Grundstück, schön hergerichtet.

An der Grenze ein Zaun.

Frisch gestrichen ist er,

passt ins Bild der Häuschen,

lobet den Eigentümer!

Das Dorf ist schön,

man tut was für die Heimat.

Zäune trennen die Grundstücke,

ein jeder macht Seins!

Friedlich ist es, ordentlich.

Ein Schwatz über den Zaun,

lästern über den,

drei Häuser weiter.

Der Jägerzaun kaputt,

man kümmert sich nicht.

Ein schönes Land,

jeder tut was, es geht voran.

Für Fortschritt legt sich jeder

nach Kräften ins Zeug.

Schön hier zu leben!

Grenzen schützen uns,

nicht jeder kommt rein!

Störenfriede wollen wir nicht.

Wäre kaputte Idylle,

unschön, macht man nicht!

Ein jeder ist bereit,

Hab und Gut zu verteidigen.

Das Böse kommt von außen,

die Regierung nennt uns Namen,

die es zu bekämpfen gilt.

Der Astronaut schwebt da oben,

still ist es im kleinen Revier.

Sterne auf schwarzem Samt,

keiner stört die Idylle.

Blick nach unten: keine Grenzen!

Was, wenn das Böse kommt?

Alles mickrig da unten.

Was, wenn das Böse ausbleibt?

Ganz ohne Grenze, ohne Hass?!

Was würden wir tun?

Reißt Grenzen ein,

Ladet ein, umarmt Euch!

Versucht es einfach, nicht schwer.

Geht es schief, streiten können

wir uns hinterher, an der Grenze!

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