J’ai tourné il y a bien des années un reportage dans une salle de shoot à Berne. C’était une des premières en Europe. Des junkies, où le programme de la méthadone avait échoué, étaient « ravitaillés » avec de l’héroïne. Des individus qui ne se remettraient jamais, qui se dirigeraient inexorablement vers la mort. Le but était de les éloigner de la rue, de leur éviter de courir constamment après des dealers, de commettre des infractions ou d’autres délits pour se payer la drogue. Certains d’entre-eux étaient en mesure de travailler. Tout d’abord j’avais émis des doutes, prétendant que ce n’était pas du devoir de l’État de se substituer aux marchands de la mort ! Il est évidant qu’une telle démarche pouvait réduire la délinquance. Le but était de rassurer les citoyens. Bien après la volonté d’atténuer les souffrances des malades. Mais très vite je me suis aperçu que les salles de shoot, à condition que les règles y soient respectées, pouvaient avoir un effet positif. C’était un garde-fou assez efficace en ce qui concerne la prévention. L’attrait du fruit défendu était balayé. Mais que s’est-il passé dans les faits ? L’aspect extérieur du deal avait-il encore raison d’être ? Les proximités des gares seraient-elles sécurisées ? C’était une illusion de croire que seul une distribution limitée de l‘ héroïne pouvait atténuer la criminalité. Weiterlesen

Die meisten Flüchtlinge, die nach Europa drängen, stammen aus Syrien. Der Konflikt schwelt schon seit geraumer Zeit. Was ist der Hintergrund?

Die Regierungsform von Syrien ist eine Diktatur. Gleichzeitig ist das Land ein Einparteienstaat. Seit 1970, also seit über 45 Jahren, wird Syrien von der Baath-Partei als einziger politischer Partei beherrscht. Es gab nur zwei Herrscher, jene gehören zur gleichen Familie: Bis zur Jahrtausendwende herrschte Hafez al-Assad. Als er im Jahr 2000 starb, ging die Macht an seinen Sohn Bashar al-Assad über. Er regiert bis heute. Alle anderen Parteien sind der Baath-Partei untergeordnet. Die Baath-Partei ist die einzige Partei mit Macht und Einfluss in Syrien.

Die Assad-Familie gehört zur Glaubensrichtung der sogenannten Alawiten. Die Alawiten sind in Syrien in der Minderheit. Aus diesem Grunde hat die Assad-Familie zwecks Machtsicherung beim Regierungsantritt die Alawiten mit vielen Sonderrechten ausgestattet.

Rund 90 Prozent der syrischen Bevölkerung sind Araber, gehören überwiegend der Glaubensrichtung der Sunniten an. Sie wurden bzw. werden unterdrückt. Menschen werden verschleppt, eingesperrt, gefoltert und getötet. Breite Bevölkerungsschichten leiden Hunger und Armut. Man kämpft ums Überleben. Unmut machte sich vor langem bei dem Großteil der Bevölkerung in Syrien gegenüber der Regierung breit. Forderungen nach besseren Lebensbedingungen, mehr Freiheit und vereinzelt nach Demokratie wurden laut. Öffentliche Proteste gegen die Regierung hat man jedoch mit Gefängnis geahndet.

2011 kam es zum Arabischen Frühling. Mit Hoffnung auf Reformen begannen nach den Umwälzungen in Tunesien und Ägypten im Jahr 2011 die Proteste in Syrien. Doch der Konflikt zwischen Oppositionellen und Präsident Assad hat sich zum Bürgerkrieg ausgeweitet. Gekämpft wurde auch mit Giftgas. US-Präsident Obama warnte vor dem „Überschreiten der roten Linie“. Nur die Einmischung von Kremlchef Wladimir Putin und die Vernichtung der Chemiewaffen konnte Assad vor einem Militärschlag der USA bewahren. Assad schlug gewaltfreien Demonstrationen mit brutaler Gewalt nieder, hieraufhin gründete sich aus den Protestbewegungen die Freie Syrische Armee, welche die Regierung unter Assad bekämpft. Durch den Bürgerkrieg entstanden Machtvakua, die Terrorgruppen wie der Islamische Staat ausnutzten. Der IS hatte in der Folgezeit große Gebietsgewinne zu verzeichnen. In jenen Regionen besteht eine Terrorherrschaft. Unter anderem Andersgläubige werden öffentlich hingerichtet, meist durch Köpfen. Die Lebensumstände haben sich für die in diesen Gebieten lebende Bevölkerung noch ein weiteres Mal verschlechtert. Wir alle haben noch die Bilder der überladenen Flüchtlingsboote aus Syrien und Libyen vor Lampedusa vor Augen.

