Vouloir sauver un être cher à tout prix, est un réflexe tout à fait naturel. Nous voulons repousser la mort, lui donner de moins en moins d’emprise, mais c’est une illusion car en fin de compte elle vaincra toujours. Les médecins feront tout pour combattre la maladie, remettre en état des organes malades. Le serment d’Hippocrate leur dicte de tout tenter dans l’intérêt du patient, de ne pas laisser passer la moindre chance de sauver un être humain. Jusqu’où peuvent-ils aller ? Ont-ils le droit de manipuler ce que la nature ferait d’elle-même ? Avec les progrès de la médecine il est possible de repousser l’échéance normale d’un décès. Les moyens techniques le permettent. Mais est-ce une solution humaine ? Peut-on ainsi remettre en question le destin ? C’est un des points d’interrogations les plus délicats de l’éthique médicale. Est-ce aux thérapeutes à décider ce qu’il y a lieu de faire ? Même si la personne concernée a expressément émit le souhait qu’on ne lui prolonge pas la vie inutilement, c’est l’instant qui dictera toujours la manière d’agir. Le moindre espoir devra être pris en considération, faute d’erreur grave. Toute la question de l’euthanasie est liée à une telle décision. Qu’on le veuille ou non, il est quasi impossible de prendre une mesure équitable. Est-ce au médecin de le faire ? Ou aux parents ? Il ne peut pas y avoir de réponses satisfaisantes. Il est vrai que beaucoup de praticiens ne veulent pas se déclarer impuissants face au destin. Pour être efficaces, ils ne peuvent pas le considérer comme une fin en soi. S’il n’en était pas ainsi, il n’y aurait eu aucun progrès dans le domaine thérapeutique. Il est évident que les progrès repoussent de plus en plus les limites du possible. Weiterlesen

05.10.2015

Ich weiß nicht, warum ich den Gedankenkram eigentlich hierein schreibe. Tagebuch … Früher, zumindest unsere Jugendsprache: Ausquetschbuch. Das waren auch die Poesiealben der Mädels. Und da war der Begriff schon alt. Ausquetschbuch klingt mistig! Was soll ich ausquetschen? Etwa mich selbst?! Ich bin mir nicht so sicher, ob meine eigenen Gedanken momentan Sinn machen …

Die Türkei fängt einen russischen Jet an der türkisch-syrischen Grenze ab. Gefahr für den türkischen Luftraum? Keine Ahnung! Könnte mich einlesen; aber mal ehrlich: was interessiert es mich? Ist die Information wichtig, gar lebenswichtig? Nein! Ist morgen schon wieder überholt. Allein die Diskussion: Gegen den Islamischen Staat. Yeap! Alle sind sich einig. Ob mit Assad oder ohne? Keiner ist sich einig! Erste Stimmen kommen schon wieder auf, er wäre ja an sich ganz „nett“ – salopp ausgedrückt – Zusammenarbeit also nicht ausgeschlossen! Die Putin-Anhänger klatschen, die Amerikaner und der Westen reagieren verschnupft. Wen oder was bombardiert Putin? Den IS oder auch Rebellen, die gegen Assad kämpfen? Und was ist mit dem Krankenhaus in Kundus, im Hinblick auf den amerikanischen Angriff? Alles nur Propaganda … Wessen? Der Russen? Was ist mit unserer? Haben wir keine? Wem soll ich glauben? Blickst Du noch durch, Tagebuch?! Schüttelst auch den Kopf, kann ich verstehen!

Es gibt einen Film. Der ist neu! „Leberkäseland“. Die Problematik, die darin geschildert wird ist die, wie ich eine fortschrittliche türkische Familie in einer rückständigen Kleinstadt integriere. Integrieren heißt nicht assimilieren. Gut so! Aber integrieren bedeutet doch, einfügen eines Fremden in das Bestehende. Mal grob gesagt … Heißt das jetzt auch, dass man sich degenerativ entwickeln muss, um sich zu integrieren? Nach dem Motto: Zurück ins Mittelalter?! Alter, das halte ich für eine ganz schöne Zumutung. Man stelle sich den integrationswilligen Flüchtling vor. Der hat doch Anspruch darauf, dass ich ihm erkläre, wie das bei uns funktioniert. Wenn die Person jetzt einen Universitätsabschluss hat: Kann ich die dann in irgendein Kuhdorf setzen? „Internet kommt in 5 Jahren …“. Die müssen doch denken, wir haben sie nicht mehr alle. Integration gut und schön, aber hat schon jemand einmal über die Definition nachgedacht? Wenn viele an der Integration scheitern, dann eventuell, weil ihnen der Maßstab fehlt. An was soll man sich anpassen?! Nee, Tagebuch, die Frage muss man mal stellen …

