Lorsque Madame Le Pen se plaint qu’on ait violé son droit à la liberté d’expression et de pensée, pour avoir comparé en décembre 2010 les prières de rue des musulmans à l’occupation nazie pendant la seconde guerre mondiale, elle est de mauvaise foi. Elle devra s’expliquer à ce sujet le 20 octobre devant le tribunal correctionnel de Lyon. J’avais tourné il y a longtemps un reportage, où je donnais la parole à un éditeur de Berlin, qui avait imprimé un livre de Robert Faurisson, le négationniste, interdit de publication en France. En prétendant qu’Auschwitz était une légende, il s’était mis en touche en blessant l’âme des survivants, qu’il traitait ainsi de menteurs. Lorsque je voulus savoir pourquoi le comité de lecture n’avait pas eu de scrupules à donner le feu vert à une telle publication, le directeur me donna les mêmes raisons que celle de la présidente du FN. Pour lui la liberté d’expression primait sur toutes les autres considérations. À ses yeux il était parfaitement légitime de publier des thèses avérées fausses. C’était à l’auteur de prendre ses responsabilités, non à la justice d’interdire de tels agissements. Un argument souvent employé pas l’extrême-droite pour justifier des paroles discriminatoires. De telles personnes oublient que l’État à le devoir de protéger tous ceux qui sont attaqués d’une manière vile et que les lois édictées interdisent de blesser l’honneur des minorités. Weiterlesen

Liebe FreundInnen,

als Binnen-I (auch Majuskel-I oder Versalien-I) bezeichnet man in der deutschen Schriftsprache den Buchstaben I, wenn er innerhalb eines Wortes als Großbuchstabe zwischen Kleinbuchstaben geschrieben wird (Binnenmajuskel). Was hat es damit auf sich?! Gendern oder auch Gendering ist eine Begriffsbildung, die aus dem angelsächsischen Sprachraum ins Deutsche übernommen wurde. Sie bezeichnet auf einer allgemeinen Ebene die Analyse bzw. Berücksichtigung des Geschlechter-Aspektes, wie etwa in Wissenschaft und Lehre. Weiterhin steht das Wort für einen geschlechterbewussten Sprachgebrauch, der im Interesse der Gleichstellung der Geschlechter mit Modifikationen der herkömmlichen Sprache einhergeht.

