Die Sonne scheint,

der Vogel zwitschert.

Der Kapitalist im Stuhl,

macht sich Gedanken.

Katze und Vogel schauen zu.

Ruhige Straßen, Autos stehen,

Ameisen auf ihrem Weg.

Der Kommunist reibt sich die Hände,

endlich die Zeitenwende.

Hunde begrüßen den Tag.

Ein laues Lüftchen

umspielt die Nase.

Der Fabrikant in Not,

kalkuliert seine Bücher.

Hühner gackern im Hof.

Laub raschelt in den Bäumen,

Knospen sprießen, es wächst.

Die Bürofrau liest die Nachrichten,

der Bildschirm flackert.

Ein Kaktus am Fenster, verweilt.

Chrom glitzert im Raum.

Die Uhr an der Wand, sie tickt.

Der Friseur im Laden wischt Staub,

die Schere ruht vorm Spiegel.

Das Türschild spricht: “Closed!”.

Tauben gurren und picken,

Versammlung bei Litfaß.

Die Rentnerin lächelt auf dem Balkon,

die Hausarbeit ist getan.

Die Turmuhr schlägt halb zwei.

Hasen im Garten,

hoppeln und mümmeln.

Der Manager schaut gelangweilt

aus dem Fenster: “Nichts los!”.

Ein Frosch hüpft in den Teich.

Andere Zeiten, andere Sitten!

Kaum Veränderung, wen schert´s?!

Die Welt dreht sich,

Besinnung und Demut.

Eine Biene besucht die Blüte.

 

 

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