Nel Periodo Natalizio: Divieto di Celebrare!

Ci sono due roccaforti cristiane in Cina: Zhejiang e Wenzhou. Il divieto si applica nei giorni festivi, le autorità mettono le comunità cristiane sotto pressione. Centinaia di croci sono stati rimossi dai tetti delle chiese nel 2014, celebrazioni sono stati banditi. A Pechino, pastori e teologi sono costretti ad „adattare“ la fede cristiana alla Cina. In altre parole questo significa che la Chiesa deve sottomettersi agli ordini del partito comunista. Cina, la terra delle contraddizioni! Il cristianesimo non va d´accordo con il comunismo. Si deve quindi agire con tale asprezza contro la Chiesa? Contro i credenti? Il Partito Comunista è intollerante. Quali paure lo spingono riguardo alla Chiesa?? Anche il capitalismo e il comunismo non si mette d´accordo. Almeno in Europa! In Cina, la situazione è diversa: Con i metodi capitalisti si è catapultato in cima dell’economia mondiale. Sembra dunque, che il „cammino intermediario“ esista. Sotto l’egida del capitalismo si è diventato il più grande produttore mondiale della Bibbia. Vendono la Sacra Scrittura e combattono la fede …

 

Zum Fest: Feierverbot!

Es gibt in China zwei christliche Hochburgen: Zhejiang und Wenzhou. An Weihnachten gilt dort Feierverbot, Behörden setzen die Christengemeinden unter Druck. Hunderte von Kreuzen wurden 2014 von Kirchendächern entfernt, Feierverbote verhängt. In Peking werden Pfarrer und Theologen gezwungen, den christlichen Glauben „an China anzupassen“. Im Klartext heißt das, die Kirche hat sich dem Herrschaftsanspruch der Kommunistischen Partei unterzuordnen. China, das Land der Gegensätze! Christlicher Glaube mag sich mit dem Kommunismus nicht vertragen. Muss man deshalb gleich mit solcher Härte gegen die Kirche vorgehen? Gegen Gläubige? Die Kommunistische Partei ist intolerant. Welche Ängste hinsichtlich der Kirche treiben sie? Kapitalismus und Kommunismus bekommt man auch nicht unter einen Hut. Jedenfalls in Europa! In China ist dies anders: Mit kapitalistischen Methoden hat man sich an die Spitze der Weltwirtschaft katapultiert. Der „Weg der Mitte“ scheint also zu existieren. Unter der Ägide des Kapitalismus hat man sich zum weltgrößten Bibel-Fabrikanten entwickelt. Man verkauft die Heilige Schrift und bekämpft den Glauben …

© Thomas Dietsch

Deflation

A spectre is haunting Europe. Its name: Deflation! Declining prices, increasing purchasing power. Everything is cheaper! A good spirit?! No! Everybody is waiting concerning making purchases and investments. Why? Why spend so much money when things`ll be even cheaper in foreseeable future?! Thus, the goods remain in the shops, assembly lines in factories stand still. And local workers are on the dole … The European Central Bank (ECB) has tried to counteract this trend by cutting interest rates. The base rate is 0.05 percent. After zero it’s all negative; debtors would gain significantly from that. This means in exaggerated dimensions that if someone owes you money, you`ll have to pay him interest. Mario Draghi now wants to buy government bonds. That indicates, that national debt is bought by the ECB. Eurobonds send their regards! Purchases for 1,000 billion euros are discussed. The Maastricht Treaty has excluded this. The ECB’s mandate is price stability, not public finance. A joint liability for national debts is not intended. Predictions indicate that the bond purchase would only raise inflation by 0.15 to 0.6 percentage points. Attention, Mr. Draghi!

