Liebe Petra,

es sind hier vier Aufsätze, die ich den Frauen gewidmet habe. Der Fall Harvey Weinstein bewegt noch viel mehr Dinge als einen unmöglichen sexistischen Vorfall, es ist der Anlass, uns über die Gesellschaft Gedanken zu machen. Wie konnte es sein, dass man die Augen über solche Machenschaften einfach geschlossen hielt? Dass man gewähren ließ?

Männer, kommt mir nur nicht mit dem Argument, dass die Frauen euch anmachen und dass ihr nicht anders könnt, als sie zu vernaschen. Um dieses Problem zu lösen, hat Mohammed einfach die Frauen, unter Burkas verschanzt, um sie so unattraktiv wie möglich zu machen. Er dachte, dass somit die Männer nicht sündigen würden. Wenn er glaubte, dass dieses Weinstein verhindert hätte seine Show abzuziehen, würde er sich gewaltig irren – also wurde die Express-Ehe erfunden, die nicht länger als die Zeit des Beischlafs dauern sollte. Nach Erledigung des Geschäftes kommt die Express-Scheidung zum Zuge und dann ist theologisch alles in Ordnung, was den Koran angeht, glauben „die Ficker“. Wer aber sich mit dessen Schriften befasst, wird schnell erfahren, dass der Respekt der Frau an erster Stelle steht und dass solch ein Verhalten nicht zu bewilligen ist, schon aus der Tatsache, dass man keine potentielle Mutter derart behandeln darf. Diese so wertvollen Spuren werden sehr oft übersehen. Wer sich als fromm darstellt, sollte sich jedoch daran halten. Also gab es auch in Arabien eine Menge Weinstein!

Soziale Gleichheit zwischen Mann und Frau hat nichts mit der Anpassung zu tun. Was die Menschen so interessant macht, ist die Vielseitigkeit. Es geht hier darum, dass jedes Geschlecht das Recht haben soll, sich so zu entfalten, wie es die Natur vorgesehen hat. Trotz jeder Art von genetischen Manipulationen, wird der Mann kein Kind in seinem Bauch tragen und dann gebären. Es soll seine Rolle spielen, wie seine Frau auch. Wenn ich den Satz höre, dass wer anschafft, das Sagen hat, fühle ich mich dabei nicht wohl. Umso mehr, dass es heute völlig normal ist, dass eine Gattin arbeiten geht und wo steht es, dass der Rüde in der Tierwelt die Führung hat? Von Gattung zu Gattung ist das sehr verschieden und ein Grund mehr, keinen Machtkampf durchzuführen, der ohnehin in die Hosen geht. Für mich ist die Ehe eine Partnerschaft, bei der jeder seine Freiheit haben sollte. Es würde mir nicht einfallen meiner Frau zu diktieren, was sie machen soll und das Gleiche gilt für mich. Vielleicht der Grund, dass wir 47 Jahren zusammen sind? Mit der Sklaverei kann das nicht klappen. Es ist für mich selbstverständlich, dass jeder sein Meister ist. Und ihr? Wie treibt ihr es? Ich befürchte, dass ich nicht viele Antworten bekommen werde.

Menschen drängen gegen ihren Willen Dinge zu tun, die unwürdig sind, das ist für mich eine Art Sklaverei. Wer jeden Tag fürchten muss arbeitslos zu werden und damit in die Misere gedrängt zu werden, ist jemand dessen Seele zertrampelt wird. Er lebt in einer Scheinwelt, in der er glaubt, dass er nur durch eine komplette Anpassung überleben kann. Man schiebt ihm ab und zu Bonbons in den Rachen, um ihn bei Laune zu halten, aber in Wirklichkeit, ist er ein gesteuertes Wesen, das – solange er rentabel ist – aufrecht gehalten wird und dann, wenn er rostet, einfach zum Müll weggeworfen wird. Das ist die moderne Form der Sklaverei. Der Fall Weinstein hat gezeigt, mit welchen Methoden es möglich ist, Menschen zu demütigen, um sie gefügig zu machen. Hier wäre die Hauptaufgabe rund um den Globus, diese Umstände zu bekämpfen und das würde eine totale Infragestellung des Arbeitsrechts als Konsequenz haben.  Das würde auch bedeuten, dass der Faktor Arbeit wieder den ersten Platz einnehmen sollte, nicht das Kapital. Und vor allem, dass die Selbstbestimmung, keine leere Hülse mehr ist. Wie wäre das, Freunde?

