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mein Leben ist die Poesie
mein Leben ist die Sprache der Sinne
mein Leben ist die Welt der Phantasie
mein Leben ist die Kunst der Worte
mein Leben ist die Empathie
mein Leben ist die Schönheit der Sprache
mein Leben ist die Feinheit, die Zartheit, die Kunst
mein Leben ist nicht ein Leben Weiterlesen

Lieber Ahmed,Pierre Mathias

zuerst möchte ich dir für deinen neuen deutschen Pass gratulieren. Es freut mich, dass du endlich zu unserer Gemeinschaft gehörst. Als alter Berliner musst du das als eine Selbstverständlichkeit empfinden. Du hast mir gesagt, dass der Anstoß, diesen Schritt zu wagen, von Raed Saleh kam, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Senat. Wie du weißt, stammt er aus Palästina und ist als kleines Kind in die Hauptstadt mit seinen Eltern gewandert. Es könnte schon sein, dass er eines Tages regierender Bürgermeister wird. Voraussetzung ist, dass du und alle Deutschen mit einer Migrationsvergangenheit ihn wählen – ich fände das prima. Wie du vielleicht weißt, klappt solch ein Modell in Rotterdam sehr gut. Seit 2009 regiert ein gebürtiger Marokkaner, Ahmed Aboutaleb. Er ist Muslim und Sozialdemokrat und hat ein Modell verwirklicht, das bemerkenswert ist. Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist dort sehr hoch und jeder, der eine Hilfe von der Stadt bekommt, muss eine Gegenleistung erbringen, wie das Kehren der Straßen oder Altershilfe. Nur ein Politiker mit Migrationshintergrund, konnte das stemmen, sonst wäre solch eine Initiative als diskriminierend betrachtet worden. Weiterlesen

Liebe Antisemiten,Pierre Mathias

zuerst Gratulationen, es scheint für euch alles nach Wunsch zu gehen. In Ungarn haben eure Anhänger mehr als 20% bei der letzten Wahl eingebracht und auch in Frankreich bekommt die Front National Rückenwind. Die liebe Marine Le Pen hat daher den Gedanken erhoben, dass in den Schulkantinen wieder Schweinefleisch als Pflichtnahrung serviert wird und wer sich damit nicht abfindet, soll zum Teufel gehen. Damit meint sie alle, die aus religiösen Gründen, koscher sind. Dazu gehören auch die Muslime, auch wenn einige unter ihnen keine Judenfreunde sind. In ganz Europa wird angeheizt, die Intoleranz gewinnt immer mehr an Bedeutung. Biedere Bürger sind der Ansicht, dass die Internationale der Juden, noch immer am Werk ist und das ihr einziges Ziel ist, uns alle in die Knie zu zwingen – das gleiche Gerede wie im „Stürmer“. Diese Dialektik hat sich kein bisschen geändert und wer denkt, dass die rassistische Diskriminierung vom Tisch ist, irrt sich gewaltig. Zuerst kommen die Worte, dann die Taten und Wörter können töten… Weiterlesen

Liebe Datenschützer,Pierre Mathias

der europäische Gerichtshof hat entschieden, dass das Speichern von Telefon- und Internet-Verbindungsdaten auf das „absolut Notwendige“ beschränkt werden soll. Das ist mit Sicherheit ein Schritt in die gute Richtung, aber es wird auch in Zukunft weiter gelauscht. Jetzt wird es darauf kommen, was das Gericht mit „absolut nötig“ meint. Dieser Begriff ist subjektiv und auch die Beurteilung, wer elektronisch angezapft werden soll. Machen wir uns doch nichts vor, es wird sich kaum etwas ändern, Leute, das ist Augenwischerei. Ich fände es anständiger, zu behaupten, dass wir für alle Zeiten gläserne Bürger sind und dass jederzeit jemand bei uns schnuppern kann, ist doch mittlerweile jedem klar! Der Skandal der NSA hat gezeigt, wie wir geleimt werden. Ja, diese Pharisäer ärgern mich, weil sie ganz genau wissen, dass sie uns täuschen. Kann ich noch Respekt für die Justiz haben, wenn sie nicht Tacheles spricht? Die Grundlage, auf die sie sich bezieht, ist von Grund auf faul, auch wenn uns etwas anderes verkauft wird. Weiterlesen

Sie saß am See, ließ sich von den sanften Wellen die nackten Füße umspülen. Mit dem Takt der Wellen wehten auch ihre langen blonden Haare im Wind. Durch die Zweige der Weide, unter welcher sie saß, brach ein Strahl Sonnenlicht. Sie streckte ihren blassen Arm aus, ließ diesem vom Licht kitzeln, betrachtete, den Kopf zurück geneigt, das Wechselspiel der rauschenden Blätter, der darüber ziehenden Wolken und des Lichtes.

Niemand wusste, dass sie hier war. Es war verboten, sich hier oben aufzuhalten. Schon seit Urväter Zeiten her, Tausenden von Jahren. Die Alten erzählten es, eine Sage, im Unterricht hatten sie es gelernt. Weiterlesen

1914-2014

Liebe Veteranen,

Pierre Mathiasich weiß, ihr seid schon längst tot und habt uns verkündet, dass ihr in Ruhe gelassen werden wollt und doch erlaube ich mir, euch wachzurütteln. Das tue ich, weil ich einfach nicht mehr weiß, wie man die Menschheit zur Vernunft bringen kann. Ihr könnt besser als viele Anderen erzählen was es bedeutet, wenn die Politik durchdreht. Millionen von Opfern und dies nur um das Ego von manchen Pappfiguren aufzupolieren und wenn nicht mit friedlichen Mitteln, wird zur Waffe gegriffen. Wenn die Politiker selbst in den Ring steigen würden, hätte es noch eine gewisse Haltung. Aber nein, es wird eine Unzahl von Söhnen und Familienvätern auf das Feld geschickt und wenn sie sich die Birne zertrümmern lassen, ist das im Namen der Gerechtigkeit. Der Regent bestimmt was Heimatliebe sein soll und wir Idioten folgen ihm, ohne nachzudenken, was wir anstellen. In einem Nu werden wir in Mörder verwandelt und finden das völlig normal. Liebe Veteranen, reißt endlich eure Klappe auf! Weiterlesen

Rostra-Ausrufezeichen

Es kann nicht sein, dass man keine Ruhe hat. Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen werden von allen Seiten bombardiert und hofiert. Klar, sie sind „Meinungsbildner“ und sie g e b e n was. Sie geben ihre Seele, ihre Kraft, ihr Talent, ihren Mut und das macht sie so attraktiv. Die Angestellte träumt heimlich vom wilden Rockstar, der angepasste Banker von der Rebellin, die sich nie den Mund verbieten lässt. Weiterlesen