Das Leben des John Doe ging im vergangenen Juni zu Ende. Um 04.30 Uhr, als gerade das Tageslicht angebrochen war, wurde er im Zentralgefängnis einer pakistanischen Millionenstadt gehenkt. Wegen einer Tat, die er im September 1992 begangen haben soll: dem Mord an einer Frau und deren zwei Söhnen. Damals war er 15. Als er starb, war er 38. Bis zum Ende beteuerte er seine Unschuld.

Der Pakistaner ist nur einer von mehreren tausend Menschen, die im vergangenen Jahr irgendwo auf der Welt von Staats wegen getötet wurden. Amnesty International nennt im neuesten Jahresbericht zur Todesstrafe eine Mindestzahl von 1.634 vollstreckten Todesurteilen – ohne die Zahlen aus der Volksrepublik China. Die tatsächliche Zahl an Hinrichtungen weltweit liegt vermutlich mehr als doppelt so hoch. Für 2014 hatte Amnesty noch 1.061 Hinrichtungen gezählt.

Für die internationalen Bemühungen um eine Abschaffung der Todesstrafe bedeutet dies einen herben Rückschlag. Für ein paar Jahre gab es tatsächlich Hoffnung, dass es mit dem grausamen Geschäft der Henker bald ein Ende haben würde. Aber weit gefehlt! Dies hat unter anderem mit dem Erstarken des islamistischen Terrorismus zu tun.
Pakistan zum Beispiel beendete im Dezember 2014 ein sechsjähriges Moratorium für die Todesstrafe, nachdem Taliban-Milizen beim Angriff auf eine Schule 150 Menschen ermordet hatten. Zunächst wurden mutmaßliche Terroristen wieder gehenkt, dann auch andere Verurteilte. Insgesamt waren es im Lauf des Jahres 326 Menschen. In der Henkerstaaten-Statistik 2015 liegt Pakistan damit auf Platz drei.

Den Spitzenplatz als „Top-Henker der Welt“ hält laut Amnesty International weiterhin China. Die genaue Zahl an Hinrichtungen wird von der Volksrepublik nach wie vor als Staatsgeheimnis unter Verschluss gehalten, weshalb auch Amnesty seit einigen Jahren keine Zahlen nennen kann. Die Menschenrechtler schätzen aber, dass sie immer noch „in die Tausende“ gehen. Ein Amnesty-Experte vermutet, dass China 2015 mehr Menschen hinrichten ließ als der gesamte Rest der Welt zusammen.
Andere Experten gehen für das vergangene Jahr von schätzungsweise 2.400 Exekutionen im Reich der Mitte aus.

Weltweit würde dies eine Mindestzahl von circa 4.000 Hinrichtungen bedeuten. Das hält auch Amnesty International für realistisch. Nicht überall hat der Anstieg allerdings seinen Grund im Kampf gegen den Terrorismus. Die Todesstrafe wird in manchen Ländern neben Kapitalverbrechen wie Mord auch wegen Korruption (China), Beleidigung des Propheten (Iran) oder Ehebruch (Malediven) verhängt.

Der Iran liegt 2015 mit mindestens 977 Hinrichtungen – die meisten davon wegen Drogen-Delikten – auf Platz zwei der Liste. Saudi-Arabien ließ 158 Menschen exekutieren. Diese Zahl wurde seit 1995 nicht mehr erreicht. Neben öffentlichen Enthauptungen gibt es dort auch die öffentliche Ausstellung von Leichen.

Selbst bei den großen Industrienationen gibt es erschreckende Zahlen. Die USA ließen 2015 28 und Japan 3 Leute exekutieren. Zu den insgesamt 25 Staaten, die hinrichten ließen, gehörten unter anderen auch Indien, Afghanistan, der Irak, Nordkorea und Ägypten. Weltweit sitzen derzeit mehr als 20.000 Menschen in der Todeszelle.

Gute Nachrichten für die Gegner der Todesstrafe: vier weitere Staaten schafften die Strafe endgültig ab: Surinam, die Demokratische Republik Kongo, die Fidschi-Inseln und Madagaskar. Von den 193 UN-Mitgliedern verzichten also jetzt 102 Staaten komplett auf die Todesstrafe – mehr als die Hälfte der Welt!
In Deutschland liegt die letzte Exekution rund 35 Jahre zurück: Im Juni 1981 ließ die DDR einen Stasi-Hauptmann rechtswidrig wegen angeblicher Spionage und versuchter Fahnenflucht hinrichten.

Die Bundesrepublik hingegen hatte schon im Grundgesetz von 1949 auf die Todesstrafe verzichtet. In dessen Artikel 102 heißt es knapp: „Die Todesstrafe ist abgeschafft.“

Joseph Medicine Crow, an acclaimed Native American historian and last surviving war chief of Montana’s Crow Tribe, died at the age of 102.