Für mich ist so eine Art von Demütigung mehr als schmerzlich. Ich kann nur wünschen, dass der Fall Harvey Weinstein sich in seiner Auswirkung nicht nur im Rahmen des Sexismus begrenzt. In Amerika „made by Trump“, in es so, dass das Macho-Gehabe überall Oberhand nimmt und es kann nicht schaden, wenn Promis die Alarmglocke ziehen. Es geht hier auch um die Diskriminierung von Menschen anderer Hautfarbe, sozial abgehängte Familien –  kurzum darum, dass der finanzielle Erfolg nicht alles zulassen darf. In der Politik spielt das Benehmen eine imminente Rolle. Wenn die Sitten nachlassen, ist die Korruption in der Nähe. Hemmungen werden zugunsten der finanziellen Potenz über Bord geworfen und das war der Fall von Weinstein, der dachte, sich alles leisten zu können. Aber das Ganze wäre vergebens, wenn es nur eine Hollywood-Angelegenheit bleiben würde, die eher die Yellow-Press interessiert. Der Umgang mit den Waffen, das Benehmen eines Präsidenten, das alles gehört eng dazu. Es wäre zu hoffen, dass dies zu einer Besinnung Amerikas führen könnte. Wer sich unterdrücken lässt, trägt dazu bei, dass keine Grenzen mehr sichtbar sind.

 

In der Hoffnung, dass es dir gut geht,

alles Liebe aus München,

Pierre

 

//pm

Von Stutenbeisserei und anderem Trockenpflaumen-Schiss kann man gar nicht genug haben. Schon morgens früh hängt die Fresse gewölbt nach unten. Von Lachfaltenspuren keine Spur, nicht einmal bei genauer Suche mit der Vergrößerungsbrille auf der Nase. Gibt´s natürlich überall, werden sie sagen, aber es gibt Orte, an denen die bissigen Stuten vermehrt auftreten. Humor? Fehlanzeige, gibt es nicht. Stoisches Geschleime bei Chefs und Vorgesetzten ist allerdings garantiert und immer wieder beeindruckend, wie der Wind den verlogenen Dreck genau dorthin pustet, wo keine Lunte gerochen wird. Es geht ja schließlich um ganz andere Dinge als um das Zwischenmenschliche und Respektvolle – Hauptsache es läuft nicht einer davon und erträgt weiter diesen Rotz. Unsichtbare Eisberge mit spitzen Spitzen fein nach unten und innen drinnen gerichtet, aber man spürt sie deutlich und wenn´s dann rollt, dann sind es Gletschermassen mit Geröll, Schutt und Gepolter. Unerträglich diese humane Eiszeit und jeder scheint sie zu kennen. Teamwork, Warmherzigkeit, ein Lächeln… es könnte doch so verdammt einfach sein! Das weibliche Arschloch erkennst du daran, dass es früh morgens mit welkem Gesicht ohne einen eigentlich selbstverständlichen „Guten Morgen-Gruß“ auf dich zugerollt kommt und dir den gesamten Frust des eigenen beschissenen Lebens vor die Füße wirft. Du kommst nicht mal dazu, irgendwas zu sagen, da prasselt ein hasserfüllter Redeschwall, wie „auf dich kann man sich nicht verlassen. Warum hast du das nicht fertig gemacht? Wieso können die dich alle nicht leiden?“ usw. auf dich ein und du bist geschockt. Geschockt, weil das aus dem Nichts kam, ohne dass überhaupt etwas Fundamentales passiert wäre. „Naja“, deine schulterzuckende, beschwichtigende Antwort. „War eben nicht möglich.“ Aber gemeinsam hätte man es fröhlich pfeifend stemmen können, insofern? Genau. Da liegt der Köter begraben, der lausige, gemeine Angriff auf deinen sanften Seelenfrieden. Warum bloß so übel gelaunt, wenn die Sonne scheint, Lady? Zu wenig Trockenpflaumen gegessen? Sie sollen bei Verstopfung helfen…

Wir werden es nicht erfahren, was in diesen alten Klappergaul gefahren ist, aber so ist es mit den Stuten, die ihr Leben lang brav an der Trense gegangen sind und die Wild-Pferdinnen einfach nicht ausstehen können. Ganz einfach, weil ihr verkacktes Leben voller Neid und innerlichem Hass ist, das ein Ventil suchte und im schlimmsten Falle bist du es, den es trifft. Wirf´ also besser die Mähne in den Nacken, bäume dich auf und galoppiere in die Freiheit. Edle Stuten ticken anders.

 

© Petra M. Jansen

 

