Private stuff

Federalism! Since the Second World War, this word is the talk of the town. In Germany, the Allies have promoted federalism in order to prevent a central power. They did not trust the Germans! In Switzerland federalism exists since 150 years. What you can do on a small scale, should not burden the federal government. Actually a good idea: the general government is supposed to take care of the big things, the cantons and the federal states care for the rest. One is poltically committed, local pride and local ties motivate the citizens. Viewed differently, the question arises whether small administrative units are still up-to-date within the bounds of Europe. Should they carry on as usual in Berlin and Brandenburg? Do we really need federal states such as Bremen and Saarland? That costs tons of money we do not have anymore. „Lean administration“ is propagated quite some time now! Recently voices are being raised also in Switzerland, if there has to be the one or the other mini-canton. In addition to the savings effect in the consolidation of smaller units we could reach more consensus in decision-making. There are less to join the discussion. But do we really want one to define what to do?!

Eigener Kram

Föderalismus! Seit dem Zweiten Weltkrieg ist dieses Wort in aller Munde. In Deutschland haben die Alliierten den Föderalismus forciert, um eine Zentralmacht zu verhindern. Man traute den Deutschen nicht! In der Schweiz gibt es den Föderalismus schon seit 150 Jahren. Was man im Kleinen erledigen kann, soll den Bund nicht belasten. Eigentlich eine gute Idee: der Gesamtstaat soll sich um die großen Dinge kümmern, den Rest machen die Kantone bzw. Bundesländer. Man ist engagierter, Lokalpatriotismus und Heimatverbundenheit motivieren die Bürger. Anders gesehen stellt sich die Frage, ob die kleinen Verwaltungseinheiten überhaupt noch zeitgemäß sind im Zuge Europas. Muss wirklich in Berlin und Brandenburg jeder sein Eigenes machen? Muss es Bundesländer wie Bremen und das Saarland geben? Das kostet Unmengen an Geld, das wir nicht mehr haben. „Schlanke Verwaltung“ wird schon seit Längerem propagiert! Auch in der Schweiz werden mittlerweile Stimmen laut, ob es noch den einen oder anderen Mini-Kanton geben muss. Neben dem Spareffekt bei Zusammenlegung kleinerer Einheiten könnte man auch mehr Einigkeit bei der Entscheidungsfindung erreichen. Es reden nicht mehr so viele mit. Aber wollen wir das wirklich, dass uns einer vorgibt, was zu tun ist?!

© Thomas Dietsch

Prodotti

Non siamo più il padrone della nostra vita. Gli esseri umani come esseri auto-determinata? In passato questo era forse così. Oggi non più. E ’stato in grado di fare quello che si voleva, a condizione che si rispettasse le leggi e le regole. Oggi c’è anche questo, ma si dirige il popolo, si rimuove la decisione dell’individuo. Così tanto per l’autodeterminazione! Raccoglie i dati da e su di noi. Questi diamo volontariamente sui rete sociali. Ma cosa fanno con questi dati, è l’influenza. La pubblicità è personalizzato: per genere, età, residenza e reddito. Non che mi interessava come uomo le scarpe o le borse delle donne. Ma vorrei piuttosto vedere le offerte di diversi partecipanti che offrono un prodotto al mercato. Questo non è più così. Si ottiene solo la pubblicità dei partner delle rete sociali. E i prodotti non sono i più economici! Tutti vogliono solo il nostro meglio, ciò sono i nostri soldi! Nel passato, il prodotto serviva l´uomo. Oggi, serviamo il prodotto: vale a dire la vendita! La persona è ancora auto-determinata? È soggetto giuridico ancora con dignità? Pensateci …

