Les Suisses ont massivement voté pour le renforcement de la surveillance électronique des services secrets. Une fois de plus un pan de liberté individuelle est en train de s’écrouler. La peur du terrorisme paralyse de plus en plus le système démocratique et remet en question les valeurs essentielles que sont la libre circulation des citoyens. Un réflexe certes compréhensible, mais par pour autant innocent. Les islamistes, c’est d’eux qu’il est question, réussissent une fois de plus à perturber notre société. Nous devenons de plus en plus transparent à nos dépends. Tout se sait ; les services retrouvent nos traces, peu importe où nous allons ; ils s’immiscent dans notre vie intime. Rien n’est plus secret. Bien qu’on le sache, cela met mal à l’aise. Une porte ouverte sur bien des abus et sur le totalitarisme. En nous réfugiant dans une bulle de savon, nous ne serons pas plus en sécurité. Les terroristes réussiront toujours à franchir les murs qui ont été érigés soi-disant pour notre sécurité. Il est symptomatique qu’une démocratie telle que celle pratiquée en Suisse où la liberté de chacun est pour ainsi dire un dogme, se plie à telles contraintes. Cela démontre que l’EI a atteint son but, celui de nous déstabiliser plus. Cette évolution va à mon avis dans le mauvais sens, parce qu’à long terme elle nous pervertit de plus en plus. Elle laisse plus de place à la délation, à la discrimination de tous ceux qui à priori n’entrent pas dans un certain schéma. C’est du poison qui nous conduit à douter de tout, à remettre en question toute solidarité. Je ne peux que condamner des tendances qui contribuent de plus en plus à créer le doute. Comme on le sait il est le vecteur de l’exclusion, du racisme. Tout ce qui d’après « les honnêtes citoyens », détonne dans le paysage sera mis sous tutelle. Weiterlesen…

Datenmüll, der Computer verrotzt zusehends! Der Cleaner muss ran. Richtig schneller läuft die Kiste hinterher auch nicht. Cookies … Sollen angeblich gut sein. Mir erschließt sich das nicht so richtig. Außer, dass man mein Klickverhalten kontrolliert und mich dann mit Werbung vollballert. Interessant ist, dass auf dem Cleaner seit dem Erscheinen von Windows 10 der Explorer nicht mehr gereinigt werden kann. Die neue Version soll ja ein wahrer Datenmoloch sein. Die Krake greift alles an Information ab, was sie kriegen kann! Im Radio läuft eine Doku über Jesus. Jesus, Mohammed, Buddha, Krishna. Alles große Männer, hervorragende Denker, die ihrer Zeit wichtige Richtlinien gegeben haben, die heute noch Geltung haben. Religiös geprägte Zeiten! Heute säkularisieren wir immer mehr. Neue Werte müssen her. Ich frage mich, ob wir in diesem Computerzeitalter nicht selbst nach und nach vermüllen. Wir werden vollgepumpt mit Daten, Information und allem möglichen Mist. Welcher Cleaner reinigt uns eigentlich? Informationsverarbeitung geschieht im Gehirn. Wenn man früher Mist baute hieß es: „Was hast Du Dir dabei gedacht? Nichts!“. Haben Sie schon einmal versucht, „Nichts“ zu denken? Schon mal meditiert? Ich habe es einmal versucht. Da merkt man, dass es gar nicht so leicht ist, nichts zu denken. Im Schneidersitz sausen einem viele Gedanken durch den Kopf. Ungewollt! Man kann das gar nicht steuern. Man erinnert sich an irgendeine Autofahrt, die unbezahlte Rechnung schießt dazwischen, Abendessen steht auch an. Schon ist der Speichelfluss angeregt, man beginnt, jämmerlich zu sabbern. Und das mit dem Kreuz ist in dieser Sitzhaltung auch nicht das Wahre … Also mit nichts denken, das ist nicht so einfach! Wir sind mittlerweile alle Datenjunkies. Vollgepumpt bis oben hin und das 24/7. Die Wirtschaft als der neue Gott, Konsum die neue Religion. Ich frage mich, ob die vorgenannten Herren es da nicht etwas einfacher hatten. Gut, es waren andere Zeiten, Krishna soll angeblich vor 5000 Jahren geboren worden sein. Da war die ganze Welt noch ruhiger. Ruhe bedeutet doch auch, nachdenken zu können, mal den buchstäblich „klaren“ Gedanken fassen zu können. Das gibt es heute nicht mehr, oder?! Verkehrslärm, Musik, Baulärm, alle möglichen Geräusche, und sei es auch nur sinnloses Geschwätz. Oft beschweren wir uns über Lärm, produzieren wir doch selber genug davon. Kriegen sich Nachbarn deswegern in die Haare, muss der Richter ran. Er entscheidet dann, was guter und was schlechter Lärm ist. Nach dem Motto: schreiende Kinderhorden sind gut, Hundegebell schlecht. Kinder outen sich lautstark beim Spielen, das liegt in ihrer Natur. Aber erklären Sie Ihrem Hund doch mal, dass er in der Zeit von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr nicht bellen darf. Geil, ne?! Weil wir Lärm produzieren, müssen wir also auch regeln, wie viel wer davon absondern darf. Den Produzenten stört das weniger, der Lärmempfänger ist da schon weniger tolerant. Ein einfaches Beispiel für ein nur geringes Geräusch: Sie haben doch sicher früher auch „Klavier gespielt“? Klar, an Haustüren klingeln und wegrennen. Und wir hatten einen Heidenspaß! Wenn das heute passiert – nein, ich bin nicht mehr der Klingelnde – und ich meinen in die Jahre gekommenen Hintern umsonst zur Haustür bewege, dann bin ich da weniger amused. Lärm ist Ansichtssache und: Lärm verursacht eine Aktion beziehungsweise eine Reaktion. Wir reagieren irgendwie darauf. Beschallung in Kaufhäusern erhöht den Umsatz, zu laute Musik des Nachbarn macht aggressiv. Wie war das eigentlich in früheren Zeiten? Man ist heute so konditioniert, dass man sich das schon gar nicht mehr vorstellen kann. Es muss damals todsterbenslangweilig gewesen sein. Die Ansicht eines modernen Menschen, der Lärm gewohnt ist. Als Info-Junkie langweilt einen das Ungewohnte. Würden wir aufgrund der Ruhe – mal gedanklich in die Zeit zurückversetzt – nicht aggressiv werden und den zu früh krähenden Hahn erschießen?! Es ist paradox: wie oft sehnen wir uns nach Ruhe und kämen dauerhaft wohl gar nicht damit zurecht. Die Zeit der Denker damals; sie hatten mehr Ruhe und vielleicht auch mehr Zeit. Ihre Gedanken waren klarer. Ich denke darüber nach … Im Radio wird gerade berichtet, Stalin habe bis 1961 im Mausoleum von Lenin geruht. Als man ihn damals bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion herausholte, soll Lenin sich beschwert haben. Wie auch immer. Mir fällt hierzu „Ruhestätten-Sharing“ ein. Teilen ist angesagt heutzutage. Aber Sharing ist ein anderes Thema. Vielleicht dazu ein andermal!

