Alain Juppé s’est fait siffler au conseil national de l’UMP lorsqu’il a proposé de faire des alliances avec le centre, y compris le MoDem. Il s’inscrit dans la tradition des partis de la droite modérée, pour lesquels la démocratie est plus importante que de gagner tout simplement des élections. Il refuse toutes alliances avec l’extrême-droite, qui par ses coups de gueules ne correspond pas aux traditions républicaines qui inscrivent les droits de l’homme et la tolérance dans leurs programmes. On serait ainsi en rupture avec une France issue de la Révolution et profondément ancrée dans la laïcité. Le FN s’en réclame aussi, mais je n’en crois pas un traître-mot. Comme beaucoup de partis du centre-droite en Europe, l’UMP voit de plus en plus de ses partisans lorgner du côté de Marine Le Pen. Il en est de même à gauche. L’attrait du populisme attire toujours plus de « déçus » des appareils politiques traditionnels. Weiterlesen
Brief vom 08.02.2015 – Petra & Pierre im Gespräch

Lieber Pierre,
irgendwie ist schon was Wahres dran an den klassischen Volkssprüchen, die wir gerne – nach Bedarf – aus der Hirntasche zücken und uns selbst damit ins Knie ficken. Verzeihung, das ist mir so rausgerutscht! Wir sind hin und her geworfen zwischen „klar, wir gehen auf die Straße und demonstrieren für unsere Rechte“ (schließlich sind wir demokratisch) und „da könnte ich mich ja ranhalten, überall Baustellen und die Löcher können wir gar nicht mehr alle stopfen“ (wir verfallen in einen lethargischen Abstumpfungsprozess). Ganz klar sind wir für Grundwerte wie Freiheit, Gleichberechtigung, eine solidarische Welt ohne Kapitalismus, Frieden, Toleranz und Leben (frei von Religion, Hautfarbe, Identität, Gender). Dabei müssen wir dringend unterscheiden lernen, was, warum und mit welchem Hintergrund passiert. So etwas wie Frieden für Deutschland ist sehr extrem und einseitig formuliert. Noch einmal: wir können nur überleben in Frieden und einem friedlichen Miteinander.
Lieber Pierre, so lange es Menschen gibt, gab es brutale Übergriffe, Kriege, Zerstörung, Machtrituale, Gier und Neid. Das hat sich bis heute nicht geändert – unsere Staats-/Regierungsformen schon. Wir haben Grenzen und Territorien geschaffen und verteidigen diese bis auf´s Messer. Irgendwo kackt immer ein Hahn und will die Hennen besteigen, damit sie überall höchst produktiv Eier legen. Putin lässt sich nicht zwingen, von niemandem! Merkel verhängt erst Sanktionen gegen Russland und reist gleichzeitig mit dem französischen Staatsoberhaupt für diplomatische Friedensverhandlungen nach Moskau. Soll ich das jetzt alles verstehen??? Erst Hahn zu, dann Glatze tätscheln und dann wieder ab nach München und Schiss haben?
Die Politik versucht zu verhandeln. Wir nennen es „diplomatischen Besuch“ bei Putin. Und die Welt orakelt nun, welche Auswirkungen das auf den Weltfrieden hat. Fragst du mich als Laien, Pierre? Der Frieden auf dieser Welt hat schon lange aufgehört. Und zwar in dem Moment, als der Homo Sapiens das aufrechte Gehen verlernt hatte…aber „die Hoffnung stirbt (bekanntermaßen) zuletzt“…
© Petra M. Jansen
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Radikalisierung
Estremizzazione
Governano l’odio e la follia media. La risposta a violenza è la violenza. Cadute di aerei, come quello a Taipei, si può ora osservare su video. È strano che in questi ultimi anni sempre una macchina fotografica è presente durante avvenimenti, succedendo „improvvisamente“. Se si tratta di meteoriti o incidenti non importa. E la violenza dilaga, si giura vendetta! Sempre più persone di età compresa tra i 15 e i 25 anni trovano piacere in islamismo. Essi provengono da famiglie secolarizzate che hanno almeno un livello medio di istruzione. E sono disorientati! I radicali offrono soluzioni semplici e uno le coglie. La sola educazione e „amate l´altro“ sono inutili. Il mondo si ha avvicinato per decenni. Ora, la società civile è polarizzata. Il problema in questo secolo non è più il conflitto nazione contro nazione, è una guerra nella società. Siamo appena all’inizio di uno sviluppo!
