Que ce soit au FN, chez les partisans du Brexit ou chez les leaders de l’AfD en Allemagne, les populistes ont des programmes économiques défiant l’aspect social. En voulant imposer un certain dirigisme, il s’avère difficile de garder un équilibre de l’emploi. Vouloir mettre en veilleuse les lois du marché est une utopie en soi. En Grande-Bretagne, les spécialistes des finances prévoient une récession assez considérable ayant pour conséquence un nombre grandissant de chômeurs. Sadiq Khan, le maire de Londres, l’a bien fait comprendre à Boris Johnson, un chaud défendeur du Brexit. C’est dans ce domaine, touchant un bon nombre de travailleurs et leurs famille, que la campagne pour ou contre le départ de l’Europe se dirige. Il est difficile de suivre les arguments des pro-brexit. Ils sont bien obligés de reconnaître que le danger d’un retour d’une certaine précarité n’est pas à exclure. Il ne faut pas qu’ils s’attende,dans un tel cas, à de l’aide communautaire. S’ils se déclaraient pour, les Anglais tireraient un grand nombre d’autogoals. Il serait souhaitable que jeudi une majorité du peuple retrouve sa raison au lieu de se laisser embobiner par des chimères. Lorsque le ventre parle en politique, cela recèle bien des aléas. Marine Le Pen appelle de ses vœux que Boris Johnson et ses amis puissent provoquer l’irrémédiable. Lorsqu’on lit son programme économique et financier, l’incompétence vous saute aux yeux. En prônant l’anticapitalisme elle touche des électeurs croyant que leur mauvaise situation ne découle que de là. Je suis le dernier à vouloir approuver la mainmise des marchés financiers concernant notre manière de vivre. Mais il serait parfaitement utopique de croire qu’en éliminant d’un coup de crayon un tel système, cela se ferait sans remous. La mondialisation est un fait objectif. Il est presque impossible de revenir en arrière. Weiterlesen

Dolores Ibárruri gilt als Ikone des spanischen Widerstandes.

Ihr antifaschistischer Kampfruf „¡No pasarán!“ gehörte wie die Heiligenbilder Che Guevaras zur linken Pop-Kultur. Dabei war Ibárruri eine höchst zwiespältige Figur. Sie war wie viele Kommunisten ihrer Generation eine leidenschaftliche Antifaschistin, aber gleichzeitig in Stalins verbrecherische Politik verstrickt.

Geboren 1895 in Gallarta, einem baskischen Dorf, fiel sie zunächst als religiöse Eiferin auf, bevor sie infolge der Heirat mit einem revolutionären Minenarbeiter zur fanatischen Kämpferin für ein sozialistisches Paradies im Diesseits mutierte. Von Entbehrungen und Schicksalsschlägen geprägt, schloss sie sich 1921 dem PCE – der Kommunistischen Partei – an. Ihren legendären Ruf begründete die wortgewandte Arbeiterführerin im Spanischen Bürgerkrieg, einem Vorspiel des Zweiten Weltkrieges, in dem sich von Hitler und Mussolini unterstützte Faschisten und Anhänger der Republik bekämpften.

Stets schwarz gekleidet, besuchte Ibárruri die republikanischen Soldaten an der Front, hob Schützengräben aus und hielt mit flammenden Reden und Slogans wie unter anderem: „Es ist besser, stehend zu sterben, als auf den Knien zu leben!“ den Widerstandsgeist wach. Ihr Ruf „¡No pasarán!“ (dt.: „Sie werden nicht durchkommen!“) wurde zum Schlachtruf der Verteidiger der Republik.

Dass die Sowjetunion der spanischen Republik als einziges europäisches Land militärisch zu Hilfe eilte, prägte die energische Frau. Sie verachtete Europas „feige Demokratien“ und verehrte Stalin, den „Führer des Weltproletariats“, der das „Licht der Freiheit und der Gerechtigkeit“ zum Leuchten gebracht habe, wie sie 1937 schrieb. Dass Stalin in jenem Jahr gerade Zehntausende von Genossen als Verräter vorführen und erschießen ließ, störte sie nicht.

