Digimania

We digitize everything: data, books, pictures, movies, music, even our whole life. Charlie Chaplin’s films on celluloid are about a hundred years old. They crumble, are very decrepit. They urgently need to be restored. But you can restore them! Or digitize. Books are facing the same fate. Paper is old, crumbling, turns yellow. One reads online. In order to read a text there is no more need to cut down a tree. The reading app crackles when turning the pages, sites have digital dog-ears. But digitizing is only possible for a limited time: in about thirty years, everything will be gray! Digital files have no history or tradition. Who is archiving old versions? Where can I see in about 50 years, how today´s websites looked like? Digital information is incorporeal. And with a push of a button constantly up to date. You always have the latest version. We do not look back anymore … What is actually mine when my new novel is disembodied? The book? No, I only have a license to read! And one at a server there might decide, how long I may do that. Just press a button, and my „book“ is gone! An online mail order company with an „A“ sends its regards. Digital data are fluid, continuously up to date. Our life will lose its traditions. Never before so much knowledge was available so quickly for so many people. Available … We know less and less, are giants of information, but knowledge dwarfs.

Digimanie

Wir digitalisieren alles: Daten, Bücher, Bilder, Filme, Musik, ja, unser ganzes Leben. Charlie Chaplins Filme auf Celluloid sind um die hundert Jahre alt. Sie bröckeln, sind sehr altersschwach. Die müssen dringend restauriert werden. Aber man kann sie restaurieren! Oder digitalisieren. Büchern droht das gleiche Schicksal. Papier wird alt, bröckelt, vergilbt. Man liest online. Um einen Text zu lesen, muss kein Baum mehr sterben. Die Lese-App knistert beim Umblättern, Seiten haben digitale Eselsohren. Aber digitalisieren ist nur begrenzte Zeit möglich: in circa dreißig Jahren ist alles grau! Digitale Dateien haben keine Geschichte oder Tradition. Wer archiviert alte Versionen? Wo kann ich in etwa 50 Jahren nachschauen, wie heutige Websites aussahen? Digitale Informationen sind körperlos. Und per Knopfdruck ständig aktuell. Man hat immer die neueste Version. Kein Blick mehr zurück … Was gehört mir eigentlich, wenn mein neuer Roman körperlos ist? Das Buch? Nein, ich habe nur eine Lizenz zum Lesen! Und da entscheidet unter Umständen einer an einem Server, wie lange ich das darf. Ein Knopfdruck, und mein „Buch“ ist weg! Ein Online-Versandhändler mit „A“ lässt grüßen. Digitale Daten sind fluid, ständig aktuell. Unser Leben verliert seine Traditionen. Noch nie war so viel Wissen so schnell erreichbar für so viele Menschen. Erreichbar … Wir wissen immer weniger, sind Informationsgiganten, aber Wissenszwerge.

© Thomas Dietsch

Razzismo

È nella nostra vita quotidiana, sulla strada, in edifici pubblici, anche in una festa privata. Giudichiamo qualcuno in base all´aspetto. In Germania si trova spesso il commento nei confronti delle persone con diverso colore della pelle, „Ma tu parli bene il tedesco!“. Per una persona giovane la cui nonni già sono venuti alla Germania e la cui famiglia viveva qui da allora, non è sorprendente. Eppure: è giudicato sulla base della sua apparenza e deve spiegare il „perché“ delle sue competenze. Il vicino di casa „con uno sfondo migratorio“ che ha un passaporto tedesco. Allora perché questa aggiunta? Uno/una tedesco/-a è qualcuno che possiede un passaporto tedesco. Il resto non conta. Ma questo è innocuo! Finora il 2015 non è stato una pagina gloriosa per la Germania riguardo al razzismo. Dimostrazione Pegida, un tentativo di attacco a un campo profughi, la fiaccolata di Dortmund. Solo per citarne alcuni. Il razzismo nasce dalla paura, la paura dell’ignoto. E ha soluzioni presunto „semplici“. Si distingue tra le apparenze. Decidono se una persona può fare qualcosa o no, se è buono o cattivo. Ma l’uomo non è facile. No, lui è di natura molto complessa. E così, la rabbia nasce dalla paura, l’odio dalla rabbia. E questo degenera in violenza. Devo dire che queste cose vanno stroncate sul nascere.

