L’attitude de Viktor Orbán envers les juifs, les roms et les migrants venant de Syrie et d’ailleurs est franchement insupportable. C’est du fascisme pur et dur. Dans de telles conditions, la Hongrie devrait, tout au moins pour quelques temps, quitter l’UE. Avec un tel gouvernement elle perd toute crédibilité et se met complètement en touche face à nos valeurs. Je ne vois pas pourquoi je soutiendrais un tel pays avec mes impôts. À force de ménager la chèvre et le chou, l’Europe perd toute sa crédibilité. Un homme qui jette son venin sur des personnes cherchant à sauver leur vie, devrait avoir honte. Prétendre que l’occident risque de perdre son identité chrétienne est du cynisme. Veut-il dire par là, que le fascisme, l’antisémitisme et l’exclusion sauveront notre civilisation ? Seul un sinistre personnage peut proférer de telles horreurs. Non, je ne peux pas m’identifier à une UE qui ne réagit pas plus violemment contre de telles diatribes. Il faudrait séance-tenante couper toutes les aides communautaires et mettre la Hongrie sous quarantaine. Elle ne mérite pas mieux ! Weiterlesen
Brief vom 4.9.2015 – Petra & Pierre im Gespräch

Lieber Pierre,
… und wir betrachten wieder einmal ein ernsthaftes Problem, was sich aber nicht als rein deutsches sondern als europäisches und internationales Problem darstellt. Was wir hier sehen ist nur ein Teil dessen, was der Wahrheit entspricht und auch die mediale Berichterstattung erscheint mir derzeit sehr fokussierend zu sein. Interessanterweise steht parallel das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP im Raum – mit vielerlei Vor- und Nachteilen, auch kulturell. Nun frage ich einmal als Otto-Normal-Bürger: Sind nicht tatsächlich die USA die treibende und be-treibende Kraft? Stellen wir einmal die Ursache in den Raum, die bei genauem Hinschauen nicht zu verleugnen ist und vielleicht helfen mag, dieses Elend zu verstehen und in einen Zusammenhang zu bringen. Hast irgendjemand den amerikanischen Nachrichten-Journalisten einmal die Frage gestellt, ob es die sogenannte „Europe´s refugees crisis“ wie das in den USA bezeichnet wird, überhaupt gäbe, fielen nicht gerade die US-Bomben auf den Nahen Osten? Gäbe es denn Millionen Kriegstote bisher, wenn es die aggressive Herrschaft der USA mit ihrem Drang zur absoluten Weltmacht, nicht wäre? Ist es nicht so, dass die USA schon immer ausbeuterisch und kriegerisch waren und ist es nicht so, dass Merkel brav wie eine Marionette vor den Amis herum hampelt? Lieber Pierre, das ist natürlich alles keine Entschuldigung für das verachtenswerte Gebahren der Rechtsradikalen, aber sie kommen natürlich gerade recht in dem verheerenden „Spiel“ um Spaltung, Aufruhr, Zersplitterung und einem Teilen der Nation in Gut und Böse. Dass es sich hierbei zweifellos um geistig minderbemittelte, schlecht gebildete und perspektivenlose, frustrierte Leute handelt, dürfte unstreitig sein. Die Amis reiben sich die Hände und schauen zu, aber – sei sicher – Hilfe wird von ihnen niemand bekommen. Was tun die USA mit den Mexikanern und mit den Latinos? Ist das etwa ein Unterschied? Und geschieht das nicht überall auf der Welt? Wir könnten Ungarn nennen, wir könnten über Großbritannien sprechen usw… aber das alles sind selbstverständlich lediglich die Auswirkungen und Reaktionen. Geht es nicht eigentlich wieder mal um etwas ganz anderes und wird uns nicht Sand die Augen gestreut mit der aktuellen Berichterstattung, die uns alle ablenken und auch lenken will? Ich verurteile jeden Übergriff auf Menschen und jegliche diskriminierende Äußerung ebenso wie du und werde es niemals zulassen, dass in meinem Umfeld menschenfeindliche und verachtende Taten oder Worte ungestraft vollzogen werden, aber ich mache mir ernsthaft Gedanken, ob wir nicht alle wenig global denken und uns mehr den Auswirkungen anstatt der Wurzel allen Übels hingeben. Die USA waren, sind und bleiben eine Kriegsmacht und sie würden in meinen Augen alles tun, um ihre Reserven und Bedürfnisse zu sichern – egal, wie. Es geht hier um Macht, Rohstoffe, Geld – was sonst…schauen wir einfach mal sehr genau hin, was von den USA tatsächlich getan wird und wofür sie verantwortlich sind. Ebenso, was sie n i c h t tun und auch, w i e sie es tun.
