Lieber Pierre,

ich gebe die Anleitung zur Zivilcourage, denn genau das ist es, was wir alle im Alltag tun können. Sehen wir einen direkten, verbalen oder gar körperlichen Angriff z.B. im Bus auf eine Muslime, so machen wir genau das, was niemand erwartet: wir setzen uns zu der Dame, die offenbar gerade von einem Rechtsradikalen attackiert wird, legen den Arm um sie und beginnen ein intensives, freundliches Gespräch, bei dem wir den rassistischen Pöbel einfach ignorieren. Direkte Maßnahme zur Gegenwehr, die keinesfalls ohne Wirkung bleiben wird. Die Mehrheit der Mitfahrer wird diese Reaktion bemerken und dem Angreifer bleibt nur die Flucht, denn ihm wurde der Wind aus den Segeln genommen. Sollte es zu Handgreiflichkeiten kommen, stellen wir uns beherzt dazwischen und vergessen unsere Angst. Die Angst vor Rechtspopulismus sollte größer sein als die Angst, verletzt zu werden, denn in einer „weißen, reinen Gesellschaft“ haben wir alle nichts mehr zu lachen. Demokratie adé, Freiheit adios… die Diktatur des Dritten Reiches soll herrschen… um Gottes willen! Schlimmer geht es nicht mehr als die reine, deutsche Inzucht von braun-kackenden Irren, die sich freiwillig Reichsbrüder oder sonst wie nennen. Sieh mal diesen – auf den ersten Blick ein wenig verschrobenen, selbsternannten Neo-Druiden – Burgos von Buchonia an. Kopf der rechtsradikalen Terror-Gruppe Reichsbürger, der zur Zeit erfreulicherweise in U-Haft sitzt. Menschenverachtend, voller Hass und höchst gefährlich nutzte er alle Kanäle des Internets für seine Hassaufrufe. Er ist dem Verfassungsschutz selbstverständlich schon lange bekannt und die Razzia hat ihn vorerst einmal mundtot gemacht. Mir kam er mit einem (zunächst unscheinbar aussehenden Profil) bei google + entgegen, ich habe ihn schon vor Jahren sofort blockiert.

Lieber Pierre, wir haben eine gute Waffe derzeit. Seine Worte heute „Der neue US-Präsident ist hochgradig demokratiegefährdend“. Trump „spielt mit der Sicherheit der westlichen Welt“, sagt der designierte SPD-Chef und weiter: „Was die US-Regierung gerade beginnt, ist ein Kulturkampf.“ Ich spreche von Martin Schulz, dem bereits jetzt mehr als 50 % der Deutschen absolute Kompetenz, Durchsetzungskraft, Erfahrung zubilligen und der mit Sicherheit eine klare rote Karte gegen Rechts und für die Demokratie setzen wird. Ich setze auf ihn, er ist der richtige Mann was auch die Kritik an Donald Trump anbelangt. Der neue Präsident der Vereinigten Staaten ist das größte Desaster, was der Welt zuzumuten ist und die schlimmste Form eines amerikanischen Präsidenten, die es je gab. Wir hoffen, dass er diese Amtszeit nicht erreichen wird und schnellst möglich vom Parkett verschwindet, bevor er international noch mehr Unheil anrichtet. Seine täglichen Horror-Entscheidungen bringen Krieg und Missstimmung und damit macht er mit Sicherheit Amerika nicht „great again“. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der Freiheit hat ausgedient unter seiner Fuchtel… der amerikanische Traum ist ausgeträumt.

So, mein lieber Freund, ich umarme Dich und bin guter Dinge, dass wir 2017 hier mit Herrn Schulz einen guten Weg gehen werden – auch einen guten gegen Trockenpflaume Petri & Co.