Rassismus

Er ist alltäglich, auf der Straße, in öffentlichen Gebäuden, ja sogar auf einer privaten Party. Wir beurteilen Menschen nach äußeren Merkmalen. In Deutschland fällt oft die Bemerkung gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe: „Du sprichst aber gut Deutsch!“. Bei einem jungen Menschen, dessen Großeltern bereits nach Deutschland kamen und dessen Familie seitdem hier lebt, nicht verwunderlich. Und dennoch: er wird beurteilt aufgrund von Äußerlichkeiten und muss das „Warum“ seiner Kompetenzen erklären. Der Nachbar „mit Migrationshintergrund“, der einen deutschen Pass hat. Warum also dieser Zusatz? Deutsche(r) ist, wer einen deutschen Pass besitzt. Der Rest spielt keine Rolle. Aber das ist noch harmlos! Das Jahr 2015 war bisher für Deutschland kein Ruhmesblatt in puncto Rassismus. Pegida-Demos, ein versuchter Angriff auf ein Flüchtlingslager, der Fackelzug in Dortmund. Nur um einige zu nennen. Rassismus ist aus Angst geboren, der Angst vor dem Fremden. Und er bietet vermeintlich „einfache“ Lösungen. Wir unterscheiden nach Äußerlichkeiten. Diese entscheiden, ob ein Mensch etwas kann oder nicht, ob er gut ist oder böse. Aber der Mensch ist nicht einfach. Nein, er ist ein sehr komplexes Wesen. Und so entsteht aus Angst Wut, aus Wut Hass. Und der artet aus in Gewalt. Ich muss dazu sagen: Wehret den Anfängen!

Nightbirds

In a certain sense I am one of them. Admittedly, no hardliner, as if to say: energy 24/7. But in the eveninghours, my brain starts to work. In the darkness the occasional flash of inspiration suddenly comes, I condescend to have lucid moments. Why that? You know it well: you go to work, full of energy, you are strongly motivated. Your plan: „Today I am working off something!“. Arriving at the office everything is different: one or another is sick, nearly everybody is going to call you for any kind of stuff, your boss is in a bad mood today. Hour after hour is going by. And on your way home you feel that humming in your head. It is like a power plant. Your brain is a live wire. Three or four hours later your adrenaline is going to be consumed, one can think clearly again. Then these moments are coming. My friend, the Muse, rings the doorbell. A good idea needs silence. This is seen differently by other contemporaries: Sleep before midnight is best sleep, when it is dark, one has to sleep. Also on weekend closing time is already at 12:30 am. Next Monday is sure to come! Researchers now found out that this is written in our genes. In the Stone Age we did not leave the cave in darkness. This had its reasons: there were quite a few nocturnal sabre-toothed tigers on their way. And „whoosh!“, there was one night owl and prehistoric poet less. The London School of Economics and Political Science has proven in studies that people with low IQ around 75 like to go to bed before midnight. Smarter with an IQ of about 125, however, have a blithe disregard for their genetic information, these are the night owls. But all in all: On Monday morning this alarm clock will ring again so terribly early …

Nachtschwärmer

Ich gehöre selbst in gewisser Hinsicht dazu. Zugegeben, kein Hardliner, nach dem Motto: Energie 24/7. Aber in den Abendstunden beginnt mein Gehirn zu arbeiten. In der Dunkelheit kommt dann plötzlich der eine oder andere Geistesblitz, ich geruhe, lichte Momente zu haben. Warum ist das so? Ihr kennt das auch: man geht voller Elan zur Arbeit, ist motiviert. Dein Plan: „Heute arbeite ich richtig etwas weg!“. Angekommen im Büro läuft alles anders: der oder die ist krank, heute muss jeder anrufen wegen irgendeinem Kram, der Chef ist heute gar nicht gut drauf. Stunde um Stunde vergeht. Und auf der Fahrt nach Hause spürst Du das Brummen in Deinem Kopf. Wie ein Kraftwerk. Dein Gehirn steht unter Strom. Drei oder vier Stunden später hast Du Dein Adrenalin verbraucht, man kann wieder klar denken. Dann kommen diese Momente. Meine Freundin, die Muse, klingelt an der Tür. Der gute Gedanke braucht Ruhe. Andere Zeitgenossen sehen das anders: Der Schlaf vor Mitternacht sei der gesündeste, wenn es dunkel ist, werde geschlafen. Auch am Wochenende ist auch schon mal um 0:30 Uhr Schluss. Der Montag kommt bestimmt! Das liegt in unseren Genen, haben Forscher jetzt festgestellt. In der Steinzeit verließ man die Höhle im Dunkeln nicht. Das hatte Gründe: da war so mancher nachtaktive Säbelzahntiger unterwegs. Und „schwupp!“, gab es einen Nachtschwärmer und Urzeitpoeten weniger. An der London School of Economics and Political Science hat man in Studien nachgewiesen, dass Personen mit niedrigem IQ um die 75 gerne vor Mitternacht schlafen gehen. Intelligentere mit einem IQ von circa 125 hingegen setzen sich über ihre Geninformationen gerne weg, das sind die Nachtschwärmer. Aber alles in allem: Am Montagmorgen klingelt dieser Wecker wieder so fürchterlich früh …