Lieber Pierre, das hier ist erst der Anfang und wie ich sagte, ein internationales und gesamt-europäisches Problem. Was ist Europa, wenn ein Teil die Schotten dicht macht und sich aus der Verantwortung zieht? Ein künstlich zusammen gewürfelter Dreckshaufen, der nicht an einem Strang zieht, wenn es um die Gemeinschaft geht. Und da stehen wir wieder am Anfang unserer Korrespondenz: Der Mensch ist machthungrig, gierig und nicht zum Überleben bestimmt, sondern um sich zugrunde zu richten und das, fürchte ich, wird auch passieren. Ob ich richtig liege, weiß ich nicht und bin auch nicht in Stimmung, mir die Zukunft meiner Kinder auszumalen, aber eines werde ich versprechen: Jedem, der ethisch verwerflich und unsozial handelt, werde ich die rote Karte zeigen und alles tun, was in meiner Macht steht. Doch letztendlich sind die Bürger immer die Angeschissenen und es haben immer die armen Menschen darunter zu leiden – weil wir überall verdammt unfähige Politiker haben und das Wort MACHT unser Denken diktiert. Sollte ich mit allem hier falsch liegen, korrigiere mich bitte – dafür ist unser Gedankenaustausch und auch für unsere Leser da draußen, die einmal kritisch hinter die Fassade der internationalen Politik schauen müssen!
Herzlichst,
Petra
© Petra M. Jansen
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Brief vom 3.9.2015 – Petra & Pierre im Gespräch

Liebe Petra,
auf meiner Fahrt nach Frankreich habe ich Radio gehört. Bei einer Reportage ging es um die seelischen Belastungen von Journalisten, die in einem Online-Kanal tätig sind. Auf ihre Artikel kommen so haarsträubende Äußerungen, dass man nur noch Lust hat zu kotzen, meldeten Einige. Ein belgischer Kollege berichtet über ein Blog, in dem der Autor mit Freude registrierte, das mehr als 70 Asylsuchenden in einem Lastwagen erstickt umkamen. „Nur eines ist schade, dass dies nicht öfter vorkommt!“ Rassistischen Beschimpfungen, Morddrohungen, einem ganzen Repertoire von Scheußlichkeiten sind die Redakteure ausgesetzt. „Was sollen wir darauf antworten?“, so die Frage. Sie werden als antipatriotisch betrachtet, nur weil sie sich für mehr Empathie für die Flüchtlinge engagieren und nach mehr Toleranz bitten. Solche Worte kommen beim Mob nicht gut an. Kein Wunder, dass sie als Heimatfeinde angegriffen werden. Drohungen, die sie sehr wohl ernst nehmen müssen. Auch wenn in unserem demokratischen System die Meinungsfreiheit groß geschrieben ist, in den Taten kann es anders, wie bei „Charly hebdo“, zu Ende gehen. In einem Blutbad! Machen wir uns nichts vor, die Neos haben die gleiche Einstellung wir die Islamisten: Jeden mundtod machen, der sich gegen ihre „Lehre“ stemmt. Ein guter Journalist ist eine Leiche! So einfach ist das.