Produkte

Wir sind nicht mehr der Herr über unser Leben. Der Mensch als selbstbestimmtes Wesen? Früher war das vielleicht einmal so. Heute nicht mehr. Man konnte tun und lassen, was man wollte, Voraussetzung war nur, dass man sich an die Gesetze und Regeln hielt. Heute gibt es diese auch noch, aber man lenkt den Menschen, nimmt dem Einzelnen die Entscheidung ab. Soviel zu Selbstbestimmung! Man sammelt Daten von und über uns. Die geben wir freiwillig über die sozialen Netzwerke. Aber was diese mit jenen Daten machen, ist Beeinflussung. Die Werbung wird personalisiert: nach Geschlecht, Alter, Wohnsitz und Einkommen. Nicht, dass mich als Mann Damenschuhe oder Handtaschen interessierten. Aber ich hätte schon ganz gerne für ein Produkt die Angebote mehrerer Marktteilnehmer. Das ist eben nicht mehr so. Man erhält nur noch Werbung der Kooperationspartner der sozialen Netzwerke. Und die Produkte sind nicht die günstigsten! Alle wollen nur noch unser Bestes, nämlich unser Geld! Früher diente das Produkt dem Menschen. Heute dienen wir dem Produkt: nämlich dessen Absatz! Ist der Mensch noch selbstbestimmt? Ist er noch Rechtssubjekt mit Würde? Denken Sie einmal darüber nach …

© Thomas Dietsch

Porre domande

La democrazia – dall’antica parola greca Δημοκρατία („governo del popolo“ (Wikipedia)) – che non ci ha dato quasi settanta anni di pace? Non stiamo esercitando il potere? Non governiamo, ma non siamo forse noi che diamo l´ordine a governare? L’Europa non è quindi un’isola di prosperità e di pace? Le nazioni europee e gli americani sono andati insieme, al fine di portare la democrazia nel mondo. Ci prevalgono degli stati democratici e pacifici in Afghanistan, Iraq, Libia e ovunque i nostri missionari erano in viaggio e poi tornarono a casa? Non lo vedo così. È vero?! Non è spesso anche peggio di prima, prima che i nostri soldati sono andati in quei paesi?! Perché l’Europa ha questo „senso di missione“? Siamo il “popolo eletto“? È il cristianesimo che distruggiamo così tanto? Che cos´è questa arroganza con la quale si presume di porre il nostro sistema sotto l’albero di Natale in terre lontane per secoli?! Perdonatemi, devo rimanere serio … „Altri paesi, altre usanze“, hanno detto una volta. Forse dovremmo anche considerare le persone locali all´altezza degli occhi. La popolazione del mondo ha un sacco di mettere d´accordo. Perché non cominciamo subito?!

 

Ich habe Fragen

 

Demokratie – von dem altgriechischen Wort Δημοκρατία („Herrschaft des Volkes“ (Wikipedia)) – hat sie uns nicht fast siebzig Jahre Frieden beschert? Sind es nicht wir, die die Macht ausüben? Wir regieren nicht, aber wir geben doch den Auftrag zu regieren? Ist Europa nicht deswegen eine Insel des Wohlstandes und des Friedens? Die europäischen Völker sind mit den Amerikanern ausgezogen, um die Demokratie in die Welt zu bringen. Herrschen in Afghanistan, Irak, Libyen und überall dort, wo unsere Missionare unterwegs waren und dann heimkehrten, demokratische und friedliche Zustände? Ich sehe das nicht so. Oder?! Ist es nicht oft gar noch schlimmer als vorher, bevor unsere Soldaten in jene Länder zogen?! Warum hat Europa dieses „Sendungsbewusstsein“? Sind wir das „auserwählte Volk“? Liegt es am Christentum, dass wir so viel kaputtmachen? Mit welcher Arroganz nehmen wir uns das Recht heraus, fernen Ländern seit Jahrhunderten unser System unter den Weihnachtsbaum legen zu wollen?! Pardon, ich soll seriös bleiben … „Andere Länder, andere Sitten“, sagte man schon früher. Vielleicht sollten wir die dortigen Menschen einmal auf Augenhöhe betrachten. Als Weltbevölkerung gibt es einiges unter einen Hut zu bringen. Warum fangen wir jetzt nicht gleich damit an?!

