Declino dell’Occidente

Questi giorni in DIE WELT è stato da leggere che i manifestanti Pegida conducono una campagna in città tedesche contro l’alienazione dell´occidente in seguito a islamizzazione, muezzin, sharia e burqa. L’Occidente ei suoi valori devono essere salvati. È tempo di chiedersi che cosa questo „Occident“ è in realtà. „L’Occidente“ include la parte occidentale dell’Europa, in particolare la Germania, l’Inghilterra, la Francia, l’Italia e la Penisola Iberica (Meyers Hand-Lexikon, quarta edizione 1888, Vol 1, pag 3). „Occidente“ deriva dal latino occidens, della direzione ovest, dove il sole affondava nell’Impero romano. In contrasto con l’Oriente. L’Occidente come termine nasce infatti nel romanticismo, ha raggiunto il suo culmine nel ideologia occidentale degli anni cinquanta del secolo scorso. La gente ha cominciato a fare il missionario. Il mondo dovrebbe essere sviluppata sulla base dei valori dell’Europa occidentale. Questo già avevamo dal punto di vista religioso! Prima i missionari cristiani partivano a convertire altre culture alla fede “giusta”. Per questo si ha assassinato migliaia. Noi ricordiamo alle crociate! Quanta cultura è stato distrutto in quel tempo?! I nostri valori non sono meglio o peggio di quelli delle altre culture. L’Europa si ha distrutto stesso in due guerre mondiali. Come dovremmo essere un esempio per gli altri? La tolleranza verso gli altri è importante in un mondo globalizzato. Si tratta di imparare dagli altri, non escluderli.

Untergang des Abendlandes

In DIE WELT war die Tage zu lesen, dass Pegida-Demonstranten in deutschen Städten gegen die Überfremdung des Abendlandes durch Islamisierung, Muezzine, Scharia und Burka zu Felde ziehen. Das Abendland und seine Werte sollen gerettet werden. Es ist an der Zeit zu fragen, was dieses „Abendland“ eigentlich ist. „Abendland“ oder auch „Okzident“ beinhaltet den westlichen Teil Europas, besonders Deutschland, England, Frankreich, Italien und die Iberische Halbinsel (Meyers Hand-Lexikon, Vierte Auflage 1888, Bd 1, S. 3). „Okzident“ kommt von lateinisch occidens, der westlichen Himmelsrichtung, dort, wo die Sonne im Römischen Reich unterging. Ganz im Gegensatz zum Orient. Das Abendland als Begriff entstand eigentlich erst in der Romantik, erreichte seinen Höhepunkt in der Abendland-Ideologie der 1950er Jahre. Man fing an zu missionieren. Die Welt sollte an den Werten Westeuropas genesen. Das hatten wir schon einmal aus religiöser Sicht! Damals zogen die christlichen Missionare los, um andere Kulturen zum „rechten“ Glauben zu bekehren. Da wurde tausendfach für gemordet. Man erinnere sich an die Kreuzzüge! Wie viel Kultur wurde damals zerstört?! Unsere Werte sind nicht besser oder schlechter als die anderer Kulturen. Europa hat sich in zwei Weltkriegen selbst zerstört. Wie wollen wir da anderen als Vorbild dienen? Die Toleranz gegenüber dem Anderen ist in einer globalisierten Welt wichtig. Es geht darum, von anderen zu lernen, nicht sie auszugrenzen.

© Thomas Dietsch

Protection of the Constitution

During a political discussion on the radio these days: DIE LINKE demands the abolition of the Federal Office for the Protection of the Constitution. The fact that the party wants that, is not new. It is also true that the agency has failed concerning the murders, committed by the NSU. Now one can argue, that the red-red-and-green government with a Prime Minister of the party DIE LINKE, just elected in Thurigia, is already working on making the election result permanently watertight. One remembers the time after 1933 and after 1949 on the territory of the former GDR. The SED has threatened our constitution, the Basic Law. After the political change, party members of the NSDAP had proven themselves in democracy at that time, in large part they had become good democrats. Why shouldn´t it be the same with members of the political Left!? But the democracy of the Weimar Republic was a weak democracy. Therefore it is necessary to continue to protect our constitution against enemies. Conclusion: We must not abolish the Federal Office for the Protection of the Constitution, we have to improve it!