Auf einem anderen Kanal ging es um ein Gespräch mit den Zuhörern über die Haltung Ungarns, was die Haltung der Regierung angeht. Darunter waren auch manche, die das Vorgehen Viktor Orbán priesen. Er würde seiner patriotischen Pflicht nachgehen, in dem er Stacheldraht an der Grenze anlegen ließe und die Asylsuchenden beschimpfe. Dass er auch antisemitische Parteigänger nicht zurück pfiff, störte die „gute anständige Bürger“ keineswegs. Schon ganz schön befremdend, wie die Aussage des bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, der bei „Hart aber fair“ Roberto Blanco als einen wunderbaren Neger bezeichnete, die farbigen Spieler des FC Bayern als völlig integriert betrachtete. Gut gemeint, aber trotzdem diskriminierend. Das war sicherlich ein Ausrutscher, aber passt ganz gut in die heutige Konstellation. Alle Hemmschwellen scheinen eingeebnet zu sein. Was zuerst verbal geschieht, kann sich ganz schnell in Hass verwandeln, wie es im Internet immer mehr geschieht.
Dann gab es eine Debatte auf dem Sender der französischen Schweiz. Es wurde über den Begriff „das Boot ist voll“ diskutiert. Das war die Meinung vieler Eidgenossen während des Zweiten Weltkrieges. Aus diesem Grund wurden zahlreiche jüdische Flüchtlinge, darunter auch Kinder, den Deutschen übergeben und jeder wusste, was dann geschehen würde. Durch das Rote Kreuz war seit 1942 die Existenz der Vernichtungslager bekannt. Bis heute ein Schandfleck! Nachdem alle vergast wurden, bat man um Vergebung – das hätte man doch nicht gewollt… und das in Verbindung zur aktuellen Lage. Es wurde in diesem Beitrag klar, dass die humanitären Gesichtspunkte immer Vorrang haben sollten. Für mich eine klare Sache, liebe Petra, aber empfinden dies auch die Bürger deiner Stadt, zum Beispiel? Die Geschichte hat uns gelehrt, dass auch hier mit Stolz über die Tatsache referiert wurde, dass Gelnhausen endlich judenfrei sei und das am 1. November 1938. Ich denke, dass eine Mehrheit der Bürger heute anders vorgehen würde, aber ist es auszuschließen, dass einige davon eine gewalttätige Rückführung der Immigranten in ihre Ursprungsländer nicht befürworten, auch mit dem Bewusstsein, dass sie dort umgebracht würden? Man kann es nicht ausschließen.
Diese Beispiel gebe ich, um zu demonstrieren, dass Eigeninteresse und Egoismus jede Art von Menschlichkeit wegfegen kann. Ich finde den ethischen Verfall beim Bürgertum erschreckend – mehr noch als die Ewiggestrigen. Leute, die unter dem Glanz der Anständigkeit, die Taten der Schläger heimlich befürworten. Menschen, die niemals die Eier hätten, selbst sich nach vorne zu wagen. Feiglinge! Nur sie können Schurken wie Hitler an die Macht verhelfen und dann, nach dem großen Zerfall, nur aussagen, dass sie damit nichts zu tun gehabt hätten. Deshalb die große Notwendigkeit einer umfangreichen Aufklärung. Das Bewusstsein, der Bevölkerung eintrichtern zu müssen, dass sie sehr wohl ihre Schuld an Morden trägt, wenn sie sich passiv verhält. Von Gelnhausen über München bis nach Berlin muss sichergestellt werden, dass es eine kollektive Verantwortung gibt und – auch wenn uns die massive Einwanderung von Flüchtlingen stört – ist es unsere verdammte Pflicht, die Ankömmlingen dezent zu behandeln. Sonst verdienen wir es nicht, als zivilisiert eingestuft zu werden. Letztendlich geht es um unsere Seele, liebe Petra!
Im diesen Sinne.
Herzliche Umarmung aus Frankreich,
Pierre
//pm
La solidarité active du FC Bayern!