© Thomas Dietsch

IS and Twitter

Today DIE WELT is reporting, that IS-warriors are the richest terrorists in the world. Their assets are estimated to amount 1.6 billion euros. The Allied air forces bombed refineries of the IS militia for days in order to destroy their financial base. But the criminal organization has alternative sources of funding. One is running over the network Twitter. „Lead the jihad with your money!“ is the name of a campaign. This has been launched by Abdullah bin Mohammed al-Muhissini, a Saudi sheik. You can reach states with donations. There is a „silver status“ for 250, – USD, for 500, – US-Dollars you can even reach gold. But it is not about to purchase bonus miles or any other prizes hereby. No, this money serves the fighters to buy weapons and ammunition. War funding via social network. Once again it is about users and their posts. The matter is absurd! Networks that normally connect people are used to finance the deaths of others. We should all think about it, if we really understand the digital world or even dominate it. I say: no!

IS und Twitter

DIE WELT berichtet heute, die IS-Krieger seien die reichsten Terroristen der Welt. Man schätzt deren Vermögen auf rund 1,6 Milliarden Euro. Die alliierten Luftstreitkräfte bombardieren seit Tagen Raffinerien der IS-Miliz, um deren finanzielle Basis zu zerstören. Aber die Verbrecherorganisation hat alternative Finanzierungsquellen. Eine läuft über das Netzwerk Twitter.

„Führen Sie den Dschihad mit Ihrem Geld!“, heißt die Kampagne. Ins Leben gerufen hat diese Abdullah bin Mohammed al-Muhissini, ein saudischer Scheich. Man kann Stati erreichen mit Spenden. Es gibt einen „Silber-Status“ für 250,– US-Dollar, für 500,– US-Dollar gibt es schon Gold. Man erwirbt hiermit aber keine Bonusmeilen oder andere Preise. Nein, für das Geld schaffen die Kämpfer Waffen und Munition an. Kriegsfinanzierung via soziales Netzwerk. Wieder geht es um Nutzer und deren Beiträge. Die Angelegenheit ist absurd! Netzwerke, die Menschen verbinden sollen, werden genutzt, um den Tod anderer zu finanzieren. Wir sollten alle überlegen, ob wir die digitale Welt wirklich verstehen oder gar beherrschen. Ich sage: nein!

 

© Thomas Dietsch

Crociate

Campagne militari al nome della croce, la croce di Cristo. Questi erano gli azioni militari dell’Occidente diretto verso la Terra Santa. L´Oriente dovrebbero essere esenti dai „infedeli“. Gerusalemme dovrebbe essere una città puramente cristiana. Infedeli, allora i musulmani, devono essere uccisi. Oggi sappiamo che queste guerre non sono state superate in ipocrisia. Aspetti strategici e gli obiettivi economici sono stati la vera ragione di queste marce. Nell´anno 1095 si aveva messo in cammino per la prima volta. Sotto il manto della religione. Il libro sacro, la Bibbia, servito come „cava“; cosa aveva legittimato un’azione militare, era stato citato, preso fuori dal contesto. E ‚finalmente si aveva bisogno di una legittimazione. Quando penso a oggi, le azioni dello Stato Islamico, di IS, questo mi ricorda di quel tempo. Tutti i crimini, decapitazioni, la violenza. Oggi essi hanno abusato il Corano come „cava“, giustificano l’oppressione delle donne e altre fedi con la religione. Sì, è giusto che il mondo va in guerra contro questi criminali. Nessuna religione, né l’islam né il cristianesimo, contiene una chiamata a uccidere il prossimo. No, la pace è l’obiettivo. Tutto il resto è un abuso!