In Österreich sollen jetzt sämtliche Schulbücher ab Beginn des Schulunterrichts ab der ersten Klasse sprachlich gegendert werden. Man spricht schon vom „Genderwahnsinn in den Schulbüchern“. Beide Geschlechter, Jungen wie Mädchen, sollen sich in den Begriffen wiedererkennen, ein spezielles Rollenverständnis, angeknüpft am Geschlecht, soll so von Kindesbeinen an vermieden werden. Nicht überzeugten Kritikern, und davon gibt es einige mit nicht schlechten Gegenargumenten, begegnet man im Rahmen der Bildungspolitik mit dem althergebrachten Pädagogenargument, „man müsse halt noch Überzeugungsarbeit leisten“. Will heißen, der Kritiker ist eigentlich auch ein Freund der neuen Regelung, er weiß es nur noch nicht. Wir wollen dieses „gehaltvolle“ Argument nicht weiter verfolgen … Zu oben: Statt Lehrerinnen und Lehrer gibt es zukünftig nur noch LehrerInnen, statt Schülerinnen und Schüler ab jetzt nur noch SchülerInnen. Man mag es beim Lesen erkennen, das große „I“, beim Sprechen verschwindet es. Mit ihm ein ganzes Geschlecht, das der Jungen und der Männer. „Geschieht Euch recht!“ mag jetzt manche Vertreterin des weiblichen Geschlechtes denken. Sieht Man(n) doch jetzt einmal, wie es Frau die ganzen Jahrhunderte ging. Man wurde einfach wegignoriert, so als ab man nicht vollwertig wäre, vielleicht auch gar nicht da. Es ist erniedrigend! Soweit, so gut! Von unserer sprachlichen Entwicklung her mögen wir mittlerweile weit von dem entfernt sein, was der/die gebildete BürgerIn früher noch unterscheiden konnte: das Genus und den Sexus. Ersterer ist das grammatische, zweiterer das biologische Geschlecht. Das Genus ist der eindeutige Verlierer des „Gender-Krieges“. Schön hingegen ist, dass, trotz aller Gleichmacherei, bei der Anrede noch die Höflichkeit geblieben ist: erst die Damen, dann die Herren! Auch diese Form des Umgangs wurde schon von HardlinerInnen (?) angegriffen. Hier siegte der Knigge. Kinder in Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz müssen sich in der deutschen Sprache mit der Groß- und Kleinschreibung herumschlagen. Mit dem Binnen-I wird es nicht einfacher werden. Die Frage stellt sich, ob mit der Erhöhung – soweit man davon überhaupt reden kann – des Niveaus in grammatischer und orthographischer Hinsicht das Ziel der Vermeidung von Prägung geschlechterspezifischer Rollen bereits im Kindesalter wirklich erreicht werden kann. Oder arbeiten da nicht die VertreterInnen der Politik ihren ArtgenossInnen in der Wirtschaft zu?! Nach dem Motto: Schulbücher müssten mal umgeschrieben werden, dass die Leute wieder mehr kaufen. Muss man diesen (meine Meinung!) Murks mit der Sprache machen, um Mädchen und Jungen gleiche Chancen zu bieten?! Sind wir zu faul, Schülerinnen und Schüler anzusprechen? Sind es nur noch SchülerInnen? Nehmen wir den jungen Menschen nicht damit die Würde des Individuums durch diese Gleichmacherei? Kann in einem Grundschulbuch statt des Vaters, der Ingenieur ist und nach Hause zu Muttern mit den Kindern kommt, die den Haushalt schmeißt, nicht einmal die alleinverdienende Designerin heimkehren zu dem Hausmann und erziehenden Vater? Wäre das nicht sinnvoller?! Irgendein Professor soll vor nicht allzu langer Zeit den Bock zum Gärtner gemacht haben, indem er von männlichen Studentinnen sprach. Müssen wir uns vor dem Rest der Welt zum Eimer machen, wir im deutschen Sprachraum? Mann/Frau mag den Kopf schütteln.

Ich lese das jetzt noch einmal durch. Meine Autokorrektur ist fleißig, verbessert unabänderlich den „Binnen-Mist“. Man(n)/Frau (müsste alles drin sein!) hat es nicht leicht!

In diesem Sinne …

Es grüßt

ein Verwirrter

C’est un scandale sans précédent ! Le fait que VW ait pu mettre au point un logiciel donnant des données erronées en ce qui concerne les émissions nocives des moteurs Diesel aux USA, est un acte criminel. Il n’y a pas d’autres dénomination pour décrire ce qui s’est passé depuis des années. Les autorités chargées de contrôler la pollution ont été bafouées. Les Allemands digèrent très mal ce genre de vilenie, qu’ils considèrent comme une atteinte à leur éthique. En agissant ainsi, VW a nuit à toute l’industrie d’un pays. Il est à prévoir que le « made in Germany » en prendra « plein la gueule ! ». Ce qui me sidère, c’est le fait que les manipulateurs se croient à l’abri de toutes découvertes. Ils devraient savoir que rien ne se cache à long terme. Il est à prévoir que la compagnie aura à payer une amende allant jusqu’à 15 milliards de dollars. Les réserves en cas de pépin étant de 25 milliards d’euros, cette somme incroyable pourra être payée. Qu’en est-il de la réputation et l’image de cette entreprise ? Le dommage occasionné dépassera de loin les effets actuels. Je crains qu’il sera difficile que VW retrouve son intégrité. Il y aura toujours une suspicion et cela risque de faire encore plus mal. Si les ventes diminuaient drastiquement, cela aurait des incidences. Mais d’après certains médias, ce ne serait que le sommet de l’iceberg. Ils parlent de manipulation en Chine et en Europe. Nous verrons plus clair ces prochains jours. Il y a aussi la concurrence, qui évite de se faire entendre trop. Serait-elle aussi dans le collimateur ? Pour l’instant que des spéculations ! Il est à prévoir que des têtes tomberont à Wolfsbourg, le siège de cette multinationale. Martin Winterkorn, le PDG, en fera probablement les frais, même s’il n’avait pas été au courant. Si c’était vraiment le cas, on lui reprochera d’avoir failli à ses obligations. N’aurait-il pas dû empêcher de telles malversations ? Même si cela était injuste, il devra assumer ses responsabilités « politiques » et prendre son chapeau. Comme Willy Brandt après l’affaire Guillaume, l’espion de la RDA, qui était à ses côtés à la chancellerie. Le fera-t-il ? Weiterlesen

Wie weit bin ich selbst noch Individuum?