Medicine Crow passed away on Sunday.

As a member of the Crow Tribe’s Whistling Water clan, Medicine Crow was raised by his grandparents in a log house in a rural area of the Crow Reservation near Lodge Grass, Montana.

His Crow name was „High Bird“. In times of his childhood he was listening to stories about the Battle of Little Bighorn from those who were there, including his grandmother’s brother, White Man Runs Him, a scout for Lieutenant Colonel George A. Custer.

His grandfather, Yellowtail, raised Medicine Crow to be a warrior. The training began when Medicine Crow was just 6 or 7 years old, with a punishing physical regimen, included running barefoot in the snow to toughen feet and spirit.

In 1939 Medicine Crow became the first of his tribe to receive a master’s degree in anthropology. For decades he served as a historian, cataloging his people’s nomadic history by collecting firsthand accounts of pre-reservation life from fellow tribal members.

Herman Viola, curator emeritus at the Smithsonian Institution’s National Museum of American Indians once said, that meeting Joe Medicine Crow meant shaking hands with the 19th century.

During World War II, Medicine Crow earned the title of war chief after performing a series of daring deeds, including stealing horses from an enemy encampment and hand-to-hand combat with a German soldier whose life Medicine Crow ultimately spared.

„Warfare was our highest art, but Plains Indian warfare was not about killing. It was about intelligence, leadership, and honor“, Medicine Crow wrote in his book Counting Coup in 2006.

Soon after returning from Europe, Medicine Crow was designated tribal historian by the Crow Tribal Council.

With his memory being prodigious, Medicine Crow could accurately recall decades later the names, dates and exploits from the oral history he was exposed to as a child. Those included tales told by four of the six Crow scouts who served at Custer’s side at Little Bighorn and who Medicine Crow knew personally.

Medicine Crow embraced the changes that came with the settling of the West. He worked to bridge his people’s cultural traditions with the opportunities of modern society. His voice became familiar to many outside the region as the narrator for American Indian exhibits in major museums across the country.

He walked in both worlds, the white one and the Indian world, and he was aware of the fact that education was the key to success.

Steve Bullock, governor of Montana, said Medicine Crow was an inspiration to his tribe and others.

President Barack Obama awarded Medicine Crow the Presidential Medal of Freedom in 2009.

During the White House ceremony, Obama referred to Medicine Crow as „a good man, a ‚bacheitche‘ in Crow.“

„ … (his) life reflects not only the warrior spirit of the Crow people, but America’s highest ideals,“ Obama said.

He was nominated for the Congressional Gold Medal and was awarded honorary doctoral degrees from the University of Southern California and Montana’s Rocky Mountain College.

Even after his hearing and eyesight faded, Medicine Crow continued to lecture into his 90s on the Battle of Little Bighorn and other major events in Crow history.

His wife died in 2009.

With the death of Medicine Crow an era comes to an end. May he rest in peace!

 

Lasst uns im Geiste ein wenig reisen! Weg vom hier und jetzt. Wir verlassen unsere Region und unser Zeitalter. Gelernt haben wir viel, über die Entstehung so vieler Dinge, es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, die dies untermauern sollen. Gleich vorab: ich erhebe über das, was ich hier runterschreibe, keinen wissenschaftlichen Anspruch. Es sind einfach nur Gedankenspiele, ein Puzzle! Karl Jaspers, ein Philosoph der Moderne, hat die Zeit von 800 bis 200 v. Chr. einst als die „Achsenzeit“ bezeichnet. Zur Erinnerung: der griechische Philosoph Heraklit von Ephesus soll um 500 v. Chr. gelebt haben. Gehen wir einmal viel weiter zurück: in die Zeit um 10.000 vor unserer Zeitrechnung. Rund 12.000 Jahre … Ich will diese Epoche als eine weitere „Achsenzeit“ betrachten. Um die Zeit liefen viele unserer Vorfahren noch mit Lendenschurz und Keule herum. Was wäre, wenn es da, mitten im Atlantik, bei den Azoren oder dem Mittelatlantischen Rücken eine Hochkultur gegeben hätte? Eine Kultur, von der Solon (um 600 v. Chr.) auf seinen Reisen bei den Ägyptern hörte und die Platon (um 400 v. Chr.) in seinen Dialogen Timaios und Kritias um 360 v. Chr. verarbeitete. Eine Insel die jenseits der „Säulen des Herakles“, also jenseits der Meerenge von Gibraltar liegen sollte. Somit im Atlantik, der seinen Namen von ihr ableitet: Atlantis, der Insel des Atlas! Sagen in Mittelamerika sprechen von einer Zeit, in der weise Männer über das Wasser kamen, die sich auf die Baukunst verstanden. Was wäre, wenn die Vorfahren der Mayas, Inkas und der Azteken , sowie die Ägypter ihr Wissen über die Pyramiden von diesen ominösen Männern hatten? Dann wären die Pyramiden von Gizeh tauschende von Jahren älter. Ja, dort sind Pharaonen beerdigt. Aber wer sagt, dass diese die Pyramiden erbaut haben? Ich frage: Warum sollten „Profilneurotiker“ wie die Pharaonen seinerzeit, bei denen einer besser als der andere sein musste, der Cheopspyramide nachfolgende Pyramiden kleiner bauen statt größer? Wissensverfall in so kurzer Zeit? Warum gibt es eine Stele aus der Zeit von Cheops, auf der drei Dreiecke verzeichnet sind? Einige Wissenschaftler sind sich einig, dass diese Symbole für Pyramiden stehen. Wenn aber die Cheopspyramide doch die älteste ist, wie können zu seiner Zeit schon drei davon aufgezeichnet sein? Östlich und westlich von den Azoren liegt Ägypten bzw. Mittelamerika. Hüben wie drüben stehen Pyramiden. Boote, wie sie die alten Ägypter bauten, werden heute teilweise noch in Mittelamerika hergestellt. Und das seit Urzeiten! Wie wussten die Völker voneinander? Die Wikinger und Kolumbus gab es noch lange nicht. Nach Platons Dialogen soll Atlantis kreisrund angelegt gewesen sein. Die spanischen Conquistadores berichten im 16. Jahrhundert von einer runden Aztekenstadt in einem See. Zufall? Oder städteplanerische Kenntnisse aus grauer Vorzeit?