© Thomas Dietsch

La Quota

Arriverà per legge: la quota riservata alle donne! Il 30 per cento dei consigli di vigilanza delle grandi aziende devono in futuro essere di sesso femminile. Esclusivo per „i ceti privilegiati“! Al senso dell’articolo 3 della nostra Costituzione, tutte le persone sono uguali prima della legge. Uomini e donne sono uguali. Siamo tutti diversi. Proprio per questo siamo uguali prima della legge, vuole dire di uguali diritti. La realizzazione di questa uguaglianza è il punto debole da decenni. Pertanto, la legge generale sulla parità di trattamento è venuto. Ora, dopo il primo tentativo alla metà degli anni 1980, la quota riservata alle donne per legge. Le donne devono essere preferibilmente scelti nei consigli. La disuguaglianza dei sessi in mezzo per raggiungere alla fine lo scopo della parità di trattamento. A questo scopo scrive il Frankfurter Allgemeine Zeitung: la quota porterà al risultato che le donne “dal basso” pensano sopra queste donne: “che ne hanno bisogno – buon reddito e quindi anche la quota”! In Norvegia, anche un paese con quota, si trova la cordata di „gonne d’oro“ già da lungo tempo: si tratta di donne in posti migliori che si procacciano l´uno o altro posto a vicenda. Un club esclusivo. Vedremo … Soprattutto quando le aziende impareranno finalmente che la competenza non dipende da colore della pelle, sesso, religione o età.

Die Quote

Sie wird kommen per Gesetz: die Frauenquote! 30 Prozent der Aufsichtsräte von Großunternehmen müssen zukünftig weiblich sein. Exklusiv für „die da oben“! Laut Artikel 3 unseres Grundgesetzes sind alle Menschen vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Wir sind alle verschieden. Gerade deshalb sind wir vor dem Gesetz gleich, will heißen gleichberechtigt. Mit der Durchführung dieser Gleichberechtigung hapert es seit Jahrzehnten. Deshalb kam das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Jetzt, nach erstem Anlauf Mitte der 1980er Jahre, die Frauenquote per Gesetz. Frauen müssen bevorzugt in die Aufsichtsräte gewählt werden. Ungleichbehandlung der Geschlechter im Mittel zum Zweck der Gleichbehandlung im Ziel. Dazu schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: die Quote werde „„ganz unten“ dazu führen, dass Frauen über Frauen denken: Die haben es nötig – gutes Einkommen und dann auch noch die Quote!“. In Norwegen, auch ein Quotenland, gibt es seit langem die Seilschaft der „Goldröcke“: das sind Frauen in Spitzenpositionen, die sich den einen oder anderen Posten gegenseitig zuschieben. Ein exklusiver Klub. Wir werden sehen … Vor allem, wann Unternehmen endlich lernen, dass Kompetenz nicht von Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Alter abhängt.

© Thomas Dietsch

On March 7 this year there is a 70th anniversary: In Remagen stands a bridge which has particular importance for world´s history. General Dwight D. Eisenhower those days had said the bridge was worth its weight in gold. Maybe at that time he may not have realized how right he was. What’s behind it? In March 1945, the German Wehrmacht was on retreat, the Allied Forces advanced. The German forces had orders to blow up all the bridges on their way in order to stop the advance of the enemy. Remagen is situated on the Rhine and the detonators for the bridge did not work. Nothing decisive concerning the war, but the advance would have been delayed for weeks, if the bridge had been destroyed. At the same time overseas, the Americans had worked on the nuclear bomb. As is generally known this was dropped on the Japanese cities of Hiroshima and Nagasaki on 6 and 9 August 1945 to end the war in Asia. With devastating consequences! If it had come to another D-Day at Remagen with destroyed bridge, the war in Europe would not have been finished at the beginning of May 1945. The consequences, it doesn’t bear thinking about … Some bridges are really worth gold!