Henning Mankell, der geistige Vater von Kommissar Wallander, ist tot. Seine Bücher bewegten nicht nur Schweden, er wurde weltweit verlegt. Ich hab nicht alle seine Bücher gelesen. Die, die ich gelesen habe, waren super. Die Wallander-Filme kenne ich alle. Die sind auch spitze! Ich denke, wir sind kulturell ein Stück ärmer geworden. Dabei sagte er noch letzten Monat in einem Interview, es ginge ihm soweit gut. Das Leben und die Zeit können grausam sein. Er möge in Frieden ruhen! Jedes Mal, wenn ich ein Buch von ihm aufschlage oder wenn Krimitime ist, wird er im Gedanken dabei sein. Tagebuch, verneigen wir uns vor einem großen Geist!

Hast Du die Bilder in den sozialen Netzwerken gesehen, Tagebuch? Aus England und Italien, Piemont? Dort hatte es schon geschneit! Alter, ich glaube, wir gehen einem langen und harten Winter entgegen. Im August war noch heißer Sommer … Über 40° Celsius. Was heißt hier: „Ach, nee“?! Ja, die Zeit, sie rinnt einem wie Sand durch die Finger. Ich habe einfach noch keine Lust, mich für den Winter einzumotten. Aber die Pflicht ruft! Nicht mehr lange und es heißt morgens wieder Eiskratzen, im Schnee zur Arbeit, Stau wegen Glätte, und, und, und.

Ein Vierteljahrhundert Wiedervereinigung. Radio, Fernsehen, Zeitung, Internet. Wo du hinguckst! Die Reise in die Konsumwelt! Ich glaube, es steckte nicht immer das Paradies dahinter … Jedenfalls nicht für jeden.

Die Jugendlichen sind uns, was gendergerechte Sprache angeht, voraus. Im Radio hab ich neulich aufgeschnappt: „Äi, Du bist voll die Opferin!“. Na, Ihr Sprachwissenschaftler!? Das ist doch mal was! Ohne viel Gedöns und Regelgeschnörkel …

Heute, an diesem fünften Oktober diesen Jahres.

© Thomas Dietsch

Le père Krysztof Olaf Charamsa, 43 ans, membre de la Congrégation pour la doctrine de la foi, a déclaré samedi dernier qu’il est homosexuel et qu’il vit avec un compagnon. Le Vatican a réagit violemment en le destituant. Il est probable que ce Polonais ne pourra pas rester prêtre. Une réaction en porte-à-faux par rapport à l’intention de réviser l’attitude de l’Église par rapport à ce sujet. Il n’est un secret pour personne, que d’innombrables ecclésiastiques sont dans le même cas que Charamsa, à la seule différence qu’ils ne se déclarent pas en tant que tels. On ferme les yeux, tant que rien est officiel. Une attitude peu louable. Je pense que la Curie aurait dû montrer plus de courage et aborder cette question d’une manière offensive. Il est dans son droit le plus absolu de ne pas être d’accord, mais ce n’est pas en pratiquant des interdits qu’on changera quoi que ce soit. Je pense que si l’Église n’évolue pas en ce qui concerne la chasteté, il y aura de plus en plus de défections. Son rôle est d’aborder d’une manière ouverte un tel sujet. Qu’elle le veuille ou non, l’homosexualité est une réalité qu’on ne peut pas ignorer. Il en sera question lors du synode concernant la famille et les rapports intimes dans notre société. Des questions telles que la contraception, de la sexualité hors du mariage et en fin de compte de l’homosexualité seront abordées.

