Musik macht Menschen glücklich. Bücher machen Menschen glücklich. Bilder machen Menschen glücklich. Rostra-Ausrufezeichen

Warum also sollte ein Künstler für das Schaffen seiner Kunst nicht gebührend bezahlt werden? Warum sollen Literaten kostenlos lesen? Warum sollen Maler ihre Werke kostenlos durch die Gegend transportieren und (gegen Gebühr) ausstellen? Warum sollen Musiker ihre Songs ohne angemessene Gage auf der Bühne spielen? Warum wollen Sie dann nicht beim Bäcker ihr Brot umsonst haben? Würden Sie sich schämen, in den Supermarkt zu gehen, ihren Korb zu beladen und schulterzuckend an der Kasse zu sagen „Tut mir leid, das Produkt kenne ich noch nicht genug, es ist noch nicht so bekannt, also zahle ich nix dafür?“ Würden Sie sagen: „Reparieren Sie bitte mal mein Auto, aber ihre Werkstatt ist mir bislang unbekannt gewesen. Beweisen Sie sich erst einmal bevor Sie etwas in Rechnung stellen.“ Eigenartig, dass gerade bei kulturellen Dingen mit zweierlei Maß gemessen wird. Und doch macht genau die Kunst und Kultur uns glücklich, spiegelt das Gesellschaftsbild und seine Belange, seine Sorgen, seine Ängste, seine Ziele und Aufgaben wider. Ein Leben ohne geschriebene Zeilen, ohne Musik um uns herum, ohne Bühnenstücke, Theater, Malerei etc.- was für ein armes Leben! Natürlich gibt es auch Künstler, die dafür selbst in die Tasche greifen, um auf sich aufmerksam zu machen und sich auf Tourneen von bekannten Bands einkaufen. Aber das sind halt die schwarzen Schafe und sie haben noch nicht begriffen, dass sie mit Schuld daran tragen, wenn es mit den Künsten so elend aussieht. Sie sind Prostituierte des Gewerbes, kaufen vorab Tickets von Veranstaltern und bezahlen für Festivals. Für mich sind das unlautere Methoden und sie werden am Ende zwar ihr Ego befriedigt haben, aber ihr Portemonnaie ist ebenso leer wie ihre inneren Werte. Und von der Mafia rede ich jetzt nicht. Weiterlesen

Januar 2014: Bei der Hinrichtung Dennis McGuires kommen erstmals Midazolam und Hydromorphin als Inhalt der Giftspritze zum Einsatz. Zuschauer beobachten wie er versucht, sich aufzurichten. Wiederholt ballt er die Fäuste. Es scheint, als kämpfe er um sein Leben, während er erstickt. Der Mix aus Beruhigungs- und Schmerzmitteln sollte Dennis McGuire schnell töten. Erst nach 24-minütigem qualvollem Todeskampf wird er für tot erklärt.

Der Staatsanwalt erklärt anschließend, es gebe kein Recht auf einen schmerzfreien Tod. Weiterlesen

Es galt schon immer, mit dem Fortschritt Schritt zu halten. Schließlich geht es um Fort-Schreiten, also eine Vorwärtsbewegung. Früher hatten wir uns über die Elterngeneration aufgeregt: Die Alten kannten dies und das nicht, hatten an Marktneuheiten oft null Interesse. Lange Zeit konnte ich hierfür kein Verständnis aufbringen. Jetzt, mit Mitte Vierzig, stelle ich mir die Frage, ob man dauerhaft mit dem Fortschritt Schritt halten kann. Die Evolution überholt einen, man wird buchstäblich zum Dinosaurier. Ihr glaubt das nicht?! Nun, vor etwas mehr als zwei Jahren musste ich die Hürde vom Handy zum Smartphone überwinden. Kein Problem! Dachte ich … Bei einem Einkauf in einem Discounter hielt ich mich in der Nähe der Käsetheke auf, als mich der erste Anruf auf meinem neuen Mobilphone erreichte. Freude! Allerdings nicht lange. Es kann sehr peinlich werden, wenn das Ding im Geschäft vor sich hin musiziert, sämtliche Leute auf einen aufmerksam werden und man erfolglos auf diesem Ding herumdrückt, nicht in der Lage, den Anruf entgegenzunehmen. Peinlich! Zu Hause wurde mir durch die Jugend offenbart, man drücke nicht mehr, sondern schiebe oder wische. Muss einem ja mal gesagt werden! Weiterlesen

Wir dürfen uns nicht wundern, wenn uns alles künstlich erscheint. Umgeben von Plastik – dem Müll, den wir produziert Rostra-Ausrufezeichenhaben und wiederverwerten, damit wir nicht ersticken im eigenen Dreck. Plastikwurst, Plastiknudeln, Plastikkondome, Plastikmaiskolben und plastische Stoffe in Hautcremes, Tinkturen. Eigentlich überall und dass dieses Zeug gesundheitsschädlich ist, ist uns bekannt, aber was ändert sich? Nichts! Wir machen fein weiter mit dem giftigen Plastik, der kaum verrottet. Wenigstens haben wir dann was für die Ewigkeit geschaffen, ist ja auch was. Plastik schieben sich die Damen in die Höhle, damit ihr Hirn ihnen einen Mann suggeriert. Der Diener ist aus Plastik, die Puppe für ihn ist aus Plastik. Lässt sich auch schön kneten und hält die Klappe. Was wollen wir mehr? Sorgfältig abgepackt und luftdicht verschlossen, so genießen wir unsere Nahrung und ebenso dämlich abgepackt erscheint mir der Mensch. Gott bewahre, dass ich keinen stummen Plastikdiener habe, denn ich bevorzuge den echten Mann, ohne Plastik, ohne Lack und ohne Latex. Weiterlesen

Um Ostern herum habe ich noch keinen gesehen. Ich hoffe aber, dass sie bald kommen werden: die Schmetterlinge! Böse Zungen behaupten, dass diese possierlichen Tierchen im Rahmen des „Schmetterlingseffekts“ großes Unheil anrichten können. Ein Flügelschlag hier bei uns soll zum Beispiel in Argentinien zu einem Tornado führen. Man kann das glauben oder auch nicht. In letzter Zeit bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich wirklich ein „Nein!“ darauf antworten kann.

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mein Leben ist die Poesie
mein Leben ist die Sprache der Sinne
mein Leben ist die Welt der Phantasie
mein Leben ist die Kunst der Worte
mein Leben ist die Empathie
mein Leben ist die Schönheit der Sprache
mein Leben ist die Feinheit, die Zartheit, die Kunst
mein Leben ist nicht ein Leben Weiterlesen