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Stehst morgens im Dunkeln auf, tappst abends im Dunkeln ins Bett. Wo sind bloß deine Pillen? Kopfschmerz, Rückenleiden, Schultern und die Hüfte wie gelähmt. Lach bloß! Ein Lachen ist der Schlüssel zum Verkauf. Spielt keine Rolle, ob dir danach ist, ist so vollkommen egal. Du tust das, weil man es so erwartet, dabei gefriert dir deine Seele im Leib. Etiketten drauf, Rabatte raus, Sortiment gestrafft, deine Freizeit immer mehr gerafft. Wird alles an den Mann gebracht, 1A Qualität. „Made in China/ Taiwan“ wird schnell überpappt, wäre doch ein Wunder, wenn das liegen bleibt. Falls das Zeug zum Ladenhüter wird, geht´s ab in die Ecke, wo der Ramsch das Herz des Schnäppchenjägers Purzelbäume springen lässt. Na hoffentlich lässt der auch was springen, der gute Mann! Abgescannt schiebst du dir mal schnell einen Riegel Schokolade als Nervennahrung rein, sehen darf das aber keiner. Essen, Trinken, Rauchen unerwünscht, sonst klingelt´ s bei dir bald nicht mehr in der Kasse. Ach was, wir sind alle selber Kunden und wissen wie´s so geht. Freudig erwischen wir ein schönes Stück, ein kleines Stückchen Glück für unsere kleine Hütte. Brauchst du das denn überhaupt? Klar, wir sind die Konsumenten! Die schuften tagein tagaus hart am Limit, um das verdiente Geld wieder quer um den Erdball zu investieren. Ethik ist hier fehl am Platz, der König wird umgarnt, dass sich die Balken biegen. Für den König wird nur das Beste gut genug sein, also lach gefälligst! Du siehst heute blass aus, die Nacht war sicher schlaflos. Gedanken der Angst beschleichen dich, Sorge um deinen Arbeitsplatz. Dem du nichts mehr abgewinnen kannst, als zu hoffen, dass dein Körper noch lange mitmacht. Wenn nicht, bist du altes Eisen. Etwas Rost auf deinem Haupt und dein Platz in der sozialversicherten Gesellschaft ist ein Haufen Schrott. Also ran an die glückselige Botschaft, dass dein Kunde sich glücklich schätzen darf, von dir umgarnt zu werden. Weihnachten ist seit einem Tag vorbei und du verkaufst die Osterhasen. Zum Lachen diese wuscheligen Ohren, das Huhn legt schon seit letzten Sommer bunte Eier. Was also willst du? Ist doch alles in Ordnung, der Rubel rollt, die Produktion steht nie still. Deine Tränen, die du sorgsam verbirgst, weil du keinen Sinn in dem Unsinn siehst, sind nicht wichtig. Schluck die Pillen, nimm einen Happen Energie, schlaf dich aus. Morgen ist wieder ein Tag, an dem du Schrott zu Gold werden lässt. Und denk dran: Auch die Ärzte brauchen Nachschub.

 

© Petra M. Jansen

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Lieber Pierre,

es sind die Gedanken an Freude, Glück und an ein gesundes Leben, die wir uns zum Jahreswechsel gegenseitig wünschen. Was soll Reichtum und Wohlstand bedeuten oder auch ein sicherer Job, wenn du krank bist und dich nicht bewegen kannst? Verschlissen durch deine Arbeit oder durch deine eigenen psychischen Belastungen? Nur ein gesunder Mensch steht morgens auf und freut sich auf einen spannenden Tag und nur ein gesunder Hund wedelt seinem Herrchen freudig mit dem Schwanz entgegen. Ansonsten sitzt er in der Ecke und frisst nichts. Bist du gesund, steht dir die Welt offen und die Gesellschaft umarmt dich, gibt dir einen sinnvollen Platz in der sozialen Welt. Streikt dein Körper, streikt dein Mut und du fühlst dich ausgemustert, wertlos, überflüssig. Doch dein Geist gibt nicht auf, arbeitet bis zum letzten Atemzug – vorausgesetzt du leidest nicht an Demenz. Ich stelle mir das sehr schwierig vor, alt zu werden und nicht umsonst gibt es den Satz „Zum Altwerden gehört Mut“, „Altwerden ist nichts für Feiglinge.“

Nehmen wir den klassischen Arbeiter, der in der Gehaltsstufe eher unten angesiedelt ist, dafür aber schleppen und schippen darf bis er im Rücken steif ist und unbrauchbar für die Welt, in der Geld mehr Glanz und Gloria innehat als ethische Werte. Alle schaffen für´ s liebe Geld, das – gestaffelt in Kompetenz und Hierarchien – von oben nach unten sortiert. Der Obere schafft für´ s Geld des Investors, den die ganz unten stehenden Ameisen einen Scheiß interessieren. Er gibt Druck an den Rangnächsten, der ihm untergeordnet ist und dieser wiederum an die Ameisen, die fleißig den Haupthaufen wegarbeiten. Und diese emsigen Kleinen reden sich auch noch ein, es sei der „Beruf, für den man alles gibt, den man lebt und glücklich sei, wenn der Rubel des Obergurus rollt. Der Oberguru sitzt derweil auf den Seychellen, schmaucht Pfeife, rührt in seinem Drink und vögelt eine schmucke Dame, die mindestens 25 Jahre jünger ist. Wenn du nun zu den Ameisen gehörst, bist du in deinen goldenen 50-ern kaputt geschafft, drehst dich nachts schlaflos um deine eigene Achse und knirschst bei jeder Bewegung. Doch der Kopf arbeitet stets weiter, du träumst immer noch von dem großen Coup, der Beförderung und der Entschleunigung deines täglichen Rotierens. Fehlanzeige! Der Körper streikt, du bist Alteisen und darfst die Hand aufhalten, wenn die monatliche Kohle vom Amt kommt. Dein Kuchen krümelt ein wenig, aber wen kümmert´ s? Sei immer schön bescheiden und habe stets Angst vor dem innerlichen Aufstand, die dich deinen Job kosten würde. Malochen, rackern, fleißig sein. Irgendwann bist du alt, der Rollator dein Begleiter und du hoffst, dass die Rente dich über Wasser hält. Klar, wenn du gesund wärst, könntest du einen 450-Euro-Job machen, aber… das Skelett macht nicht mehr mit.

