Liebe Kranke,

was ihr für das Krankenhaus leistet, ist ganz einfach grandios. Ohne eueren Beitrag würden viele Ärzte, viele Schwestern und viele Putzfrauen ohnePierre Mathias Job sein. Als Belohnung wird euch eine Menge von Keimen frei Haus geliefert, die euren Aufenthalt verlängern können. Damit ist für eine Bettauslastung gesorgt und dass einige Patienten dabei hops gehen, ist ein normales Risiko. Das klingt ziemlich zynisch, solange nicht eine nahestehende Person an den Folgen einer Infektion stirbt. Was statistisch als eine relativ niedrige Zahl eingestuft wird, bedeutet dennoch, dass ein paar Tausende das Nachsehen haben. Das ist sehr schmerzhaft, wenn es die Familie oder Freunde betrifft und hier kann man nur mit dem Kopf schütteln, dass so fahrlässig gehandelt wird. Die Patin meiner Tochter hat uns in solche Konditionen verlassen, seitdem kann ich nur fluchen, aber niemand hört mir zu! Weiterlesen

Liebe Karriereanwärter,

wer heute nicht funktioniert, wir zum Müll geworfen und das Tragische dabei ist, dass die meisten, die das erleben, das für richtig halten. Sie glauben, Pierre Mathiasdass sie versagt und es verdient haben, in der Gosse zu landen. Die meisten von euch haben ihr Gehirn ausgeschaltet und dienen ohne Ja und Aber der Obrigkeit. Sie lassen sich unterdrücken und finden es richtig, dass sie unbezahlte Überstunden leisten müssen. Mehr noch: sie sagen Dankeschön auch wenn man ihnen ständig in den Arsch tritt. Da sei es vergeben den Esel zu kritisieren, der eine unerreichbare Möhre fangen will. Das Resultat: er schreitet vorwärts wie ein Depp und wird somit manipuliert. Bei den Menschen verläuft es nicht anders, aber sie wollen es nicht merken, weil es ganz natürlich ist, ausgenutzt zu werden und das mit dem Glauben, dass sie eines Tages zu den Unterdrückern stoßen werden. Eine Wonne für die Sadisten! So haben die KZ funktioniert, der kleine Mann wurde zum Henker. Das System: jeder muss einen Kapo hinter sich spüren und wenn er pariert, wird er selbst zum Wachmann als Belohnung. Toll! Da nützt die Aufregung nichts, wenn die ganze Zeit geschnüffelt wird. Ohne dies läuft nichts mehr! Weiterlesen

 

Liebe Geburtstagskinder,

ganz ehrlich, ich habe nie kapiert, dass man sich über einen Geburtstag freuen kann, denn das bedeutet im Klartext, dass man älter wird und dass Pierre Mathiaswieder 365 Tage in den Eimer gefallen sind. Einfach so! Wenn man dabei klüger würde, wäre es eine Genugtuung, aber nicht mal das! Viele unter uns werden störrisch und rechthaberisch. Die Darstellung von lächelnden Senioren ist ähnlich zu bewerten wie mit der von glücklichen Schweinen, die auf einer oberbayerischen Wiese frohlocken und mit Spannung auf den lieben Metzger warten. Das nennt man „schlachten light“! Mit uns ist es nicht so krass, es sei denn man lebt in Syrien oder in einer anderen fernen Idylle. Was will ich damit andeuten? Ganz einfach, dass wir jeden Tag mit dem Tod konfrontiert sind. Wenn es so ist, hätte man es sich sparen können, auf die Welt zu kommen. Leute, da gibt es wirklich nichts zu feiern! Aber wir wären keine Lebenswesen, wenn wir uns nicht etwas vormachen würden. In dem man die Kerzen ausbläst, bläst man einen Bruchteil der Existenz aus und da gibt es wahrhaftig keinen Grund die Champagner-Korken knallen lassen und eine Pappnase aufzusetzen. Weiterlesen

Liebe Kollegen,

wenn eine Nachricht auf dem Bildschirm erscheint, müsst ihr sie so schnell wie möglich ergreifen und sie kommentieren, das will das Geschäft. Der Pierre MathiasJournalismus ist, durch die neuen Medien, ein ständiges Nachrennen geworden und was vor fünf Minuten brandaktuell war, ist in einem Affentempo veraltet, nur noch gut für den Reißwolf! Kein Wunder, dass wir viel Unverdautes zu lesen, zu hören oder zu sehen bekommen. Das schadet der Qualität. Hintergrundinformationen gibt es fast nicht mehr, investigativer Journalismus ist leider zur Mangelware geworden, freie Bahn für jede Art von politischen Interpretationen. Presse-Konferenzen werden zwar gut besucht, aber oft unreflektiert beurteilt. Da ihr, liebe Kollegen, immer unter Druck steht, müsst ihr ständig etwas produzieren, sonst droht der Rausschmiss. Es wird mehr nach der Quantität als nach der Qualität beurteilt und so ist es kein Wunder, dass eine langwierige Recherche schon aus ökonomischen Gründen zum Reich der Träume gehört. Weiterlesen

