhlich. Das ist mein innerster Wunsch!

Ich umarme dich und sende die alles Liebe aus München.

Pierre

//pm

Il pensait être le faiseur de rois, le voilà viré de la plate-forme ultra-nationaliste Breitbart-News. C’est le prix que l’ancien conseiller de Donald Trump doit payer pour les accusations portées contre le fils du président dans le livre « Fire and Fury » du journaliste Michael Wolff. Steve Bannon voulait faire des USA un bastion du néo-fascisme avec lui à sa tête. C’est en recréant un Parti Républicain raciste et discriminatoire qu’il voulait arriver à ses fins. Le voilà privé d’un poste, d’où il pouvait proférer ses diatribes empoisonnées. Il sera dorénavant un homme de l’ombre. Cela ne le rend pas pourtant moins dangereux à mon avis. Je suis malheureusement certain qu’il a de nombreux soutiens au sein de la population, que ses idées continueront à être du goût notamment d’une classe moyenne sur le déclin. Depuis que Trump est devenu président, de telles pensées ne sont plus du domaine de l’impossible. Il serait temps qu’une personnes charismatique s’oppose à cette monté irrésistible de l’extrême-droite aux États-Unis. Oprah Winfrey, la célèbre femme de télévision, qui est l’idole de très nombreuses personnes, pourrait être tentée de se présenter contre Donald Trump en 2020, s’il était à nouveau candidat. Elle est connue pour son talk-show et ses options politiques et serait du point de vue de ses options à l’opposé de ce qui se fait et qui se dit à la Maison Blanche. Ce serait une réponse à donner à Steve Bannon et son idéologie. Il en faudra de la force pour chasser les démons qui hantent malheureusement la vie politique américaine. Weiterlesen…

Das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern wurde letztes Jahr verabschiedet und ist zum 1. Januar in Kraft getreten. Seither können Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten Auskunft darüber verlangen, wo sie innerhalb der Lohnstruktur in ihrer Firma stehen. Sie sollen erfahren können, nach welchen Kriterien ihre Tätigkeit bewertet wird und wie sie im Vergleich zu Kollegen dastehen. Wer so eine Benachteiligung feststellt, kann dann entweder nachverhandeln – notfalls eine höhere Bezahlung sogar einklagen.

Das Gesetz sieht auch vor, dass Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten, die einen Lagebericht nach dem Handelsgesetzbuch zu erstellen haben, künftig regelmäßig über den Stand der Gleichstellung und der Lohngleichheit informieren.

Aus Protest über die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen beim britischen Sender BBC hat die China-Korrespondentin Carrie Gracie ihre Stelle gekündigt. Der öffentlich-rechtliche Sender habe nicht genug getan, um diese Einkommensschere zu schließen, sagte Gracie in einer BBC-Sendung.

Mehr als 40 Moderatorinnen und Journalistinnen der britischen Rundfunkanstalt BBC hatten vor geraumer Zeit in einem offenen Brief gegen ungleiche Bezahlung im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen protestiert. Nach der Veröffentlichung der Gehälter der Top-Moderatoren in Radio und Fernsehen, versprach das BBC-Generaldirektorium eine gleichberechtigte Bezahlung der Geschlechter bis 2020. Den BBC-Mitarbeiterinnen ging das nicht schnell genug.

Als Beispiel sei angeführt: Die BBC hatte im Juli letzten Jahres die Gehälter ihrer Top-Moderatoren in Radio und Fernsehen publik gemacht. Der am besten verdienende Mann bei der BBC ist demnach ein TV- und Radiomoderator mit einem Gehalt von umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro. Der ehemalige Fußballstar und Sportmoderator Gary Lineker verdiente umgerechnet rund 2 Millionen Euro. Die am besten verdienende Frau bei der BBC erhält dagegen nur ein jährliches Salär zwischen umgerechnet rund 509.000,– und 565.000,– Euro.

Die Diskussion über finanzielle Benachteiligung von Frauen im Beruf bekommt durch den drastischen Schritt Gracies neue Nahrung. Bereits kurz nach der Veröffentlichung des Briefes sprachen ihr zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, aber auch Politiker via Twitter ihre Anerkennung aus. Erst kürzlich hatte eine Studie zu den Lohnunterschieden bei Frauen und Männern ein schlechtes Licht auf die britische Wirtschaft geworfen. In Deutschland ist es nach Inkrafttreten des angeführten Entgeltgleichheitsgesetzes möglich, Durchschnittsgehälter von Arbeitnehmergruppen zu erfragen, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, um Argumente für eine mögliche bessere Bezahlung zu bekommen.