Die Wissenschaft ist sich einig, dass die Geschichte um die Arche Noah, aufgezeichnet vor rund 3.000 Jahren, wohl ein Cover ist. Abgekupfert wurde seinerzeit wohl von alten Erzählungen, wie dem Gilgamesh-Epos der Sumerer. Das war noch zweitausend Jahre zuvor. Zu Zeiten Noahs gab es keine weltumspannende Flut. Man hilft sich mit einer Flut in der „damals bekannten Welt“. Wie auch immer. Wenn es die Arche Noah historisch nicht gab, dann nutzt alle Suche nach deren Überresten auch nichts. Es ist schon seit langem zweifelhaft, ob so ein langes und hohes Boot, so schwer beladen, überhaupt hochseetauglich gewesen wäre. Schifffahrtsexperten sagen: Nein! Anfang 2014 kam der Schocker: Die historische „Arche“ war wohl kreisrund und damit tauglich, Stürmen zu trotzen. Was spricht dagegen, dass vor 12.000 Jahren man die Dinge rund machte, also Städte und Schiffe, zum Beispiel, rund baute? Was, wenn einem Vulkanausbruch in dieser Zeit in der Gegend des Mittelatlantischen Rückens eine Flutwelle – ein Tsunami – folgte. Ein Erdbeben und eine Welle, die alles verschlangen, das (wie lange, wissen die Götter) dort existierte. Vielleicht gelang einigen Bewohner von dort per Schiff die Flucht. Aber trotz aller Bildung: laut Platon soll es nur einen Tag und eine Nacht gedauert haben, bis Atlantis gänzlich verschwunden war. Ich persönlich glaube, dass diese uns allen präsente Sintflut eine Art Urerinnerung an den Untergang von Atlantis darstellt. Es wurde weitererzählt, lange bevor es jemand in den Sand schrieb, dann auf Stein meißelte. Irgendwann kamen Leder und Papyrus, dann die Bücher. Und jeder, der es wieder aufschrieb, hat ein wenig Phantasie und Interpretation einfließen lassen. Nur, weil sich die Dinge in der Erinnerung verändern, heißt es noch lange nicht, dass es sie nicht gegeben hat. Ich weiß nicht, ob es sich so zugetragen hat. Aber es könnte so gewesen sein …

Ostern? Feiern Sie das auch? Gehört sich so, oder?! Schließlich werden wir schon seit Wochen auf das große Ereignis vorbereitet. Der Handel, die Marktwirtschaft, vergisst uns nicht. Das ist eigentlich ´ne geile Sache. Man braucht sich um nahezu nichts mehr zu kümmern. Ständig und überall wird man daran erinnert. Und, wenn man an Ostern keine Zeit hat oder keinen Bock darauf – kein Problem! – bunte Eier gibt es ja das ganze Jahr. Die offizielle Begründung (so ließ ich mir erläutern!): Bunte Eier halten sich länger! Verstanden? Ich nicht, aber ist gut so! Die Wirtschaft passt auf mich auf. So ein bisschen Osterflair im August zum Frühstück mit farbigen Eiern: da lacht das Herz! Ich hab auch erfahren, dass Ostern einen religiösen Hintergrund hat. Ja! Das hat nämlich mit dem Jesus zu tun. Der ist die Tage aufgefahren – gen Himmel! Hat mir auch jemand kluges erklärt. Was ein Glück, dass ich so viele gescheite Leute kenne. Es soll auch andere geben … Da wirst Du gefragt, ob Ostern ein neues Video-Spiel ist. „Voll viele Eier, äh!“.

