Ich will keine heimliche Liebe führen,

ich will einen Mann, der zu mir steht.

Ich will einen Ritter, der die Lanze zückt.

Einen, der keinen Panzer trägt

und weit weg entrückt.

Ich will einen Mann, der zu mir steht.

Einen Mann, der jeden Weg mit mir geht.

Ich will versinken,

ich will ertrinken.

Ich will einen Mann, der fest an meiner Seite ist,

einen Mann, der mich nicht verleugnet,

einen Mann, der sich nichts offen hält.

Mein Mann, er ist ganz und gar,

echt und wahr.

 

Ich will einen Mann, der mich begehrt.

Einen Mann, der mich verehrt.

Einen Mann, dessen Augen auf mir haften.

Einen Mann, für den ich die Schönste bin.

Ich will einen Mann,

der verrückt ist nach mir,

einen Mann,

der mich aufregt,

sich an mir erregt,

der mich fasziniert.

Ich will einen Mann, einen wirklichen Mann!

Einen Mann, der ganz und gar zu mir steht,

mit allem, was er hat,

mit allem Mut,

egal was ist,

egal, wer ist.

Einfach zu mir steht.

Ich will einen Mann, der über mich herfällt,

wenn er mich sieht.

Ich will einen Mann,

der neben mir ist,

mich nicht verleugnet,

mich nicht versteckt,

mich nicht verheimlicht.

Ich will einen Mann,

der ganz mein Mann ist.

 

 

© Petra M. Jansen

 

http://jansen-marketing.de

Letto in un blog di “DIE ZEIT”: „… perdersi là, dove nessun cellulare ha più ricezione“. Nuova tendenza? Ci sono i cosiddetti „Black-Hole-Hotels”, alberghi senza internet e ricezione del telefono, senza connessione Wi-Fi gratuita. È qualcosa per drop-outs? No, una nuova tendenza! 25 anni fa, tutti volevano essere raggiungibile, se possibile, tutto il giorno. „Gli spiriti che ho chiamato …“. Oggi, siamo alla disposizione tutto il giorno. Ovvio questo è diventato fastidioso per noi. Si anela a la pace. Le vie di fuga, gli alberghi menzionati. Una volta essere dall´altra parte del diluvio di dati, rilassarsi! In tempi passati si è andato al monastero. Oggi i Black-Hole-Hotels vendono riposo. Fuggiamo da quello che in realtà volevamo. Se non siamo già schiavo … Ma dal momento che ci sono già riabilitazione per i junkies. L’economia è in rapida crescita! Ipotesi di complotto: Si ha voluto questo così per aprire nuove imprese?! Solo un pensiero …

 

In einem Blog in „DIE ZEIT“ gelesen: „ … dorthin verirren, wo kein Handy mehr Empfang hat.“ Neuer Trend? Es gibt sogenannte „Black-Hole-Hotels“, Unterkünfte ohne Internet und Handyempfang, ohne WLAN. Etwas für Aussteiger? Nein, ein neuer Trend! Vor 25 Jahren wollte jedermann erreichbar sein, wenn es ging, rund um die Uhr. „Die Geister, die ich rief …“. Wir sind heute rund um die Uhr erreichbar. Das ist uns offensichtlich lästig geworden. Man sehnt sich nach Ruhe. Fluchtmöglichkeiten bieten die genannten Hotels. Einmal jenseits der Datenflut sein, entspannen! Früher ging man ins Kloster. Heute verkaufen Black-Hole-Hotels Ruhe. Wir flüchten vor dem, was wir eigentlich wollten. Wenn wir nicht schon süchtig sind … Aber da gibt es auch schon Entzugskliniken für Junkies. Die Wirtschaft boomt! Verschwörungstheorie: War das so gewollt, um neue Geschäftsfelder zu eröffnen?! Nur so ein Gedanke …

© Thomas Dietsch

Spoiled Brat

Crisis of democracy, 25 percent youth unemployment, racism, economy, the state´s enemy! The list is endless. In France, everything is at sixes and sevens, the economy is in tatters. In other words: Everyone does what he wants! Bringing order into the whole structure seems almost impossible. It’s like a naughty child. It screws up permanently, not necessarily because it wants this, but perhaps out of boredom, to attract attention. „Laissez-faire“, the anti-authoritarian education, is no help here. You must take drastic action, raise the child. If we transfer this metaphor on France, similarities are noticeable at once. For over thirty years properly no government has succeeded in bringing France on track. Jacques Chirac may have recognized the problem years ago that the economic „laissez-faire“ was as bad as communism, but he also didn´t get the situation under control. In times of rapidly declining prosperity one doesn´t believe in democratic parties no more. A hard hand must be found, clear words must be said. Without hesitation Le Pen is regarded as the solution to all problems. One is susceptible to pithy words, populism becomes the rose-colored glasses through which hope is meant to be seen. Democrats of France: Wake up, take heart to say clear words! Say „No!“ to lobbying!