Verfassungsschutz

Die Tage kam es bei einer politischen Diskussion im Radio: DIE LINKE fordert die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Dass die Partei das möchte, ist nicht neu. Tatsache ist auch, dass der Geheimdienst bei den NSU-Morden versagt hat. Jetzt kann man natürlich argumentieren, kaum sei in Thüringen eine rot-rot-grüne Regierung gewählt mit einem Ministerpräsidenten der Partei DIE LINKE, arbeite man schon daran, das Wahlergebnis dauerhaft wasserdicht zu machen. Erinnerungen an die Zeit nach 1933 und nach 1949 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR werden wach. Die SED hat unsere Verfassung, das Grundgesetz, bedroht. Nach der politischen Wende hatten sich damals aber Parteimitglieder der NSDAP in der Demokratie bewährt, sind zum Teil gute Demokraten geworden. Warum soll das bei Angehörigen der politischen Linken nicht so sein?! Aber die Demokratie der Weimarer Republik war eine schwache Demokratie. Es gilt also, unsere Verfassung weiterhin gegen Feinde zu schützen. Deshalb: Man darf den Verfassungsschutz nicht abschaffen, man muss ihn verbessern!

© Thomas Dietsch

Ipocrita

Nella RDT, religione era malvisto. Era chiamata „oppio per il popolo“. Tutto ciò che era cristiano di origine, era stato bandito dalla vita quotidiana. Non ha funzionato completamente. Natale doveva rimanere. Una festa la cui abolizione il popolo non aveva accettato. Si temeva disordini. Che Natale era la festa della Natività di Christo, era in realtà una questione minore. Accompagnatori, come angeli e Babbo Natale, appartenevano anche a Natale. Ma hanno avuto altri nomi: L’angelo era la figura dell’ali di fine anno. Babbo Natale la figura di fine anno senza ali. Gergo tecnico: Figura di fine anno s. a.. Ingannevole, nevvero?! Siamo davvero meglio? No! Se si considera che Gesù nacque a fine estate o inizio autunno e noi abbiamo stabilito il suo compleanno al 24 Dicembre! Questa è la festa del solstizio d’inverno. E questo è pagana! E usanze pagane sono disapprovate dai cristiani. Quindi: più riflessione e meno Babbi Natale nei negozi nel mese di settembre!

Scheinheilig

In der DDR war Religion verpönt. Man nannte sie „Opium fürs Volk“. Alles, was christlichen Ursprungs war, wurde aus dem täglichen Leben verbannt. Das gelang nicht vollständig. Weihnachten musste bleiben. Ein Fest, dessen Abschaffung das Volk nicht akzeptiert hätte. Man befürchtete Unruhen. Dass Weihnachten das Fest der Geburt Christi war, war eigentlich Nebensache. Begleitpersonen, wie Engel und der Weihnachtsmann, gehörten auch zu Weihnachten. Aber sie bekamen andere Namen: Der Engel war die Jahresendflügelfigur. Der Weihnachtsmann die Jahresendfigur ohne Flügel. Fachjargon: Jahresendfigur o. F.. Verlogen, nicht wahr?! Sind wir wirklich besser? Nein! Wenn man bedenkt, dass Jesus im Spätsommer oder Frühherbst geboren wurde und wir seinen Geburtstag auf den 24. Dezember verlegt haben! Das ist das Fest der Wintersonnenwende. Und das ist heidnisch! Und heidnische Bräuche sind bei den Christen verpönt. Also: mehr Besinnung und weniger Weihnachtsmänner in den Geschäften im September!

 

© Thomas Dietsch

Saints

It must have been at the beginning of the 4th century in Lycia, today´s Turkey. There was a man, who had three daughters. Since the family was very poor, the father could not marry his children, because he couldn´t pay them any dowry. So he was forced to send them into prostitution. This came to the attention of the Bishop of Myra. He felt sorry for the daughters and so he gave three golden balls to their father. Now the man was able to arrange a marriage for each of his daughters. The bishop was called Nicholas, he died on December 6, 351. The year is not exactly known. The cleric was later canonized. As time passed by the golden balls became apples and oranges, which are brought to the children by St. Nicholas. I was reminded of this story when I recently saw a cartoon. A Santa Claus with red coat and white beard looks at his family tree and notes that one of his ancestors was an American beverage company …