Dass die Religiosität zurückgeht heutzutage – und das nicht erst seit gestern – ist nicht ganz so schlimm. Auch diesbezüglich weiß man mir zu berichten: Mit jedem Stück Erkenntnis, dass die Wissenschaft aufdeckt, verschwindet gleichzeitig ein Stück Unkenntnis. Das ist schon mal eine wissenschaftliche Erkenntnis! Oder?! Was weiß ich … Jedenfalls, was das Unbekannte angeht, hat die Religion die Aufgabe, das zu klären. Und es gibt halt immer weniger zu klären. Deswegen auch immer weniger Religion. Soweit verstanden?! Tja, frag mich nur … Der oder die normale Durchschnittsdeutsche weiß Bescheid, lässt sich nicht mehr so einfach über den Tisch ziehen. Nichts von wegen „X für ein U und so“. Es geht schließlich um Qualitätsbewusstsein. Man kennt die Tricks des Marktes. „Hallo, Herr Nachbar! Alles bestens! Was? Schon wieder ein neues Smartphone?! Iss ja ein Ding!“. Sorry, war der Müller von nebenan. Der hat immer die neuesten Modelle bei dem Technikkram. Der ist auf Zack, Mann! Wenn ich Fragen hab, der hat immer ein offenes Ohr. Der weiß, was Du kaufen musst!

Der Mertens die Straße runter, zum Beispiel, der hat das überhaupt nicht im Griff. Der labert irgendetwas von „Kultur der Reparatur!“. Leute! Wenn Du bei dem ins Haus gehst, das ist wie ein Museum. Da stehen Möbel und Technikzeugs rum, das ist noch aus der Zeit um das Jahr 2000. Uralt! Freunde, wie kann man nur so leben?! Und so lange das funktioniert, kann der sich nicht trennen. Da gibt es einen Fachbegriff für … „Messi“ oder so. Wenn das nicht mehr so funktioniert, dann wurschtelt der so lange, bis das Ding wieder einigermaßen funktioniert. Wie kann man sich so etwas antun?! Eine seiner Lieblingswörter ist „Ersatzteil“. Das Wort gebrauche ich nie, geschweige denn, dass ich so ein Teil brauche. Mobil erreichbar war er lange Zeit nicht. Abgesehen davon, dass er eh kaum aus dem Haus geht. Frag mich keiner, wie lange ich gebraucht habe, den davon zu überzeugen, dass er ein Mobiltelefon braucht. Wie soll ich den denn sonst erreichen? Ständig auf dem Festnetz anrufen oder was?! Mann, ich kann Euch sagen … Aber das mit seinem – wie hieß das Teil nochmal? Ach so – „Handy“: die gleiche Litanei! Das ist noch gut! Der läuft mit so einem Klotz rum. Antenne raus und Drucktasten. Verstehste? Drucktasten! No-Go, oder? Sagte der doch neulich, da sei Gold und anderes Edelmetallkrams drin. Altes Handy und Gold, verstehste?! Unfassbar!

Das ist halt so, wenn Du die Gesetze des Marktes nicht beherrschst, dann kommst Du unter die Räder. Erklär´ das mal dem Mertens … Keine Chance! Der versteht auch nicht, dass ich öfter diese Musiksendung gucke. Die mit „Voice“ und so. Total spannend! Da sitzen irgendwelche berühmten Leute. Wer? Ist doch egal! Kenne ich nicht alle. Also: da singt jemand inkognito. Die hören zu. Und wenn es ihnen gefällt, müssen die auf diesen Dings, den Buzzer, hauen. Dann umarmen die sich voll und der oder die wird dann irgendwie gecoacht. Da ist vielleicht etwas los, kann ich Dir sagen. Wie die gecoacht werden? Keine Ahnung, siehste nicht. Ist doch auch egal. Jedenfalls die Person ist dann weg und es geht wieder von vorn los. Boah, dieses Mitfiebern! Und was viele nicht merken: Die Sendung ist total geschickt mit Werbung verknüpft. Wer da noch in den Keller geht, Bier holen, oder aufs Klo. Ich sag nur: selbst schuld! Besser kann der Bürger doch nicht angeleitet werden, was er so an wichtigen Dingen braucht. Und das noch mit Unterhaltung!

Wenn einer hier den Überblick hat, dann bin ich es!

Ostern ist für viele das älteste und wichtigste christliche Fest im Jahr, wichtiger noch als Weihnachten. Das wundert einen vielleicht, schließlich ist die Feier der Geburt Jesu für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Ostern ist deshalb als christliches Fest so bedeutsam, weil die Auferstehung Jesu nach dem Tod gefeiert wird. In der Bibel steht, dass Christus am Karfreitag gekreuzigt wurde. Nach zwei Tagen war der Stein vor seinem Grab zur Seite gerollt und die Grabkammer leer. Die Jünger wollten es zunächst nicht glauben, dass Jesus auferstanden war. Das Wunder seiner Auferstehung wird am Ostersonntag gefeiert.

