vorige Woche war beim NSU-Prozess eine Zeugin vorgeführt worden, um einige Worte über ihre damalige Nachbarin Beate Zschäpe zu verlieren. Was heraus kam, war die Behauptung, dass alles ganz normal gewesen sei, wie sich das in einer Hausgemeinschaft gehört. Über den Begriff normal lässt sich streiten. Adolf Hitler fand es sicherlich ganz normal Juden zu töten und dann zu verbrennen und der liebe nordkoreanische Präsident Kim Jong Un fand es normal, seinen Onkel hinrichten zu lassen. Es ist auch für den Mörder normal, wenn er in einem Wutanfall den Liebhaber seiner Alten hinrichtet. Wie ihr seht, liebe Bundesbürger, alles lässt sich ganz gut zurechtbiegen. Vielleicht würden wir ohne „Normalität“ völlig durchdrehen und wenn sie nicht vorhanden ist, erlassen wir Dekrete, in denen wir die Abnormität zur Normalität deklarieren! So läuft es auch in der Politik und wir Idioten betrachten das, als die Wahrheit. Millionen Tote waren und sind weiterhin die bittere Bescherung.
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Kategorie: Pierre´s Meinungen
Fasse dich kurz!
ja, ich habe es kapiert, ich werde mich kurz fassen und euch nicht mit zu vielen Banalitäten belästigen. Fällt mir schwer, weil mein Mundwerk nach Bewegung verlangt. Habt ihr schon einmal einen Redner erlebt, der das Maul nicht aufbringt und der schweigt? Ich nicht! Ich muss zugeben, dass, wenn die Reden zu lang sind, meine Augen zufallen, wie es bei vielen Abgeordneten im Bundestag der Fall ist. Eine lange Prosa scheint effektiver zu sein, als eine Schlafpille! Das kann aber zurzeit bei der Opposition nicht der Fall sein. Der Bürger hat ihre Redezeit auf ein Minimum verkürzt, aber in wenigen Minuten kann niemand effektiv eine These vorstellen. „Halten Sie sich kurz, lieber Kollege!“, „Ihre Redezeit ist abgelaufen!“. Sie sind verpflichtet, schnell und schneller zu sprechen – das klingt wie bei einem Maschinen-Gewehr, aber, liebe Zuhörer, anders geht es nicht! Was wäre mit Marx passiert, wenn er das „Kapital“ auf zehn Seiten hätte niederschreiben müssen? Dann hätten wir das Paradies auf Erden nicht so genussvoll erlebt. Weiterlesen
Das Ultimatum
ihr braucht mir nichts vorzumachen, ihr habt nur einen Schwanz und er ist genauso anfällig wie jeder andere auch. Nicht nötig, mich mit einem Ultimatum einzuschüchtern, denn mit Drohungen erreicht ihr nichts Langfristiges. Es sind nur momentane Siege, die keinen Bestand haben und alles, was unter solchen Umständen entsteht, ist brüchig. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Angst ist ein schlechtes Mittel, um eine Gesellschaft in Gang zu setzen. Menschen die ducken, sind keine Visionäre und wie wir wissen, brauchen wir mutige Gestalten um weiter zu kommen. Sie beflügeln uns, lösen Diskussionen aus, verschaffen uns Freiheiten. Eine ultimative Haltung kann nur Eiszeit verursachen, sie steht im Widerspruch zum Wissen und letztendlich zum Geist. Politik, die nur diktatorisch geführt wird, landet in die Sackgasse. Nordkorea lässt grüßen. Weiterlesen
Ist der Kompromiss Politik ?
wenn ihr das Glattbügeln als Politik bezeichnet, bin ich ratlos. Nicht, dass ich jede Art von Kompromiss verdamme, so tue ich mir dennoch mit diesem Begriff schwer. Er kann nur greifen, wenn die Fronten klar definiert sind. Das Leben besteht aus Kanten, die die Persönlichkeiten bezeichnen und verschiedene Meinungen gehören dazu. Ohne sie würde sich gar nichts bewegen und schon die Verpflichtung, Argumente vorzubringen, ist ganz einfach gesund. Es zwingt jeden Einzelnen sich Gedanken zu machen und nach zu bohren. Sehr schnell wird ersichtlich, dass man ohne das Zuhören auf harte Fronten stößt und dass nur Kompromisse etwas in Gang setzen können. Aber ohne klare Linien, verwässert sich die politische Lage, was sehr gefährlich werden kann. Schwäche ist Gift, denn sie verursacht ein Ungleichgewicht, dass zu Konflikten führt und am Ende herrscht Krieg.