 

Herzlichst,

Petra

 

© Petra M. Jansen

 http://jansen-marketing.de

J’ai tout simplement choisi ce titre parce que je suis en colère. Les chefs d’État de l’UE se retrouveront à Malte, où ils pourront à loisir se vautrer à plat-ventre devant le beau Donald ! S’ils le faisaient, ils démontreraient à quel point ils sont veules. Secouez-vous Mesdames et Messieurs, le temps des cerises n’est plus d’actualité. Pouvons-nous vraiment nous rendre ridicules face à un potentat en herbe ? Non, trois fois non ! Il serait temps que nous montrions du caractère, que nous nous battions pour nos idéaux. Avons-nous oublié que nous sommes très nombreux, près de 500 millions d’habitants ? Que nous sommes un des marchés le plus important du monde ? Nous aussi pouvons faire des ultimatums, fermer nos frontières. Nous le ferons pas, car ce serait scier la branche sur laquelle nous sommes assis. Et encore un point important. Nous savons qu’une majorité d’Américains est effrayée par les diatribes d’un Trump. Ils l’ont certes élu, mais ce qui se passe actuellement ne peut que les rendre inquiets. Ils sont descendus dans la rue pour marquer leur réprobation. Comment agir maintenant ? Il faut être radical dans les réponses à donner à la Maison Blanche, mais être prêt à tendre la main à tous ceux qui se démarquent de la démagogie, qui rejettent d’emblée la violence. Pour y arriver nous sommes obligés de parler d’une même voix. Il ne faut en aucun cas se diviser. Malgré des tendances populistes au sein de l’UE, personne ne pourrait approuver que la Russie de Poutine constitue un jour une menace pour les pays baltes, pour la Pologne et pour la Roumanie et la Bulgarie. Les Magyars ne devraient jamais oublier ce qui leur est arrivé lors de l’hégémonie soviétique. Cela devrait déjà être une raison de renforcer l’UE. Weiterlesen

Wenn man am Strand, irgendwo am Meer, spazieren geht, das Rauschen der Wellen, die am Strand brechen, in sich zusammenstürzen. Sie kommen und sie gehen, kommen wieder und so fort. Werden und Vergehen! Woher kommen wir? Wo gehen wir hin? Wer weiß das schon?! Wie alt ist dieses Universum? Wie alt ist unsere Erde? Der Wissenschaft gelingen immer mehr Schritte zurück in die Geschichte, immer ein bisschen mehr wird der Vergangenheit entrissen … Die Vermutung ist nicht neu – aber es gibt neue Beweise: aus genau diesem Sand!

Dort begann die Spur mit Sandkörnern, aufgelesen an einem Strand von Mauritius 2013. Die sandigen Lava-Partikel enthielten den Halbedelstein Zirkon. Dieser entpuppte sich als weitaus älter, als die gesamte Insel eingeschätzt wurde.

Ebenso wie viele andere Inseln des Indischen Ozeans ist auch Mauritius aus Feuer geboren. Der Vulkanismus begann hier vor neun Millionen Jahren. Die Zirkone in den Lavakörnchen des Strandes sind allerdings bis zu 1,9 Milliarden Jahre alt. 2013 veröffentlichte daher das internationale Team unter der Leitung des norwegischen Geologen Trond Torsvik eine Arbeit, wonach die Zirkone auf eine uralte kontinentale Kruste hinwiesen, die unter der jungen Lava begraben liegt. Torsvik hatte damals nahgelegt, die versunkene Landmasse „Mauritia“ zu nennen. Mauritia ist ein proterozoischer Mikrokontinent im Indischen Ozean, auf dem sich unter anderem die Insel Mauritius befindet, und sich unter der Meeresoberfläche nach Norden bis zu den Seychellen erstreckt (Wikipedia).

Neue Analysen bestätigen nun den Befund. Das Alter der Zirkone deute darauf hin, dass unter dem jungen vulkanischen Gestein des Inselstaats im Südwesten des Indischen Ozeans die Reste eines alten Kontinents begraben liegen, der Indien noch vor 90 Millionen Jahren mit Madagaskar verbunden habe. Das berichten Wissenschafter des Geo Forschungszentrums in Potsdam und der südafrikanischen University of Witwatersrand im Fachjournal Nature Communications.