Lieber Pierre, kleiner Trost: Es geht uns ausnahmslos allen so. Sei sicher, dass es auch diejenigen trifft, die ganz oben in der H(K)ackordnung stehen und sich auch mit Sicherheit ein besseres Leben ermöglichen konnten. Aber irgendwann werden auch sie krank und brauchen Hilfe. Sie haben alles erreicht und vielleicht ergattern sie einen der teuren, begehrten Plätze im betreuten Luxus-Appartement-Wohnen mit Pflegepersonal, das Deutsch spricht. Vielleicht aber auch nicht. Und was dann? Dann geht bekanntermaßen kein Cent mit in ihr Grab, kein Euro tröstet über die Tatsache, dass auch sie gebrechlich werden und das Zeitliche segnen. Ihre Kids profitieren garantiert und werden schon im Säuglingsalter angehalten, dem Konsum zu frönen, n u r nach dem Verdienst zu schauen (schließlich dreht es sich nur darum, damit du deine Kohle wieder für irgendeinen Schmodder re-investieren kannst) und schon beginnt ihr Kreislauf in einem System von Gedeih und Verderb.

Schmerzen hin, Schmerzen her…es ist Fakt, dass Menschen, die einer Extrembelastung ausgesetzt sind oder waren, krank werden, körperliche Leiden und – durch die Welt von Schnelllebigkeit und Stressfaktoren – zunehmend psychischen Schaden erleiden, weil niemand standhalten kann. Wir haben derart beschleunigt, die Produktivität stetig erhöht und alles soll sich kontinuierlich weiter in die Höhe schrauben. Das geht nicht, das kann nicht klappen und das wird es auch nicht. Wer immer nur hochschaut, kriegt´ s  im Genick und wer immer nur hochsteigt, kann runterfallen. Nimm also dein Leben und lass auch mal los, suche den Sinn in deiner Zeit und sei stolz auf deine Qualitäten. Ändere zur Not deine Gewohnheiten und wenn es sein muss, stell alles auf den Kopf und wage, was du dir sonst nie erlaubt hättest. Der Kopf redet sich oft gut, was dein Körper als Notbremse signalisiert. Tust du das alles nicht, wird der Schmerz dein weiterer Begleiter sein. Er begleitet etwas in dir und tut das so lange ohne Schonung bis du endlich tot bist. Erst dann schonst du gezwungenermaßen etwas, was schon lange deine Aufmerksamkeit, Verarbeitung und Schonung verdient hätte. Jetzt! hast du genug Zeit dafür und Geld ist hier so unwichtig wie der Furz einer Weinbergschnecke.

                

Meine allerbesten Wünsche,

Petra

© Petra M. Jansen

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Lieber Pierre,

Gaffer sind sensationslüsterne Gestalten, die sicher keine Freude an Leid und Schmerz haben, aber vielleicht hast du es auf den Punkt gebracht: Sie freuen sich, dass es s i e dieses Mal n i c h t erwischt hat. Zudem schleicht sich auch immer das Gefühl ein, dass es einem gut geht und dass man sich stets auf das Gegenwärtige beziehen sollte und nicht daran denken, was alles Schlimmes passieren k ö n n t e. Die Angst vor Unheil, Krankheit, Schmerz ist unser Begleiter, aber Angsthasen bestraft das Leben. Ist es nicht so, dass wir mit Hilfe einer positiven Lebenseinstellung tatsächlich Berge versetzen können? Mir jedenfalls gelingt es und meine verinnerlichte Einstellung „es-könnte-schlechter-sein“ hat mir schon oft den Arsch gerettet. Gaffer gehören an die Leitplanken gebunden und der Öffentlichkeit zur Schau gestellt, frei nach dem Motto „Hier ist ein Voyeur im täglichen Zirkus der maroden Gesellschaft, die oberflächlich Beifall klatschend dem Irrsinn des Lebens mehr Tribut zollt als den wirklich elementaren Dingen.“ Das zu dem Thema Gaffer und deren Behinderung von Helfern. Moderne Gladiatoren-Spiele, Brot und Spiele im gegenwärtigen Reich der Römer.