 

Deflation

Ein Gespenst geht um in Europa. Sein Name: Deflation! Sinkende Preise, steigende Kaufkraft. Alles wird billiger! Ein guter Geist?! Nein! Jeder wartet mit Anschaffungen und mit Investitionen. Warum? Wieso so viel bezahlen, wenn es in absehbarer Zeit noch billiger wird?! So liegen die Waren in den Geschäften, die Förderbänder in den Fabriken stehen still. Und die dortigen Beschäftigten auf der Straße … Die Europäische Zentralbank (EZB) hat versucht, diesem Trend entgegenzuwirken durch Zinssenkung. Der Leitzinssatz liegt bei 0,05 Prozent. Nach Null geht es nur noch negativ; hiervon würden Schuldner erheblich profitieren. Übertriebener Maßen hieße das, wenn Dir jemand Geld schuldet, musst Du ihm dafür Zinsen zahlen. Mario Draghi will jetzt Staatsanleihen kaufen. Das heißt, Staatsschulden werden von der EZB aufgekauft. Eurobonds lassen grüßen! Ankäufe für 1.000 Milliarden Euro sind im Gespräch. Der Maastricht-Vertrag hat dies ausgeschlossen. Auftrag der EZB ist die Preisstabilität, nicht die Staatsfinanzierung. Eine gemeinschaftliche Haftung für Staatsschulden ist nicht vorgesehen. Und laut Vorhersagen würde der Anleihekauf die Inflation lediglich um 0,15 auf 0,6 Prozentpunkte anheben. Vorsicht, Herr Draghi!

© Thomas Dietsch

Età della Pietra

Le autorità di polizia sono ben posizionate: una autorità mantiene un proprio account Twitter dal 2009 e ha già pubblicato circa 10.000 tweets. Più di un milione di seguaci corrispondono con questo account. L’altra autorità di polizia è presente su Twitter già dal 2008 e ha distribuito circa 7.500 messaggi e più di un milione di seguaci. Le autorità locali stanno emulando questo esempio. Con i cosiddetti „tweets cercarsi“, si cerca di fare luce su crimini con l´aiuto del pubblico. Fantascienza? Un pio desiderio? In Germania: sì! La rete è in gran parte terra incognita per le autorità tedesche. La lettura della pagina Web della polizia criminale federale è in un certo senso così eccitante come le abitudini del pernottamento di una mosca. Gli esempi citati sono la Spagna e gli Stati Uniti. Le autorità tedesche hanno ancora scrupoli riguardo a l’uso di Internet come nuovo mezzo. Malgrado Eduard Zimmermann ha già usato la televisione come strumento per la ricerca di criminali nel 1967: „Aktenzeichen XY“. A quel tempo anche la TV è stato un nuovo mezzo in famiglie tedesche. Insomma, di che cosa le autorità locali hanno paura?

 

Steinzeit

Die Polizeibehörden sind gut aufgestellt: Die eine Behörde hat seit 2009 einen eigenen Twitter-Account und hat seitdem rund 10.000 Tweets abgesetzt. Über eine Million Follower korrespondieren mit diesem Account. Die andere Polizeibehörde ist schon seit 2008 bei Twitter unterwegs, hat auch bereits rund 7.500 Botschaften verbreitet und rund eine Million Follower. Lokale Behörden eifern diesem Beispiel nach. Mit sogenannten „Wanted-Tweets“ versucht man, mit Hilfe der Öffentlichkeit Verbrechen aufzuklären. Science-Fiction? Wunschdenken? In Deutschland: ja! Das Netz ist zum großen Teil Terra incognita für deutsche Behörden. Die Lektüre der Web-Präsenz des Bundeskriminalamtes ist etwa so spannend wie die Übernachtungsgewohn-

heiten einer Stubenfliege. Die genannten Beispiele sind Spanien und die USA. Deutsche Behörden haben nach wie vor Bedenken bei der Nutzung des Internets als neues Medium. Dabei hat Eduard Zimmermann schon 1967 das Fernsehen als Hilfsmittel für die Fahndung genutzt: „Aktenzeichen XY“. Auch das Fernsehen war damals in deutschen Haushalten ein neues Medium. Wovor haben die hiesigen Ermittlungsbehörden eigentlich Angst?