Abgesehen von der religiösen Bedeutung ist Ostern ein Fest, mit dem der Frühling begrüßt wird. Nach einem grauen und kalten Winter freut man sich, dass es draußen wieder grünt und blüht. Seit Jahrtausenden feiern die Menschen den Beginn des Frühlings. Viele Bräuche – wie das Bemalen der Eier und der des Osterhasen – haben ihren Ursprung in alten heidnischen, vorchristlichen Traditionen. Das Ei ist ein Symbol für die Fruchtbarkeit und für neu erwachendes Leben. Schon vor etwa 5.000 Jahren verschenkten die Chinesen bunt bemalte Eier zum Frühlingsanfang. Nach einer anderen Variante soll der ungläubige Thomas auf Zypern behauptet haben, er glaube erst an die Auferstehung Christi, wenn eine Frau mit einem Korb voller bunter Eier an ihm vorbeilaufe. Das soll sodann geschehen sein. Eine weitere alte Legende erklärt das Färben der Eier so: Maria Magdalena soll dem römischen Kaiser von der Auferstehung Christi berichtet haben. Dieser habe jedoch ungläubig gemeint, Jesu sei ebenso wenig auferstanden, wie frisch gelegte Eier rot seien. Im selben Moment soll sich die Schale der vor ihm liegenden Eier rot gefärbt haben.

Wie auch immer: im christlichen Sinn ist das Ei ein Zeichen für die Auferstehung. Dass wir am Ostersonntag versteckte Eier suchen, soll wiederum auf die biblische Geschichte zurückgeführt werden können: Die Frauen, die das leere Grab Jesu entdeckt hatten, wussten nicht, wohin Christus gegangen war, und mussten ihn suchen.

Den Osterhasen hingegen gibt es erst seit etwa 300 Jahren. Eine Menge Erklärungen wollen beschreiben, wie der Nager seinen Weg in die Osternester gefunden hat. Auch er ist ein Fruchtbarkeitssymbol. Eine Häsin bekommt bis zu viermal im Jahr Junge. Ein anderer Erklärungsversuch bezieht sich darauf, dass die Tiere mit offenen Augen schlafen und damit Jesus symbolisierten, der über die Menschen wacht. Welche Geschichte auch immer zutreffen mag – der Hase ist aus Ostern nicht mehr wegzudenken.

Auch andere Religionen feiern im Frühjahr Feste. Das bekannteste ist das jüdische Pessachfest. Die Juden gedenken dabei des Auszugs ihrer Vorfahren aus Ägypten, der im Alten Testament beschrieben ist und die Israeliten von der Sklaverei befreite. Vierzig Jahre lang führte Moses sein Volk durch die Wüste, bis sie im Land Kanaan, dem heutigen Israel, ankamen und sich niederließen. Der Name „Pessach“ (hebräisch pésach; aramäisch פַּסְחָא pas-cha; griechisch Septuaginta und NT) πάσχα pás-cha; wörtlich „Vorüberschreiten“) erinnert an diese Geschichte.

Heute steht die Pessachfeier mit vielen Brauchtümern und Ritualen in Verbindung. So essen die Juden zu diesem Anlass nur ungesäuertes Brot, denn die Israeliten flohen laut der Bibel so eilig aus Ägypten, dass sie nur ungesäuerten Teig mitnehmen konnten. Aber ansonsten gibt es zu Pessach genug zu essen – es ist ein regelrechtes Festmahl für die Juden.

Für Kinder in Deutschland ist klar, wer die Eier und die Schokolade bringt: der Osterhase! In Schweden ist das anders: dort gibt es die „Påskkärring“ (die „Osterhexe“). Sie fliegt am Gründonnerstag zum Blocksberg hinauf und saust dann in der Nacht zum Ostersonntag zurück nach Hause. „Påskkärringar“ nennt man die Jungen und Mädchen, die verkleidet, als Hexen geschminkt, von Haus zu Haus ziehen und dort Süßigkeiten bekommen. Wie bei uns, ist in Schweden das Osterfeuer (Påskeld) sehr beliebt, welches man am Karsamstag entzündet. Das Feuer soll die Hexen abschrecken, die in der Nacht vom Blocksberg (Blåkulla) zurückkehren.

Soweit! Frohe Ostern!

Tagebuch, hast Du mal in die Zeitungen geschaut?! Ja, komm, wir machen wieder einmal ein bisschen Presseschau! Obama ist auf Kuba, wird nicht vom dortigen Präsidenten am Flughafen abgeholt. Der eine nimmt´s gelassen, Donald Trump wäre gleich zurückgeflogen. Na ja, hätte auch nichts ausgemacht. Wer jeden vor den Kopf stößt, da macht das eine Mal auch nicht mehr viel aus. Oder?!