Nach dem Sieg der Franquisten floh die „Pasionaria“ (dt.: Passionsblume) nach Moskau. Wie Walter Ulbricht überlebte sie dort Stalinschen Säuberungen. Während Ulbricht nach dem Zweiten Weltkrieg eine Diktatur in Ostdeutschland errichten durfte, war Ibárruri in ihrem Moskauer Exil damit betraut, den im Untergrund agierenden PCE auf Kurs zu halten. Ihr Weltbild lässt sich wie folgt zusammenfassen: Die Anhänger Stalins bringen der Welt Freiheit und Demokratie – alle anderen Linken sind Verräter oder Lakaien der Kapitalisten.

Jorge Semprún, spanischer Schriftsteller, ehemaliger Widerstandskämpfer und Kommunist, beschrieb Ibárruri in seinem biografischen Bericht „Von Treue und Verrat“ einmal als „grandiose Erscheinung“ und „begnadete Rednerin mit einer herrlichen Stimme“; ihre Ansichten seien aber grauenvoll simpel und zum Teil einfach idiotisch gewesen. Tatsächlich hat sich Ibárruri – Trägerin des Lenin-Ordens und des Lenin-Friedenspreises – nie wirklich von ihrem totalitären Gedankengut verabschiedet. Noch in den 1960er Jahren ist sie auf Bildern zu sehen, wie sie einen Schwatz mit ihrem Landsmann Ramón Mercader hält, der damals ebenfalls in Moskau lebte – als ordenbestückter Held, weil er Stalins Erzfeind Leo Trotzki 1940 einen Eispickel in den Schädel gerammt hatte. Selbst die Versuche der europäischen Kommunisten, ihre diskreditierten Ideen durch einen zumindest auf dem Papier pluralistischen „Eurokommunismus“ in die Moderne zu retten, trug Ibárruri nur widerwillig mit. 1977 lässt man sie ins demokratische Spanien – nach Asturien – zurückkehren. Die Greisin wird ins Parlament gewählt, stellte aber nur noch eine Randfigur dar.

Als sie 1989 starb – kurz bevor der real existierende Sozialismus ebenfalls das Zeitliche segnete –, urteilte die Presse, dass die Bewunderung der Spanier für sie kaum mit deren überholten Ansichten zu tun habe. Die allgemeine Zuneigung entspringe vielmehr dem Respekt vor einem erfüllten Leben, vor einer Persönlichkeit, die ihren Ideen bis ans Lebensende treu geblieben sei.

 

L’incorrigible Donald Trump n’arrête pas de fustiger les musulmans en les accusant de tous les maux. En multipliant ses attaques, il démontre son incompétence à la présidence à laquelle il veut accéder. Comme sous le 3ème Reich pour les juifs, il veut faire inscrire tous les croyants dans des fichiers prévus à cet effet. À quand la demi-lune cousue sur un veston ou une robe? Dans un tel cas il est permis de prétendre que le candidat n’est pas si loin du nazisme, qui comme on le sait, est par nature discriminatoire. Son agissement est en parfaite contradiction avec la démocratie américaine. J’ai de la peine à comprendre que bon nombre de chrétiens puissent soutenir de tels propos. Est-ce le signe d’une décadence complète des valeurs de l’Évangile ? Je le crois! C’est dans de tels diatribes qu’on s’aperçoit à quel point le populisme peut souiller les âmes. Il prend pour base la peur que chacun ressent face au terrorisme ou au libéralisme. Il est dirigé contre tous les groupes de la population qui se démarquent face à la majorité. Je viens d’apprendre que le sénat avait rejeté toutes restrictions concernant la vente des armes. Les Républicains prétendent ainsi qu’ils veulent sauver ainsi la liberté individuelle, aussi celle de tuer. Donald Trump prétend qu’il voudrait aller encore plus loin en libéralisant encore plus ce commerce abject. Les morts d’Orlando, il s’en fiche royalement. Ce n’était que des homos ! Il ne l’a pas dit mais le pense probablement. Il a réitéré sa volonté d’interdire momentanément l’entrée des musulmans aux États-Unis ainsi que celle de construire un mur à la frontière mexicaine. Il veut évidemment mettre à la porte tous les immigrés clandestins et leurs familles, en refusant le droit au sol aux enfants nés aux USA. Non, il est impossible pour tous démocrates de rester passif. Il faut avoir le courage d’affronter de front de tels personnages, de tels partis. Weiterlesen