In Remagen steht eine Brücke, deren besondere Bedeutung für die Weltgeschichte sich am 7. März diesen Jahres zum siebzigsten Mal jährt. General Dwight D. Eisenhower soll dazumal gesagt haben, die Brücke sei ihr Gewicht in Gold wert. Vielleicht hat er damals selbst nicht geahnt, wie Recht er hatte. Was steckt dahinter? Im März 1945 befand sich die deutsche Wehrmacht auf dem Rückzug, die alliierten Streitkräfte rückten vor. Die deutschen Streitkräfte hatten den Befehl, sämtliche Brücken auf ihrem Weg zu sprengen, um den Vormarsch des Feindes zu stoppen. Remagen liegt am Rhein und die für die Brücke bestimmten Sprengzünder funktionierten nicht. Nichts Kriegsentscheidendes, aber der Vormarsch wäre bei zerstörter Brücke um Wochen verzögert worden. Zur gleichen Zeit bauten die Amerikaner in Übersee an der Atombombe. Bekanntlich wurde diese am 6. bzw. 9. August 1945 auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen, um den Krieg in Asien zu beenden. Mit verheerenden Folgen! Wäre es in Remagen bei zerstörter Brücke zu einem weiteren D-Day gekommen, hätte man den Krieg in Europa nicht Anfang Mai 1945 beenden können. An die Folgen will man gar nicht denken … Manche Brücke ist halt doch Gold wert!

© Thomas Dietsch

Vulcano

Volarono attraverso l´universo alla ricerca di nuovi mondi. Così, il diario di bordo del USS Enterprise, del tempo siderale …. Il capitano James T. Kirk, il signor Spock, tenente Uhura, il signor Sulu, il dottor McCoy e come sono stati chiamati tutti. Stiamo parlando di Star Trek, la serie originale dagli anni 1960. Quando ho guardato il mio primo episodio come bambino – se fossi già stato andando a scuola, non so più – ero più confuso che intrattenuto dopo. Questo uomo strano che sempre pensava così logico e che commentava costantemente una espressione dei sentimenti con un sopracciglio alzato. Ho passato una notte insonne pensando sulla domanda perché questo poveraccio aveva le orecchie a punta così. Un bambino travolto con il contenuto, forse il livello di serie televisiva. Per me in quel momento anche un mondo nuovo. Oggi aspirano al cosmo alla ricerca del fratello o della sorella della nostra terra. Estensioni infinite! E nel frattempo noi noi abbiamo straniato dal nostro pianeta. Intrighi di Putin, dappertutto le guerre, nuovi fenomeni come IS e così via. Fino a che punto si deve volare per trovare questo nuovo mondo per un nuovo inizio? Forse non tanto. E così vedo di notte il cielo, miliardi di stelle e dico assorto in pensieri: „Grazie, Leonard Nimoy“.

Vulkan

Sie flogen durch das All auf der Suche nach neuen Welten. So das Logbuch der USS Enterprise, Sternzeit … . Captain James T. Kirk, Mr. Spock, Lt. Uhura, Mr. Sulu, Dr. McCoy und wie sie alle hießen. Die Rede ist von Star Trek, der Originalserie aus den 1960er Jahren. Als ich meine erste Folge damals als Kind anschaute – ob ich schon zur Schule ging, weiß ich nicht mehr – war ich hinterher mehr verwirrt als unterhalten. Dieser komische Mann, der immer so logisch dachte und Gefühlsäußerungen stets mit einem Anheben der Augenbraue kommentierte. Ich verbrachte eine schlaflose Nacht beim Nachdenken darüber, warum dieser arme Mensch so spitze Ohren hatte. Ein Kind, überfordert mit dem Inhalt, vielleicht dem Niveau einer Fernsehserie. Für mich damals ebenfalls eine neue Welt. Wir streben heute ins All, suchen den Bruder oder die Schwester unserer Erde. Unendliche Weiten! Und zwischenzeitlich ist uns unser Heimatplanet fremd geworden. Putins Machenschaften, überall Krieg, neue Phänomene wie IS und so weiter. Wie weit muss man fliegen, um diese neue Welt für den Neuanfang zu finden? Vielleicht gar nicht so weit. Und so sehe ich nachts zum Himmel, in Milliarden von Sternen und sage im Gedanken: „Danke, Leonard Nimoy!“.