Dein zweites Thema ist ein Fass ohne Boden. Ich beobachte immer wieder Menschen, die rassistische Äußerungen, Diskreditierung, Ausgrenzung, Erniedrigung und menschenfeindliche Äußerungen von sich geben. Beispiel „Ich will mein Deutschland zurück!“ Das ist Schwachsinn frustrierter Leute, die oft nicht einmal in der Lage sind, fehlerfrei Deutsch zu schreiben. Krankhafte Abneigung gegen Andersartige, gegen Muslime, gegen Farbige, gegen alles, was nicht in ihre kleine, kranke Welt passt. Hilfe, lasst es nie so weit kommen, dass solche Hirnamputierten die Grenzen schließen und deutsche Inzucht betreiben, denn dann ist es vorbei mit Fortschritt, Kultur, Humanismus und Zukunft. Kommen wir wieder zu dem Osten unserer Republik, wo dieses Bild der Rechtspopulisten extrem verbreitet ist. Können wir die Mauer eigentlich nicht wieder schließen? Hust… manchmal bin ich so frech, denn es ist nicht hinnehmbar, dass hasserfüllte Leute diskriminierend und beleidigend sind. Absolut nicht und da gibt es für mich kein Pardon!

Wir alle haben die Möglichkeit, rechtsextreme Seiten, Portale und Postings zu melden. Dafür können wir einen Screenshot machen, ggf. den Nutzer erfassen (meistens haben sie Fantasie-Namen) und an die entsprechenden Stellen/ Behörden melden. Via IP-Adresse oder Handy-Ortung/-Rückkopplung werden diese Dinge in der Regel auch erfasst und entsprechende Maßnahmen veranlasst. Nicht immer reagieren die amerikanischen Netzwerke (wie google+, Facebook u.a.) sofort und können auch oft nicht detailliert den Inhalt verstehen. Es gibt u.a. die zentrale Meldestelle für rechtsextreme Inhalte im Internet vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (http://www.buendnis-toleranz.de/themen/extremismus/167826/zentrale-meldestelle-fuer-rechtsextreme-inhalte-im-internet-www-hass-im-netz-info), die Internetbeschwerdestelle (https://www.internet-beschwerdestelle.de/de/index.html) u.a., bei denen man sein Anliegen melden kann und sollte. Wichtig ist ein Screenshot, der quasi als Beweis dient und ggf. Kopien der jeweiligen Postings. Das Internet dient heute als Propaganda-Zentrale für rechtspopulistische Hetze, egal gegen wen sich das richtet. Wir sollten als kluge, verantwortungsbewusste Menschen alles daran setzen, dass diesen hasserfüllten Leuten die Hände gebunden werden – im Sinne einer globalen, multikulturellen Welt und im Sinne einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder. Zeigen Sie alle Mut und nehmen sie das nicht schweigend hin. Distanzieren Sie sich klar von Rechtsradikalen und Menschen, die andere herabsetzen und entwürdigen. Menschenrechte sehen anders aus.

Lieber Pierre, wir beide haben einen direkten Pressezugang zu vielen Portalen und die Einsicht in viele Dinge, die anderen verborgen bleiben. Nutzen wir das und setzen wir ein Zeichen für Toleranz und gegen Hass. Hinter den richtig dicken Fischen, die sich eigentlich nie outen, ist selbstverständlich der Bundesverfassungsschutz u.a. Institutionen hinterher und aktiv am Arbeiten. Eine Aufgabe, die nicht ruhen darf und die auch bei mir stets im Visier meiner Aktivitäten steht. Möge die Welt bunt bleiben und die schwarzen Gehirne verrotten. Wir lieben Farbe, Sonne, Leben, Liebe und eine multikulturelle Welt voller Gegensätze, im Austausch mit den Kulturen und grenzübergreifend. Cheers to France!

 

Eine herzliche Umarmung,

Petra

 

© Petra M. Jansen

 

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Liebe Petra,

zwischen den Einnahmen von Opiaten, hier ein paar Gedanken über unsere herrliche Gesellschaft. Zuerst ein Aufsatz über die Freiheit:

