Rostra-Ausrufezeichen

Made in Germany“, das Premium Gütesiegel auf der Welt? Statistiken zeigen, dass in Russland be-dirndl-te Damen von Plakaten lächeln und alles, was Deutsch ist, hoch im Kurs steht und seinen Glanz n o c h nicht verloren hat. Dennoch wollen die Menschen für diese High Class-Qualität nicht mehr so viel Geld ausgeben und empfinden die Produkte schlichtweg als zu teuer. Weiterlesen

Liebe Bundesbürger,Pierre Mathias

vorige Woche war beim NSU-Prozess eine Zeugin vorgeführt worden, um einige Worte über ihre damalige Nachbarin Beate Zschäpe zu verlieren. Was heraus kam, war die Behauptung, dass alles ganz normal gewesen sei, wie sich das in einer Hausgemeinschaft gehört. Über den Begriff normal lässt sich streiten. Adolf Hitler fand es sicherlich ganz normal Juden zu töten und dann zu verbrennen und der liebe nordkoreanische Präsident Kim Jong Un fand es normal, seinen Onkel hinrichten zu lassen. Es ist auch für den Mörder normal, wenn er in einem Wutanfall den Liebhaber seiner Alten hinrichtet. Wie ihr seht, liebe Bundesbürger, alles lässt sich ganz gut zurechtbiegen. Vielleicht würden wir ohne „Normalität“ völlig durchdrehen und wenn sie nicht vorhanden ist, erlassen wir Dekrete, in denen wir die Abnormität zur Normalität deklarieren! So läuft es auch in der Politik und wir Idioten betrachten das, als die Wahrheit. Millionen Tote waren und sind weiterhin die bittere Bescherung.  Weiterlesen

Liebe Zuhörer,Pierre Mathias

ja, ich habe es kapiert, ich werde mich kurz fassen und euch nicht mit zu vielen Banalitäten belästigen. Fällt mir schwer, weil mein Mundwerk nach Bewegung verlangt. Habt ihr schon einmal einen Redner erlebt, der das Maul nicht aufbringt und der schweigt? Ich nicht! Ich muss zugeben, dass, wenn die Reden zu lang sind, meine Augen zufallen, wie es bei vielen Abgeordneten im Bundestag der Fall ist. Eine lange Prosa scheint effektiver zu sein, als eine Schlafpille! Das kann aber zurzeit bei der Opposition nicht der Fall sein. Der Bürger hat ihre Redezeit auf ein Minimum verkürzt, aber in wenigen Minuten kann niemand effektiv eine These vorstellen. „Halten Sie sich kurz, lieber Kollege!“, „Ihre Redezeit ist abgelaufen!“. Sie sind verpflichtet, schnell und schneller zu sprechen – das klingt wie bei einem Maschinen-Gewehr, aber, liebe Zuhörer, anders geht es nicht! Was wäre mit Marx passiert, wenn er das „Kapital“ auf zehn Seiten hätte niederschreiben müssen? Dann hätten wir das Paradies auf Erden nicht so genussvoll erlebt. Weiterlesen

Liebe Kraftbolzen, Pierre Mathias

ihr braucht mir nichts vorzumachen, ihr habt nur einen Schwanz und er ist genauso anfällig wie jeder andere auch. Nicht nötig, mich mit einem Ultimatum einzuschüchtern, denn mit Drohungen erreicht ihr nichts Langfristiges. Es sind nur momentane Siege, die keinen Bestand haben und alles, was unter solchen Umständen entsteht, ist brüchig. Das hat die Geschichte immer wieder gezeigt. Angst ist ein schlechtes Mittel, um eine Gesellschaft in Gang zu setzen. Menschen die ducken, sind keine Visionäre und wie wir wissen, brauchen wir mutige Gestalten um weiter zu kommen. Sie beflügeln uns, lösen Diskussionen aus, verschaffen uns Freiheiten. Eine ultimative Haltung kann nur Eiszeit verursachen, sie steht im Widerspruch zum Wissen und letztendlich zum Geist. Politik, die nur diktatorisch geführt wird, landet in die Sackgasse. Nordkorea lässt grüßen. Weiterlesen