Radikalisierung
Es regiert der Hass und die Mediengeilheit. Gewalt wird mit Gewalt beantwortet. Flugzeugabstürze, wie jenen in Taipeh, kann man jetzt auf Video verfolgen. Komisch, dass in den letzten Jahren bei „plötzlich“ eintretenden Ereignissen immer eine Kamera dabei ist. Ob es Meteoriten sind oder Unfälle, ist vollkommen egal. Und die Gewalt greift um sich, man schwört Rache! Immer mehr Leute zwischen 15 und 25 Jahren finden Gefallen am Islamismus. Sie kommen aus säkularisierten Familien, haben einen mindestens mittleren Bildungsstand. Und sie sind orientierungslos! Das Radikale bietet einfache Lösungen und man ergreift sie. Aufklärung alleine und „liebet den Anderen“ sind zwecklos. Die Welt ist über Jahrzehnte aufeinander zugegangen. Jetzt polarisiert sich die Zivilgesellschaft. Das Problem ist in diesem Jahrhundert nicht mehr der Konflikt Nation gegen Nation, es ist ein Krieg in der Gesellschaft selbst. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung!
© Thomas Dietsch
La diplomatie ou la guerre
Angela Merkel et François Hollande ont pris de grands risques en essayant de trouver un accord de cesser-le-feu à Kiev puis à Moscou. Ils ont bien fait ! Aujourd’hui les négociations continueront par téléphone. L’accord de Minsk n’est-il plus qu’un papier sans grande valeur ? Personne n’a voulu s’y conformer. Depuis les armes parlent. Près de 5400 personnes ont été tuées, parmi elles des femmes et des enfants. Le Président n’a pas tort lorsqu’il a déclaré lors de sa conférence de presse qu’il s’agissait bien d’une guerre. Weiterlesen
Brief vom 07.02.2015 – Petra & Pierre im Gespräch

Liebe Petra,
„der Wille kann Berge versetzen“. Ich habe mit diesem Spruch immer wieder ein wenig Bauchschmerzen empfunden, denn ich gehe davon aus, dass unser Leben vorprogrammiert wurde und dass alles, was uns passiert, kaum beeinflussbar ist. Aber wenn wir an unser Wirken nicht glauben würden, könnten wir uns die Kugel geben – das gilt auch für die Politik. Sehr wahrscheinlich sind die Konflikte, die die Welt seit Jahrtausenden erlebt, kaum vermeidbar. Soll das bedeuten, dass die Friedensbewegung nur Sprüche schmiedet? Nein, auch wenn es so scheint, ist sie von großer Bedeutung, denn sie zeigt, dass wir uns nicht vor der Fatalität beugen wollen. Eine Haltung, die jeder von uns sich einprägen sollte. Einfach vor dem Druck zu kapitulieren wäre nicht sehr ehrenwert und vergessen wir nie, dass die Würde uns einen Sinn im Leben gibt! Deshalb ist es so wichtig, dass die Politik Vladimir Putin seine Grenzen zeigt. Man darf ihm nie das Gefühl geben, dass sein Wirken uns einschüchtert, aber mit guten Argumenten alleine wird es nicht möglich sein, den Frieden zu bewahren. Nein, Diplomatie ist kein Zeichen der Schwäche, im Gegenteil. Es gehört sehr viel Mut dazu, mit einem Potentat wie ihm zu verhandeln, aber nur Augenhöhe kann zu Ergebnissen führen. Sonst würden wir ganz einfach untertauchen und den Krieg durch unsere Unterwerfung schüren.
Mit Gewalt seinen Willen dem anderen aufzuzwingen, zeigt nur kurze Wirkung. Die Geschichte hat gezeigt, dass der Krieg zum Niedergang der Verursacher führt. Er erzeugt zwangsläufig brutale Reaktionen. Das werden auch die Mörder des IS erfahren. Töten sie, weil sie dies als einziges Mittel sehen ihre Doktrin zu erzwingen? Ideologie kann eine Zeit lang Berge versetzen, aber wenn sie die Willkür bestimmt, ist sie schwach. Die Terroristen wollen uns einschüchtern, aber wie lange noch? Es ist absehbar, dass eine Gegenreaktion entstehen wird, die kaum weniger brutal sein wird, als das was wir heute erleben. Das wäre genauso fatal wie die Enthauptungen oder einen jordanischen Piloten lebend zu verbrennen. Nein, wir dürfen nicht in diese Logik der Rache verfallen. Damit will ich beweisen, dass nur die Diplomatie den Frieden bewahren kann und so unvorstellbar es uns erscheinen mag, werden wir uns eines Tages mit den geistigen Feuertreibern an einen Tisch setzen müssen. Nicht mit den Mördern sondern mit all diejenigen, die verführt worden sind. Das mag schockieren, aber sich sehe kaum eine andere Möglichkeit, Frieden zu stiften und vergessen wir nicht, dass so eine schreckliche Bewegung von Millionen von Menschen getragen wird. Aus Frust? Aus Wut? Aus Hoffnungslosigkeit? Wenn wir sie nicht aus den Krallen der Terroristen befreien, wird es noch schlimmer kommen!