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Recep Tayyip Erdogan mène sa campagne électorale à Strasbourg. Il n’a aucun complexe à s’adresser aux membres de la diaspora turque en dehors de son pays et de faire de la politique intérieure, à l’étranger. 12 000 personnes sont venues l’applaudir. Cette manière de faire me gêne considérablement, d’autant plus que son discours est en premier lieu adressé contre les Kurdes de toutes obédiences. Il n’a pas seulement fustigé le PKK. Il ne manque pas une occasion pour nous faire comprendre qu’il est un nationaliste, n’ayant aucun scrupule à discriminer cette minorité. Je trouve que de tels propos n’ont pas leur place dans l’UE. Mais il est en position de force par rapport à nous. Le flux des immigrés ne tarit pas. Une majorité d’entre-eux transitent aujourd’hui par la Turquie pour atteindre la Grèce. Erdogan sait parfaitement bien, qu’à la longue nous aurons des conflits intérieurs à ce sujet, que nous sommes tenus à réduire l’arrivée des réfugiés. Si le gouvernement turc bouclait ses frontières à l’Ouest, cela nous rendrait service. Mais il n’est pas prêt à le faire sans de grandes concessions de notre part. Serions-nous pris en otage par ce politicien avide de pouvoir ?

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Die Flüchtlinge werden uns noch überrennen. Sag ich Dir! Wo wollen die denn alle hin?!

Jetzt mach mal langsam! Es sind viele, und wie die Ministerpräsidenten der Länder sagen, gibt es ein großes Unterbringungsproblem. Das ist der Hauptgrund, warum die Lage momentan so prekär ist. Der Flüchtling als solcher ist null Problem. Eher eine Chance …

Chance?! Die werden uns noch die restlichen Arbeitsplätze wegnahmen! Kommen und unsereiner hat das Nachsehen. Die werden eingestellt, denen wird das Geld hinterhergeworfen und wir gammeln auf dem Arbeitsamt rum …

Warum bist Du denn so aggressiv und unsachlich?

Weil´s mich aufregt! Kommen hierher und wollen nur …

Die wollen etwas, ja! Frieden, Sicherheit, eine Zukunft für sich und ihre Kinder! Was Dich betrifft: Stehst Du bei Deinem Arbeitgeber auf der Abschussliste, weil Du so viel von der Bundesagentur redest?!

Nein, war so auf die Gesellschaft bezogen …

Und was ist da? Hast Du irgendwelche Nachteile wegen der Menschen?

Ich doch nicht. Aber Deutschland wird sich verändern.

Ja, das wird es!

Genau! Deswegen sind die von Pegida doch auf die Straße …

Die „guten Deutschen“ … Was ist das eigentlich? Deutsch?

Was soll das jetzt?

Was ist deutsch? Wer ist deutsch? Nicht nach juristischen Begriffen … Einfach mal: Was ist für Dich deutsch?

Blöde Frage! Ja, halt die, die hier sind, hier leben.

Tun Ausländer auch …

Na gut! Die, die hier halt geboren wurden …

Ok.! Kinder von Ausländern, die hier geboren wurden, sind Deutsche …

Mensch, nimmst Du es aber genau!!!

Tu ich! Weil ich entdeckt habe, dass ich nichts und niemanden von etwas ausgrenzen kann, wenn ich den Maßstab noch nicht einmal definieren kann.

Ach, und Pegida ist also Mist????

Einfache Geister, die die Veränderung fürchten! Nichts was heute ist, kann morgen so sein. Wir verändern uns ständig. Oder willst Du so leben wie im Mittelalter oder gar in der Steinzeit?

Du übertreibst!

Nein! Nimm Australien und vor allem die Vereinigten Staaten. Deren Völker sind ein Gemisch aus verschiedenen Nationen.

Bleib mir mit den Amis weg!

Wieso?

Halt so, …

Aha! Das zerbombte Deutschland hat in den End-1940ern 14 Millionen Menschen, die auf der Flucht waren, aufgenommen. Allein das damalige Thüringen 800.000! Als dritt- oder viertreichstes Land der Erde sollten wir ein Zehntel davon heute stemmen können, oder?!

Immer die Deutschen, immer wir!