© Thomas Dietsch

Sospetto Generale

Presa di ostaggi in un caffè a Sydney. Il reo: un predicatore sedicente dall’Iran di circa 50 anni. Le reti sociali sono pieni di commenti. L’Islam ha la colpa! Ancora una volta tutto era prevedibile, si lo già sapevo sempre, etc. Il colpevole sembra trovato. Si ha l’impressione che il criminale non è il colpevole, ma una religione. È condannato in generale, la fede è la causa. La questione è stata risolta. Tra le persone di fede musulmana regna da allora la paura. Non hanno più il coraggio di andare giù nella strada, non in un autobus o la metropolitana, anche se il governo australiano ha assicurato credibile che si trattasse di un singolo criminale. Ma non tutti i blogger pensano così. Su twitter, letto nella Frankfurter Allgemeine Zeitung, si trova una campagna: per esempio, una donna offre il suo aiuto a persone che hanno paura nella atmosfera eccitata. Se qualcuno non si sentiva sicuro da solo, ha scritto, lo accompagna di buon grado in viaggio nell’autobus. Dovremmo prendere esempio. Dare un nome al colpevole, in luogo di sospetto e condanna generale. Coraggio invece di soluzione superficiale dei problemi, semplicemente seguendo il motto: Abbiamo cancellato quel problema.

Generalverdacht

Geiselnahme in einem Café in Sydney. Täter: ein selbst ernannter Prediger aus dem Iran, circa 50 Jahre alt. Die sozialen Netzwerke sind voll von Kommentaren. Der Islam ist schuld! Es war mal wieder alles vorherzusehen, man wusste es schon immer, usw. Der Schuldige scheint gefunden. Man gewinnt den Eindruck, dass nicht der Verbrecher der Täter ist, sondern eine Religion. Es wird pauschal verurteilt, die Glaubensrichtung ist die Ursache. Die Sache ist abgehakt. Unter Menschen muslimischen Glaubens herrscht seitdem Angst. Man traut sich nicht mehr auf die Straße, nicht mehr in einen Bus oder die U-Bahn, obwohl die australische Regierung glaubhaft versichert, es handele sich um einen Einzeltäter. Aber nicht alle Blogger denken so. Auf twitter, nachzulesen in der Frankfurter Allgemeine Zeitung, gibt es eine Kampagne: Zum Beispiel eine Frau bietet für Menschen, die in der aufgeheizten Stimmung Angst haben, ihre Hilfe an. Wenn sich jemand alleine nicht sicher fühle, schrieb sie, dann begleite sie denjenigen gerne bei der Fahrt im Bus. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen. Benennung der Täter statt Generalverdacht und Pauschalverurteilung. Zivilcourage statt oberflächliche Lösung der Probleme, bloß um sie abzuhaken.

© Thomas Dietsch

Weekend Column

This year is a special year. Just walk through a pedestrian zone. Some people of Pegida demonstrate against domination by foreign influences. Inside the department store at the television department news are running: danger by terrorist group „Islamic State“. Bearded men with headgear look at me grimly. Opposite, on a promotion poster a white-bearded man in red garb with headgear is smiling at me. Whom can I trust? Outside there is a Christmas fair, which is called now “winter fair”. We don´t want to offend anybody. There are people who do not celebrate Christmas. We conform to others, become integrated. To whom or into what, this is the question. I have no idea! Declining prices at the gas station down the road. Oil is getting scarce, at the moment there is more oil on the market as the years before. At my bank, I became one of the evil. Savers will soon have to pay penalty interest, because they do not spend their money. It takes only short time to fall into disrepute! I have bought all gifts now, carrying them in my shopping bags. I try to be politically correct. How to call them: Christmas or year-end gifts …?!

Wochenendkolumne

Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr. Gehen Sie doch einmal durch eine Fußgängerzone. Da demonstrieren welche von Pegida gegen Überfremdung. Im Kaufhaus in er Fernsehabteilung laufen Nachrichten: Gefahr durch Terrorgruppe „Islamischer Staat“. Bärtige Männer mit Kopfbedeckung schauen mich grimmig an. Gegenüber auf einem Werbeplakat lächelt mich ebenfalls ein weißbärtiger Mann in roter Kluft mit Kopfbedeckung an. Wem kann ich trauen? Draußen ist ein Weihnachtsmarkt. Der heißt jetzt „Winterfest“. Wir stoßen niemanden vor den Kopf. Es gibt Leute, die kein Weihnachten feiern. Wir passen uns an, integrieren uns. An wen bzw. in was eigentlich? Keine Ahnung! An der Tankstelle die Straße runter fallen die Preise. Das Öl wird knapp, im Moment ist soviel davon auf dem Markt wie schon lange nicht mehr. Bei meiner Bank bin ich jetzt unter die Bösen geraten. Sparer müssen demnächst Strafzinsen zahlen, weil sie ihr Geld nicht ausgeben. So schnell kommt man in Verruf! Die Geschenke habe ich jetzt alle in den Einkaufstüten. Man will politisch korrekt sein. Heißen die jetzt Weihnachts- oder Jahresendgeschenke … ?!