La photo de ce petit garçon retrouvé mort sur une plage de Turquie a bouleversé des milliers de gens. Cela a incité Angela Merkel et François Hollande de prendre des décisions afin que l’UE s’entende enfin sur une politique commune concernant le flux migratoire. Il était temps ! Mais ce n’est pas seulement de ce coup de téléphone dont je veux parler. Beaucoup plus des initiatives personnelles qui se prennent de part et d’autre. Ce qui se passe actuellement à nos frontières et sur nos terres, ne peut pas nous laisser indifférents. Ayant surfé ce soir sur internet, je suis tombé sur une conférence de presse du FC Bayern. Le club a décidé de soutenir activement les enfants des migrants et a mis en route tout un programme d’intégration. Il est question de leur donner la possibilité de s’entraîner et de jouer avec les juniors. L’aide financière est généreuse, mais il ne s’agit pas que de cela. Bien plus d’une initiative personnelle qui a pour but de rapprocher les jeunes et de faire en sorte qu’ils apprennent à se connaître. Une occasion aussi d’aller à l’école et d’apprendre l’allemand. Une clef indispensable pour survivre ici. Weiterlesen
Feuilleton
… legte ich den Stift weg, betrachtete den geöffneten Laptop, daneben eine Skizze eines Raumes mit mehreren Personen. Es ist dieser erste Satz, mit dem alles beginnt. An ihm entscheidet es sich, ob eine Story geboren wird oder eine Schreibblockade sich bestätigt. Ist es blockiert oder ist man leergeschrieben, hat man alles ausgesprochen?! Müßige Diskussion!
Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete, in dem Moment, als ich diesen Raum betrat. Ein langer Tisch, an seinen Enden Vater und Mutter, an den Seiten zusammen fünf Kinder. Der Mann schien etwas vorzulesen, ich konnte es nicht verstehen. Ihm fehlte die Stimme, mir vielleicht das Gehör. Gebe ich ihm eine Stimme, muss ich mich darauf gefasst machen, dass ich Dinge zu hören bekomme, die ich eigentlich gar nicht möchte. So schlimm konnte es aber nicht sein, was Papa zu berichten hatte. Waren da doch kleine bis halbwüchsige Kinder. Zumindest erstere verschonte man bis zu einem gewissen Alter vor den Widrigkeiten der Welt. Warum öffnete ich diese Tür, wurde Gast in diesem Zimmer, dieser Wohnung oder gar diesem Haus? Hatte ich mich selbst eingeladen, hatte mich jemand hereingebeten? Auch jemand ohne Stimme? So stumm und doch hörbar, wie sie in den Ohren klingt. Nur wenige können sich ausmalen, wie furchtbar ein stummer Schrei eine Geräuschkulisse zerfetzen kann. Man fremdelt, wenn man zu unbekannten Leuten kommt, in deren Privatsphäre. Einer dieser Holzstühle mit Sitzkissen an dieser Tafel war frei. Sollte ich mich setzen? Oder doch lieber auf die Einladung warten, mich setzen zu dürfen? War ich ein Familienmitglied? Oder ein Fremder? Waren mir die Menschen in diesem Raum doch alle fremd. Ich überlegte angestrengt, wie ich so dastand, die Szene beobachtete, während niemand von meiner Anwesenheit Notiz nahm. Die Dinge nahmen weiter ihren Lauf, so als sei nichts geschehen; als sei niemand durch diese Tür getreten, sei kein Gast anwesend. Konnte eine Familie fremd werden? Eventuell durch Amnesie oder Demenz des Betrachters. Oder einfach nur, weil die Farbe Schwarz zu einer weißen Schafherde nicht passte. Es war spartanisch hier, offensichtlich eine abendliche Lesung eines Vaters und Ehemannes für seine Familie. In welche Zeit war ich gerückt? Kein Handy, kein Tablet! Ein Sprung in die Vergangenheit? War es deswegen, dass man sich fremd war? Konnte doch niemand von meiner Anwesenheit Notiz nehmen, meiner geisterhaften Erscheinung. Eine Tempestate von Erinnerung und Phantasie. Schwarze Wolken rasen über den Himmel …
Hupen weckt mich aus meinen Gedanken. Rauschen, Rasen. Nichts Besonderes auf einer belebten Autobahn! Reisen bildet, öffnet die Poren für die Wahrnehmung von Neuem. Es ist nicht die Geschäftsreise, nicht die Fahrt in den Urlaub. Es ist einfach nur eine Fahrt. Eine lange Fahrt! Der Zündschlüssel drehte sich aus der Erkenntnis, dass Stillstand nicht immer gut ist. Harren und Rosten liegen nahe beieinander! Geschäft und Urlaub nicht als Zweck … es ist eine Fahrt ohne Ziel! Nein, falsch! Der Weg, die Fahrt ist das Ziel. Bewegung, da, wo die Zeit beginnt hingehen. Aus der Ewigkeit heraustreten, hinein ins Leben. Fahren heißt sich frei fühlen, frei wie Wildpferde auf Steppen. Ohne Sattel, mit nie endendem Bewegungsdrang. Ja, Bewegung als Ziel, Bewegung heißt Leben! Lasse sie meckern, die anderen. Mögen sie überholen! Ich reise, habe niemanden vor mir. Ihr hingegen werdet immer jemanden überholen müssen!
