Da auf der Fensterbank.

Ein Rosenblatt fällt,

Nicht mehr als ein Hauch.

Erinnerung duftet,

Verblasste Stunden …

Lachend über Wiesen gelaufen,

Ausgelassen und frei.

Die Zeit,

Wer hat die Schraube gedreht?

Übriggeblieben: blaue Monde.

Es sind die Sehnsüchte,

Unausgesprochene Stunden,

Nicht niedergeschrieben.

Lauernd in der Seele,

Rufen aus der Tiefe.

Der Tag geht,

Laternen reichen ihr Licht.

Lichtspiegelung,

Regennasse Straßen.

Eine graue Katze an der Ecke.

Schau in die erleuchteten Fenster,

Alles fremde Schicksale!

Sie zählen Schäfchen.

Morgen, in der Dämmerung,

Treffen wir den neuen Tag.

Manche laufen davon,

Machen Party.

Beobachte die Sterne,

Nacht oder Tag

In fremden Welten …

Wer weiß das schon?

Leuchtreklame, nur Worte.

Verpass nicht den letzten Zug!

Ein Schwatz mit dem Mond,

Löse den Fahrschein.

Die Nacht lebt.

Licht in den Fenstern,

Nur noch Streifen.

Die Faust um den Haustürschlüssel:

Quo vadis, Bruder?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.