Ungezogenes Kind

Krise der Demokratie, 25 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, Rassismus, die Wirtschaft der Feind des Staates! Die Liste lässt sich beliebig verlängern. In Frankreich geht es drunter und drüber, die Wirtschaft liegt am Boden. Anders ausgedrückt: Jeder macht, was er will! Eine Ordnung in das gesamte Gefüge zu bringen scheint nahezu unmöglich. Es ist wie bei einem ungezogenen Kind. Es baut einen Mist nach dem anderen, nicht unbedingt, weil es dies will, sondern vielleicht nur aus Langeweile, um Aufmerksamkeit zu erregen. „Laissez-faire“, die antiautoritäre Erziehung, hilft hier nicht weiter. Man muss mit harter Hand durchgreifen, das Kind erziehen. Übertragen wir dieses Bild auf Frankreich, fallen einem sogleich Ähnlichkeiten auf. Seit über dreißig Jahren hat es keine Regierung so richtig geschafft, Frankreich auf Spur zu bringen. Jacques Chirac hat das Problem zwar vor Jahren erkannt, dass das wirtschaftliche „Laissez-faire“ so schlimm sei wie der Kommunismus, so recht in den Griff bekommen hat er die Lage aber auch nicht. Man traut den demokratischen Parteien in Zeiten rasant abfallenden Wohlstandes nichts mehr zu. Eine harte Hand muss her, klare Worte müssen gesagt werden. Ohne großes Zögern wird Le Pen als die Lösung aller Probleme betrachtet. Man ist empfänglich für markige Worte, Populismus ist die rosa Brille, durch die man Hoffnung meint zu erkennen. Demokraten Frankreichs: Wacht auf, Mut zu klaren Worten! „Nein!“ zu Lobbyismus!

© Thomas Dietsch

Martino

Intorno all’anno 335 alle porte di Amiens. È inverno. I soldati di cavalleria della Guardia Imperiale cavalcano in città. Alla porta della città un uomo nudo a freddo. Uno dei soldati si ferma. Al momento che non ha nulla con sé, tranne solo le sue armi e il suo cappotto, il soldato condivide il suo mantello e dà la metà al mendicante. Conosciamo la storia di Martino di Tours, a noi noto come San Martino. Sempre in data 11 novembre, i bambini camminano con lanterne per le strade e cantano. Ora questo dovrebbe cambiare: „Saint Martin“ non dovrebbe più essere cantata, il festival dovrebbe essere rinominato „festa-di-sole-luna-e-stelle“. Si ha paura di pestare i calli a persone di culture non cristiane. Chiedo: Il riguardo va fino a abbandonare la sua propria cultura? L´ammolla fino alla superficialità? In tempi passati abbiamo imposto il cristianesimo ai “pagani”, abbiamo evangelizzato. Oggi con riguardo errato sciogliamo la nostra cultura cristiana pezzo per pezzo. Le culture si arricchiscono reciprocamente. Cosa c’è di così indecente quando qualcuno condivide il suo mantello con un altro?!

Martin

Etwa im Jahr 335 vor den Toren von Amiens. Es ist Winter. Soldaten der Reiterei der Kaiserlichen Garde reiten in die Stadt. Am Stadttor friert ein unbekleideter Mann. Einer der Soldaten hält an. Da er außer seinen Waffen und seinem Überwurf nichts bei sich hat, teilt der Soldat seinen Mantel und reicht dem Bettler die eine Hälfte. Wir kennen sie, die Geschichte von Martin von Tours, uns bekannt als Sankt Martin. Immer am 11. November ziehen die Kinder mit Laternen durch die Straßen und singen. Jetzt soll sich das ändern: „Sankt Martin“ soll nicht mehr gesungen werden, das Fest soll in „Sonne-Mond-und-Sterne-Fest“ umbenannt werden. Man hat Angst, Menschen aus nichtchristlichen Kulturkreisen auf die Füße zu treten. Ich frage: Muss Rücksicht soweit gehen, dass man seine eigene Kultur aufgibt? Sie aufweicht bis zur Oberflächlichkeit? Früher haben wir den „Heiden“ das Christentum aufgezwungen, haben missioniert. Mit falsch verstandener Rücksicht lösen wir heute unsere christliche Kultur Stück für Stück auf. Kulturen bereichern sich gegenseitig. Was ist so anstößig daran, wenn jemand seinen Mantel mit einem anderen teilt?!