Die Wissenschaftler analysierten Gesteinsproben, die sie aus Felsen entnahmen. Diese sind noch älter, als die zuvor gefundenen Sandkristalle. Die neuen Proben haben ein Alter von drei Milliarden Jahren, so die Forscher. Die versunkene Landmasse wäre damit sogar älter als der Urkontinent Gondwana, der vor 90 Millionen Jahren zerbrach. Aus den einzelnen Teilen entstanden damals Südamerika, Afrika, Antarktika, Australien und Indien.

Die neuen Studien widerlegen die Hypothese, wonach die Zirkone angeweht oder angeschwemmt worden sein könnten. Vielmehr überdeckt die Vulkaninsel Überbleibsel eines Kontinents, der drei Milliarden Jahre in die Erdgeschichte zurückreicht. Damit wäre „Mauritia“ älter als der Urkontinent Gondwana.

Als vor 90 Millionen Jahren der Großkontinent Gondwana zerbrach, entstanden die Vorläufer unserer heutigen Kontinente. Vor 45 Millionen wurde im Zuge dieser Bewegungen auch der Himalaya aufgefaltet und die Platten verschoben sich gegen Norden.
Laut den Forschern geschah dies nicht durch eine Abspaltung der Landmassen, sondern durch eine komplexe Zersplitterung, bei der unterschiedlich große Teilstücke der kontinentalen Kruste sich in die sich neu bildende ozeanische Kruste des entstehenden Indischen Ozeans eingegliederten. Die vermeintlich homogene ozeanische Kruste ist längst nicht so einheitlich wie angenommen. Unter dem Meeresboden verbergen sich diverse Bruchstücke von alten Kontinenten. Man muss sie nur entdecken.

Zwischen Indien und Madagaskar liegen die Urlaubsparadiese der Seychellen und Mauritius. Die Seychellen mit ihrem granitischen Kern gelten geologisch als uralter Splitter von Indien und Madagaskar, wohingegen Mauritius eine junge vulkanische Insel ist, die über einem sogenannten Hotspot im Erdmantel entstand. Wenn die dünne ozeanische Erdkruste sich über den Hotspot schiebt, erhitzt dieser von unten wie ein Schweißbrenner das Gestein und schmilzt es auf: Ein Vulkan entsteht. Die Kruste schiebt sich weiter, der Vulkan erkaltet, daneben entsteht ein neuer. So bildeten sich Mauritius und Réunion.

Nous nous trouvons dans une situation politique désastreuse en France actuellement. Deux candidats ont des affaires juteuses sur le dos. Marine Le Pen est accusée d’avoir employé des fonds alloués pour une assistante parlementaire, à des fins partisanes et devrait rembourser 300 000 Euros à l’UE. Et François Fillon s’embourbe de plus en plus. Le PS, quant à lui, a choisi semble-t-il le suicide électoral, en nommant un candidat qui fera probablement le plus mauvais score de l’histoire du parti. Comme homme de gauche tout cela me désole. Encore une fois je ne vois qu’une solution : voter Emmanuel Macron pour barrer le passage au FN. Un ami de Facebook s’est posé la question de savoir où s’était fourvoyé l’esprit révolutionnaire ? Il est exact que dans la situation actuelle, seul le pragmatisme peut nous tirer de l’embarras où nous nous trouvons. Il s’agit de sauver les meubles. Ce n’est certes pas très fascinant pour le courant des grandes idées. Mais je ne peux pas me départir de l’impression que les citoyens n’ont qu’un souhait en tête : jouer à la belle au bois dormant. Ils en ont marre des discours ronflants qui ne mènent nulle part. C’est la raison pour laquelle je suis d’avis, qu’un jeune leader comme Macron, avec les défauts qu’on lui connaît, pourrait remettre la locomotive sur les rails. Il est pragmatique, ne peut pas se départir de son outfit ENA, ne sera probablement pas le grand tribun capable d’enflammer les foules, mais je suis certain qu’il fera un boulot solide. Et c’est cela dont nous avons pour l’instant le plus grand besoin. En tant que journaliste je me dois d’être critique aussi envers ceux que je soutiens. Je ne suis pas prêt de tout gober. Je ne l’ai jamais fait au cours de ma vie professionnelle. C’est la raison pour laquelle je me suis mis à éplucher les déclarations faites à tel ou tel sujet sur le site Vision-Macron. Je vais essayer ces prochains jours de décrire certaines options et y mettre mon grain de sel. En le faisant je veux essayer d’apporter plus de clarté. Je pense que c’est le devoir de toutes personnes averties d’agir ainsi. Weiterlesen