Nein, die absolute Freiheit gibt es nicht! Schon die Tatsache, dass wir essen oder ein Dach über dem Kopf haben müssen – um nicht zu frieren –  ist eine totale Eingrenzung und dazu kommen die Regeln, die sich Menschen einfallen lassen, um letztendlich Macht ausüben zu können. Es geht bei weitem nicht um Rücksicht und um Respekt. Willkür wird in Gesetze eingepackt, mit dem Ziel sie zu legalisieren und das ist nicht nur der Fall in Diktaturen. Wir werden ständig davon eingeholt. Ich habe die freie Schule in die mein Enkel eingeschult wurde, einst in meinem Tagebuch geschildert. Dort wird versucht, das Modell einer Kinderrepublik in Gang zu setzen und das, was dort entsteht, ist vom Verdacht des Elitären nicht ganz zu trennen, auch wenn es die Absicht ist, „mehr Demokratie“ hochleben zu lassen. Die Kids sind von ihren eigenen Initiativen abhängig. Was sie beschließen muss nicht unbedingt als human betrachtet werden. Hier zeigt sich, dass die Toleranz nicht unbedingt eng mit der Entscheidungsfreiheit verbunden ist. Die Herrscher missbrauchen die Demokratie, um legal vorgehen zu können und hier ist eine große Gefahr zu sehen. Hitler wurde demokratisch gewählt, trotz willkürlicher Absichten, die Weimarer Republik abzuschaffen. Ich würde mir wünschen, dass die Kinder sehr wohl auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, die unter dem Deckmantel der Demokratie entstehen können – vor allem, wenn es um den Glauben geht. Er ist total antidemokratisch, da er nicht angezweifelt werden darf. Vom Dogma her kann keine Diskussion entstehen, die letztendlich zu Änderungen führen könnte. Egal ob Synagogen, Kirchen oder Moscheen, diese angebliche Stätten der Nächstenliebe, sind vor allem vom Absolutismus geprägt. Die Schriften sind Gesetz, die nicht in Frage gestellt werden dürfen. Es würde mich interessieren, ob die freie Schule solche Gedanken zulässt? Mit den Religionen, wie es die Geschichte gezeigt hat, geht es um die schiere Macht. Das Wort Gottes wird in diesem Sinn manipuliert, was viele Menschen zur Gewalt führt. Ich – als gläubiger Mensch – mache es mir damit äußerst schwer, erlebe mit viel Widerwillen diese Widersprüche und weiß nicht so genau, wie der Mensch sich aus diesem Dilemma befreien kann. Was mich dabei stutzig macht, ist die Behauptung, dass der Glaube nichts mit Demokratie zu tun hat, da es nur einen Gott gibt und dass er nicht ersetzbar ist. Ende der Durchsage! Und wenn schon über die Freiheit diskutiert wird, dann kann die Diktatur nicht fehlen.

Für Menschen, die nicht denken wollen, ist die Diktatur ein ideales System, denn sie braucht sich nicht in braune Tücher einzuhüllen, um effektiv zu sein. Heute erlebt man mehr denn je, dass auch der Wohlstand willkürlich sein kann. Er ist lähmend, kaum greifbar. Kurzum, wir werden geschmiert. Dieser korrupte Zustand hat die Aufgabe, unser Gehirn abzuschalten. Wir erleben heute ein Aufflammen des totalitären Gedankenguts und sind dagegen sehr schlecht geschützt. Aus reiner Bequemlichkeit droht uns der Raub der Freiheit. Ich empfinde diese Situation als schwer erträglich und habe den Eindruck, dass wir ständig bedroht sind, ohne eine klare Antwort darauf geben zu können. Willkür im weißen Kragen ist mehr als unangebracht. Was sich hinter dem Deckmantel der Korrektheit verbirgt ist kaum greifbar – umso mehr, da die Mittel des Schöngeistigen dort im Einsatz sind. Es erweist sich als brandgefährlich, wenn die Kultur und die Kunst den Geist manipulieren. Das Wort Diktatur nimmt man nicht gerne in den Mund, deswegen kann man nur gegen die bürgerliche Färbung der Willkür warnen. Es wäre im Sinne der Aufklärung, darauf aufmerksam zu machen. In Russland wird diese Methode angewandt. Jemand, der sich für die Kunst interessiert, kann keine böse Gedanken haben, scheint man zu glauben. Dass Vladimir Putin sich für die Kunst einsetzt ist kein Geheimnis und doch hat er einen hegemonialen Habitus. Der Beweis, dass man mit den Klischees schlecht bestellt ist. Die rechtsextremistischen Parteien pflegen immer mehr ihr äußeres Bild, wie der Fall Alexander Gauland von der AfD zeigt. Er ist kultiviert, war in linken Kreisen ein geschätzter Gesprächspartner, der trotz seiner rechten Gesinnung, sehr zivilisiert argumentieren konnte. Nicht der Plauderer, der rassistische Worte von sich gibt, wie es heute der Fall ist. Ja, zugegeben, ich habe in der letzten Zeit immer wieder darauf hingewiesen, aber ich habe den fahlen Eindruck, dass sich die meisten Menschen, über solche Tarnungen nicht bewusst sind. Heute hat man mehr die Tendenz auf die Verpackung als auf den Inhalt zu achten. Nur, weil Herr Gauland englische Autos bevorzugt, heißt das nicht, dass er ein Gentleman ist. Es liegt mir am Herzen, dies klarzustellen, auch wenn ihr mich als Nervensäge betrachten könntet. Aber, das werdet ihr noch verkraften können. Es wäre an der Zeit zu handeln.

 

Alles liebe aus München. Ich umarme dich.