In England hält die BBC dagegen: Unter den 96 Moderatoren, Kommentatoren und Sprechern, die mehr als 150.000 Pfund (169.000 Euro) Gehalt im Jahr verdienen, waren nur ein Drittel Frauen. In die Top Ten schafften es nur zwei Moderatorinnen. In der Folge fand eine unabhängige Untersuchung durch die Beratungsunternehmen PwC und Eversheds keine Hinweise auf eine „systematische Diskriminierung gegen Frauen“.

Gracie und ihre Anhänger jedoch kontern: Die Untersuchung sei nicht umfassend gewesen, wirft man der BBC vor. Ausgerechnet jene Positionen, bei denen die Benachteiligung besonders deutlich ausfalle, seien weggelassen worden. Korrespondenten sollen genauso dazu zählen wie beispielsweise Nachrichtensprecher. 200 BBC-Frauen hätten Gehaltsbeschwerden eingereicht laut Gracie. Ihnen werde lediglich immer wieder versichert, dass es bei der BBC keine Diskriminierung gebe.

Das Thema Lohngleichheit zieht auch im Frauenfußball weite Kreise. Erst im September war ein Freundschaftsspiel zwischen Dänemark und der Niederlande abgesagt worden, nachdem das dänische Team sich wegen eines Prämienstreits mit dem Verband geweigert hatte, anzutreten.

In den USA haben gleich mehrere Nationalspielerinnen eine offizielle Beschwerde bei der Gleichstellungsbehörde eingelegt und klagen auf gleiche Bezahlung durch den US-Verband.

Die Zeichen sind gesetzt, die Richtung ist klar. Es stellt sich einzig die Frage: Wann kommen wir im 21. Jahrhundert an? Die zweite Dekade neigt sich ihrem Ende!

 

Emmanuel Macron est en Chine avant tout pour approfondir les relations entre la France et l’Empire du Milieu. Mais il n’en reste pas là, il se veut être le porte-parole de l’Europe toute entière. Le moment est plus que favorable pour lui, d’autant plus que l’Allemagne est à la recherche d’un nouveau gouvernement. La chancelière est pour l’instant qu’en mesure de régler les affaires courantes, mais ne peut pas entamer de nouvelles initiatives. Le Président est en train de prendre le leadership de l’UE. Il le fait avec bravoure, sans prendre forcément des pincettes et c’est bien ainsi. Il apporte le sang neuf dont avait besoin l’Union, qui était entrain de vaciller à cause de sa léthargie. De commencer par s’engager avec la Chine, est très positif. Il a bien perçu que c’est par là qu’il fallait commencer, du fait que l’Amérique se met de plus en plus hors-jeu. S’il réussissait à créer des liens privilégiés entre l’Europe et cette grande nation, l’équilibre mondial pourrait s’en trouver modifié. J’appelle de tous mes vœux que cela se passe ainsi. Emmanuel Macron a déclaré qu’il se rendrait une fois par an à Pékin, ce qui a sûrement été enregistré avec satisfaction par Xi Jinping. Angela Merkel ne peut qu’entériner ce qui se passe et doit dans son for intérieur maudire les libéraux qui ont fait sauter les négociations d’un gouvernement qui aurait aussi associé les Verts. Dans un tel contexte il faut que les négociations avec le SPD évoluent le plus rapidement possible, si elle ne veut pas rester en touche. Je suis persuadé que Martin Schulz, en tant qu’ancien président du parlement européen, voit bien la portée de ce qui se passe, ce qui peut lui faciliter la tâche ces prochains jours. Weiterlesen…

Emmanuel Macron est omniprésent dans les négociations qui ont commencé aujourd’hui à Berlin pour former le nouveau gouvernement. Le SPD exige qu’une grande coalition soutienne le Président de la République en ce qui concerne les plans des réformes pour l’UE. Ce sera à côté des points épineux, comme le problème des migrants, où les sociaux démocrates exigent le regroupement familial aussi pour les réfugiés économiques et la politique de la santé, où le parti veut se battre contre une médecine à deux vitesses, le troisième volet primordial des débats de ces prochains jours. Martin Schulz s’occupera personnellement de l’Europe dans une commission formée à ce sujet. Il est évident que si l’Allemagne était un peu moins frileuse au sujet de l’UE et soit prête à aller de l’avant comme Emmanuel Macron le souhaite, que ce serait une révolution. Il sera possible de convaincre la base du SPD avec la ferme intention d’aller de l’avant. En étant mou il n’y aura pas de gouvernement. Les négociateurs conservateurs devraient prendre de la graine du côté du Palais de l’Élisée, où il a été prouvé qu’il est possible de gagner des élections en soutenant d’une manière offensive l’UE et ceci malgré les dires qu’une telle démarche est impopulaire. Cela n’a pas été le cas. Je ne peux qu’inciter Madame Merkel d’avoir le courage d’aller dans la même direction et d’accepter les propositions du SPD. Les Allemands ont peur, que ce soient eux qui paient les pots cassés en cas d’échec. Je suis prêt à faire la démonstration que ce serait la léthargie et la tiédeur qui feraient bien plus de mal. Pourquoi ? La République Fédérale doit son succès économique qu’aux exportations. Weiterlesen…

