NSA

Once again NSA! Everybody knows them, every day you can read something about them. Meanwhile this topic is annoying. „Just let them do what they want to! We won´t be able to change anything!“. Is that right? From many citizens I hear that monitoring is perfectly ok. If you do not commit crimes, there´s nothing to worry about. Ok so far! But are we already conditoned in such a way that our privacy doesn´t matter anymore?! Nowadays television sets with built-in cameras are available. So you can record and watch the film afterwards. But this also works the other way around. You can, if you like, look into the living room from outside. And yes, it bothers me knowing somebody being able to watch me while I am eating my potato chip bag during a film and looking up during which movie I fall asleep on the couch. According to a leading gazette in Germany, the NSA investigation committee of the Bundestag wants to protect itself in a very special way: No more digital communication, they will even renounce to send encrypted e-mails or to use encrypted mobile phones. The secret is quite analogous: one is considering the use of non-electronic typewriters. I can already see the sign at the door: „Spies keep out!“. All´s well that ends well …

NSA

Ja, schon wieder NSA! Jeder kennt sie, man liest täglich über sie. Allmählich ist man das Thema leid. „Sollen die doch machen, was sie wollen! Wir können doch eh nichts daran ändern!“. Ist das so? Von vielen Mitbürgern höre ich schon, das mit der Überwachung sei doch vollkommen ok. Wenn man keine Straftaten begehe, habe man auch nichts zu befürchten. Schön und gut! Aber sind wir wirklich schon so konditioniert, dass uns unsere Privatsphäre egal ist?! Es gibt mittlerweile Fernseher mit eingebauter Kamera. Damit kann man aufnehmen und den Film nachher gucken. Aber das funktioniert auch andersherum. Man kann, wenn man will, auch von außen ins Wohnzimmer gucken. Und ja, es stört mich, wenn mich jemand beobachtet, während ich meine Chipstüte beim Film esse und nachschaut, wann ich bei welchem Film auf der Couch einschlafe. Laut einer führenden Gazette in Deutschland will sich der NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages nun auf ganz besondere Art schützen: Keine digitale Kommunikation mehr, man will sogar auf das Versenden verschlüsselter E-Mails und die Nutzung von Krypto-Handys verzichten. Das Geheimnis ist ganz analog: man erwägt die Nutzung nicht-elektronischer Schreibmaschinen. Ich sehe schon das Schild an der Tür: „Spione müssen leider draußen bleiben!“. Geht doch …

 

© Thomas Dietsch

 

Si parla di guerra a Gaza: Israele contro la Palestina. Alcuni lanciano missili su Israele, gli altri bombardano aree a Gaza. L’odio regna! Questo è alimentato da fanatici religiosi. Uno non vede più il contrario come persone, si vuole vederlo morto e chiede di uccidere. Come può andare avanti? Le persone intelligenti che vivono nel 21 ° secolo, hanno imparato nulla dal passato? Ovviamente no. Il fatto è che i diversi gruppi etnici e religiosi devono condividere in questo pezzo di terra. Da parte del fanatico è sempre il termine di „popolo eletto“, utilizzato per promuovere la guerra. I leader religiosi da entrambe le parti non hanno inventato questo termine per fomentare l’odio. Il „popolo eletto“ dovrebbero portare la pace. Parlate con l´altro! C’è ancora molto da discutere …

 Gaza

Man redet von Krieg im Gaza: Israel gegen Palästina. Die einen schießen Raketen auf Israel, die anderen bombardieren Gebiete im Gaza. Der Hass regiert! Geschürt wird er von religiösen Fanatikern. Man betrachtet den Gegenüber nicht mehr als Menschen, man will ihn tot sehen und ruft zum Töten auf. Wie soll das weitergehen? Haben intelligente Menschen, die im 21. Jahrhundert leben, gar nichts aus der Vergangenheit gelernt?! Offensichtlich nicht. Tatsache ist, dass verschiedene religiöse und auch ethnische Gruppen sich diesen Flecken Erde teilen müssen. Seitens der Fanatiker wird immer wieder der Begriff des „auserwählten Volkes“ benutzt, um den Krieg voranzutreiben. Die Religionsstifter auf beiden Seiten haben diesen jedoch nicht erfunden, um Hass zu schüren. Das „auserwählte Volk“ sollte Frieden stiften. Redet miteinander! Es gibt noch viel zu diskutieren …