Berge zu versetzen ohne Verstand ist sinnlos! Das sollten wir uns einhämmern.
In diesen Sinne, liebe Petra
Pierre
//pm
32 heures de travail ?
Le nouveau secrétaire général de la CGT, Philippe Martinez, est un homme du passé, si on en croit ses dires. Vouloir diminuer le temps de travail à 32 heures par semaine pour, comme il le dit, lutter contre le chômage, est à mes yeux une aberration. La loi des 35 heures instaurée par le gouvernement Jospin en 2000 a été dans son ensemble un échec. Au lieu d’améliorer la situation sur le marché de l’emploi, elle a accentué le marasme, en particulier chez les PME. Très vite les intéressés se sont aperçus qu’il ne s’agissait pas seulement d’une simple répartition, mais que le coût du travail s’en trouvait augmenté. Pour les employés et pour les patrons cela représente encore moins d’argent. Weiterlesen
Les enfants-soldats !
De tous temps des enfants ont été forcés à participer comme soldats à des guerres qu’ils ne comprennent pas, dont ils n’ont rien à faire. Cela se passe actuellement en Irak où l’État islamique les utilise comme kamikazes, comme bombes vivantes et ceci au nom du prophète. Je trouve ces actes franchement insupportables ! C’est un déni total envers la vie et la foi ! Ne me parlez surtout pas de la bonté qui anime tous les hommes. Je n’en crois pas un traître-mot. Ce qui se passe actuellement est de l’autodestruction ! Weiterlesen
Rubel für Hellas
Roubles for Hellas
From the 1960s on we had made foreign aid. The pressure was enormous: Cold war! The West fought with currency against the ideology of communism. If, for example, an African country did not get any aid we ran risk that the Soviets gladdened its people with the blessings of communism. The consequences of this process are well-known. Currently we have this problem on a smaller scale: Greece fights against the austerity program of the European Union and snuggles up to Russia. Greece, the „bridge between Europe and Russia“ one can hear it said. The Greeks refuse to repay their debts and to comply with the Troika´s policy of cutbacks. They slung them out of the country.
The greeks will not bounce back by themselves. No more money for an unwilling debtor in future? Moscow will expand its sphere of influence into the EU straight away. For example, by subsidized energy supplies. But Russia is broke: sanctions and oil price collapse! Therefore Moscow will not react too quickly. And the new Greek government is on the point of making itself unpopular with all others. Perhaps some of the problems will be solved by time passing by!
Rubel für Hellas
Ab den 1960er Jahren hatten wir Entwicklungshilfe geleistet. Der Druck war enorm: Kalter Krieg! Der Westen kämpfte mit Devisen gegen die Ideologie des Kommunismus. Bekam zum Beispiel ein afrikanisches Land keine Entwicklungshilfe lief man Gefahr, dass die Sowjets jenes mit den Segnungen des Kommunismus beglückten. Die Folgen hieraus sind bekannt. Aktuell haben wir die Problematik eine Nummer kleiner: Griechenland wehrt sich gegen den Sparkurs der Europäischen Union und kuschelt mit Russland. Griechenland, die „Brücke zwischen Europa und Russland“ hört man sagen. Die Griechen weigern sich, ihre Schulden zurückzuzahlen und die Sparkriterien der Troika zu befolgen. Man hat jene aus dem Land geworfen.
Alleine kommen die Hellenen wirtschaftlich nicht auf die Füße. Kein Geld mehr in Zukunft für einen unwilligen Schuldner? Moskau wird gerne seinen Einflussbereich in die EU erweitern. Zum Beispiel durch verbilligte Energielieferungen. Aber auch Russland ist pleite: Sanktionen und Ölpreisverfall! Sehr schnell wird Moskau also nicht reagieren. Und die neue griechische Regierung macht sich gerade bei allen unbeliebt. Vielleicht löst sich manches Problem durch Zeitablauf!
© Thomas Dietsch