Liebe Strategen,

nein, ich brauche nicht unbedingt die Kristallkugel, um in die Zukunft zu blicken. Es gibt eine Menge Handlungen, die ich verwenden kann, um mir Pierre Mathiaseinen Weg zu bahnen. Klar, es gehört auch eine Prise Glück dazu, um das zu gestalten, was man sich erhofft und hier liegt die Krux: die meisten von uns haben Vorstellungen, die kaum zu realisieren sind. Nur eine Handvoll von Menschen schafft das Unmögliche, das sollte uns klar sein. In einen Ball zu kicken will bei weitem nicht heißen, dass man eines Tages ein Ribéry oder ein Ronaldo sein wird. Kleinere Brötchen sind angesagt, aber das bedeutet nicht, dass ich die Träume verdamme, im Gegenteil. Nur so kann der Mensch über seine Grenzen springen, aber das sollte er mit Weitsicht tun, um erniedrigende Niederlagen zu vermeiden. Die bringen nur Aggressionen und Gewalt mit sich. Die Geschichte unseres von Kriegen gebeutelten Kontinents ist der Beweis dafür. Weiterlesen

Liebe Medan-Platz-Aktivisten,

natürlich verstehe ich euch, auch ich würde gegen die Willkür protestieren und auf die Barrikaden gehen. Dennoch sind spontane politischePierre Mathias Handlungen nicht ganz ohne. Sie werden sehr oft emotional geführt und können kontraproduktiv sein, warum? Weil es beim Volksprotest meistens an Strategie fehlt. Jeder kühler Kopf hätte sich leicht vorstellen können wie Wladimir Putin reagiert und dass die Ukraine ihm ein Dorn im Auge ist, war und ist kein Geheimnis. Wer eine staatliche Verantwortung tragen will, muss ein guter Schachspieler sein, ein Realist und er muss erwägen, was möglich ist oder nicht. Das wurde unterlassen, aus Angst, der Bewegung Wind aus den Segeln zu nehmen und hier liegt der Hase im Pfeffer! Weiterlesen

Liebe Gegner,

ja, ihr werdet euch schwer tun, Frau Merkel zu bekämpfen. Sie ist eine Persönlichkeit, an die man nicht so leicht herankommt und wie Mohammed Ali,Pierre Mathias kann sie jedem Schlag aus dem Weg gehen. Höchste Boxkunst! Und dann, wenn der Gegner sich sicherer fühlt, ist Angriff angesagt. Ihr Rezept: sich die Zeit nehmen und sich nicht ideologisch verhalten. Wenn es ihr nützt, ändert sie radikal die Richtung und siehe da, das gelingt ihr auf eine meisterhafte Art. Was sie am meisten beschäftigt ist, sich an der Macht zu halten und nicht ohne Grund hat sie zahlreiche Kanzler-Anwärter in die Wüste geschickt. Kein Wunder, dass leer um sie geworden ist. Was nach ihrer Herrschaft passiert, scheint sie nicht zu kümmern und dass das ein Problem für die Zukunft des Landes ist, ist nicht abzuweisen. Auch ihre Mitregierenden kann sie austricksen. Daher auch die Zögerung der SPD, mit der Union zu koalieren. Diese Haltung ist auch im internationalen Geschäft zu verzeichnen. Aber auch ihre Hartnäckigkeit, die für viele Rätsel aufwirft…Leute, man kann von ihr eine Menge lernen. Weiterlesen

Liebe Diplomatie-Anwärter,

auch ich war einmal eine emotionale Dampfwalze! Meine Wut drückte ich laut und gewaltsam aus und zahlreiche Teller oder Gläser hatten das Pierre MathiasNachsehen. Das Resultat: meine Mutter sah mich an und lachte! Ende der Durchsage! Was ich erreichen wollte, zerfloss in Banalitäten und es blieb mit nichts anders übrig, als die Scherben aufzuheben und mit meinem Taschengeld Ersatz zu kaufen. Ab diesem Augenblick merkte ich, dass dies nicht die richtige Methode ist, um etwas zu erreichen und auch im Berufsleben hat mir die Wut eher geschadet. Was bedeutet das? Soll man sich wie Lämmer benehmen und alles schlucken? Keineswegs! Man soll analysieren, welcher Weg der Beste ist, um seinen Willen durchzusetzen und welche Konzessionen annehmbar sind. Das ist in der Politik Alltag. Es ist schon richtig, dass Meinungen geäußert werden – auch manchmal mit einem gewissen Nachdruck. Die Forderungen müssen dabei aber höher sein, als das Erwartete. Nur so kann man Nachgeben. Der Gegner fühlt sich geschmeichelt, aber in Wahrheit hat er nichts erreicht. Ein Balanceakt der feinsten Gattung. Weiterlesen