Liebe Petra,

Der Attentäter einer Moschee in Quebec hat aus Hass sechs Muslimen niedergestreckt. Der Mörder ist ein Bewunderer von der französischen Nationalfront und ihrer Chefin und das stimmt mich sehr nachdenklich. Marine Le Pen hätte niemals solch einen Anschlag bewilligt, im Gegenteil – aber die ausländerfeindlichen Parolen ihrer Anhänger sind Gift, wenn sie von verwirrten Gestalten als ein Dogma empfunden werden. Ich kannte einen Schuldirektor, der einen seiner Schüler tadelte, weil er jemanden verbal erniedrigt hatte. „Wörter können töten“, sagte er und hatte Recht – vor allem, wenn sie falsche Ohren erreichen. Ich appelliere deshalb immer wieder meine Kontrahenten ihre Wortwahl gut zu sortieren. Eine gute Meinung muss nicht mit Hasstiraden geschmückt werden. Wenn die Argumentation stimmt, reicht es, diese Thesen ruhig auszusprechen und das gilt auch für Meinungen, die ich keineswegs trage. Ich schaffe es –  ohne wüste Beschimpfungen –  meinen Standpunkt klarzustellen und alleine darum sollte es gehen. Der Fall von Québec zeigt, welchen Schaden die Gehirnwäsche anrichten kann. Wenn auf Facebook sogenannte Freunde, Barak Obama als Affe titulieren, der keinen Verstand haben kann, weil er ein Stinktier ist, braucht man sich nicht zu wundern, dass Gewalt angewandt wird. Übrigens kamen diese Bemerkungen von Bewunderern von Donald Trump und  Marine Le Pen. Ich erwarte von ihr, dass sie persönlich gegen solche Diffamierungen Stellung nimmt. Würde sie das nicht tun, könnte man annehmen, dass sie solch ein Verhalten befürwortet. Vielleicht hat sie es bereits aufgegeben, ihre Ultras zu mäßigen? Das würde in diesem Fall bedeuten, dass ihr die Fäden aus der Hand rutschen.

Da wir Schreiberlinge sind, muss uns bewusst sein, was wir mit unseren Publikationen ausrichten können. Einfach seine Meinung ganz brutto in die Arena zu werfen, ist schädlich. Ich will nicht behaupten, dass alles sterilisiert werden muss, aber es kann nicht schaden einige Grobheiten, die man in einem ersten Wisch loswerden möchte, zu filtrieren. Ich habe mir überlegt, ob ich den widerlichen Eintrag zu Obama kommentieren sollte und war schon fast daran es zu tun, aber Facebook hat vorgesorgt und diese Fäkalien entfernt. Mancher wird es als Zensur betrachten. Objektiv gesehen ist es eine, aber wenn es sich um eine unfaire rassistische Attacke handelt, würde ich diesen Schritt befürworten. Ich gehe davon aus, dass manche Grenzen gesetzt werden müssen, hauptsächlich wenn es sich um das Privatleben handelt oder wenn, wie in diesem Fall, eine Gruppe von Menschen – hier im Klartext die Schwarzen – als minderwertig betrachtet werden, aber wie soll der kleine Mann wissen, wie er sich verhalten soll, wenn einer der mächtigsten Männer des Planeten seine Klappe nicht in Griff hat? Haben wir es mit lauter kleine Trumps zu tun? Das könnte meinen.