Die Gesellschaft frisst jegliche Einzigartigkeit.

Zinnsoldaten defilieren allmorgendlich in den Straßen,

brav in Reihe, auf Linie gebracht.

Versuche es, frei zu schreiben,

es gelingt mir nicht.

Wie Kleber vom Fliegenfänger

ziehen sich Schlieren von meinen literarischen Stiefeln.

Keine Bewegungs- und Beinfreiheit mehr,

Korsette für Gedanken.

Ein riesiges Spinnennetz aus

Moral, Ethik und Normen.

Authentisch zu sein

in konformistischen Häuserzeilen ist schwierig.

Die Tinte ist zu dick,

um flüssige Worte zu Papier zu bringen.

Der Kopf wie ein Vogelkäfig ohne Tür.

In ihm zwitschert es, Durst nach Freiheit.

Zu wenig Platz hinter den Stäben,

um die Flügel der Poesie auszubreiten.

Gesellschaftskritisch zu sein

ist nur innerhalb der Normen der Gemeinschaft möglich.

Großgeworden im Gefüge derer bedeutet auch

leben hinter Stahlwänden aus Selbstzensur.

Kritik an der Gesellschaft muss gesellschaftsfähig sein,

das langweilt irgendwann, ganz flach und platt.

Vorbeifließend wie Stromschnellen ist die literarische Seele,

vom Ursprung bis zur Mündung.