James Bond wird siebzig Jahre alt. Jedenfalls einer von diesen: Timothy Dalton! Er war der vierte Agent seiner Majestät nach Sean Connery, George Lazenby und Roger Moore. Eigentlich ist Timothy Dalton eher Theaterschauspieler – genau genommen ein Shakespeare-Darsteller. Und da soll er richtig gut sein. Er erzählte heute im Radio eine Anekdote: Bei einer Landung in der Arktis sollen ihn die Eskimos gleich als James Bond identifiziert haben. Selbst in diesen kalten Regionen, jenseits unseres Kulturkreises! Soviel zu: „In geheimer Mission!“. Tja, das ist wohl sein lebenslanger Konflikt: er identifiziert sich mit den Figuren in Shakespeares Dramen, andere sehen in ihm den Bond – James Bond!

Ach, und: Man hat in den USA einen buddhistischen Mönch verhaftet!

Er soll in vier Jahren mehr als 263.000 US-Dollar aus seinem Kloster abgezweigt und das Geld in Casinos verzockt haben. Der 38-jährige Vietnamese führte zwischen 2010 und 2014 den Vorsitz einer buddhistischen Einrichtung in der US-Kleinstadt Lafayette im Bundesstaat Louisiana.

In diesem Zeitraum soll der Mönch Zugang zu drei Konten des Klosters gehabt und regelmäßig hohe Summen abgehoben haben. Mit dem Geld finanzierte er seine regelmäßigen Besuche in nahegelegenen Casinos. Irgendwie hat er beim Spiel nicht so gehandelt, wie seine Religion es ihm vorschreibt: es ging nicht um Nichts! Nein, an manchen Tagen verspielte der Buddhist während eines Besuchs 10.000 US-Dollar beim Blackjack. Der Mönch ist geständig!

Er steht nun vor Gericht. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar. Das gestohlene Geld muss er dem Kloster natürlich zurückzahlen. Angeblich hatte er schon in unregelmäßigen Abständen Geld auf die Konten zurückgezahlt. Was ich nicht wusste: Buddhistische Mönche erhalten ein monatliches Salaire. Im Falle unseres Übeltäters waren es 1.000 US-Dollar Gehalt im Monat.

Buddha zufolge liegt die Schuld aber wohl nicht allein bei dem Mönch. Ein bekanntes Zitat des Buddhismus-Begründers lautet: „Erlaubt einmal ein König, dass Armut in seiner Nation auftritt, werden die Leute immer stehlen, um zu überleben“. Nun, denn!

Weißt Du, dass ich es mir in meiner Studentenzeit mit meinen Jobs unheimlich schwer gemacht habe?! Was haben wir „gerödelt“ … ! Pass auf: Auf einer Kleinanzeigen-Website wird ein „verantwortungsvoller Tierliebhaber“ gesucht, der mit einer Schildkröte Gassi geht. Ohne Mist! Es geht weiter: Die afrikanische Schildkröte Henry liebt es, an sonnigen Tagen im Central Park in New York City spazieren zu gehen. Und da sucht das Tier eben eine Begleitung.

10 US-Dollar die Stunde gibt es! Dafür soll der Schildkröten-Sitter Henry zu Hause abholen und mit einem Kinderwagen in den Park schieben. Dort angekommen, darf sich der 16-Jährige frei bewegen. Aber Vorsicht, Henry warnt! Er trage keine Leine und sei erstaunlich schnell, heißt es in der Anzeige. Tatsächlich sollen Schildkröten bis zu 35 Kilometer/Stunde schaffen. Unsere Mofas liefen früher – in „unfrisiertem“ Zustand natürlich – nur 25 Kilometer/Stunde.

Also, so entspannt dürfte der Job am Ende wohl doch nicht sein. Eine Schildkröte ist schneller verschwunden, als man denkt. „Henry ist erstaunlich energiegeladen und furchtlos“, steht auch in der Anzeige. Wie ein normaler Teenager eben! Die größte Aufgabe sei es deshalb aufzupassen, dass Henry keinen Unsinn treibt, also etwa Müll frisst oder sich füttern lässt.

Berufserfahrung wird nicht verlangt. Geforderte Skills sind aber: man muss ein „Tiermensch“ sein, gern im Central Park rumhängen und die Kraft haben, den sieben Kilo schweren Henry in den Kinderwagen zu heben.

Ich glaube, Online-Bewerbungen nimmt Henry auch an. Er hat bei Instagram einen eigenen Account.