Wir haben gesehen, wohin Hassschriften gegen die Juden, wie der Stürmer im Dritten Reich, geführt haben. Anständige junge Menschen, die sonst keine Fliege etwas angetan hätten, die oft gläubig waren und als gute Söhne betrachtet wurden, haben während des Feldzugs in Polen und in der Ukraine, Hunderte wenn nicht Tausende, aus ihrer Sicht, als Untermenschen eingestuften Wesen, gefoltert, getötet und das in der Uniform der Wehrmacht. Das ist der Beweis, wie effizient die NS-Propaganda-Presse war. Wenn negative Bilder und Aussagen jahrelang verbreitet werden, sind die Leser, die Hörer und die Zuschauer irgendwann konditioniert und wenn sie aus ihrer normalen Umwelt entrissen werden, wie es für die Soldaten 1939 der Fall war, werden die Hemmungen über Bord geworfen, wie es im polnischen Feldzug der Fall war. Das ist der Grund, warum ich für mehr Strenge plädiere und das schon bei jedem kleinsten Ansatz, vor allem wenn es um die Herabsetzungen von Menschen, von ganzen ethnischen Gruppen geht, sonst regnet es hier, liebe Petra. Ich habe schon fleißig meine Gymnastik hinter mich gebracht, aber leider keine Leibesübungen um den Frieden verteidigen zu können und auch, wenn ich physisch gerne auf die Barrikaden steigen würde, schaffe ich es nicht mehr so recht. So bleibt mir, den Geist auf Trab zu halten.

 

Im diesen Sinne,

ich umarme dich

 

Pierre

//pm

 

 

Marine Le Pen s’est attirée les foudres de l’UE. On lui réclame le remboursement de 300 000 Euros qu’elle a dépensé entre 2010 et 2016 pour payer son assistante parlementaire Catherine Griset. Le hic dans tout cela, c’est que cette dame a travaillé presque exclusivement que pour le FN, non pour les activités parlementaires de sa cheffe. Une fois de plus une figure de proue de la politique française est touchée par des combines plus ou moins illégales. Ce qui personnellement me surprend le plus, c’est qu’un des fossoyeurs de l’UE se permet de manger à son râtelier et ceci sans état d’âme. Cet exemple démontre qu’il s’agit, dans l’optique de ces gens là, de bien séparer une idéologie moralisante des intérêts personnels. Pour celle qui ne manque pas une occasion de salir l’Union, une attitude pour le moins qu’on puisse dire équivoque. Mais il est clair que ses partisans trouveront un tas d’arguments pour disculper Marine Le Pen. Ils diront probablement qu’elle est la victime d’un acte de vengeance de la part de Bruxelles. Ce qui me cause le plus de hargne, c’est le fait de savoir qu’avec mes impôts je finance un parti qui par son programme prêche l’exclusion et qui par son attitude anti-européenne risque de plonger la France dans un désastre. Je suis d’avis qu’elle soit obligée de rembourser cet argent et ceci sans invoquer quelle raison bancale que ce soit. Cette femme, qui se veut être l’égérie d’un ordre nouveau, renvoie aux calendes grecques ses principes moraux, lorsqu’il s’agit de son porte-monnaie. D’accord, tant qu’un tribunal n’aura pas tranché, elle jouit comme nous tous de le présomption d’innocence. Mais elle n’est pas une citoyenne comme tout le monde. Elle se doit d’être irréprochable si elle veut devenir présidente de la République. On peut discuter si l’être humain est capable de l’être ou non, mais c’est cela qu’attend le peuple d’un chef d’État. J’espère que cette affaire remuera les esprits tout autant que le Penelopgate. Il s’agit d’une affaire tout aussi sulfureuse que celle du candidat de la droite dite démocratique ou tout au moins on s’en approche. Weiterlesen