Heilige

Es muss Anfang des 4. Jahrhunderts in Lykien, der heutigen Türkei, gewesen sein. Dort lebte ein Mann, der hatte drei Töchter. Da die Familie sehr arm war, konnte der Vater seine Kinder nicht verheiraten, da er ihnen keine Mitgift zahlen konnte. So war er gezwungen, sie in die Prostitution zu schicken. Dem Bischof von Myra kam dies zu Ohren. Er hatte Mitleid mit den Töchtern und gab dem Mann drei goldene Kugeln. Jetzt konnte er seine Töchter in die Ehe geben. Der Bischof hieß Nikolaus, er starb am 6. Dezember 351. Das Jahr ist nicht genau bekannt. Der Kirchenmann wurde später heilig gesprochen. Aus den goldenen Kugeln wurden im Laufe der Zeit Äpfel und Orangen, die Sankt Nikolaus den Kindern bringt. Ich musste an diese Geschichte denken, als ich neulich einen Cartoon sah. Ein Nikolaus mit rotem Mantel und weißem Bart betrachtet seinen Stammbaum und stellt fest, dass einer seiner Vorfahren ein amerikanischer Getränkehersteller war …

 

© Thomas Dietsch

Il Rublo

Il rublo non rotola più . La Russia ha la peggiore crisi monetaria dal 1998. Le sanzioni imposte dall’Occidente fanno effetto, hanno colpito l’economia russa molto duro. Un popolo sta soffrendo, il governo rimane testardo. Immagini si svegliano dell’invasione americana nel 1983 nel stato caraibico di Grenada. Nel mezzo della guerra fredda, gli americani mostrano la forza militare. Si „libera“ il piccolo stato dal male. In quanto alla politica interna non stava bene per gli americani a causa della corsa agli armamenti. Si ha focalizzato l’attenzione sulla politica estera. Questo non è diverso oggi, solo che questa volta è la Russia. Tra l´altro la marina russa si mostra sulla costa orientale di Stati Uniti, Australia e il canale della Manica. Con poche eccezioni c’era nessuna violazione delle frontiere degli stati menzionati. Anche un passaggio di forze navali russe nel canale della Manica non è straordinario. È nuova che essi lì tengono manovre. „Siamo qui e siamo forti!“ è il messaggio. E questi „messaggi“ costano centinaia di migliaia, addirittura milioni di rubli. Denaro che avrebbe urgente bisogno per cose più importanti nel bilancio dello stato russo. Presunzione a spese del popolo. La guerra come strumento di politica è fuori moda. Un modo di pensare retrivo diventa costoso. E adattare la nostra economia alle esigenze del 21 ° secolo costerà molto di più. . Quindi, cerchiamo di salvare al punto giusto!

 

Der Rubel

Der Rubel rollt nicht mehr. Russland hat die schlimmste Währungskrise seit 1998. Die durch den Westen verhängten Sanktionen zeigen Wirkung, treffen die russische Wirtschaft sehr hart. Ein Volk leidet, die Regierung bleibt stur. Bilder der Invasion der USA 1983 im Karibikstaat Grenada werden wach. Mitten im Kalten Krieg zeigen die Amerikaner militärische Stärke. Man „befreit“ den kleinen Staat vom Bösen. Innenpolitisch ging es den Amerikanern aufgrund des damaligen Wettrüstens nicht gut. Man lenkte die Aufmerksamkeit auf die Außenpolitik. Das ist heute nicht anders, nur dieses Mal ist es Russland. Unter anderem die russische Marine zeigt sich vor der Ostküste der USA, vor Australien und im Ärmelkanal. Bis auf wenige Ausnahmen kam es zu keiner Verletzung der Grenzen der jeweiligen Staaten. Auch ein Passieren von russischen Marineschiffen im Ärmelkanal ist nichts Außergewöhnliches. Neu ist, dass man dort Manöver abhält. „Wir sind hier und wir sind stark!“ lautet die Botschaft. Und diese „Botschaften“ kosten Hunderttausende, wenn nicht gar Millionen an Rubel. Geld, das im russischen Staatshaushalt dringend benötigt würde für wichtigere Dinge. Protzerei auf Kosten des Volkes. Krieg als Mittel der Politik ist out. Rückständiges Denken kostet viel Geld. Und die Anpassung unserer Wirtschaft an die Erfordernisse des 21. Jahrhunderts kostet noch viel mehr. Also, lasst uns am richtigen Punkt sparen!