Die Vereinigten Staaten riefen am 5. September 2014 beim NATO-Gipfel im walisischen Newport (Gwent) die internationale Allianz gegen den IS ins Leben. Seitdem werden in den letzten Monaten immer wieder Luftangriffe gegen IS-Stellungen in Syrien und Irak geflogen. Wladimir Putin hat jetzt verstärkt militärische Hilfe für die Regierungstruppen in Syrien in die Wege geleitet. Er will eine internationale Allianz zur Unterstützung Präsident Assads gegen den IS. Washington lehnt dies ab, da man Assad nicht unterstützen wolle.

Die Moskauer Führung hat viele Gründe dafür, Assad treu zu bleiben. Zwar ist er kein enger Verbündeter, aber ein verdienter Geschäftspartner im Nahen Osten. Assad ist einer der letzten Herrscher der Welt, der Jagdflugzeuge und Luftabwehrraketen bedingungslos in Russland einkauft.

Und er steht dafür, dass Russland immer noch Bedeutung in der Welt hat. Andere Großmächte klingeln immer häufiger im Kreml an, um die Syrien-Krise zu lösen. Russland möchte seinen Ruf als treuer Verbündeter im Nahen Osten bewahren. Dass das weltweite Ansehen Russlands durch die Unterstützung Assads leidet, nimmt Moskau in Kauf. Ein abrupter Wechsel an die Seite der westlichen Staaten und der syrischen Opposition würde das kaum ändern. Da bleibt der Kreml offensichtlich seiner Linie lieber treu.

Ein gemeinsames militärisches Vorgehen Russlands und des Westens gegen den IS scheitert also an der Frage der Unterstützung Assads. Russland will ihn vor Ort an der Regierung halten, der Westen will einen Regimewechsel.

Die Bevölkerung kann das Ergebnis dieses Machtgerangels um politische Pfründe allerdings nicht mehr abwarten. Für sie geht es um Tod oder (Über-)Leben. Wir werden Syrien wahrscheinlich militärisch befrieden müssen, um für Menschen dort wieder ausreichende Lebensbedingungen zu schaffen. Bis dahin werden allerdings die Flüchtlingsströme weiter fließen.

© Thomas Dietsch

Ce sont souvent les pires personnages de l’histoire qui aiment les opérettes. Plus elles sont sentimentales, plus elles leur donnent la possibilité de s’essuyer une larme. Adolf Hitler n’était pas insensible à ces histoires à l’eau de rose. Un sentimentalisme insupportable lorsqu’on sait ce qui s’est passé dans les camps de concentration. L’orchestre, formé par des détenus, devait jouer des valses et des mélodies suaves évoquant l’amour, pendant que des déportés étaient gazés. Le cynisme de cette musique m’a toujours gêné, car il n’a qu’un but, celui de masquer la cruauté, le mépris d’autrui, l’exclusion. Peut-être la raison pour laquelle la monarchie austro-hongroise a pu se maintenir autant de temps. Lorsqu’il est question des tziganes, je supporte mal la soi-disant bienveillance des héros de ces opérettes. Je pense qu’à Budapest comme ailleurs, la discrimination était horriblement dure à supporter, comme c’est le cas aujourd’hui, dans ce pays que je ne peux plus que considérer comme étant félon. Comment peut-on se disqualifier ainsi ? Mais ces mélodies sont aussi évocatrices pour une certaine mentalité, celle d’un esprit de supériorité qui est complètement aléatoire. L’opérette a toujours eu comme rôle de droguer les foules, de mener les idiots par le bout de leur nez ! Cela s’est perpétué dans les films produits pendant les hostilités de la dernière guerre mondiale. Il s’agissait de bourrer le crâne des soldats avec des futilités, leur faire croire qu’ils se battent pour la pureté de l’esprit. En soit une démarche identique de celle des 72 vierges qui n’attendent qu’à être baisées par les tortionnaires du Deash. De l’attrape-nigaud ! Weiterlesen