Und ich dachte immer, für das „Sommerloch“ sei es noch zu früh …

Sind Sie heute schon gleichgeschaltet worden? Bösartige Frage …

Achtzehn Privatleute sind den Weg durch die Instanzen gegangen gegen den ab 1. Januar 2013 geltenden Rundfunkbeitrag. Sie hielten ihn für verfassungswidrig. Man konnte es schon ahnen, wie das Bundesverwaltungsgericht an diesem 18. März 2016 am Ende entscheiden würde. „Der Rundfunkbeitrag für private Haushalte ist mit dem Grundgesetz vereinbar!“, so das Gericht in Leipzig.

Das bedeutet, dass mit jeder Wohnung die Verpflichtung verbunden ist, 17,50 Euro je Monat für ARD, ZDF und dradio zu überweisen. Diesem Beitrag entkommt niemand. Der Senat wählte eine Begründung, die schon oft genutzt wurde – von Verwaltungsrichtern quer durch die Republik und den Landesverfassungsgerichten in Rheinland-Pfalz und Bayern. Eine richterliche Blaupause also: „Der Rundfunkbeitrag wird nicht wie eine Steuer voraussetzungslos, sondern als Gegenleistung für die Möglichkeit erhoben, die öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme empfangen zu können.“ Die schiere Nutzungsmöglichkeit genügt also!

Die AfD hingegen machte dieser Tage – nach der Forderung, kulturelle Veranstaltung und Museen müssten einen „Deutschlandbezug“ aufweisen – ebenfalls in Rundfunksachen von sich reden. Man erklärt im Parteiprogramm, was man mit den Öffentlich-Rechtlichen vorhat: ARD und ZDF privatisieren und einen neuen „Staatsrundfunk“ gründen. Bis es so weit sei, wolle die Partei ihren Einfluss geltend machen – im Rundfunkrat.

Wer als Fraktion in die Landtage einzieht, landet früher oder später auch in Rundfunkräten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Partei dort vertreten sein wird. In ihrem am 30. April zu beschließenden Parteiprogramm fordert sie: „Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten werden privatisiert.“ Der Zeitplan für die Abschaffung von ARD und ZDF ist ehrgeizig: „Sie finanzieren sich von 2018 an selbst. Der Beitragsservice wird ersatzlos abgeschafft“, schreibt die AfD, die anstelle der dann privatisierten öffentlich-rechtlichen Sender auf Staatsfernsehen setzt: „Die staatliche Informationsversorgung wird durch einen steuerfinanzierten Rundfunk mit zwei Rundfunksendern und zwei Fernsehsendern geleistet.“

Andererseits weiß die Partei genau, was sie von den Sendern, denen eine „Staatsferne“ aufgegeben ist, jetzt schon will. Im Programm des Landesverbandes Baden-Württemberg heißt es schon jetzt: „Die AfD will auf die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden.“ Zugleich ist davon die Rede, man wolle „zur Vermeidung korruptionsanfälliger Strukturen bei politischen Verantwortlichen und Entscheidungsträgern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“ nun „die geforderte Staatsferne herstellen“.

Freilich sollen Rundfunkräte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht direkt auf das Programm einwirken. Die Programmhoheit liegt beim Sender. Der Rundfunkrat wählt die Intendanten, bestätigt Programmchefs, genehmigt den Haushalt und beschickt den Verwaltungsrat. Das Programm können Rundfunkräte diskutieren und kritisieren, mit Blick darauf, ob es den Richtlinien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entspricht.

Heuchlerisches Geschwätz: „Staatsferne herstellen!“. Noch gestalten die Sender ihre Programme selbst. Dass Anstrengungen unternommen werden sollen, „Ehe und Familie positiv darzustellen“, ist schon ehrlicher, aber nicht zu tolerieren. Der grundrechtliche Schutz von Ehe und Familie ist eines. Dass aber gerade ein Grundrecht als Einfallstor missbraucht werden soll, um politischen – und anschließend wohl auch staatlichen – Einfluss auf die Programmgestaltung auszuüben, ist ein anderes. Schleichend durch die Hintertür sollen die Medien dementsprechend „zurechtgefeilt“ werden, dem Bürger und der Bürgerin „Deutschtümelei“ mit der Familie als „Keimzelle“ zu vermitteln. Hüten wir uns vor den Rattenfängern! Nicht zuletzt bedienen sich diese rechtsstaatlicher Mittel (und seien es nur Gesetzeslücken), um gerade diesen Rechtsstaat abzuschaffen. Nein, ich verzichte auf meinen Volksempfänger und zahle meinen Rundfunkbeitrag. So lästig das auch manchmal sein mag … Gleichschaltung ist kuschelig, Informations- und Meinungsfreiheit kosten im Rahmen der Programmgestaltung nun einmal Geld.

Ich investiere es gerne, weil mir Demokratie und Freiheit wichtig sind.

Gewidmet Guido Westerwelle, einem der großen Freidenker unserer politischen Landschaft!