Pierre

//pm

 

 

Wenn das – was in der eigenen Region als DIE paarungswilligen und höchst interessanten Leute vorgeschlagen wird – ein guter Durchschnitt sein soll, frage ich mich, ob man lieber kotzen, heulen oder schweren Herzens akzeptieren sollte, dass der (von Tinder angebotene) „Durchschnitt“ nach ganz unten abgesackt ist. „Hast du schon den Ritchie aus Sachsen-Anhalt?“, fragte meine Kollegin, offenbar ein wenig angepisst, weil sie heute noch keinen Matsch, äh kein Match bekommen hat. Nach links gewischt, ist weg. Nach rechts gewischt, könnte einen Wisch mit dem Taschentuch nach getanem Wichs bedeuten. Aha, da haben wir´s! Reduktion auf die animalischen Triebe des Menschen. Ich sehe nur Köpfe mit – nach unten abgeschnittenen – Hälsen und Damen, die ihre Vollpolster-Brüste mit dem Charme einer Elefantenkuh zur Schau tragen. Ja, von rechts nach links gewischt und das Ego des Unbekannten bekommt eins gewischt. Unwiderruflich weg damit, so ist´s recht, geistige Hohlheit inbegriffen. Das ist die Wegwisch-0-Werte-App auf höchst fragwürdigem Niveau, aber kann man das hier überhaupt erwarten? Facebook-Profilbilder sind der direkt verknüpfte Weg ins Paradies der endlosen Vögelei mit Ekel-Touch. So kann man sich bei Fxxxbook schon mal vorher anschauen, was Tinder dann lieber in Badehosen und tiefem Dekolleté anzeigt. „Nur aus beruflichen Gründen hier“, so lautet die Standardausrede der erwischten Wischer-Kollegen. Verwichst aber auch. Upps… verflixt aber auch – erwischt! Wie konnte das passieren? Die garantierte Peinlichkeit ist das einzig Wahre an der virtuellen Sex-Dating-Börse.

„Also, auf „Dirty Sex“ stehe ich nicht“, lautete der Slogan eines Araberhengstes. Nein? Eigenartig, gerade die wissen doch nicht wohin mit ihren überquellenden Eiern. „Besser du hasst mich für das, was ich bin, als für das, was ich nicht bin“, so der platte Spruchaustausch oder „Carpe Diem – Carpe Noctem“. „Ich hasse so ziemlich alles, sei also froh, wenn DU nicht dazu gehörst.“ Öhm, danke! Auch gut: “Ich bin kein Passwort, wo du drei Chancen hast“. “Besser ein Quickie als Schicki Micki“ oder solche idiotischen Textsprüchlein aus dem Netz, wie „ich bin tausend Mal durch die Hölle gelaufen, da kommt´s auf das eine Mal auch nicht mehr an“ und „entscheidend ist, wie oft du wieder aufstehst, wenn das Leben dich hundertfach zu Boden gedrückt hat“, blablabla. Gibt´s noch mehr solcher geistreichen Aushängeschilder für die offenkundige Blödheit? Damit es auch beim letzten ficksüchtigen Idioten auf „Love-Tinder“ angekommen ist: Zur klugen Vermehrung der menschlichen Rasse taugt dieses genetische Erbgut nix, aber für ein schnelles Abladen des Penis-Frustes langt´ s allemal“.

Ich muss lachen bei den ganzen Badehosen-Trägern und weiblichen Schmollmündern, die sich vor die Handy-Linse geschoben haben, damit die Matches hoffentlich zum Erfolg auf den nächsten Parkplatz oder ins Apartment führen. Tipp: 100x knipsen ergibt das passende Bild und stets von schräg oben ansetzen, das macht allgemein etwas schlanker. Kondomverwendung ist ebenso ratsam wie notwendig und empfehlenswert wäre die Vorlage eines aktuellen HIV-Testergebnisses bevor es zur Sache geht. Vergessen die halt immer – vor lauter Lust auf den garantiert zu erwartenden nächsten Frust.

Der nächste Vorschlag war ein Angegrauter, der wohl noch kräftig im Saft stand, wenn ich seiner Aussage „bei mir kracht die Hose“ glauben darf. Nur zum Spaß match-te ich den mal und bekam sofort ein Ganzkörperfoto (bestimmt hängen die Glocken heute tiefer). „Süße, was mag denn deine Muschi besonders gerne?“ „Sanftes Lecken, immer stärker… und DU kannst mich echt mal am Arsch lecken!“ Das waren meine letzten Worte bevor ich diesen perversen Schmodder löschte. Morgen gehe ich in den Baumarkt J

Hohes Suchtpotential bei dieser Dating-App für Handy-User und für verferkelte, anonyme, frustrierte oder emotional verdrehte Leute, die es nicht schaffen, auf normalem Weg einen Partner zu finden. Kontaktscheu und alleine sitzen sie zu Hause und wischen sich die Phantasie ihres Begehrs digital in die Hütte. Fehlanzeige! Es wird nicht kommen, was sie sich erhoffen. Vielmehr fallen sie auf eine virtuelle Kontaktschmiede rein, beuten ihre Emotionalität aus und werden zum sexuellen Spielball von vielen. Promiskuität kann hier hemmungslos ausgelebt werden, das machen ja schließlich alle. Alle? Nein, sicher nicht. Für einen Menschen, die sich selbst achtet, gesunden Stolz und ein gefestigtes Gefühl zu sich selbst besitzt, ist das großer Mist. Was um Himmels Willen die Leute auf solch eine hirnrissige Plattform bringt, ist für mich nicht nachvollziehbar und ich muss auch nicht alles gut finden, was der Singlebörsen-Markt hergibt. So verdammt einsam kann man eigentlich gar nicht sein und die Grenzen liegen bei mir dort, wo der gute Geschmack, die Ethik, der Anstand und der Selbstrespekt mit Füßen getreten werden. Love me Tinder, love me true, all my dreams fulfilled. Really?