Lieber Pierre,

ich finde es schlichtweg unmöglich, tragisch und keineswegs akzeptabel, was derzeit passiert. Ich werde danach handeln, will konsequent sein und bin es auch. Wollte ich eigentlich nach Dänemark oder Großbritannien in diesem oder nächsten Jahr, so spare ich mir das. Die Länder, die keinerlei Hilfe und Einlenken zeigen, sich stur stellen oder entgegen der Gemeinsamkeit der EU handeln, sind nicht mehr die Länder, die ich gerne bereise und in denen ich mein Geld ausgeben möchte. Klingt das hart? Ich denke nicht, denn diese Situation hier verlangt nach einer Gemeinsamkeit, die sich jetzt hätte beweisen können, wo es am wichtigsten ist und es darauf ankommt, solidarisch als ein gemeinsames Europa zu agieren. Was sehen wir stattdessen? Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich können nicht die einzigen Länder sein, die Hilfe anbieten. Grenzkontrollen, Stacheldraht, eingeschränkter Zugverkehr und der Vorwurf, dass die Flüchtlinge die öffentliche Ordnung stören? Das ich nicht lache! Es sind beileibe nicht die Flüchtlinge (denn jeder von uns kann Flüchtling werden oder war es schon) sondern Europa selbst! Mag man Präventivmaßnahmen verbummelt haben oder die vorherige Planung eines Ereignissen, was vorausschaubar war, hatte keine Basis, dann darf man sich jetzt nicht wundern. Entweder ziehen alle EU-Mitgliedsstaaten an einem Strang oder ich schätze, das war es mit Europa und der propagierten Gemeinschaft. Es werden Grenzen kontrolliert, es wird dem Nachbarland misstraut und Ungarn setzt noch einen drauf und riegelt nicht nur nach Rumänien sondern sogar zum nicht-EU-Land Serbien ab. Geht´s noch radikaler? Und Orbàn ließ in Brüssel durchsickern, er könne sich eine weitere Grenze zu Kroatien vorstellen – schließlich kämen da auch Asylbewerber und Flüchtlinge her. Was fällt einem dazu noch ein, lieber Pierre? Ich nenne es territoriales Verhalten, eine überschrittene Grenze und eine absolut menschenfeindliche Vision! Wir haben es mit einer Völkerwanderung zu tun derzeit, so sehe ich es. Völkerwanderungen gab es früher schon und dieses hier ist eine, die eine Umstrukturierung erforderlich macht. Will Europa bestehen bleiben, gibt es nur einen Weg: Gemeinsam die Kuh vom Eis heben, eine Einigung der Staats- und Regierungschefs, anstatt sich gegenseitig die Flüchtlingszahlen zuzuschieben, fein abgezählt Menschen zu sortieren und das Mittelalter, was zur Zeit seine neue Form annimmt, sofort beenden. Das sind keine modernen Entwicklungsprozesse oder Integrationsmaßnahmen sondern Burgenverriegelung mit Hochziehen der Tore.
Ob die EU / Europa dazu fähig sind, wird sich zeigen. Aber wenn nicht, bedeutet das eine Zersplitterung in Einzelstaaten und alles, was bisher erreicht wurde (Grenzabbau, Währung etc.) war für die Katz´. Den Ländern, die sich derzeit gegen eine integrative, positive Lösung stellen, kann ich nur Verachtung entgegenbringen. Aber Gelder von der Europäischen Union einsammeln, das tun sie alle gerne, nicht wahr, lieber Pierre?

Eine herzliche Umarmung zurück,

 

Petra

© Petra M. Jansen

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Liebe Petra,

trotz meiner Bemühungen ein anderes Thema aufzunehmen, kann ich mich nicht von den Fesseln der Tragödie, die wir heute erleben, befreien. Ich kann – ohne lange nachzudenken – behaupten, dass die IS mit ihrer zerstörerischen Strategie, gewonnen hat. Indem sie Millionen Menschen auf die Flucht zwingt, destabilisiert sie die Länder, in denen sie Asyl suchen und ohne große Mühe haben sie das erreicht was sie wollten, uns auseinander zu reißen. Wenn es nicht so fatale Konsequenzen für Europa haben würde, könnte ich diesen Schachzug nur bewundern. Die Terroristen haben uns, ohne einen klassischen Feldzug, psychologisch kontaminiert. Sie haben unseren angeborenen Hass als Waffe benutzt, um die EU zu schwächen und unsere Ängste geschürt. Wer sich von ihnen beeinflussen lässt, verliert den Verstand. Das ist das, was zu beobachten ist. Anstatt sich vereint gegen diese gezielten Attacken der IS zu wehren, schießen sich die Mitgliedsländer in die Beine. Stacheldraht-Barrieren sind die schlechteste Antwort und das Gleiche gilt für den Nationalismus, der eine schiere Illusion ist, auch wenn er für viele den Anschein der Sicherheit vermittelt. Nichts Besseres konnte sich Daesh vorstellen. Diesen Gefallen haben wir ihnen getan. Welch´ ein Trümmerhaufen ist Europa in Kürze geworden.