Die Republik Liberia ist ein Staat an der westafrikanischen Atlantikküste und grenzt an Sierra Leone, Guinea und die Elfenbeinküste. Der Staat war zunächst ein Projekt zur Ansiedlung ehemaliger Sklaven aus den Vereinigten Staaten und einer der ersten unabhängigen Staaten auf dem afrikanischen Kontinent (Wikipedia).

Konflikte zwischen den Nachkommen ehemaliger Sklaven und länger ansässigen Ethnien prägen das Land bis heute.

Aus dem Feiern kommen sie gar nicht mehr heraus, die Anhänger George Weahs auf den Straßen von Monrovia. An ihren Erwartungen wird er sich messen lassen müssen, der Weltfußballer, der es aus einem Armenviertel bis an die Staatsspitze gebracht hat.

„He came from nowhere. So we believe in him that he can be a good president for this country“.

Der Andrang beim ersten Auftritt nach der Wahl war so groß, dass Weah die Bühne vor dem Hauptquartier seiner Partei, der Koalition für demokratischen Wandel, aus Sicherheitsgründen verlassen musste, mit einem Stapel Zettel unterm Arm. Seine erste Rede als künftiger Präsident konnte er an dem Tag nicht halten.

Zuvor hatte ihm sein Widersacher gratuliert, Joseph Boakai, 73 Jahre alt, bisher Vizepräsident unter Afrikas erster gewählter Staatschefin Ellen Johnson-Sirleaf, er räumte seine Niederlage ein, machte den Weg frei für einen Generationswechsel:

Das war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Liberias erstem friedlichen Machtwechsel in mehr als 70 Jahren – der Gegner gibt auf, auch wenn er dazu womöglich ein wenig gedrängt werden musste. Von Beratern aus dem mächtigen Nachbarland Nigeria.

Liberia selbst hat eine Geschichte der Gewalt, ihr fielen in zwei Bürgerkriegen bis 2003 rund 250.000 Menschen zum Opfer, während George Weah im Ausland Pokale sammelte. AS Monaco, Paris St. Germain oder AC Mailand, Weltfußballer und Afrikas Fußballer des Jahrhunderts – der heute 51 Jahre alte George Weah hat im Sport mehr erreicht, als er je zu träumen gewagt hätte. Und nun das Establishment entmachtet. Das hat in seinem von befreiten amerikanischen Sklaven gegründeten Staat noch immer den Ton angegeben.

Die Mehrheit der Bevölkerung Liberias lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Transforming the lives, er werde ihr Leben verbessern, kündigt Weah den rund 4,6 Millionen Bürgern an, mit Investitionen in die Landwirtschaft und in die Infrastruktur.

Liberia ist etwas größer als das deutsche Bundesland Bayern, doch das Straßennetz ist so schlecht, dass viele Orte in der Regenzeit kaum erreichbar sind. Die große Mehrheit der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze, obwohl Liberia reich ist an Bodenschätzen, Kautschuk, fruchtbaren Böden (Wikipedia).

Von den Folgen der Ebola-Epidemie mit mehr als 4.000 Toten hat sich die Wirtschaft noch nicht erholt. Ebola hat dafür deutlich werden lassen, wie schwach etwa das Gesundheitssystem auch zehn Jahre nach dem Krieg noch aufgestellt war – für viele Wähler ein Grund mehr für den Machtwechsel.

An Investoren und die Landsleute im Ausland appelliert Weah, Liberia zu unterstützen. Auch an die Geber, sie finanzieren fast die Hälfte seines Staatshaushaltes. Ihnen versprach er, was werdende Staatschefs in Afrika oft sagen, effektive Maßnahmen gegen die Korruption:

„Slackers and persons looking to cheat the Liberian people by means of corruption will have no place“.

Faulpelze und Leute, die das liberianische Volk betrügen wollen mit den Mitteln der Korruption, die haben bei uns keinen Platz.

Am 22. Januar wird George Weah in sein Amt eingeführt, dann muss er den Versprechungen Taten folgen lassen.

Das afrikanische Land braucht dringend Reformen, geben wir ihm eine Chance!