© Thomas Dietsch

The Price

The end of capitalism approaches. That´s the opinion of Florian Stahl according to DIE ZEIT. Online shopping in the United States or Germany, for example. As the professor of quantitative marketing recently logged out on the website of a travel provider at the University of Mannheim, then deleted cookies, the same room was suddenly cheaper, when he started his hotel request again, this time anonymously. Because the algorithm could not identify him, it proposed to him a different price. „The price mechanisms are going to change,“ says Steel. We have learned that supply and demand determine the price. An objective determination of the price. Today, in the age of customer cards, they collect data about their owners. The same thing happens online. Welcome to the „beta phase of the third industrial revolution“! Computers synchronize our data and suggest us a personalized price. This runs like that in social networks with the advertisement for years now. The price is adjusted to my personal circumstances. „Having a lot means paying a lot!“. Discriminating against people by the price! Is this juridically in order?! But as we are good customers, we´ll certainly get a discount, don´t we do so?!

Der Preis

Das Ende des Kapitalismus nähert sich. Laut DIE ZEIT sieht Florian Stahl dies so. Online-Einkauf in den USA oder in Deutschland zum Beispiel. Als sich der Professor für quantitatives Marketing kürzlich an der Universität Mannheim bei einem Reiseanbieter ausloggte, die Cookies löschte, dann seine Hotelanfrage noch einmal startete, diesmal anonym, war das gleiche Zimmer plötzlich günstiger. Weil der Algorithmus ihn nicht mehr identifizieren konnte, schlug er ihm einen anderen Preis vor. „Die Preismechanismen sind dabei, sich zu ändern“, sagt Stahl. Wir haben noch gelernt, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Eine objektive Bestimmung des Preises.

Heute, im Zeitalter der Kundenkarten, sammelt man Daten über deren Besitzer. Gleiches geschieht online. Willkommen in der „Beta-Phase der dritten industriellen Revolution“! Computer gleichen unsere Daten ab und schlagen uns einen personalisierten Preis vor. Das läuft bei den sozialen Netzwerken mit der Werbung schon seit Jahren so. Der Preis ist meinen persönlichen Verhältnissen angepasst. „Hast Du viel, zahlst Du viel!“. Diskriminierung des Menschen über den Preis! Ist das juristisch in Ordnung?! Aber als gute Kunden bekommen wir bestimmt Rabatt, nicht wahr?!

© Thomas Dietsch

Discepoli del Terrore

Cosa c’è di interessante con il gruppo terroristico „Stato islamico“, in breve: IS? Essi rappresentano una teocrazia presunta. Nella qual cosa io dubito se sanno affatto come questo è definito. Una teocrazia è una „forma di governo in cui il potere dello Stato solo è legittimato in modo religioso e che è esercitato di una persona divinamente prescelto (dio nominato profeta, dio dotato re, ecc), un sacerdozio (clero) o istituzione religiosa sulla base di principi religiosi“ (Wikipedia). Principi religiosi? Il Corano non dice „discrimina le minoranze o le donne!“, „Uccidete le altre fedi“!, o simili. Il libro sacro è abusato qui! Abusato come giustificazione per il potere assoluto, che prendono pochi su molti, o addirittura il mondo. E la seduzione qui è la fede o l’apparente prospettiva di un paese di fiaba nel modo di „Mille e una notte“. Ci sono di nuovo seduttore che stanno facendo strada, bisogna guardarsi! In questo mondo complesso e caotico, il miraggio di una vita semplice nella prosperità e la pace è grande. Ma chi non semina non raccoglie; non dimenticate questo!

Jünger des Terrors

Was ist so interessant an der Terrorgruppe „Islamischer Staat“, kurz: IS? Sie stehen für einen angeblichen Gottesstaat. Wobei ich bezweifele, ob diese überhaupt wissen, wie sich dieser definiert. Ein Gottesstaat ist eine „Herrschaftsform, bei der die Staatsgewalt allein religiös legitimiert und von einer göttlich erwählten Person (gottberufener Prophet, gottbegnadeter König usw.), einer Priesterschaft (Klerus) oder sakralen Institution auf der Grundlage religiöser Prinzipien ausgeübt wird“ (Wikipedia). Religiöse Prinzipien? Im Koran steht nicht: „Diskriminiere Minderheiten oder Frauen“!, „Töte den Andersgläubigen“!, oder ähnliches. Das heilige Buch wird hier missbraucht! Missbraucht als Legitimation für absolute Macht, die einige wenige über viele, oder gar die Welt, beanspruchen. Und die Verlockung hierin ist der Glaube oder die vermeintliche Aussicht auf ein Märchenland nach dem Motto „Tausend und eine Nacht“. Es sind wieder Verführer unterwegs, man muss sich hüten! In dieser komplexen und chaotischen Welt ist die Verlockung auf ein einfaches Leben in Wohlstand und Ruhe groß. Aber vor dem Wohlstand steht bekanntlich der Fleiß; vergesst das nicht!