Liebe Petra, was passiert könnte auch das Ende der Demokratie bedeuten und – auch wenn sie uns immer wieder wackelig erscheint – bleibt sie das beste politisches System. Sie versucht, andere Meinungen zu berücksichtigen, was ein Dorn im Auge der Autokraten ist und für all diejenigen, die sich mit der Faust durchsetzen wollen. Exemplare wie Viktor Órban stehen bei solchen Fragen den Islamisten näher, als zum Geist der Aufklärung, der unsere Zivilisation prägt. Die Terroristen hätten sich keinen besseren Weggefährten wünschen können. Mit seiner Intoleranz schürt er Hass und gerade das ist notwendig, um Europa zu sprengen. Will der ungarische Premier das? Ich kann mir gut vorstellen, dass er auch ganz bewusst den Interessen von Wladimir Putin nachgeht. Sind wir so blind geworden, um uns das nicht vorstellen zu können? Mit der erhöhten Unterstützung des Baschar al-Assad-Regimes, möchte auch Russland die EU erschüttern. Es stellt sich heraus, dass zwei Erzfeinde in Syrien sich vereinen, wenn es um unsere Dekadenz geht und deswegen wäre es dringend notwendig, sich mit Putin an einen Tisch zu setzen, um ihm klar zu machen, dass er sich letztendlich mit solchen Spielchen auch schaden würde. Nicht ohne Grund werden Bomben in den muslimischen Republiken Russlands losgelassen. Es ist wie die Milch, wenn sie überkocht, die den ganzen Herd überschwemmt. Nur wenn man den Topf von der Wärmequelle entfernt, kommt Ruhe und das Gleiche gilt für die Politik. Solange die Zauberlehrlinge am Werk sind, droht alles zu explodieren, aber Kleingeistern wie Órban und Co. scheint das egal zu sein. Immer wieder das Götterdämmerung-Syndrom, das ganz einfach das Gehirn ausschaltet und wenn es zu spät ist, fragt sich das Volk, warum sie solche Vernichter unterstützt hat? Das Volk ist doof… und da auch ich das Volk bin, kann ich mich nicht absondern. Ich kann so lange trampeln wie ich will, es ist kaum anzunehmen, dass ich mit meinen Befürchtungen ernst genommen werde. Sei denn, liebe Petra, dass du meine Botschaft weiter verbreitest. Yes, we can! Es kann nicht sein, dass wir in solch einer bedrohlichen Lage einfach abwarten was geschehen wird. Die Deutschen haben in ihrer Mehrheit den Nazis eine eklatante Antwort verpasst, indem sie die Flüchtlinge unterstützen und auch die Kanzlerin hat dazu beigetragen, dass wir heute uns in einem Spiegel anschauen können. Respekt! Sie hat keineswegs die Pflicht, sich für ihre Haltung zu entschuldigen, im Gegenteil. Jetzt wird sie gefragt, um die europäischen, hysterischen Hühner wieder zur Raison zu bringen und man kann nur hoffen, dass es ihr gelingen wird. Fazit: Es ist jetzt die Zeit gekommen, zu handeln, denn die Jammerei bringt uns nicht weiter. Unsere Aufgabe besteht darin, die EU zu retten, auch wenn uns vieles nicht gefällt. Wir dürfen nie vergessen, dass wir in Frieden leben konnten, dass wir dem Leid, dass die Kriege mit sich bringen, nicht ausgesetzt waren. Ich war am Samstag im Münchner Hauptbahnhof und habe miterleben können, welchem Schicksal die Flüchtlinge hilflos ausgesetzt wurden und was mich am meisten berührte, waren die verstörten Kinder, die Mord und Totschlag in unmittelbarer Nähe erlebt haben. Das sollte uns zum Nachdenken veranlassen.