Wenn es in diesen Wochen um Donald Trump geht, ist oft die Rede von Hass, Irrationalität, Dummheit, Anmaßung, Angst. Diese Begriffe zeichnen das Stimmungsbild des liberalen Europas nach. Was hinter diesen Begriffen steht, ist die Angst, die dieses Europa derzeit nicht nur im Außenverhältnis zu den USA umtreibt. Sie betrifft die europäische Politik auch nach innen – man denke nur an den Zulauf für die postfaktischen Populisten am rechten Rand.

Den Kern dieser Befürchtung des liberalen Europa fasste ein Kommentar in der Süddeutschen Zeitung zusammen: „Trump zerstört das Handwerk der Politik, er ignoriert das Argument und die Rationalität.“ Eines ist klar: Er zerstört das Handwerk der Politik – wie wir sie kennen. Dieser Satz fasst jedoch das Problem liberaler Demokratien mit Populisten und Nationalisten zusammen. Er macht einen tief sitzenden, über Jahrzehnte kultivierten, Irrglauben deutlich: den Glauben daran, Politik habe allein etwas mit Argumenten und Rationalität zu tun.

Dieser Glaube ist eine Erfindung der westlichen Welt, die derzeit bröckelt. Eine Welt, in der mehrere Generationen das große Glück hatten, in einem rational begründeten Frieden aufwachsen zu dürfen. Es ist eine heile Welt, allerdings keine realitätsnahe.

Politik heißt Kampf! Sie ist ein Kampf um Weltbilder und ein Kampf um deren Durchsetzung, für den man Macht benötigt. Die liberalen Demokratien haben diesen politischen Kampf in Parlamenten (ihre Arenen) eingehegt. Sie haben diesen Kampf, der an seinen Extrempunkten mit Worten aber auch mit Kriegen geführt werden kann, auf Wortgefechte beschränkt. Sie tragen ihn rational und mit Argumenten aus. Daher der jahrzehntelange Friede. Doch der Glaube, diese Austragung des politischen Kampfes sei „normal“, ist eine fatale soziale Konstruktion.

Das wird offensichtlich, wenn plötzlich jemand wie Trump, Höcke oder Le Pen nicht mehr allein nach diesen rational-argumentativen Regeln spielt und trotzdem politisch erfolgreich ist. Auf der Ebene, auf der sich diese Akteure politisch handeln, sind Hass, Irrationalität, Dummheit, Anmaßung, Angst keine Beleidigung, sondern Mittel zum Zweck, ein Mittel zur Macht. Eine Macht, die ihnen bei der Durchsetzung ihrer Weltsicht hilft – gegen die liberale Weltsicht, die selbst zu einem Kampfeinsatz im politischen Spiel degradiert wird.

Der Konsens des Westens, der sich nach dem Ende des Ost-West-Konflikts etabliert hat, dem „Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama), ist eine Seifenblase, an die die Populisten dieser Welt ihre Nadeln setzen. Auch wenn die demokratischen Politiker, die Trump als Establishment beschimpft, die Höcke als Altparteien zugehörig bezeichnet, es nicht wahrhaben wollen. Dieser Konsens über einen Kampf mit Argumenten und Rationalität ist nicht natürlich. Die Rechten und Nationalisten machen keine Politik mit unfairen Mitteln. Sie machen Politik mit allen in ihren Augen notwendigen Mitteln. Die Frage der Legitimität stellt sich für sie nicht.