© Thomas Dietsch

 

Früher kannte man sie: der Feind schickte Spione ins Land. In den meisten Fällen sollte Information über den militärischen Stand des Landes besorgt werden. Dies ist lange vorbei. Es folgte die Wirtschaftsspionage. Man versuchte, über die erlangten Informationen auf den technischen Stand des Anderen zu gelangen. Das ist heute der Hauptzweck der Spionage. Mit den Mitteln des Internets ist diese einerseits noch einfacher, aber anderseits auch wesentlich komplizierter geworden. Heute macht man, so zum Beispiel seitens der NSA, noch nicht einmal mehr vor dem Mobiltelefon der Kanzlerin halt. Die Amerikaner fürchten keinen militärischen Angriff der Deutschen. Wir sind Freunde, zusammen in der NATO. Was die Amerikaner extrem fürchten ist, gegenüber Deutschland wirtschaftlich und technisch ins Hintertreffen zu geraten. Die Frage ist jedoch, ob diesbezüglich nicht einfacher, offener Meinungsaustausch genügen würde. Muss man im Geheimen spionieren?! Eine Frage des Anstandes zwischen zwei befreundeten Nationen. Meines Erachtens jedenfalls!

Spies

We know them from former times: the enemy sent spies into the country. In most cases information on the military status of the country had to be evaluated. This is over now for a long time. It was followed by the industrial espionage. They tried to reach the technical status of the others on the information being obtained. Today this is the main purpose of spying. With the resources of the Internet, on the one hand it is much easier, but on the other hand it also became much more complicated. Today for example the NSA doesn´t even stop as far as the mobile phone of the Chancellor is concerned. The Americans don´t fear any military attack by the Germans. We are friends, gathered in the NATO. What the Americans are extremely afraid of is to fall behind German economical and technological standards. The question is whether it won´t be easier to meet officially and exchange frankly one´s point of view. Do we have to spy secretly? A question of decency between two friendly nations. In my opinion!

 

© Thomas Dietsch

 

Il calcio e la vita quotidiani

La Germania ha vinto 7:1 contro il Brasile. Grandi applausi qui, lacrime là. In Brasile, si identifica di calcio. Tale sconfitta è quindi un enorme peccato. Ma questo non é la fine del mondo. Con il calcio il è come con la vita di tutti i giorni. Non tutti i giorni sono uguali. Ognuno ha una brutta giornata, una volta, il prossimo potrebbe essere ancora migliore. Che cosa hai imparato da questo? Celebrare i successi come vengono. Ma anche il necessario rispetto applicano per l’opposto, nuova umiltà per le prossime sfide. Nessuno è imbattibile! Né nel calcio, né nella vita quotidiana. Il trionfo di oggi può seguire il peggiore errore della vita domani e viceversa. Si può sperare per il quarto titolo per la Germania. C’è sicuramente ancora un sacco di duro lavoro!

7:1 hat Deutschland gegen Brasilien gewonnen. Riesenjubel hier, Tränen dort. In Brasilien identifiziert man sich über den Fußball. Eine solche Niederlage ist dann eine riesige Schmach. Aber die Welt geht hiervon nicht unter. Mit dem Fußball ist es wie mit dem Alltag. Nicht jeder Tag ist gleich. Jeder hat einmal einen schlechten Tag, der nächste mag schon wieder besser sein. Was lernt man hieraus? Erfolge feiern, dafür sind sie da. Aber auch den nötigen Respekt aufzubringen für den Gegenüber, neue Demut für die nächsten Herausforderungen. Niemand ist unschlagbar! Weder im Fußball, noch im Alltag. Dem heutigen Triumpf mag morgen der schlimmste Fehler des Lebens folgen und umgekehrt. Man kann auf den vierten Titel für Deutschland hoffen. Es wird auf jeden Fall noch ein hartes Stück Arbeit!