Kompromisse können also nur aus einer Position der Stärke eingegangen werden, sonst gibt es immer einen Verlierer, was die Situation nicht verbessert. Weiterlesen
Ausbeutung
Liebe Ausbeuter,
ihr seid nicht zu beneiden, es hagelt Kritik auf euch und warum? Weil ihr das nur nehmt, was euch zu Gute kommt. Ihr habt es mit Wesen zu tun, die
sich wie Larven benehmen und die ihren Stolz schon längst ins Klo geworfen haben. Kriechtiere, die nichts anders verdienen als zu verrecken! Wer zahlt die meisten Steuern? Nicht diejenigen, die jahrein, jahraus jammern. Sie sollen zufrieden sein, Hartz 4 zu beziehen und das auf unsere Kosten! Arm sein ist eine Schande! Es wird immer wieder über die Zweiklassen-Gesellschaft gesprochen! Wie könnte es anders sein mit all diesen Parasiten? Das sagt ihr nicht laut, aber ihr meint es und deswegen verachte ich euch, liebe Ausbeuter. Ihr seid üble Trickser und wollt dafür belohnt und verehrt werden und as gelingt euch auch oft, weil der Staat korrupt ist und besser mit Leuten wie euch auskommt als mit denjenigen, die unter eurer Last kollabieren. Weiterlesen
Die Hundeschule
Liebe Hunde,
was sich die Menschen alles einfallen lassen. Sie glauben alles über uns zu wissen und wollen uns einreden, dass wir schön artig sein sollen. Und sie? Haben sie sich im Spiegel angeschaut? Lauter kläffende Köter! Das sind die meisten Zweibeiner und wenn ihnen etwas nicht passt, bellen sie wie wir und greifen an. Und diese aggressiven Gestalten wollen uns die guten Manieren beibringen? Das finde ich eher deplatziert. Warum sollen wir auf das Kommando „Sitz“ unsere Arschbacken belasten anstatt überall zu schnüffeln? Viele Herren, die im wahren Leben nur schleichende Gestalten sind, wollen Macht zeigen und die üben sie auf uns aus. Um jede Art von Widerstand abzuwenden, schicken sie uns in die Hundeschule und glauben, uns mit Leckereien in Waschlappen verwandeln zu können. Irrtum, es ist wie bei den Zweibeinern – der Eine sind folgsam, der Andere pfeift auf gute Manieren und zieht die Freiheit vor. Klar, es ist immer von Vorteil etwas zu lernen. Wenn wir eine gute Komödie spielen, können wir unsere Bosse ruhig stellen und das zählt, um ein ruhige Existenz zu haben. Weiterlesen
Unsere Kinder…
Liebe alte Knochen,
wir sind immer wieder geneigt kluge Sprüche von uns zu geben und in der Regel stellen wir „die schreckliche Jugend“ an den Pranger. Das finde ich unter aller Kanone und wenn der Satz kommt: „Wie hatten mehr Anstand, wir waren fleißiger, hatten mehr Respekt zu den Alten“ bekomme ich die Krätze. Nein, unsere Kinder sind prima, ein wenig zu brav aus meiner Sicht. Mehr Pepp könnte nicht schaden um unsere verpennte Gesellschaft auf Trab zu bringen, aber was bieten wir ihnen an? Eine Gesellschaft, in der niemand mehr sicher sein kann. Noch nie war es so schwer eine Arbeit zu finden und wenn das gelingt, weiß niemand wie lange er beschäftigt werden kann. Jeder steht auf Messers Klinge und muss damit rechnen eines Tages zur Schar der Arbeitslosen zu gehören – manchmal auch der Penner, die nur noch in der Flasche nach Träumen suchen. Wer kann heute sagen, dass er bis zum Ruhestand beschäftigt wird? Wer kann sicher sein, dass er nicht in die Altersarmut gedrängt wird? Trotz diese wunderbaren Perspektiven, halten sie die Stange. Liebe alte Knochen, dem solltet ihr Rechnung tragen. Weiterlesen
Die gute Kinderstube!
Liebe Kinder,
heute wende ich mich an euch, weil die Erwachsenen nicht mehr fähig, sind etwas dazu zu lernen. Kurz gesagt: sie benehmen sich sehr oft daneben und sind verletzend. Wie ist das zu erklären? Sehr oft leiden sie an Minderwertigkeitskomplexen und wollen sie mit einem herben Auftreten kompensieren, das führt zu Kriegen, liebe Kinder. Hinzu kommt, dass viele dieser Exemplare im Bett ihre Schwierigkeiten haben. Schlechte Erziehung, hat so merkwürdig es auch erscheinen mag, etwas mit dem Sexualverhalten zu tun. Wer darüber steht, braucht sich nicht wie ein Hahn zu verhalten, denn er steht ganz einfach über solchen Dingen. Und die Frauen? In der Regel sind sie zickiger und wollen sich somit bei Schwächeren Vorteile ergattern. Die Menschheit ist schon ein mieser Haufen! Daran muss man sich leider gewöhnen. Wer Sympathie verbreitet kann sich in einem Nu in einen Kotzbrocken verwandeln. Was tun, wenn man solchen Attacken ausgesetzt ist? Am besten sie ignorieren und sich nur nicht auf dieses niedrige Niveau begeben. Weiterlesen