Liebe Petra,

heute wollte ich einen heiteren Brief schreiben, aber die Ereignisse holen mich immer wieder ein. Der Tod von Jo Cox hat mich sehr berührt. Als ich ihr Bild sah, konnte ich mir kaum vorstellen, dass jemand dieser jungen Frau etwas Böses antun könnte – und das nur, weil sie eine andere Meinung vertrat, als die des Täters. Ich hätte mir kaum vorstellen können, dass der Brexit solche Emotionen hervorrufen könnte. Ich wusste schon Bescheid, wie schmutzig der Wahlkampf bisher verlaufen war. Es ging schon um die EU aber vielmehr um die Migranten, um den Rassismus und um den Populismus. Gerade das hatte die Abgeordnete der Labour im Visier, sie bekämpfte vehement die Intoleranz und musste dafür sterben. Eine Mutter von zwei Kindern, die bisher von allen geachtet war, auch von den Konservativen. Das weißt du sicher alles, aber ich musste es wiederholen um zum Kern meiner Aussage zu kommen. Sie ist für mich ein Beweis – in meine Augen lebt sie noch -, dass der Kampf gegen die Betonköpfe keine Pause duldet. Was in England geschehen ist, kann sich hier wiederholen. Ich denke dabei an das „verseuchte, türkische Blut“ oder andere Absurditäten die tagtäglich verzapft werden. Würden sie jede tödliche Folge ausschließen, könnte man über solche Dingen nur schmunzeln, aber leider zeigt der Mord an Jo Cox, dass es dabei nichts zu lachen gibt. Soweit kann es führen, sehr geehrter Herr Gauland. Bevor man das Maul aufreißt, sollte man an die Konsequenzen denken!

Ob in Amerika beim Wahlkampf, bei dem Donald Trump eine Hasstirade nach der anderen abzieht oder hier in Europa, sei es in Ungarn oder in Polen, der politische Stil hat seinen Tiefpunkt erreicht und das erzeugt Angst. Sich von ihr überwältigen zu lassen, ist aber sinnlos. Es ist besser, zu reagieren und das mit allen Mitteln, die uns zu Verfügung stehen. Nein, ich habe keine Lust aus opportunistischen Gründen zu schweigen, liebe Petra. Ich möchte Farbe bekennen. Wenn wir uns still und artig verhalten, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass es weitere Opfer geben könnte. Henriette Reker, die Bürgermeisterin von Köln, hat wie durch ein Wunder, den Anschlag überlebt und der hatte den gleichen Hintergrund als es bei Jo Cox der Fall war. Ich frage mich wirklich, was in den Köpfen so passiert? Müssen wir uns auf die Rübe hauen, weil es uns einfach langweilig ist? Muss ein Verrückter in Orlando 49 Menschen töten, nur weil sie Homosexuelle sind? Oder hat er im Auftrag der IS gehandelt? Ich habe immer wieder meinen Freund Sisyphus zitiert, der jedes Mal bei dem Stein, den er mühsam bis zum Gipfel schob, sehen musste, dass er in wieder die Tiefe rollte. Anstatt zu verzweifeln, sagte er sich: „Wenn es so ist, fangen wir wieder von vorn an.“ Das Unbegreifliche für uns ist die Tatsache, dass er dabei Spaß hatte. So masochistisch veranlagt bin ich doch nicht, auch wenn das die Realität eins zu eins widerspiegelt.