Ich umarme dich liebe Petra,

Pierre

//pm

Le drame des réfugiés en Europe peut être considéré comme une victoire du Daesh, dont le but est de nous déstabiliser. Du point de vue stratégique une action réussie si on voit dans quel état de discorde est l’UE. Nous nous sommes laissés piéger parce que nous avons tergiversé pendant des années. D’une part le laissez-aller sur le terrain. La réponse militaire aurait dû être plus marquée. De l’autre, aucune coordination en cas d’un exode massif. Maintenant nous nous trouvons, à cause de nos hésitations ,dans le chaos le plus complet et ne savons pas comment sortir de l’embarras. Cela fait désordre ! C’est exactement où voulait en arriver l’EI. Prouver que l’Europe, malgré sa soi-disant efficacité, n’est pas en mesure de gérer une situation de crise. C’est plus qu’inquiétant. La preuve que malgré le progrès technique, les esprits ont guère évolué. L’attitude fasciste de Viktor Órban en est la preuve flagrante. Cracher sur les plus faibles est un signe de débilité, pas de force. Ce qui se passe en Hongrie, se répandra comme une traînée de poudre au sein de l’UE. Angela Merkel a bien perçu le danger d’une telle vague d’intolérance, car elle sait parfaitement bien que la démocratie ne peut que subsister en écartant toutes formes de violence. Weiterlesen

B-Bürger, was seid Ihr für ein Volk!?

Stehen wir alle am Rande des Wahnsinns?

Marktgesteuerte, konsumsüchtige Individuen.

Zuviel ist nicht genug,

hamstern, als stünde der nächste Konsumwinter vor der Tür.

Beknackte tragen Waren Lkw-weise fort,

Produktionssklaven kommen nicht mehr hinterher.

Das Wort Gesellschaft steht im Duden,

genau wie Bruder und Schwester.

Längst war Ausverkauf,

bis zur letzten Großmutter.

Egomanen, Selbstverwirklicher ohne Ziel.

Regeln und Normen erzeugen Langeweile.

Es fehlt der Spaß, der entscheidende Kick.

Langfristig ist ein Fachbegriff,

Bildung ein Fremdwort.

Suhlen uns wie die Schweine

im warmen Brei der Oberflächlichkeit.

Begegnen Dir auch die vielen leeren Hüllen am Tag?!

Kaum zu sehen hinter der Phalanx der Statussymbole?

Bilderrahmen ohne Inhalt!

Hippes Gerede macht mich Kotzen.

Jeder ist so toll, wie er sich empfindet.

Gedanken der Anderen verschmutzen das Ego.

Wie fade ist der Mensch geworden,

dass er immer mehr Farbe benötigt?!

Zombies sind wie alte Musikinstrumente,

ausufernde Kakophonien

quälen Ohr und Nerven.

Immer schneller, höher, weiter

geht die Fahrt durch den Fasstunnel

nach unten, ohne Boden, ohne Netz.

Dunkelheit, wir braten alle im Höllenfeuer.

Mittlerweile zu blöde, den Turm zu bauen,

ist es noch schlimmer, in Sodom und Gomorrha.

Scheuklappenbehaftet glotzen wir

auf die neuen Heilsbringer und Rattenfänger.

Ignorieren den Moloch, der reichlich Ernte hält.

© Thomas Dietsch

 

Les fossoyeurs de l’Europe sont à l‘œuvre ! Les ministres de l’intérieur n’ont pas pu se mettre d’accord en ce qui concerne les quotas des réfugiés. Je trouve abjecte de voir à quel point certaines nations réagissent d’une manière égoïste. En particulier celles qui ont été libérées du joug communiste en 1989. Des pays qui étaient en chute libre et qui ont été sauvés de justesse grâce à la solidarité de l’UE. Ils ont oublié que leurs ressortissants seraient dans une situation similaire aux migrants économiques, s’il n’y avait pas eu l’invitation de participer à un projet commun. Sans la communauté ils seraient renvoyés aux frontières, car il n’y avait à l’époque pas de guerre civile sur leur territoire. Se rendent-ils compte de cela ? Non, le souvenir s’évapore rapidement quand il ‚agit de gros sous ! Quel contraste avec l’Allemagne… À Bruxelles il aurait été parfaitement possible d’arriver à un accord si tout le monde avait montré de la bonne volonté. Bien sûr qu’il aurait été légitime d’apporter une aide financière aux pays les plus pauvres, de ne pas les étouffer avec un flux trop grand de migrants. Mais les ministres n’ont pas eu le courage de sauter par dessus leur ombre. Une attitude parfaitement minable à mes yeux. Mais allez attendre un peu de grandeur de la part de petits épiciers, comptant sans arrêt leur monnaie. Weiterlesen