Festtage nahen, Weihnachten.

Kinderherzen schlagen höher,

auch die der Unternehmer.

Mammon ruft,

wer soll das alles gebrauchen?

 

Im Portemonnaie ruft es:

„Lass mich raus!“.

Die Händler wollen unser Bestes,

unser Geld!

Alle werden sie glücklich sein.

 

Schnöde ist es jedes Jahr,

das Fest mit dem Baum.

Man kann ihn kaufen, mit

19,7 oder 5,5 Prozent

an Umsatzsteuer.

 

Alles will geregelt sein,

für die glückliche Zeit.

St. Kommerzius naht,

heißt ihn willkommen.

„Halleluja!“, jubeln alle.

 

Kerzen leuchten,

Kugeln glitzern.

Alles so schön anzuschauen.

Man vergisst den Alltag,

Geist und Seele sind geblendet.

 

Schönheit und Fassade,

wie leicht gehen sie einher!

Außen so schön,

innen ganz hohl.

Wo ist das Wesen der Dinge?!

 

Seinerzeit ward ein Kind geboren,

ein König, sagt man.

Seinen Geburtstag zelebrieren wir.

Kennt ihn jemand?

Feste feiern, wie sie fallen …

 

Übrig werden bleiben

Gejammer, Müllberge und Plastik.

Jeder weiß es, keiner ändert das.

Warum auch, vielleicht gut so.

Ist doch schön …

 

Das Fest der Liebe,

Kerzen brennen herunter,

Bäume kommen auf die Straße.

Es wird neu dekoriert.

Zeit der Besinnung!

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