Eigentlich würde ich hier am liebsten auf ein Podest steigen, um die Jugend zu ermuntern, die alte Säcke, die wir sind, auf den Olymp zu verfrachten. Liegt es nicht ans uns, dass die Lage heute so an gespannt ist? Wäre es nicht die Zeit, dass wir angeln gehen oder ganz einfach dem Bestatter Arbeit vermitteln? Ich habe die Nase voll von diesem leeren Gerede, das wir über uns ergehen lassen müssen. Handeln heißt die Devise, sich die Hände schmutzig zu machen, anstatt sich mit Nichtigkeiten berauschen zu lassen. Wie können junge Menschen zusehen, wie negativ unsere Haltung ist? Darüber sollten wir nachdenken. Kein Dialog bei Facebook wird etwas bewegen, wenn jeder nur an seinen kleinen Wohlstand denkt und auf dieser Art von Dialog kann ich verzichten. Jo Cox hatte den Mut, offensiv ihre Meinung zu vertreten und das ist für mich der einzige Weg, um das zu retten, was noch zu retten ist. Auch, wenn man denken kann, dass die Hoffnung ermordet wurde, ist ihr Tod das Symbol der Öffnung, der Solidarität, kurzum der Nächstenliebe und dafür bin ich ihr dankbar.

 

In diesem Sinne,

alles Liebe aus dem Hades,

 

Pierre

//pm

En Allemagne 33.000 personnes se sont rassemblées dans quelques villes pour obtenir plus d’ouverture par rapport aux étrangers. Lorsqu’on regarde ce chiffre, ils parait bien dérisoire par rapport aux populistes qui défilent constamment dans les rues pour prôner l’exclusion. Serait-ce un acte d’impuissance ? Il est évident que les paroles discriminatoires contre l’islam remportent aujourd’hui plus d’adhésion que l’acceptation d’une société multiculturelle. Il est plus facile de mettre toute une frange de la population au pilori que de faire comprendre aux gens, qu’il y eu, tout au moins en Allemagne, où les suites du colonialisme n’existent pas comme en France, un revirement de la situation. Après la grande vague d’humanisme de l’été 2015, il y a eu un réveil qui a abasourdi une majorité de citoyens. Tout à coup un sentiment de peur a fait place à l’accueil sans limites de migrants. Un élan de cœur qui est maintenant pour beaucoup suspect. L’ambiance est en train de capoter, ce qui ne me ravi pas, au contraire. La preuve sont les incendies criminels des maisons d’accueil. Il est étonnant qu’il n’y ait pas eu plus de victimes. La police et la justice ont du mal à enrayer la violence, qui pour beaucoup est légitime. Est-ce la preuve que l’Allemagne est mal préparée en ce qui concerne les réfugiés ? Le gouvernement n’a jusqu’à présent pas su convaincre ses ressortissants que l’immigration peut aussi être un bien, dans un pays ou la courbe démographique baisse de plus en plus, laissant craindre que d’ici peu, l’essor économique puisse être enrayé par le manque de naissances. Il est un fait objectif que le pourcentage des personnes âgées augmente de plus en plus, mettant ainsi toute stabilité sociale en question. Qui pourra assurer une pérennité en ce qui concerne les rentes vieillesses ? C’est une inquiétude qui se fait sentir dans toutes les couches de la société. Weiterlesen

Vor zehn Jahren gab es eine Filmkomödie: „Idiocracy“ von Mike Judge. In jener wacht ein amerikanischer Normalo 500 Jahre in der Zukunft auf und muss feststellen, dass in der vergangenen Zeit das intellektuelle Niveau in den USA drastisch gesunken ist und er mit Abstand der intelligenteste Mensch Amerikas ist. Der aktuelle Präsident hört auf den Namen Dwayne Elizondo Mountain Dew Herbert Camacho und ist ein halbwegs degenerierter Simpel.

2016 kandidiert Donald Trump für das Präsidentenamt, ein Mann, der jüngst Belgien als „eine schöne Stadt“ bezeichnete, die Environmental Protection Agency (EPA) in einer Rede „Department of Environmental“ nannte und laut Sprachwissenschaftlern bei seinen öffentlichen Auftritten den „Wortschatz eines Drittklässlers“ verwendet.

Idiokratie: Was ist das? Was versteht man darunter? Die Idiokratie wird in der Wissenschaft auch als die „Herrschaft der Dummen“ bezeichnet. „Idiot“ als Wort leitet sich in der Etymologie vom griechischen ἰδιώτης (idiotes) her, das wertfrei bis heute in etwa „Privatperson“ bedeutet. Es bezeichnete in der Polis Personen, die sich aus öffentlichen-politischen Angelegenheiten heraushielten und keine Ämter wahrnahmen, auch wenn ihnen das möglich war (Wikipedia).