© Thomas Dietsch

 

 

Es sind schon komische Leute, die nach 1980 Geborenen! In der Krise zur Welt gekommen, kennen sie keinen Revoluzzergeist mehr. Oft hat man sie schon als Langweiler bezeichnet. Konnten die 68er sich noch ihren Job nach der Ausbildung aussuchen, hatte man die Freiheit, auf der Straße zu rebellieren. Die Post-80er basteln still an ihrem akkuraten Lebenslauf. Man muss ihnen aber eines zugestehen: sie sind fleißige, strebsame Leute. Vielleicht motivierter als die Generation X und die davor. Jetzt streben die Jungen auch noch vornehmlich in den Staatsdienst. Suchen den weichen Beamtensessel, das sichere Gehalt und die üppige Altersabsicherung. Also doch Weichlinge, keine Risikobereitschaft in der freien Wirtschaft? Locken hohe Gewinne und Prestige nicht mehr?! Offensichtlich nicht! Vielleicht legt man doch wieder mehr Wert auf Freizeit und Familie, schlicht Lebensqualität!? Man besinnt sich wieder auf das Wesentliche. Zurück vom Roboter zum Menschen. Gar nicht so schlecht …

© Thomas Dietsch

They are strange people, these ones born after 1980! Born during the economic crisis, they don´t know what it means to be a revolutionary. Often they have been described as boring. While the 68ers could still choose their jobs after training they were free to rebel in the streets. For the post-80s there is nothing left to do but to work quietly on an accurate curriculum vitae. But we have to admit one thing: they are hardworking, industrious people. Perhaps more motivated than the Generation X and the ones before. Now the young ones even tend to join civil service. Search for a soft chair that provides safe content and lush retirement security. So they are softies, not ready to take any risk in the private sector? No longer tempted by high profits and prestige?! Obviously not! Maybe they put more emphasis on leisure time and family, simply quality of life? They reflect upon essential things. Back from robot to human. Not so bad …

© Thomas Dietsch

 

Ab und zu sticht mich der Hafer, dann muss ich ein wenig provozieren. Als ich neulich das Buch „Isch geh Schulhof“ von Philipp Möller las, kam mir sogleich der Gedanke: „Oh mein Gott! Wo führt das hin …?!“. Präpositionen und Artikel liegen im Sterben. Wir degenerieren! Von der Satzmelodik stellt man sich zwei Höhlenmenschen vor, die in der dritten Generation nach Erlernen der Sprache miteinander kommunizieren. Furchtbar, oder?! Aber ist das wirklich so? Oder sind wir nicht im Althergebrachten, dem Gewohnten gefangen?! Nach dem Motto: „Wo kommen wir denn da hin, wenn sich etwas ändert?!“. Nun, liebe Leute: Das Leben ist Veränderung. Und noch eines: der Mensch neigt zur Vereinfachung. Beispiel: In diepresse.com vom 04.11.2008 stand, dass eine mittlerweile 30-jährige Texanerin einen Namen trägt mit 57 Buchstaben: „Rhoshandiatellyneshiaunneveshenk Koyaanisquatsiuth Williams“. Was der Name auch immer bedeuten mag, sei dahingestellt. Man stelle sich aber die Situation vor: das Mädchen ist im Kindesalter draußen mit Freundinnen beim Spielen. Es gibt Essen. Ob Mama wohl die volle Buchstabenreihenfolge aus dem Küchenfenster gerufen hat, um zum Mittagstisch zu läuten? Wohl kaum! Man kürzt ab, gibt Kosenamen. Weiterlesen