Die anderen nehmen doch auch welche auf! Lass die Kirche mal im Dorf! Stand wieder etwas in der Bildzeitung?

Werd nicht frech, ja?! Wer soll denen denn Arbeit geben? Die können doch nichts …

Falsch! Die tatsächliche Einschulungsrate in Syrien lag vor dem Krieg bei Mädchen mit 98 Prozent knmapp unter der der Jungen von 99 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Kinder besuchten dann weiterführende Schulen. Frankreich hatte zwischen 1922 und 1943 ein Völkerbundmandat für Syrien und damals das Land stark geprägt.

Heißt was?

Die Syrer haben einen sehr hohen Bildungsgrad. Ich bezweifle, dass mancher von Pegida einen Satz in deutsch geradeaus schreiben kann.

Puuh, starker Tobak!

Die deutsche Bevölkerung nimmt ab. Es sterben mehr, als geboren werden. Wer soll unsere Rente bezahlen?

Keine Ahnung. Sollen die in Berlin machen …

Ja klar!

Wir brauchen Beitragszahler, sonst sind wir „alten Säcke“ finanziell nicht mehr tragbar …

Toll! Syrer etwa?

Mir egal. Ich will meine Rente. Wer sie bezahlt, ist mir wurscht!

Darauf trink ich ein Bier!

Gehe mit!

© Thomas Dietsch

Génétiquement, il n’existe qu’une race humaine. La pigmentation de la peau est due aux conditions climatiques. Dans des latitudes où le soleil brille moins, le blanc domine. Il faut que Nadine Moreno, « la grande théoricienne du racisme » s’en face une raison. Mais je ne veux pas aborder dans cet article les questions scientifiques, plutôt tout ce qui concerne l’étique. Je peux bien m’imaginer que « la différence » peut perturber les esprits. D’autant plus qu’avec la démocratisation des déplacements les échanges sont de plus en plus nombreux. Un fait objectif qu’aucune barrière ne pourra plus modifier. L’être humain a peur d’aborder l’inconnu, de le prendre en compte. Les habitudes et le comportement prédominent. Sont-ils un gage de qualité ? Non, mais il faut en tenir compte. La mondialisation devrait nous inciter à plus de flexibilité, mais c’est le contraire qui est en train de se dérouler. En Allemagne, après un enthousiasme assez démesuré envers les migrants, la réalité se pointe à nouveau. La peur que l’exil puisse créer un déséquilibre est au centre des discussions. Il est vrai que dans ce domaine épineux il peut y avoir deux manières de le prendre en compte. D’une part l’empathie pour tous ceux qui sont poursuivis d’une manière ou d’une autre, les réfugiés auxquels il faut absolument apporter de l’aide. C’est la touche idéaliste. De l’autre il y le pragmatisme. Il est une entrave à la bonne volonté, parce qu’il met en évidence le côté pratique de l’immigration. Et il n’est pas toujours au beau fixe comme le prouve les problèmes de l’intégration. Cela demande un effort de tous, tout aussi bien des hôtes que des autochtones. Weiterlesen