 

© Thomas Dietsch

Subject

From a blog by Marco Herack in the „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:
„By pressure to perform a norm is created, which means that the individual is destroying its own “Self” in order to fulfill these expectations.“ The blog actually dealt with gender issues. I´d like to start it a little different: Are we a society of individuals? Yes, as modern people?! I tell you: No! Under democratic conditions we live with standards like in imperial times. „Be a good child!“. This sentence is uttered countless times daily nowadays. That´s education. Ok! Where does this lead to? To responsible citizens and competent workers. In contrast, worded as a deliberate provocation: To steerable subjects and obedient workers. Yes, concerning our inner attitude we still haven´t grown out of the Empire. From an early age man is conditioned always to analyze if his behavior in front of others is „decent“. It’s not about what „I“ want to do but what „others“ expect me to do. That´s the way how a good subject, excuse me, citizen is behaving. And so we continue to search for new role models and our „ego“. Accompanied by secessions from the Church and political apathy. I´m telling nonsense?! At your home everything is different? You are going to have a baby? A girl? The nursery is already prepared? What an elegant pink wallpaper! Well, then …

 

Untertan

Aus einem Blog von Marco Herack in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“:

„Durch den Druck der Erwartungen wird eine Norm geschaffen, die dazu führt, dass das Individuum sein „Ich“ zerstört, um diese Erwartungen erfüllen zu können“. In dem Blog ging es eigentlich um die Genderproblematik. Ich möchte es anders angehen: Sind wir eine Gesellschaft von Individuen? Ja, als moderne Menschen?! Ich sage: Nein! In unseren demokratischen Verhältnissen leben wir mit Normen wie zu Kaisers Zeiten. „Das tut ein braves Kind nicht!“. Dieser Satz fällt heute tägliche unzählige Male. Das ist Erziehung. Gut! Wo führt das hin? Zu mündigen Staatsbürgern und kompetenten Arbeitnehmern. Anders, einmal provokant ausgedrückt: Zu lenkbaren Untertanen und gehorsamen Arbeiter. Ja, von unserer inneren Einstellung her sind wir der Kaiserzeit nicht entwachsen. Der Mensch wird von Kindesbeinen an so konditioniert, dass er immer hinterfragt, ob sein Verhalten vor anderen „anständig“ ist. Es geht nicht darum, was „ich“ will, sondern was die „Anderen“ von mir erwarten. Ein guter Untertan, Entschuldigung: Staatsbürger bzw. Staatsbürgerin tut das. Und so suchen wir weiter, nach Leitbildern und unserem „Ich“. Begleitet von Kirchenaustritten und Politikverdrossenheit. Ich erzähle Unsinn?! Bei Ihnen ist alles anders? Sie erwarten gerade ein Kind? Ein Mädchen? Das Kinderzimmer wird schon vorbereitet? Chice rosa Tapete? Na, dann …

© Thomas Dietsch

Civiltà Barbara

Tugce, una studentessa di 23 anni è morto. La ragione è che era intervenuti in una lotta e ha cercato di conciliare. Per questo lei aveva battuto a morte in seguito da uno degli aggressori. Manifestazioni di protesta davanti al ospedale di Offenbach, lutto collettivo, il Presidente federale tedesco pondera di conferire il croce al merito postumo alla donna giovane. Il riconoscimento del coraggio civile di un uomo giovane che ha pagato per il suo coraggio con la vita. Ma è anche una rappresentante della cultura della parola. Qualcuno, che – rifiutando violenza fisica – ha cercato di comporre la disputa verbalmente. Già nel 1918, ci si rese conto che la violenza aveva poi assunto una misura che non era più compatibile con la visione umanistica. Nonostante della Società delle Nazioni e delle Nazioni Unite non è stato in grado di evitare ulteriori guerre dopo la prima guerra mondiale. La forza bruta tra i popoli. Lo si trova, purtroppo – e sempre più – nella società stessa. Soprattutto i giovani diventano sempre più brutali. È perché non parliamo la nostra lingua? Sono le pellicole glorificando la violenza? O cominciamo a degenerare? L’umanità ha raggiunto l´apice della sua evoluzione? Forse sto esagerando. Ma tutti noi dovremmo pensarci. Riposa in pace, Tugce!