Kreuzzüge

Züge im Namen des Kreuzes, des Kreuzes Christi. Das waren diese Militäraktionen, die das Abendland gegen das Heilige Land richtete. Das Morgenland sollte von den „Ungläubigen“ befreit werden. Jerusalem sollte eine rein christliche Stadt werden. Ungläubige, damals Muselmanen, sollten getötet werden. Heute wissen wir, dass diese Kriege an Scheinheiligkeit nicht zu übertreffen waren. Strategische Aspekte und wirtschaftliche Ziele waren der eigentliche Anlass für diese Aufmärsche. Im Jahr 1095 zog man damals zum ersten Mal los. Unter dem Deckmantel der Religion. Das heilige Buch, die Bibel, diente als „Steinbruch“; was für die Militäraktion passte, wurde zitiert, aus dem Textzusammenhang gerissen. Man brauchte schließlich eine Legitimation. Wenn ich an heute denke, die Aktionen des Islamischen Staates IS, erinnert mich das an damals. All die Verbrechen, Enthauptungen, die Gewalt. Heute missbraucht man den Koran als „Steinbruch“, rechtfertigt Unterdrückung von Frauen und Andersgläubigen mit Religion. Ja, es ist richtig, dass die Welt gegen diese Verbrecher zu Felde zieht. Keine Religion, weder Islam noch Christentum, enthält eine Aufforderung, den Nächsten zu töten. Nein, der Frieden ist deren Ziel. Alles andere ist Missbrauch!

© Thomas Dietsch

China in fear

In the Frankfurter Allgemeine Zeitung you can read that China is in fear. In Hong Kong thousands of democratically minded students are protesting. The government takes full action against the protesters. Due to the British Empire and the following period Hong Kong is still accustomed to Western and therefore democratic standards. It is not expected that China will be able to change this completely in future. One has fear in Chinese government. Democracy is seen as a kind of virus that could spread over the whole People’s Republic. That’s why they fight it from the very beginning. The fear of democracy is stronger than that of the masses of people. But future will show it: the will of a people for freedom and self-determination can not be suppressed permanently. It is only a matter of time.

China in Angst

In der Frankfurter Allgemeine Zeitung liest man, dass in China die Angst umgeht. In Hongkong protestieren Tausende demokratisch gesinnter Studenten. Die Regierung geht wieder mit aller Härte vor. Hongkong ist aus der Nachfolgezeit des Britischen Empire nach wie vor westliche, damit demokratische Maßstäbe gewohnt. Es steht nicht zu erwarten, dass China dies je vollkommen ändern können wird. Man hat in der chinesischen Regierung Angst. Demokratie wird als eine Art Virus betrachtet, der auf die Volksrepublik übergreifen könnte. Deswegen bekämpft man ihn von Anfang an. Die Angst vor Demokratie ist größer als vor den Menschenmassen. Aber die Zukunft wird es zeigen: Den Willen eines Volkes nach Freiheit und Selbstbestimmung kann man nicht dauerhaft unterdrücken. Das ist nur eine Frage der Zeit.

© Thomas Dietsch

Al giorno d’oggi, la gente conosce il prezzo di tutto e non sa il valore di niente“ (Oscar Wilde).

Oscar Wilde visse 1854-1900. Le sue citazioni sono ancora attuali. Che conta oggi il valore di una cosa? Niente! Costoso deve essere! È necessario dimostrare di avere più soldi, che si può permettersi più cose costose come i vicini e gli amici. Un prezzo alto è buono per l’ego. Il valore di una cosa, sia esso una macchina o un telefono cellulare, cittadino medio non può più valutare comunque. Quindi: costoso! Vedete … E il valore di un essere umano? Questo è anche obsoleto. Perché perdere tempo con i vicini reali se posso parlare con persone che vivono all’estero per mezzo di una rete sociale? È più figo, o no?! E se me scoccia, poi spengo semplicemente. Tutto sotto controllo! Non come in passato quando non c’era nessun pulsante per spegnere. Dio mio, che si doveva passare attraverso?! Poi, quando si accede alla rete e un amico ha abbandonato, questo fa male, proprio come prima. Oppure, in rari casi: mi stacco da tutte le reti sociali, vivo veramente reale. Emarginati parlano di cose cattive, fino alle minacce. Ebbene, negli esseri umani anche la massa conta!

 

„Heute kennt man von allem den Preis, von nichts den Wert“ (Oscar Wilde).