© Thomas Dietsch

Die Welt wird seit Jahrhunderten – oder sind es bereits Jahrtausende? – von Männern beherrscht. Patriarchat! Der Vater sagt, was die Kinder zu tun und zu lassen haben, er ist der Herr im Hause. Frauen unterstützen die Männer, die sie geheiratet haben. Der Ehemann ersetzt den Vater. Es geht gerade so weiter. Männer führen Kriege, sie töten, sie leiten die Wirtschaft, sie sind verantwortlich für die Krise. Frauen bringen Kinder zur Welt, ziehen sie groß, bauen wieder auf. Was die Wirtschaft angeht, hat man jetzt das Weibliche entdeckt. Frauen sollen in Führungspositionen, es soll nach der großen Wirtschaftskrise von 2008 in Zukunft alles besser werden. Die Männer waren am Zuge, sie haben versagt! Wieder sind es die Frauen, die es am Ende richten müssen. Männlich -. schlecht, weiblich gut! Testosteron – Untergang, Oestrogen – Zukunft? Die Jahrtausendwende war mit Sicherheit ein willkommender Schnitt, vom Patriarchat Abschied zu nehmen. Frauen müssen am Alltag der modernen Welt partizipieren. Viele Strömungen, auch in der Politik, fordern Leadership der Damen. Gleichberechtigung bringt nichts, „Frauen sind die besseren Männer!“. So hieß es schon in der Emanzenbewegung der 1968er. Schön und gut! Manche Fakten sprechen auch dafür. Mädchen sind bereits in der Schule besser als die Jungs, disziplinierter und belesener. Später sind sie als Frauen in Unternehmen besser, weil zur Teamarbeit befähigt im Gegensatz zum männlichen Konkurrenz- und Ellenbogendenken. Aber ist das – näher beleuchtet – wirklich so?! Sind es nicht in der Grundschule vorwiegend die Lehrer, die für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler verantwortlich sind? Und sind diese Lehrer in der Grundschule nicht vorwiegend weiblich? Und weiterhin: war es bisher nicht so, wenn Frauen eine bestimmte Führungsposition zugestanden wurde, dass es an ihnen war, den „Dreck“ wegzuräumen, den Männer vorher verursacht hatten, die sich nun vor der Verantwortung drückten?! Wer sagt uns, dass ein Matriarchat besser ist als ein Patriarchat? Niemand, weil es niemand weiß. Jedes System ist in sich geschlossen. Frauen werden die Fehler der Männer nicht wiederholen. Aber sie werden andere begehen, an die wir jetzt noch gar nicht denken. Nobody is perfect! Bei tieferer Denke sollte es uns auch möglich sein, eine passende Lösung zu finden, die den komplexen Anforderungen der modernen Gesellschaft entspricht. Wir, Frauen und Männer, leben in der gleichen Gesellschaft, auf der gleichen Erde. Der Mensch neigt zu einfachen Lösungen. Und einfach ist, wenn es so nicht geklappt hat, es genau anders herum zu machen. Ich glaube, das wird unser größter Fehler sein. So, wie Nationalstaaten in Zukunft zusehends ausgedient haben werden, so wird auch das Patriarchat (hauptsächlich in der Wirtschaft) seinen Hut nehmen müssen. Mit „Willkommen Mater!“ starten wir aber einen Gender-Nationalismus, in dem wir einfach Veränderungen, die der Lauf der Zeit mit sich bringt, vollkommen außer Acht lassen. Mögen viele Dinge in der Vergangenheit aufgrund (zu viel) Testosterons schiefgegangen sein. Unser Vergleichsmaßstab muss dann lauten: Wie wäre es damals mit Oestrogen ausgegangen? Wir dürfen nicht den Schluss ziehen: Also wird es zukünftig unter der Ägide von Frauen besser. Dafür haben wir keinen Beleg. Im Gegenteil! Der Mensch ist nicht nur hormongesteuert. Er besitzt Verstand und Vernunft. Es ist ein Armutszeugnis für unter anderem politische Parteien, sich aufgrund eines „Hormonwechsels“ bessere Zukunftsaussichten zu erwarten. Wenn man bedenkt, dass so manche schon Regierungsverantwortung hatten und auch wieder anstreben, so mag man an der intellektuellen Befähigung potenzieller Regierungsmitglieder zweifeln. Alles in allem: Kippen wir alte und überholten Ansichten über Bord, wappnen wir uns für die Zukunft. Weg mit dem schlechten Klischee eines männlichen Erdenbewohners, nämlich dem einer wandelnden Gefahr. Stimmt nicht?! Darüber kann man streiten! Das beginnt schon im Sandkasten. Haut Chantal Kevin mit der Schaufel auf den Kopf, ist sie ein selbstbewusstes Mädchen. Ist es umgekehrt, ist Kevin verhaltensgestört. Zur Erinnerung: die Handlung bleibt die gleiche! Die Frauen haben sich emanzipiert. Geben wir den Jungs und Männern auch die Chance dazu. Es wird langsam aber sicher Zeit. Wir tragen die Urahnung eines Männerbildes mit uns, das – übrigens durch Männer wie Humboldt und Kant unter anderem – um 1800 entstanden ist. Bis heute!

© Thomas Dietsch

Alexis Tsipras a gagné les élections. Il formera un gouvernement de coalition avec son ancien partenaire, Panos Kommemos, le chef de fil d’ANEL. Une fois de plus une union contre-nature. Comment peut-il s’entendre avec un parti formés de populistes de droite ? Désolé de l’écrire, je trouve que cela à un arrière-goût nauséabond. J’aurais préféré que le future premier-ministre fasse route commune avec le Pasok, qui à l’origine était une formation social-démocrate. Phénix renaissant de ses cendres repart où il s’était arrêté au mois d’août. Après s’être renié complètement, il veut nous faire croire qu’il est en mesure de redonner au peuple grec un peu d’espoir. Il a eu le mérite de ne pas rompre les relations avec la zone euro. Mais à quel prix ! Qu’il arrête de faire croire aux citoyens qu’il est en mesure de faire des miracles. Il n’en sera rien ! Qu’il veuille ou non, son gouvernement sera forcé de se soumettra aux diktat de Bruxelles et du FMI. Il n’y a dans ce contexte avilissant pas de quoi pavoiser. Le peuple semble avoir compris qu’il en ira pas autrement et qu’il devra continuer à subir les coups de boutoirs des créanciers. En votant pour le Syriza, ils ont plébiscité la continuité. Est-ce un signe de résignation ? De fatalisme ? Ils ont compris que les conservateurs ne sont pas une alternative. S’ils étaient arrivés au pouvoir, ils auraient guère pu aller plus loin qu’Alexis Tsipras. Ce dernier a bien fait comprendre qu’il est passé maître pour faire avaler des pilules amères aux Grecs. Malgré l’échec total de sa politique d’antan, ils lui restent fidèles. Est-ce un signe de non-discernement ? Peut-être le réflexe de l’autruche qui enfuit sa tête dans le sable pour ne pas voir la réalité ? Weiterlesen