Dessen muss man sich bewusst sein, will man gegen den Populismus eine Chance haben. Wenn man den Frieden sichern, Nationalismen dämpfen und den Zusammenhalt zwischen den Nationen stärken will. Die den Frieden sichernde und die politischen Kämpfe eingehende Weltsicht der Demokratien lässt sich nur schützen, wenn man sich darüber klar wird, dass man ein Weltbild gegen ein anderes zu verteidigen hat. Dazu muss man das eigene Bild vom „politischen Handwerk“ einem Realitätstest unterziehen und den Kampf aufnehmen. Nur dann kann man den Feinden der Freiheit das Handwerk legen.

Die Frauenmärsche dieses einen Wochenendes, der Aufruf Madonnas zu einer „Revolution der Liebe“, aber auch staatliches Handeln, sind notwendig, um das Schlimmste zu verhindern. Das, für das Privileg des Aufwachsens in Frieden – auch für folgende Generationen!

Wahrscheinlich leben wir tatsächlich in einer Art postfaktischem Zeitalter, wie viele meinen. So ist es in Wahlzeiten nicht so wichtig, die Fernseh-Auftritte zu gewinnen, sondern in deren Nachbetrachtung als Sieger zu erscheinen. Wobei man durchaus einräumen muss: Bei manchen Themen tendiert der selbstgefällige Medien-Planet dazu, sich von der Erde zu entkoppeln und dann aus allen Wolken zu fallen, wenn die Leute das „Falsche“ tun.

Die digitale Welt ist noch jung – erst vor rund 13 Jahren wurde Facebook gegründet. Vielen gilt es als Hauptnachrichtenquelle. Wahrscheinlich wird es noch dauern, bis wir alle professioneller mit dieser unglaublich demokratischen Form der Kommunikation umgehen. Die Weite des Netzes hat paradoxerweise den Horizont bei vielen eher verengt.

Die Stellenanzeigen werden mehr: „Kritische(r) Bürger/-in (m/w) gesucht …“

Ces jours-ci je pense que l’intelligence artificielle pourrait être utile à Donald Trump. Elle pourrait l’aider d’une manière effective à prendre des décisions. Celle d’interdire l’accès des États-Unis à des ressortissants de pays arabes, n’aurait pas pu avoir lieu dans de telles conditions. L’ordinateur aurait fait séance-tenante un audit en ce qui concerne les lois et aurait déconseillé à faire appliquer ce décret. C’est aussi valable pour les autres décisions qui ont été prises sur un coup de tête, comme celles concernant le commerce mondial. Il aurait suffit de quelques simulations afin de démontrer à quel point de tels projets pouvaient nuire aux USA. Un président d’une telle puissance devrait avoir les moyens de tester toutes ses décisions. Ces programmes existent et peuvent montrer au commanditaire quelles en seraient les conséquences pour l’économie en général. Il faut faire en sorte que toutes les initiatives soient cohérentes. C’est assez désarmant de voir avec quel manque de connaissances, Donald Trump aborde les problèmes de son pays et ceux de l’humanité toute entière. Dans ce contexte-là le numérique pourrait être plus effectif que ce que le président donne actuellement de lui. Je pense que la moindre des options doit être passée au peigne fin. La politique est comme un puzzle et devient de plus en plus complexe. J’ai été un des premiers à avoir utilisé un tel système dans le cadre d’une émissions sociale et économique. Pour démontrer ce qu’ils est possible de faire avec le numérique, je veux évoquer ici le renvoi des immigrés clandestins des USA. Dès que le nombre de ces derniers est connu, il faut faire une statistique sur leurs revenus, sur le travail au noir qu’ils effectuent, sur leurs domiciles. Puis en parallèle définir ce qu’ils coûtent à la société : les aides sociales, le manque à gagner fiscal, etc. Une fois les chiffres emmagasinés, les logiciels sont en mesure de faire un bilan assez exacte, de ce qu’ils gagnent et de ce qu’ils coûtent. Je pense qu’on serait assez étonné en apprenant les résultats. Weiterlesen