 

© Thomas Dietsch

Vote buying

The people has a voice, namely at the election of its representative! So it is provided by democracy. Elections shall be secret and unaffected. So much for theory! We received news of vote buying from Ukraine. They come into the houses, promise you prices if you made the cross in the right place at the election. One only needs to photograph the completed ballot paper with the mobile phone and send the image via SMS to the „center“. Then you are already about to win. Among us: For the prize you will wait in vain! Even in Soviet times in the USSR before the elections all work collectives had been „rounded up“ and were brought on track. If you vote for the wrong one, there would be no money for public services such as road construction, pension, etc. Only the right candidate could obtain this. Straight out: this is manipulation of the election and monitoring of citizens. As for the elections, the Ukraine is closer to the old Soviet Union than to modern Europe. But as Walter Ulbricht already said: „It has to look democratic, but we need to have everything in hand.“ No, nothing has changed!

Stimmenkauf

Das Volk hat eine Stimme: nämlich bei der Wahl seiner Vertreter! So sieht es die Demokratie vor. Wahlen sind geheim und unbeeinflusst. Soviel zur Theorie! Aus der Ukraine kommen Nachrichten über Stimmenkauf. Sie kommen in die Häuser, versprechen dir Gewinne, wenn du bei der Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle gemacht hast. Man braucht nur den ausgefüllten Wahlzettel mit dem Handy zu fotografieren und das Bild per SMS an die „Zentrale“ weiterschicken. Schon kann man gewinnen. Unter uns: auf den Gewinn wird man lange warten! Schon zu Sowjetzeiten in der UdSSR wurde ganze Arbeitskollektive vor den Wahlen „zusammengetrieben“ und auf Spur gebracht. Wenn man den Falschen wählt, gäbe es keine Geld für die staatlichen Leistungen wie Straßenbau, Rente, usw. Nur der richtige Kandidat könne dies erwirken. Ohne Umschweife: das ist Wahlmanipulation und Überwachung des Bürgers. Was die Wahlen angeht, ist die Ukraine noch näher an der alten Sowjetunion als am modernen Europa. Aber wie sagte Walter Ulbricht einmal: „Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“. Nein, es hat sich nichts verändert!

 

© Thomas Dietsch

Razzismo

I giorni si a utilizzato il termine „di razza pura“ ancora una volta (DIE WELT). D´ora innanzi un statunitense è indesiderato tra la Selva Ercinia, la brughiera, il Mare del Nord e Wendland. „Forestiero“ era lui, e una minaccia per il mondo domestico. Detti di epoca nazista? Voglio prendervi in giro? No, è solo necessario leggere il tutto sotto il giusto contesto. L’abete di Douglas dal America del Nord non è più il benvenuto nelle foreste locali. In ogni caso, secondo una minuta delle nuove „Direttive per la concessione di sovvenzioni per promuovere attività forestali nello stato della Bassa Sassonia“ il venturo sostegno di tale albero è a diminuire in futuro. Questo è l´intenzione del governo dello stato della Bassa Sassonia. Gli esperti forestali hanno una vista diversa: L’abete di Douglas non tenda a infestazioni di insetti. Il suo fabbisogno di acqua sia gestibile, loro radici solidamente, in modo che fosse sopravvissuto molto meglio gli uragani ‚Cristiano‘ o „Kyrill“ come l’abete rosso indigeno. Ora gli alberi sono già discriminati. O tempora, o mores!

Rassismus

Der Begriff „reinrassig“ ist wieder die Tage gefallen (DIE WELT). Ein Nordamerikaner ist künftig zwischen Harz, Heide, Nordsee und Wendland unerwünscht. „Gebietsfremd“ sei er, und eine Gefahr für die heimische Welt. Sprüche aus der Nazizeit? Ich will Sie auf den Arm nehmen? Nein, man muss das Ganze nur unter richtigem Kontext lesen. Die Douglasie aus Nordamerika ist in heimischen Wäldern nicht mehr erwünscht. Jedenfalls nach einem Entwurf für die neue „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung forstwirtschaftlicher Maßnahmen im Land Niedersachsen“ ist die zukünftige Förderung jenes Baumes zukünftig zu kürzen. So will es die Landesregierung in Niedersachsen. Anders sehen das die Forstexperten: Die Douglasie neige nicht zu Schädlingsbefall. Ihr Wasserbedarf sei überschaubar, ihre Verwurzelung solide, so dass sie auch die Orkane „Christian“ oder „Kyrill“ wesentlich besser überstanden habe als die heimische Fichte. Jetzt diskriminiert man schon Bäume. O tempora, o mores!

© Thomas Dietsch