© Thomas Dietsch

Asylum

Inconceivable: An US citizen applied for asylum in Germany! A resident of the land of freedom feels threatened by his country. Actually, an absurdity! What happened? Andre L. Shepherd, a member of the US armed forces, maintenance mechanic for Apache helicopters, deserted from the army. Reason: After a completed army mission, in which allegedly occurred war crimes, he was given a new combat order for Iraq. Shepherd feared a dishonorable discharge from the army and imprisonment. These are the facts his asylum application is based on. “That´s not on!”, say the judges of the European Court of Justice (ECJ), file number: C-472 / 13. As a mechanic, the 37-year-old is only indirectly involved in the war. Germany will have to assess whether in fact war crimes were committed in Iraq concerning the former mission. If this is the case, the risk of indirect involvement herein as a maintenance mechanic will be sufficient for a successful application for asylum. Also by Americans! Then Shepherd had deserted with justification. The German authorities have “detention”, the political climate between Germany and the United States is currently a little “in a huff”.

Asyl

Unvorstellbar: Ein US-Amerikaner beantragt Asyl in Deutschland! Ein Bürger aus dem Land der Freiheit fühlt sich von seinem Land bedroht. Eigentlich ein Unding! Was geschah? Andre L. Shepherd, Angehöriger der US-Streitkräfte, Wartungsmechaniker für Apache-Hubschrauber, desertierte von der Armee. Grund: Nach einem erfolgten Einsatz, bei welchem angeblich Kriegsverbrechen vorkamen, erhielt er einen neuen Einsatzbefehl für den Irak. Shepherd fürchtete eine unehrenhafte Entlassung aus der Armee und eine Freiheitsstrafe. Hierauf stützte er seinen Asylantrag. „Geht nicht!“, sagen die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH), Aktenzeichen: C-472/13. Als Mechaniker ist der 37-Jährige auch nur indirekt in den Krieg verwickelt. Deutschland muss nun prüfen, ob tatsächlich im Irak beim damaligen Einsatz Kriegsverbrechen begangen wurden. Ist dies der Fall, dann reicht auch die Gefahr einer indirekten Verwicklung hierin als Wartungsmechaniker für einen erfolgreichen Asylantrag. Auch von US-Amerikanern! Dann war Shepherd zu Recht desertiert. Die deutschen Behörden müssen „nachsitzen“, das politische Klima zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten ist momentan ein wenig „verschnupft“. .

© Thomas Dietsch

Selfie di una Scimmia

No scherzo! Grandi scimmie sono custodite nei giardini zoologici in gabbia. I piccoli, tra cui scimmie scoiattolo, vivono in recinti. Si fotografa gli animali con il telefono. Solo un breve momento di disattenzione, un movimento rapido della mano e il telefono appartiene alla scimmia. I telefoni cellulari brillano così bello al sole. Pertanto, gli animali piace giocare con loro. In quest’occasione più di una foto è già resultata. Che cosa può l’uomo, la scimmia può fare meglio! Se avete collegato il suo smartphone al computer, certuno ha già ricevuto un selfie di una scimmia dopo aver perso il suo cellulare al giardino zoologico. Dopo qualche tempo, gli animali perdono interesse nei apparecchi. Poi comincia la fase orale! Queste cose sono morsi e le sue parti componenti distribuite in recinto. Ora, allo zoo di Londra, si vuole porre fine al furto dei cellulari. Allevatori, travestiti da visitatore, lasciano rubare i telefoni cellulari delle scimmie. Quello che i ladri non sanno è che i telefoni sono unti di una sostanza appiccicosa dal gusto sgradevole. Se questo aiuta? Che farsa!

Selfie eines Affen

Kein Scherz! Große Affen werden in den Zoos in Käfigen gehalten. Die kleinen, unter anderem Totenkopfäffchen, leben in Freigehegen. Man fotografiert die Tierchen mit dem Handy. Nur ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, ein schneller Griff und das Handy gehört dem Affen. Die Mobiltelefone glitzern so schön in der Sonne. Deshalb spielen die Tiere gerne damit. So manches Bild ist hierbei schon entstanden. Was der Mensch kann, kann der Affe allemal! Hat man sein Smartphone mit dem Computer verbunden, hat schon manch einer nach Verlust seines Handys im Zoo, ein Affenselfie zugesandt bekommen. Nach einiger Zeit verlieren die Tiere das Interesse an den Geräten. Dann kommt die orale Phase! Die Dinger werden zerbissen und die Einzelteile im Gehege verteilt. Man will dem Handyklau jetzt im Londoner Zoo zu Leibe rücken. Als Besucher getarnte Pfleger lassen sich die Handys von den Affen stehlen. Was die Diebe nicht wissen: Die Handys sind mit einer klebrigen, übel schmeckenden Substanz eingeschmiert. Ob das hilft? So ein Affentheater!

© Thomas Dietsch