 

Barbarenkultur

Tugce, eine 23-jährige Studentin ist tot. Der Grund: sie hatte sich in einen Streit eingemischt und zu schlichten versucht. Dafür hatte sie einer der Aggressoren hinterher zu Tode geprügelt. Mahnwachen vor dem Offenbacher Krankenhaus, kollektive Trauer, der Bundespräsident lässt die posthume Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die junge Frau prüfen. Anerkennung der Zivilcourage eines jungen Menschen, der seinen Mut mit dem Leben bezahlte. Aber auch einer Vertreterin der Kultur des Wortes. Jemandem, die körperliche Gewalt ablehnte und Streit verbal zu lösen versuchte. Schon 1918 erkannte man, dass die Gewalt damals ein Ausmaß angenommen hatte, das mit dem humanistischen Menschenbild nicht mehr vereinbar war. Trotz Völkerbund und Vereinten Nationen ist es nicht gelungen, weitere Kriege nach dem Ersten Weltkrieg zu vermeiden. Rohe Gewalt zwischen den Völkern. Man findet sie leider auch – und das zunehmend – in der Gesellschaft selbst. Gerade die Jugendlichen werden immer brutaler. Liegt es daran, dass wir unsere Sprache nicht mehr beherrschen? An gewaltverherrlichenden Filmen? Oder beginnen wir zu degenerieren? Hat die Menschheit ihren Entwicklungszenit erreicht? Vielleicht übertreibe ich. Wir sollten aber alle darüber nachdenken. Ruhe in Frieden, Tugce!

 

© Thomas Dietsch

Specimen Calculation

I recently had a little discussion with students. One said: „If every resident in Germany only gave me one euro, then I would almost be 81 times a millionaire!“. That made me think. Often you can hear and read, that you can ensure a regular school attendance for a child in Asia or Africa with two euros a month. That makes 24 euros per year! How much money do we literally throw down the drain over the year? Bad buys, rotten food, etc. No single person really needs millions of euros. There is sufficient wealth and food in this world. They are distributed in an unfair way. It is not only a human or religious aspect to share. Also due to economic reasons we would do well to change the poverty in our own country and on other continents. Colonialism was initiated by us. The world´s current conditions are mostly the result of it. How much sources of fire and wars are attributed to colonialism? I don’t know it! But at the moment we spend a lot of money in the aftermath of our former mistakes. It would be important to abolish the reasons. The possibility of regular school attendance for a child in Africa should be a good start …

Rechenbeispiele

Ich hatte neulich eine kleine Diskussion mit Schülern. Einer meinte: „Gäbe mir jeder Einwohner in Deutschland nur einen Euro, dann wäre ich fast 81-facher Millionär!“. Das machte mich nachdenklich. Wie oft hört oder liest man, dass man schon mit zwei Euro im Monat einem Kind in Asien oder Afrika einen regelmäßigen Schulbesuch gewährleisten kann. Das sind 24 Euro im Jahr! Wie viel Geld werfen wir über das Jahr buchstäblich zum Fenster hinaus?! Fehlkäufe, verrottete Lebensmittel usw. Wir brauchen keine Millionen für eine einzelne Person. Reichtum und Essen sind auf dieser Welt genug vorhanden; sie sind ungerecht verteilt. Es ist nicht nur ein humaner oder religiöser Aspekt, zu teilen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen täten wir gut daran, an der Armut im eigenen Land und auf anderen Kontinenten etwas zu ändern. Der Kolonialismus wurde von uns initiiert. Die derzeitigen Zustände auf der Welt sind zum größten Teil dessen Ergebnis. Wie viel Brand- und Kriegsherde sind dem geschuldet? Ich weiß es nicht! Aber wir stecken im Moment sehr viel Geld in die Folgen unserer damaligen Fehler. Wichtig wäre es, die Ursachen zu beseitigen. Da ist die Möglichkeit eines Schulbesuchs für ein Kind in Afrika doch ein Anfang …

© Thomas Dietsch