 

„Deal or no deal?“. Das ist die Frage, mit der wir uns im Zusammenhang mit den Verhandlungen mit der Türkei beschäftigen müssen. Eine Hand wäscht die andere: Die Kanzlerin wirbt für einen Deal mit der Türkei. Einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik lehnt sie ab. Aber sie weiß: Europa ist an einem entscheidenden Punkt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Türkei weitere Milliardenhilfen in der Flüchtlingskrise in Aussicht gestellt. Ein EU-Beitritt des Landes stehe aber „nicht auf der Tagesordnung“.

Die Flüchtlingswelle bei uns ist tatsächlich abgeebbt. Hat unsere Regierung die Sache doch in den Griff bekommen? Ja, es sind weniger geworden! Aber woran liegt das? Laut verlässlichen Berichten machen sich aus Ländern wie unter anderem Syrien, Afghanistan und Irak nahezu ungebremst Wellen von Migranten auf den Weg nach Europa. Laut Bundesregierung und BAMF im Februar diesen Jahres rechnet man 2016 mit weiteren 500.000 Migranten, welche nach Deutschland wollen.

Alles wieder gut? Ein Blick hinter die Kulissen: Die Balkanroute ist dicht. Zäune und Stacheldraht halten die Migranten dort von der Weiterreise ab. In Griechenland „stapeln“ sich die Flüchtlinge buchstäblich unter miserabelsten und menschenunwürdigen Bedingungen. Die Grenzstadt Idomeni ist total überfordert. In der Türkei hielten sich bisher (Anfang März 2016) 2,7 Millionen Flüchtlinge – vornehmlich aus Syrien – auf. Zum Vergleich: in der Europäische Union nur 2 Millionen. Erdogan plant eine Flüchtlingsstadt an der syrischen Grenze. Auf syrischem Gebiet dürfte dies völkerrechtswidrig sein. Zumal dies keine menschenfreundliche Geste des türkischen Präsidenten darstellt. Damit will er zum einen erreichen, dass weniger Menschen aus Syrien in die Türkei fliehen. Zum anderen will Erdogan entlang der Grenze zu Syrien einen mehrere Kilometer breiten Pufferstreifen schaffen. Damit könnte Ankara den Vormarsch syrischer Kurden kontrollieren. Das dürfte der eigentliche Hintergrund von Erdogans „Großzügigkeit“ sein, denn die Kurden sind ihm wegen ihrer Autonomiebestrebungen schon lange ein Dorn im Auge.

Die Masse der Flüchtlinge wäre somit schon heute bei uns angekommen, hätten nicht die Türkei und die Balkanländer derart drastische Maßnahmen ergriffen. Das Problem ist lediglich regional bzw. national verschoben, nicht gelöst. Die Fluchtursachen bestehen nach wie vor – vor allem in Syrien!

Als Gegenleistung für seine Politik verlangt Ankara insgesamt sechs Milliarden Euro von der EU, Visafreiheit für türkische Bürger schon ab Juni diesen Jahres, sowie beschleunigte Beitrittsverhandlungen mit Brüssel. Viele sprechen von „Erpressung“. Erdogan will die Situation (aus)nutzen, um sein Land in die EU hinein zu manövrieren. Derzeit stiefmütterlich behandelt werden die Themen „Wahrung der Pressefreiheit“ und „Umgang mit den Kurden“ in der Türkei. Die Zustände in Idomeni/Nord-Griechenland sind hinreichend bekannt. Wie es den 2,7 Millionen Flüchtlingen in der Türkei geht, darüber wird wenig berichtet. Wenn insgesamt sechs Milliarden Euro fließen sollten und die türkischen Forderungen erfüllt werden, wer garantiert den Flüchtlingen in der Türkei, dass ihnen dauerhaft ein menschenwürdige Existenz gewährt wird?! Die Pläne einer Stadt auf fremdem Gebiet sprechen Bände …

Eine europäische Lösung der Krise ist derzeit nicht in Sicht, um nicht zu sagen: eine solche ist gescheitert! Griechenland wird der Lage um Idomenie kaum noch Herr. Wer garantiert, dass die geplanten Massenabschiebungen von Griechenland in die Türkei rechtmäßig, sprich im Einklang mit europäischem und internationalem Recht sind?!

Es ist im Moment viel dem kritischen Auge der Öffentlichkeit entrückt, vielleicht auch verschwiegen worden. Die Angelegenheit ist für uns alle – für die Flüchtlinge wie auch für Europa – lästig. Aber wir müssen mit ihr umgehen und eine Lösung finden.

Die Lösung muss sich bewegen auf dem Boden des Rechts, nicht hinter Stacheldraht. Wir haben uns in Europa für die Demokratie entschieden. Demgemäß gilt es Regelungen zu finden, die auf rechtlichen Grundlagen fußen.

Panikentscheidungen fallen irgendwann auf uns zurück!