Aufregung in Japan: Premier Abe interpretiert Artikel 9 der Verfassung neu: 1947 hat Japan darauf verzichtet, je wieder Krieg zu führen und Konflikte mit Waffengewalt zu lösen. Japan kann jetzt Verbündeten im Falle eines Angriffs zu Hilfe eilen. „Kollektive Selbstverteidigung“ ist das neue Stichwort. Die Mehrheit der Bevölkerung ist dagegen. Ist dies der richtige Weg? Einerseits muss man sich von rund 70 Jahre alten Wertvorstellungen lösen. Die Welt hat sich weiter entwickelt. Andererseits gilt es darauf zu achten, dass man sich nicht demnächst wieder in Zuständen wiederfindet, die den damaligen entsprechen. Irak, Syrien und die Ukraine seien hier genannt. Die Welt zögert nicht umsonst, dort militärisch einzugreifen. Modern betrachtet haben wir einen neuen Feind: den Terrorismus! Jener ist nicht der Feind von außen, er lauert von innen. Und letztlich: Die japanische Regierung hätte gut daran getan, die Verfassung nicht neu zu interpretieren, sondern formell zu ändern. Das wäre klarer gewesen, politisch aber wohl kaum durchsetzbar.

© Thomas Dietsch

La Costituzione giapponese

Eccitazione in Giappone: il primo ministro Abe ha interpretato l’articolo 9 della Costituzione in modo diverso: 1947 il Giappone ha rinunciato a mai più fare la guerra e di risolvere i conflitti con la forza delle armi. Giappone può ora correre in aiuto alleati in caso di attacco. „Autodifesa collettiva“ è la nuova parola chiave. La maggioranza della popolazione è contro di esso. È questo il modo giusto? Da un lato, bisogna liberarsi dai valori come circa 70 anni fa. Il mondo si è evoluto. D’altra parte, è importante garantire che non si trova presto nuovamente in stati corrispondenti ai primi. Iraq, la Siria e l’Ucraina sono menzionati qui. Il mondo non esita invano di intervenire militarmente lì. Considerato moderna abbiamo un nuovo nemico: il terrorismo! Questo non è il nemico da fuori, lui si nasconde dentro. E infine: Il governo giapponese avrebbe fatto bene a non re-interpretare la Costituzione, ma per cambiarla formalmente. Sarebbe stato più chiaro, ma politicamente difficilmente applicabile.

© Thomas Dietsch

Die Gazetten berichten: Proteste in Hongkong, Furcht vor größerem Einfluss Chinas auf die ehemalige Kolonie. Hongkong ist autonom bis 2047. Es kam zu Festnahmen. Erinnerungen an den Platz des himmlischen Friedens 1989 werden wach. Greift die chinesische Regierung vor der Zeit nach Hongkong? Der chinesischen Wirtschaft geht es im Moment eigentlich gut. Was sind also die Gründe? Die Demonstranten stehen ein für Demokratie, fürchten Unterdrückung durch das kommunistische Regime. Die Bilder sind ähnlich wie vor 25 Jahren. Steht der Insel der Demokratie ein militärischer Einmarsch kommunistischer Truppen bevor? Die Welt trägt Verantwortung! Lasst uns ein waches Auge auf die Geschehnisse dort werfen!

© Thomas Dietsch

Keeping an eye on China

The tabloids report: Protests in Hong Kong, fear of increasing influence of China on the former colony. Hong Kong is autonomous till 2047. There were arrests. Memories of the Tiananmen Square in 1989 are awake. Does the Chinese government try to annex Hong Kong ahead of time? The Chinese economy is actually really good. So what are the reasons? Demonstrators stand for democracy, fear oppression by the communist regime. The images are similar to 25 years ago. Does the island of democracy stand before a military invasion Communist troops? The world has a responsibility! Let us keep a watchful eye on what is happening there!

© Thomas Dietsch