Le pape est arrivé à la Havane où il célébrera une messe aujourd’hui. Il a été accueilli par Raoul Castro avec lequel il s’est entretenu. C’est le troisième souverain pontife en 17 ans à s’être rendu sur l’île. La preuve qu’il poursuit une action politique qui consiste à ramener ce pays dans le giron des nations démocratiques. Avec la reconnaissance des USA et l’échange d’ambassadeurs, un pas essentiel a été fait. Mais l’embargo n’a pas été encore complètement levé. Washington l’envisage, ce qui serait un bienfait pour le peuple cubain qui vit depuis près de 50 ans dans des conditions des plus précaires. Avec la chute du régime soviétique, la précarité s’est installée encore plus sous le soleil éclatant des Caraïbes. Mais ce n’est pas mon propos. Je veux parler avant tout du pape François qui est à mes yeux, dans les temps qui courent, un des seuls rayons d’espoir. Avec ses opinions sociales et écologiques, il diffère diamétralement de ses prédécesseurs. Il n’évoque pas des thèses du bout de ses lèvres, ne se perd pas dans des méandres diplomatiques, au contraire. Il dit clairement son avis. Les droits de l’homme et la sauvegarde de la dignité humaine sont pour lui incontournables. Il condamne tout aussi bien le totalitarisme que le capitalisme, qu’il accuse de mépriser l’individu. La liberté d’expression doit inciter au dialogue, pas à la violence comme c’est encore le cas dans bien des régimes. Une remarque à peine voilée adressée au président Castro, de l’aéroport où le pape venait d’atterrir. Weiterlesen

La vague presque étouffante des réfugiés venant des Balkans m’a fait presque oublier qu’il y aura des élections demain en Grèce. D’après les sondages les conservateurs et le Syriza se trouveraient presque à égalité. Il y a quelques semaines personne aurait pu faire de tels pronostiques étant donné que la popularité d’Alexis Tsipras était à l’apogée. Et ceci malgré sa valse-hésitation. Son rival, Vangelis Meïmarakis a gagné énormément de terrain, peut-être parce qu’il représente le pragmatisme, non l’utopie comme la gauche radicale voulait l’exprimer. Il n’y a rien de pire que de reconnaître que ses idéaux ne sont pas réalisables. C’est ce qui s’est passé pour l’ancien premier-ministre. Alexis Tsipras a perdu l’aura du magicien, qui déclara pouvoir sortir la Grèce du marasme où elle se trouve sans que personne n’ait à faire de sacrifices. Non à l’austérité ! C’est le contraire qui se passe aujourd’hui. Il a dû se soumettre à la dure réalité des créanciers. Les réformes entamées ont été dictées par « les sages » de Bruxelles et de Berlin. Ce qui s’est passé était une tragédie pour un pays qu’on considère encore aujourd’hui comme étant le berceau de la démocratie. Les belles paroles ne suffisent plus pour enrober le peuple dans du sucre. Il a été mis devant des faits accomplis. Le référendum a été, vu d’aujourd’hui, le dernier rebond. Après le pays a vécu sa Bérésina. Il a dû avaler un grand nombre de couleuvres. Il a été mis à genoux et dans un tel cas il faut trouver un responsable : c’est Tsipras qu’on le veuille ou non. Il ne sert à rien de dire qu’il porte qu’une responsabilité restreinte pour ce qui s’est passé. Weiterlesen