 

© Petra M. Jansen

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Lieber Pierre,

heute ist der Tag der Deutschen Einheit. Ein Feiertag. Was gibt´s da zu feiern? Feiern wir den „Sachsentag“, der uns am 24.09. einen waschechten Denkzettel einer aufkeimenden, rechtspopulistischen Republik im Osten serviert hat? Ein kleiner Teil unseres Landes, in dem manch sächsischer Landsmann es offenbar nicht geschafft hat – den Aufsprung auf den Aufschwung? Der Hängengebliebene? Der Enttäuschte? Der Wutbürger? Der Frustrierte? Der Hirnlose? Der übriggebliebene Nazi-Propagandist? Der Unfreie? Viele Ausdrücke würden passen für das, was ganz und gar nicht passt. Sicherlich spreche ich nicht von allen, aber vor den wenigen Ausnahmen schüttelt sich sogar die faktische Statistik und erbricht würgend auf die Gasse. 60%! Sechzig Prozent (ausgeschrieben), da muss man sich mal in seinem Hirn straff bügeln und jeden einzelnen Punkt mit einem fetten, roten Kreuz markieren. Zum Gedenktag an einen Tag der Einheit, die noch lange nicht vereint ist. So scheint es, denn es ist der Kotzbrocken der Nation und nichts anderes. Willkommens-Kultur gab es auch einst für die eingesperrten Menschen der damaligen DDR und wir haben sie sehr willkommen geheißen! Der Dank dafür ist die AFD mit einer Stärke in Sachsen, sodass wir doch gerne jedem ausländischen Reisenden dieses wunderschöne, idyllische Teilchen unseres Landes wärmstens empfehlen würden, nicht wahr? Sind sie es eigentlich nicht gewohnt, mit ihrer demokratischen Freiheit vernünftig umzugehen? Ist der Hass tatsächlich so stark, dass sie Fremdartiges angreifen, vor Anzünden und Niedertracht nicht zurückschrecken oder gar tatsächlich ein Reich aufleben lassen, dass  – mit Recht – als eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte eingegangen ist? Wie begegnen wir nun diesen 60%, die unser Land in den Schmutz ziehen? Erzeugt ihr Hass nicht Gegenhass? Sind sie sich bewusst, dass sie sich damit die Wut und das Unverständnis der Republik sichern? Ihnen ist es egal, was Demokratie und Menschenrechte bedeuten, aber dem Rest der Welt eben nicht!

Lieber Pierre, darum geht es. Der Großteil der Menschen will ein starkes Europa und eine gesunde, international ausgerichtete Perspektive für die heranwachsenden Generationen. Diese Leute ziehen also am gleichen Strang und eine andere Lösung gibt es nicht. Sollte mein Land eines Tages ein Land der Unterdrückung werden, der Diskriminierung oder der Rechtspopulismus zunehmen, verlasse ich es – wie so viele andere gut ausgebildete und gebildete Menschen. Wer mag schon Unterdrückung, Diktatur und rassistisches Herrschertum? Niemand… bis auf diejenigen, die nicht wissen, was sie wirklich tun. Menschen und Frieden? Lachen wir mal laut, denn das war nie der Fall und wird niemals auf Dauer der Fall sein. Eine kämpferische, egoistischere und zerstörerische Kraft als den Menschen gibt es nicht. Die Natur und Zeit wird uns verkraften. Wir aber werden unseren Hass mit allem, was da dran hängt, nicht verkraften. Feiern wir also ruhig weiter den Tag der Deutschen Einheit – ein Tag, der für mich keine Einheit aufzeigt und auch keine Einheit ist. Mögen es mir bitte diejenigen verzeihen, die sich hier nicht einreihen dürfen oder können… und speziell in Sachsen: Leute, arbeitet daran, dass eure 60% die Klappe halten und sich wie zivilisierte Menschen verhalten! In Sachsen gilt: Raus aus der Scheiße, rein in die Scheiße! Übrigens hat sich geistige Inzucht schon früher als fatale Sache erwiesen. Fast hätte ich´s vergessen: Im Ruhrpott brodelt´ s auch – dort, wo in eigenartigen Betonbehausungen dicke Leute leben, die den ganzen Tag rauchen, dummes Zeug schwätzen und nach der Hauptschule irgendwie nix Gescheites mehr auf die Beine gestellt haben. Liegt vielleicht doch irgendwie an der (Aus)Bildung und Hirnmasse, was meinst du, Pierre?

 

Weltoffene Grüße aus der internationalen Finanzmetropole mit einem der größten Flughäfen der Welt. Hach, wohin reise ich jetzt bloß? Afrika, Indien, Asien?

 

Petra

 

© Petra M. Jansen

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