Warum sehnen wir uns alle nach einer Freiheit? Jeder nach der seinen. Warum fühlen wir uns, auch im liberalsten Gesellschaftsgefüge, eingesperrt? Weil uns etwas begrenzt, ich kann es nicht greifen. So als sei jeder von uns ein Produkt der Phantasie irgendeines Autors. Nur ein Gedanke, angehaucht mit Leben. Aber im Endeffekt nicht fertiggedacht und dadurch beschränkt in seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Ausfahrten rauschen blau bepfeilt rechts an mir vorbei. Selbst der Autor einer Geschichte ist wiederum das Konstrukt eines Anderen. Wenn ich überlege, dass diese Fahrt der Phantasie eines anderen entspringt. Man fühlt sich ausgeliefert. Was kommt hinter dem nächsten Hügel? Und schon erlangt Schicksal eine neue Bedeutung. „Nicht vollständig ausgedachter Handlungsstrang!“, ja, so würde ich es definieren! Hat er oder sie es nicht getan, muss ich es selbst tun. Vor mir liegt der Horizont. Ich werde meinen Buchdeckel passieren!
© Thomas Dietsch
Myriam El Khomri
Myriam El Khomri, la nouvelle ministre du travail, a un père marocain et une mère bretonne. Elle est issue en partie de l’immigration, ce que je trouve une très bonne chose. La preuve que la France est de plus en plus multiculturelle, quoique qu’en pensent les édiles du FN. Elle n’est pas la première et d’autres membres des gouvernements successifs suivront. C’est une réalité européenne qui nous démontre que notre continent sera de plus en plus une terre ouverte pour tous ceux qui cherchent leur bonheur en dehors de leurs pays. Souvent ils sont – comme la guerre civile en Syrie le démontre – obligés contre leur gré d’entamer un voyage incertain, qui peut malheureusement aboutir à leur mort. Le désastre que nous connaissons actuellement le prouve. Des milliers de personnes noyées et persécutées par des passeurs meurtriers, qui n’ont que leur gain en tête. L’exploitation inacceptable de la misère. Il y a de quoi être dégoûté ! Les exemples de Myriam El Khomri, comme celui de la ministre de l’éducation nationale, Najat Vallaud-Belkacem, sont la preuve que l’intégration peut nous apporter une plus-value sociétale qui devrait faire taire les préjugés. Weiterlesen
Le Vin
Mercato
C’est de la folie, Anthony Martial, 19 ans, a été transféré de Monaco à Manchester United pour une somme de 80 millions d’euros. Un poker à mes yeux insupportable. Les sommes engagées ne semblent jouer aucun rôle dans ce commerce, dominé par la l’appât de l’argent facile. Ce qui se passe devant nous est un marché aux esclaves. On génère de l’argent en troquant des joueurs d’un club à l’autre. Leur valeur est certes réelle, mais pas à ce niveau là. Qui peut nous assurer qu’un jeune footballeur tiendra ses promesses ? Un simple accident peut tout enrayer. Ce qui me gène au plus haut point, c’est que ce sport n’est plus que du business. Et pourtant j’adore le foot, les bons clubs. Parler de morale serait vain, mais il faut se rendre à l’évidence que la spirale des prix ne peut pas monter inlassablement. Cela me rappelle les chiffres mirifiques de l’essor de l’économie chinoise. Aujourd’hui toutes personnes jouant à la bourse remarquent qu’ils étaient plus ou moins l‘œuvre des spéculateurs. La chute était inévitable lorsqu’on suit une certaine logique. Ce qui est inquiétant dans le monde actuel, c’est que tout repose sur la hausse. C’est humainement impossible. Weiterlesen