© Thomas Dietsch

Fratello digitale

Cina lancia un nuovo progetto: si vuole creare il nuovo cittadino. Futuristico! E il controllo totale! Per mezzo di megadati, 1,3 miliardi di cittadini dovrebbero essere rilevati dal 2017-2020. Tutti i loro reati, trasgressioni e, in particolare, le critiche al governo. Quest’ultimi non saranno tollerati. Questo, chi tuttavia critica al partito dovrà affrontare problemi d´impiego e di promozione. Se qualcuno se indebita o passa col rosso, tutto viene registrato. La gente del paese deve obbedire a ciò che il partito pretende. I blogger devono temere essere tenuti in carcere in futuro. Oppure scompariscono nella clandestinità digitale o all’estero digitale. Si avvia il computer, alto a destra dello schermo il poliziotto digitale richiama all’ordine. Un´indicazione che il Grande Fratello tiene d´occhio il cittadino. Non ha più bisogno di censura di stato. La minaccia di quella è già sufficiente. I cittadini stessi si sono censurati per timore di conseguenze. La paura regna, l’obiettivo è raggiunto. Un modo di pensare critico e mettere in discussione l’ordine del mondo non sono più benvenuti in Cina. Oh, che bello nuovo mondo!

Digitaler Bruder

China startet ein neues Projekt: man will den neuen Bürger kreieren. Zukunftsweisend! Und die totale Kontrolle! Mit Hilfe von Big Data sollen 1,3 Milliarden Staatsbürger von 2017 bis 2020 erfasst werden. Alle ihre Vergehen, Zuwiderhandlungen und vor allem Kritik an der Regierung. Letztere wird nicht geduldet. Wer dennoch die Partei kritisiert, wird bei Einstellungen und Beförderungen Probleme bekommen. Ob jemand Schulden macht oder bei Rot über die Ampel fährt, alles wird erfasst. Die Menschen im Land sollen gehorchen, das, was die Partei vorgibt, beachten. Blogger werden in Zukunft mit Gefängnis rechnen müssen. Oder sie tauchen ab in den digitalen Untergrund bzw. ins digitale Ausland. Fährt man den Computer hoch, mahnt rechts oben auf dem Bildschirm der digitale Polizist zur Ordnung. Ein Hinweis, dass Big Brother einem auf die Finger schaut. Staatliche Zensur braucht es heute nicht mehr. Die Androhung jener genügt bereits. Der Bürger zensiert sich selbst aus Angst vor Konsequenzen. Angst herrscht, das Ziel ist erreicht. Kritisches Denken und Hinterfragen der Weltordnung sind in China nicht mehr erwünscht. Oh, Brave New World!