Ist Donald Trump ein dummer Mensch? Ist eine solche Wertung überhaupt zulässig? Trump scheint im Großen und Ganzen beratungsresistent zu sein, zu enorm ist sein Ego, um sich zu sehr von Interessengruppen instrumentalisieren zu lassen. Doch ist dieser Eindruck nicht doch nur das Ergebnis jahrzehntelanger cleverer Selbstdarstellung? Wenn Trump etwas kann, dann ist es Selfmarketing. Trumps Name ist selbst der Werbeträger. Schon wird gewitzelt, dass im Falle eines Wahlsieges Trumps dessen Name in riesigen leuchtenden Lettern über dem Weißen Haus prangen werde.

Dass „The Donald“ mit eher begrenztem Wissen über die Welt und die Politik aufwarten kann, hat er bewiesen. Ist das Desinteresse, fehlende Bildung? Im Gegensatz zu George W. Bush wirkt Trumps Unwissen weit gefährlicher, eben weil man ihm zutraut, sich nicht als Marionette durchs Amt leiten zu lassen. Seit seinen Kommentaren über einen Richter mit mexikanischen Wurzeln und seinem Vorschlag, Muslimen grundsätzlich die Einreise in die USA zu verwehren, was er nach dem Massaker in Orlando noch einmal unterstrich, bläst ihm selbst aus der eigenen Partei ein harter Gegenwind entgegen.

Wir wollen nicht zurück in die Zeiten, als nur reichen oder besonders intelligenten Menschen der Weg zu den Fleischtöpfen der Gesellschaft erlaubt und Bildung zur Abgrenzung gegen das gemeine Fußvolk benutzt wurde. Aber irgendwie beschleicht einem gerade das Gefühl, dass das Pendel in das entgegengesetzte Extrem ausschlägt.

Es ist legitim, dass man versucht, auf Gebieten, auf denen man sich nicht auskennt, sich irgendwie eine Meinung zu bilden. Aber wie kann man glauben, dass jede Meinung gleichwertig ist? Wie kann es sein, dass „ich hab da mal was in der Zeitung und im Fernsehen gesehen“ auch nur annähernd gleichwertig ist zu einer fundierten Meinung, die auf einer jahrelangen Ausbildung und Berufserfahrung beruht?! Das ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die Bildung noch für ein erstrebenswertes Gut halten. Bildung war gestern, heute zählt die Meinung und mag sie noch so intellektuell unfundiert sein.

Die Wahrheit ist: wir sind denkfaul geworden. Wir sind gar nicht mehr in der Lage, uns eine eigene Meinung zu bilden.

Eine Gesellschaft, in der alle darauf achten, bloß keinem wehzutun und sich in sinnentleertem Wohlfühlgedusel ergehen und jenes für weiß Gott wie sachlich halten, während am Rand die Feinde der Aufklärung unbehelligt am Ast sägen, auf dem wir sitzen, die darf sich nicht wundern, wenn sie an ihrer eigenen Bequemlichkeit und Feigheit erstickt.

Politikwissenschaftler, die unter dieser Meinungsdiktatur wohl sehr zu leiden haben, mögen ausrufen: „Dann bildet Euch erst einmal eine eigene Meinung. Das meiste, was Ihr von Euch gebt, ist eh nur unreflektiert aus Presse und Fernsehen nachgeplappert!“.

So unglaublich es scheinen mag: diese Wahl in den Vereinigten Staaten ist offen! Alles kann passieren. Auch ein Präsident Donald Trump, ein Vorbote der Idiokratie.