Liebe Politiker,Pierre Mathias

wenn ihr das Glattbügeln als Politik bezeichnet, bin ich ratlos. Nicht, dass ich jede Art von Kompromiss verdamme, so tue ich mir dennoch mit diesem Begriff schwer. Er kann nur greifen, wenn die Fronten klar definiert sind. Das Leben besteht aus Kanten, die die Persönlichkeiten bezeichnen und verschiedene Meinungen gehören dazu. Ohne sie würde sich gar nichts bewegen und schon die Verpflichtung, Argumente vorzubringen, ist ganz einfach gesund. Es zwingt jeden Einzelnen sich Gedanken zu machen und nach zu bohren. Sehr schnell wird ersichtlich, dass man ohne das Zuhören auf harte Fronten stößt und dass nur Kompromisse etwas in Gang setzen können. Aber ohne klare Linien, verwässert sich die politische Lage, was sehr gefährlich werden kann. Schwäche ist Gift, denn sie verursacht ein Ungleichgewicht, dass zu Konflikten führt und am Ende herrscht Krieg. Kompromisse können also nur aus einer Position der Stärke eingegangen werden, sonst gibt es immer einen Verlierer, was die Situation nicht verbessert. Weiterlesen

Einst ein Mensch, P J - ohne Ornament P - plus ! 150x150

der wahrhaftig lieben konnte,

einer,

der innig die Sanftheit der Seele berührte,

der die zarten Härchen aufrecht stehen ließ,

nur mit dem Hauch des warmen Atems.

 

Einst mit Liebe im Herzen,

die nicht ängstlich um sich schaute

und mit starken Gefühlen,

die sich seicht dem Wehen des Windes hingaben. Weiterlesen

Liebe Ausbeuter,

ihr seid nicht zu beneiden, es hagelt Kritik auf euch und warum? Weil ihr das nur nehmt, was euch zu Gute kommt. Ihr habt es mit Wesen zu tun, diePierre Mathias sich wie Larven benehmen und die ihren Stolz schon längst ins Klo geworfen haben. Kriechtiere, die nichts anders verdienen als zu verrecken! Wer zahlt die meisten Steuern? Nicht diejenigen, die jahrein, jahraus jammern. Sie sollen zufrieden sein, Hartz 4 zu beziehen und das auf unsere Kosten! Arm sein ist eine Schande! Es wird immer wieder über die Zweiklassen-Gesellschaft gesprochen! Wie könnte es anders sein mit all diesen Parasiten? Das sagt ihr nicht laut, aber ihr meint es und deswegen verachte ich euch, liebe Ausbeuter. Ihr seid üble Trickser und wollt dafür belohnt und verehrt werden und as gelingt euch auch oft, weil der Staat korrupt ist und besser mit Leuten wie euch auskommt als mit denjenigen, die unter eurer Last kollabieren. Weiterlesen

Sie saßen schon eine ganze Weile in dieser Kneipe an der Ecke im Stadtzentrum. Sie, 19 Jahre alt, Azubi, knapp vor der Prüfung. Er, 57 Jahre, knapp vor der Frührente. Es war eine Zufallsbegegnung, irgendwie kam man ins Gespräch. Und er hatte ihr einiges aus seinem Leben erzählt, wie es damals war zu seiner Kinder- und Jugendzeit. Als Muttern noch Socken stopfte, sein Vater am Wochenende Stunden am Fahrzeug der Familie verbrachte. Ständig wurstelte er an dieser Mistkarre herum, die irgendwie nie richtig lief. Auf die eine oder andere Art musste man das Auto ja in Gang bringen und am Laufen halten. Wenn Papa es schaffte, folgte der Sonntagsspaziergang. Wenn nicht, gab es Mutters frisch gebackenen Kuchen am Nachmittag. Telefonieren? Ach ja! Sie hatten lange kein eigenes Telefon. Oft kam die Nachbarin, klingelte ganz hektisch. Der oder die aus Sonstwo war am Telefon. Man rief sie an! Das war das Wochengespräch! Man erhielt einen Anruf von weiter weg. Weiterlesen