Oscar Wilde lebte von 1854 bis 1900. Seine Zitate sind bis heute aktuell. Was zählt heute der Wert einer Sache? Nichts! Teuer muss sie sein! Man muss zeigen, dass man mehr Geld hat, sich wesentlich teurere Dinge leisten kann, als die Nachbarn und die Freunde. Ein hoher Preis ist gut für das Ego. Den Wert einer Sache, ob Mobiltelefon oder Auto, kann Otto-Normal-Verbraucher heute eh nicht mehr einschätzen. Also: teuer! Siehste … Und den Wert eines Menschen? Das ist auch überholt. Warum soll ich mich real mit dem Nachbarn herumschlagen, wenn ich mich über ein soziales Netzwerk mit Leuten unterhalten kann, die in Übersee wohnen? Ist doch wesentlich cooler, oder?! Und wenn die mich nerven, dann schalte ich einfach ab. Alles im Griff! Nicht wie früher, da gab es keinen Knopf zum Abschalten. Gütiger Gott, wie hat man das bloß ausgehalten?! Wenn beim Einloggen ins Netzwerk dann ein Freund weniger da ist, dann tut das aber weh, genau wie früher. Oder in seltenen Fällen: ich nabele mich aus sämtlichen sozialen Netzwerken ab, lebe richtig real. Aussteiger sprechen von schlimmen Dingen, bis hin zu Drohungen. Nun denn, auch bei Menschen machte es die Masse!

 

© Thomas Dietsch

Cemetery residents

At the time of the Pharaohs they were talking about Nubia, main supplier of gold and slaves for ancient Egypt. The Republic of Sudan is independent from the United Kingdom since January 1, 1956. From 1955 to the 1970s and from the early 1980s until 2005, there were decades of Civil War. Finally, after a referendum South Sudan became an independent state on July 9, 2011. Great joy, many hopes … Those escaped with the smoke of the fires of the slums in the cemetery of Juba, the capital of the new state. Many residents have already been here as a child during the war, thirty years ago. A war in which they even slaughtered children. They sought refuge in the cemetery where their enemies did not pursue them. And there they stayed, now as adults. Most are illiterate. The „New Nubia“ is rich, rich in oil, „black gold“. The country earns six billion dollars a year by oil exports (deutschlandfunk.de). Profits are only gained by few, to whom the inhabitants of the slums in the cemetery do not belong. Apart from Ebola, Ukraine and terror of IS life tells stories that hardly interest the world opinion – or should interest respectively …

Friedhofsbewohner

Zur Zeit der Pharaonen sprach man von Nubien, dem Gold- und Sklavenlieferanten des alten Ägyptens. Die Republik Sudan ist seit 1. Januar 1956 unabhängig vom Vereinigten Königreich. Von 1955 bis in die 1970er Jahre und von Anfang der 1980er Jahre bis 2005 herrschte ein jahrzehntelanger Sezessionskrieg. Schließlich wurde nach einem Referendum der Südsudan am 9. Juli 2011 ein unabhängiger Staat. Große Freude, viele Hoffnungen … Jene sind davongezogen mit dem Rauch der Feuerstellen in dem Elendsviertel auf dem Friedhof von Juba, der Hauptstadt des neuen Staates. Viele Bewohner kamen bereits als Kinder während des Krieges hierher, vor dreißig Jahren. Einem Krieg, in welchem man sogar Kinder abgeschlachtet hat. Sie suchten Schutz auf dem Friedhof, wohin ihre Feinde sie nicht verfolgten. Und dort sind sie hängengeblieben, mittlerweile als Erwachsene. Die meisten sind Analphabeten. Das „neue Nubien“ ist reich, reich an Erdöl, dem „schwarzen Gold“. Sechs Milliarden US-Dollar verdient das Land jährlich mit dem Ölexport (deutschlandfunk.de). Die Gewinne fließen an wenige, zu welchen die Bewohner im Elendsviertel auf dem Friedhof nicht gehören. Abseits von Ebola, Ukraine und IS-Terror erzählt das Leben Geschichten, die die Weltöffentlichkeit kaum interessieren – bzw. sollen …

© Thomas Dietsch