 

© Thomas Dietsch

Declino dell’Occidente

Questi giorni in DIE WELT è stato da leggere che i manifestanti Pegida conducono una campagna in città tedesche contro l’alienazione dell´occidente in seguito a islamizzazione, muezzin, sharia e burqa. L’Occidente ei suoi valori devono essere salvati. È tempo di chiedersi che cosa questo „Occident“ è in realtà. „L’Occidente“ include la parte occidentale dell’Europa, in particolare la Germania, l’Inghilterra, la Francia, l’Italia e la Penisola Iberica (Meyers Hand-Lexikon, quarta edizione 1888, Vol 1, pag 3). „Occidente“ deriva dal latino occidens, della direzione ovest, dove il sole affondava nell’Impero romano. In contrasto con l’Oriente. L’Occidente come termine nasce infatti nel romanticismo, ha raggiunto il suo culmine nel ideologia occidentale degli anni cinquanta del secolo scorso. La gente ha cominciato a fare il missionario. Il mondo dovrebbe essere sviluppata sulla base dei valori dell’Europa occidentale. Questo già avevamo dal punto di vista religioso! Prima i missionari cristiani partivano a convertire altre culture alla fede “giusta”. Per questo si ha assassinato migliaia. Noi ricordiamo alle crociate! Quanta cultura è stato distrutto in quel tempo?! I nostri valori non sono meglio o peggio di quelli delle altre culture. L’Europa si ha distrutto stesso in due guerre mondiali. Come dovremmo essere un esempio per gli altri? La tolleranza verso gli altri è importante in un mondo globalizzato. Si tratta di imparare dagli altri, non escluderli.

Untergang des Abendlandes

In DIE WELT war die Tage zu lesen, dass Pegida-Demonstranten in deutschen Städten gegen die Überfremdung des Abendlandes durch Islamisierung, Muezzine, Scharia und Burka zu Felde ziehen. Das Abendland und seine Werte sollen gerettet werden. Es ist an der Zeit zu fragen, was dieses „Abendland“ eigentlich ist. „Abendland“ oder auch „Okzident“ beinhaltet den westlichen Teil Europas, besonders Deutschland, England, Frankreich, Italien und die Iberische Halbinsel (Meyers Hand-Lexikon, Vierte Auflage 1888, Bd 1, S. 3). „Okzident“ kommt von lateinisch occidens, der westlichen Himmelsrichtung, dort, wo die Sonne im Römischen Reich unterging. Ganz im Gegensatz zum Orient. Das Abendland als Begriff entstand eigentlich erst in der Romantik, erreichte seinen Höhepunkt in der Abendland-Ideologie der 1950er Jahre. Man fing an zu missionieren. Die Welt sollte an den Werten Westeuropas genesen. Das hatten wir schon einmal aus religiöser Sicht! Damals zogen die christlichen Missionare los, um andere Kulturen zum „rechten“ Glauben zu bekehren. Da wurde tausendfach für gemordet. Man erinnere sich an die Kreuzzüge! Wie viel Kultur wurde damals zerstört?! Unsere Werte sind nicht besser oder schlechter als die anderer Kulturen. Europa hat sich in zwei Weltkriegen selbst zerstört. Wie wollen wir da anderen als Vorbild dienen? Die Toleranz gegenüber dem Anderen ist in einer globalisierten Welt wichtig. Es geht darum, von anderen zu lernen, nicht sie auszugrenzen.

