Cemetery residents

At the time of the Pharaohs they were talking about Nubia, main supplier of gold and slaves for ancient Egypt. The Republic of Sudan is independent from the United Kingdom since January 1, 1956. From 1955 to the 1970s and from the early 1980s until 2005, there were decades of Civil War. Finally, after a referendum South Sudan became an independent state on July 9, 2011. Great joy, many hopes … Those escaped with the smoke of the fires of the slums in the cemetery of Juba, the capital of the new state. Many residents have already been here as a child during the war, thirty years ago. A war in which they even slaughtered children. They sought refuge in the cemetery where their enemies did not pursue them. And there they stayed, now as adults. Most are illiterate. The „New Nubia“ is rich, rich in oil, „black gold“. The country earns six billion dollars a year by oil exports (deutschlandfunk.de). Profits are only gained by few, to whom the inhabitants of the slums in the cemetery do not belong. Apart from Ebola, Ukraine and terror of IS life tells stories that hardly interest the world opinion – or should interest respectively …

Friedhofsbewohner

Zur Zeit der Pharaonen sprach man von Nubien, dem Gold- und Sklavenlieferanten des alten Ägyptens. Die Republik Sudan ist seit 1. Januar 1956 unabhängig vom Vereinigten Königreich. Von 1955 bis in die 1970er Jahre und von Anfang der 1980er Jahre bis 2005 herrschte ein jahrzehntelanger Sezessionskrieg. Schließlich wurde nach einem Referendum der Südsudan am 9. Juli 2011 ein unabhängiger Staat. Große Freude, viele Hoffnungen … Jene sind davongezogen mit dem Rauch der Feuerstellen in dem Elendsviertel auf dem Friedhof von Juba, der Hauptstadt des neuen Staates. Viele Bewohner kamen bereits als Kinder während des Krieges hierher, vor dreißig Jahren. Einem Krieg, in welchem man sogar Kinder abgeschlachtet hat. Sie suchten Schutz auf dem Friedhof, wohin ihre Feinde sie nicht verfolgten. Und dort sind sie hängengeblieben, mittlerweile als Erwachsene. Die meisten sind Analphabeten. Das „neue Nubien“ ist reich, reich an Erdöl, dem „schwarzen Gold“. Sechs Milliarden US-Dollar verdient das Land jährlich mit dem Ölexport (deutschlandfunk.de). Die Gewinne fließen an wenige, zu welchen die Bewohner im Elendsviertel auf dem Friedhof nicht gehören. Abseits von Ebola, Ukraine und IS-Terror erzählt das Leben Geschichten, die die Weltöffentlichkeit kaum interessieren – bzw. sollen …

© Thomas Dietsch

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