Moderne Menschen gibt es seit 300.000 Jahren, die ersten Hochkulturen bildeten sich vor 5.000 Jahren heraus – diese Erfolgsgeschichte kommt schon bald zu einem katastrophalen Finale. 2050 ist die Menschheit am Ende, weil die Erde nicht mehr bewohnbar sein wird, prognostizieren jetzt australische Forscher in einem Klimareport. Bislang konnten die meisten Exoplaneten nur mit indirekten Messmethoden nachgewiesen werden, indem leichte Veränderungen physikalischer Größen auf ihr Zentralgestirn – der Sonne die sie umkreisen – gemessen werden. Die ersten Planeten überhaupt, die außerhalb des Sonnensystems bestätigt wurden, umkreisen den Pulsar PSR 1257+12 (welt.de). Leben, wie man es auf der Erde kennt, ist auf den dort entdeckten vier Planeten ausgeschlossen. In jüngster Zeit werden aber auch immer mehr erdähnliche Gesteinsplaneten entdeckt, die in lebensfreundlicher Entfernung zu ihrem Heimatstern liegen und auf denen außerirdisches Leben möglich scheint.

Gibt es auch eine Chance für uns, wenn unsere Welt in absehbarer Zeit nicht mehr bewohnbar sein wird? Bis dato scheint dies wenig wahrscheinlich … Entdecken neuer Welten ist das eine, diese zu erreichen, das andere. Unsere Technik erlaubt uns derzeit nicht, u.a. Tausende von Lichtjahren zu überbrücken .Selbst bei den ambitionierten Vorhaben, wie beispielsweise den Mars zu erreichen, gibt es eigene Hürden: Die Strahlung im Weltraum ist extrem gesundheitsschädlich. Bei den Mondmissionen war das Risiko noch vertretbar. Bei zukünftigen interplanetaren Raumflügen könnte die Strahlenbelastung allerdings zum Show-Stopper werden (nzz.ch). Damit sich auf einem Planeten Leben entwickeln kann, muss dieser Planet habitabel bzw. superhabitabel – also für die Entstehung und Evolution von Lebewesen noch besser geeignet sein als die Erde. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass er über eine Atmosphäre verfügt, die Wasser und Atemgase bindet, Temperaturen, die flüssiges Wasser ermöglichen sowie
geeignete chemische Ausgangssubstanzen und Lebensräume. Vorausgesetzt, wir kämen da irgendwie hin: auf Raumanzüge könnten wir nicht verzichten. Und das soweit, wie Menschen auch immer in die Zukunft blicken
können. Und: nicht jeder Planet entwickelt sich immer Richtung Lebensfreundlichkeit. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Evolution von Leben ist nämlich Zeit: Venus und Mars waren zu Beginn ihrer Entstehung zwar auch lebensfreundlich, aber ihre habitable Phase endete, bevor sich dort überhaupt Leben entwickeln konnte. In unserem Sonnensystem landen wir also auf Planeten, die sich im Laufe der Zeit für unsere Bedürfnisse „rückwärts“ entwickelt haben. Will heißen, die Situation dort ist nicht anders oder gar schlechter als bei uns aktuell auf der Erde – unser Habitat stirbt!

Was auch immer aktuell zum Thema Ukraine diskutiert wird: Nuklearkrieg, atomare Verseuchung …
Der TOP kann nicht sein, ob die Menschheit einen Atomkrieg überleben kann oder nicht. Wie auch immer: Ein ungebremster Klimawandel wird die Menschheit ausradieren. Obwohl es über sieben Milliarden Menschen auf der Welt gibt, existieren sie in ihrer aktuellen Größe erst seit etwas weniger als einer Milliarde Jahre. Die Evolution könnte in Zukunft nicht schnell genug dafür sorgen, dass sich der Mensch den neuen Konditionen der Erde anpasst (Ethan Siegel, Astrophysiker in businessinsider.de, 22.01.2019).

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