© Thomas Dietsch

Protection of the Constitution

During a political discussion on the radio these days: DIE LINKE demands the abolition of the Federal Office for the Protection of the Constitution. The fact that the party wants that, is not new. It is also true that the agency has failed concerning the murders, committed by the NSU. Now one can argue, that the red-red-and-green government with a Prime Minister of the party DIE LINKE, just elected in Thurigia, is already working on making the election result permanently watertight. One remembers the time after 1933 and after 1949 on the territory of the former GDR. The SED has threatened our constitution, the Basic Law. After the political change, party members of the NSDAP had proven themselves in democracy at that time, in large part they had become good democrats. Why shouldn´t it be the same with members of the political Left!? But the democracy of the Weimar Republic was a weak democracy. Therefore it is necessary to continue to protect our constitution against enemies. Conclusion: We must not abolish the Federal Office for the Protection of the Constitution, we have to improve it!

Verfassungsschutz

Die Tage kam es bei einer politischen Diskussion im Radio: DIE LINKE fordert die Abschaffung des Verfassungsschutzes. Dass die Partei das möchte, ist nicht neu. Tatsache ist auch, dass der Geheimdienst bei den NSU-Morden versagt hat. Jetzt kann man natürlich argumentieren, kaum sei in Thüringen eine rot-rot-grüne Regierung gewählt mit einem Ministerpräsidenten der Partei DIE LINKE, arbeite man schon daran, das Wahlergebnis dauerhaft wasserdicht zu machen. Erinnerungen an die Zeit nach 1933 und nach 1949 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR werden wach. Die SED hat unsere Verfassung, das Grundgesetz, bedroht. Nach der politischen Wende hatten sich damals aber Parteimitglieder der NSDAP in der Demokratie bewährt, sind zum Teil gute Demokraten geworden. Warum soll das bei Angehörigen der politischen Linken nicht so sein?! Aber die Demokratie der Weimarer Republik war eine schwache Demokratie. Es gilt also, unsere Verfassung weiterhin gegen Feinde zu schützen. Deshalb: Man darf den Verfassungsschutz nicht abschaffen, man muss ihn verbessern!

© Thomas Dietsch

Ipocrita

Nella RDT, religione era malvisto. Era chiamata „oppio per il popolo“. Tutto ciò che era cristiano di origine, era stato bandito dalla vita quotidiana. Non ha funzionato completamente. Natale doveva rimanere. Una festa la cui abolizione il popolo non aveva accettato. Si temeva disordini. Che Natale era la festa della Natività di Christo, era in realtà una questione minore. Accompagnatori, come angeli e Babbo Natale, appartenevano anche a Natale. Ma hanno avuto altri nomi: L’angelo era la figura dell’ali di fine anno. Babbo Natale la figura di fine anno senza ali. Gergo tecnico: Figura di fine anno s. a.. Ingannevole, nevvero?! Siamo davvero meglio? No! Se si considera che Gesù nacque a fine estate o inizio autunno e noi abbiamo stabilito il suo compleanno al 24 Dicembre! Questa è la festa del solstizio d’inverno. E questo è pagana! E usanze pagane sono disapprovate dai cristiani. Quindi: più riflessione e meno Babbi Natale nei negozi nel mese di settembre!

Scheinheilig

In der DDR war Religion verpönt. Man nannte sie „Opium fürs Volk“. Alles, was christlichen Ursprungs war, wurde aus dem täglichen Leben verbannt. Das gelang nicht vollständig. Weihnachten musste bleiben. Ein Fest, dessen Abschaffung das Volk nicht akzeptiert hätte. Man befürchtete Unruhen. Dass Weihnachten das Fest der Geburt Christi war, war eigentlich Nebensache. Begleitpersonen, wie Engel und der Weihnachtsmann, gehörten auch zu Weihnachten. Aber sie bekamen andere Namen: Der Engel war die Jahresendflügelfigur. Der Weihnachtsmann die Jahresendfigur ohne Flügel. Fachjargon: Jahresendfigur o. F.. Verlogen, nicht wahr?! Sind wir wirklich besser? Nein! Wenn man bedenkt, dass Jesus im Spätsommer oder Frühherbst geboren wurde und wir seinen Geburtstag auf den 24. Dezember verlegt haben! Das ist das Fest der Wintersonnenwende. Und das ist heidnisch! Und heidnische Bräuche sind bei den Christen verpönt. Also: mehr Besinnung und weniger Weihnachtsmänner in den Geschäften im September!

 

© Thomas Dietsch