Lieber Pierre,

Wir haben bereits in vielen Briefen genau über das geschrieben – egal in welchem Land und egal mit welch verwerflichen Auswüchsen. Es heißt keineswegs, dass ich die Augen verschließe und den Kampf gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit nicht weiterhin kämpfen werde. Ich stoße an die Grenzen des guten Geschmacks und der Toleranz in dieser Gesellschaft und sie sind entweder unverblümt offen oder verdeckt agierend. Ob es nun dieses Thema ist oder ein anderes, wo der ungebildete Pöbel seinen Senf dazu gibt, weil die hochgepriesene Meinungsfreiheit auch denen die Freiheit gibt, sich zu äußern, die besser die Klappe halten sollten. Du wirst die verschiedenen Interessen, Gesinnungen und Meinungen der Menschen niemals auf ein gleiches Niveau bringen und man darf auch nicht hoffen, dass der Dumme plötzlich schlau wird. Das wird nicht der Fall sein und die derzeitigen Bedingungen – wie das Internet – tragen zur Hetze, Hass, Verbreitung schlechter Dinge auch bei. Auch das werden wir nicht ändern können und wir beide wissen – wie auch viele da draußen – dass wir nur eines tun können: Aufklären, ermutigen, auffordern, informieren und unsere ganze Kraft in menschlich gute Arbeiten stecken. Ob es die Korruption, die Diskriminierung, der Hass, der Neid, die Egozentrik sind, es spielt nicht wirklich eine Rolle. Unsere Aufgabe ist eine journalistische Tätigkeit oder die Literatur und genau das tun wir. Erschwerend kommt hinzu, dass wir in Deutschland arbeiten, einem Land, in dem die Negativ-Denker, Meckerer und Besserwisser in der Überzahl sind (zumindest was das Volk anbelangt) und leider auch wirklich Jeder der Meinung ist, er habe etwas Interessantes zu sagen. Ich erlebe es immer wieder, dass Menschen aufgrund unserer Texte versuchen, mich zu bekehren oder dumme, unqualifizierte Kommentare abgeben. Selbstverständlich schiebe ich dem einen Riegel vor, weil ich negatives Gedankengut nicht zulassen werde und distanziere mich, anders ist das geistige Elend nicht zu ertragen. Suchen wir uns nun ein Mauseloch und verkriechen uns darin oder gehen wir an die Front und gleichen einem Individualisten, der als irrsinniger Träumer bezeichnet wird? Die Künste und Taten international zwischen den Menschen, die miteinander grenzübergreifend etwas Wunderschönes schaffen, sind die Antwort. Lieber Pierre, sie haben oft aufgebeben, diese Menschen, die zutiefst enttäuscht sind von sich persönlich oder der politischen, wirtschaftlichen Situation. Manchmal hassen sie sich selbst und sind misanthropisch. Wohin also mit der Brut der bösen, niederträchtigen Gedanken? Es ist das abgrundtief Schlechte in diesen Leuten, die keine Toleranz, keine Akzeptanz, keine Empathie und auch keinen Humanismus in sich tragen. Wir beide werden niemals von unserer Einstellung abdrehen und auch niemals einen Zentimeter zurückweichen und genau das tue ich mein Leben lang und ist der Grund, warum ich immer wieder kollidiere mit inakzeptablen emotionalen, sozialen, ethischen Äußerungen, die mir nur zeigen, dass das Wort Respekt offenbar für viele leider nicht mehr als ein Wort ist.

Herzliche Grüße und eine Umarmung,

 

Petra
© Petra M. Jansen

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Pour les Américains, les armes à feu sont le symbole de la défense des libertés. Elles marquent l’individualité de chaque citoyen et son indépendance face à l’État. Lorsque les premiers pionniers sont arrivés dans le nouveau monde, ils étaient voués à eux-même. Pour pouvoir mener leur croisade contre les Indiens, ils n’avaient que leurs fusils et leurs colts. Chacun faisait plus ou moins sa loi, tant que les institutions n’existaient pas. Plus on s’aventurait à l’Ouest, moins il y avait de structures communes. La loi de la jungle était de mise. Les partisans d’une législation plus que libérale envers le commerce et la possession des armes, prétendent qu’avec des lois plus strictes, il y aurait une grave perte de liberté et ceci parce que chaque homme doit être armé pour assurer sa légitime défense. La fusillade de Roseburg dans l’État de l’Oregon est une fois de plus la preuve, qu’entre la nostalgie du passé et la réalité, il y a un fossé infranchissable. Le meurtrier était un fétichiste des armes à feu. Il en a fait usage dans un campus et a tué dix personnes et blessé d’autres avant d’être abattu. Une fois de plus une grande consternation dans le pays, mais qui ne servira une fois de plus pas de leçon. Barak Obama a beau s’insurger contre la législation régissant la possession des armes, rien ne bougera. Le lobby des fabricants tient en otage les députés et sénateurs des deux grands partis. Ils risquent de perdre leur mandat en s’insurgeant, car ils seraient considéré par le peuple comme de mauvais citoyens dans l’incapacité de défendre leurs libertés et celles de leurs électeurs. Il est pour tout observateur étranger mystérieux que de tels arguments puissent être tenus au 21ème siècle et ceci dans un pays qui se targue d’être à la tête du progrès. Weiterlesen