Le parti socialiste a décidé d’organiser des primaires pour la présidentielle de 2017. Une telle nomination avec François Hollande aurait « du panache », une remarque que je considère comme étant un peu cynique. Il est évident que pour Jean-Christophe Cambadélis, le premier secrétaire du PS, ce serait un bon moyen de se débarrasser d’un candidat mal-aimé. Normalement lorsqu’un chef d’État se représente, on lui laisse la préséance. Ceci, dans le cas où ceux qui le soutiennent sont convaincus de son action. Ce n’est évidemment pas le cas. Si les socialistes pensent sauver ainsi leur peau, ils se font des illusions. Ce qui se passe ici est du domaine du démontage. Dans de telles conditions il serait opportun que le locataire du Palais de l’Élysée ait la grandeur de renoncer à un nouveau mandat. Il serait effectivement opportun qu’une personne nouvelle émerge de ce scrutin. Pas les fossiles d’un parti vacillant. Lorsqu’on observe qui se présente à des joutes électoraux, comme aux USA par exemple, force est de reconnaître qu’on a affaire à des personnes ayant de la bouteille. À des revenants qui représentent des signes gériatriques. Pardon Hillary, mais il faut reconnaître que vous n’êtes pas de prime-jeunesse ! Des personnes issues d’une société qui se cherche mais ne se trouve pas. Où sont les forces jeunes, qui par leur vitalité pourraient offrir d’autres options que l’immobilisme ? Même un Bernie Sanders avec ses 74 ans, est plus ou moins d’un autre temps, ceci malgré son engagement pour une société plus solidaire. Il en est de même en France. Je crains que le parti socialiste se retrouve avec une personne en tête, que nous connaissons plus ou moins par cœur. Dans de telles conditions il ne faut pas s’étonner que les citoyens aient marre de la politique. S’ils se retranchaient dans l’immobilisme, je pourrais encore les comprendre. Mais non, quelle que soit la situation, ils recherchent toujours à nouveau un messie. Cette fois-ci il est question de Marine Le Pen. Elle est non plus le prototype de ce que je pourrais nommer le progrès. On se retrouve toujours à nouveau confronté avec des cabotins. Des mimes n’ayant qu’une idée : celle de se retrouver un jour au Panthéon ! Weiterlesen

Aura-t-il fallu cet immonde meurtre, pour qu’une majorité d’Anglais reviennent à la raison ? Pour Jo Cox un tel sacrifice devrait aboutir à un refus de voter pour le brexit. Je me sens mal à l’aise devant une telle constatation, qui démontrerait qu’un martyre peut faire bouger notre société. Faut-il que le sang coule afin que les gens ouvrent les yeux ? Probablement, mais quel aveu d’impuissance de notre part ! Ne suffirait-il pas de faire travailler ses méninges ? Malheureusement cela ne semble pas être le cas. Je n’ai aucun scrupule d’aborder aujourd’hui le même thème que hier. Cette agression sur une jeune mère de famille me bouleverse. Son mari fait bien comprendre aux électeurs, que le fait de refuser le brexit serait un message fort en faveur de son épouse. Ce serait un acte de reconnaissance envers sa pensée politique qui s’oppose à toutes formes d’exclusions. Il est prouvé que ce sont des paroles racistes et populistes qui dominent la campagne. Le patriotisme ne joue pas le premier violon. Une fois de plus la politique migratoire se trouve au centre des récriminations. Jo Cox ne voulait pas que son pays s’isole, vire à l’extrême-droite. Ce serait une des conséquences d’un départ. Aussi l’altération des revenus. Elle qui est née dans un milieu populaire peut très bien s’imaginer ce qui peut se passer dans ces ménages. Les travailleurs et les petits employés seraient les premières victimes. Comme FMI l’a fait remarquer, le brexit provoquerait probablement une crise économique. Une réalité, que les partisans de la rupture avec l’UE nient évidemment. En tant que travailliste, Jo Cox ne pouvait pas faire autrement que d‘œuvrer pour le bon sens. Même si ce n’était pas en premier lieu le brexit qui se trouve à la base du meurtre, il est impossible aujourd’hui de dissocier l’opinion politique de la victime avec ce drame, d’autant plus que l’assassin doit avoir des liens avec l’internationale des néonazis. La police a trouvé chez lui des indices allant dans son sens. Cela reviendrait à dire que le camp des fanatiques idéologiques instrumente la campagne. Weiterlesen