Die Lichter der Großstadt

glimmen in den Fenstern,

verlöschen.

Er schlägt den Mantelkragen hoch

und geht in die Nacht hinaus.

Für ihn ist es spät,

für viele in den Hochhäusern früh.

Zeit, sie begleitet ihn,

leistet ihm Gesellschaft.

Ein unzertrennliches Paar.

Wie oft fühlte es sich an,

als sei er ihr vor die Füße gefallen?!

Wenn er durch die morgendlichen

Straßen ging.

Heim, und doch nach Nirgendwo.

Die Gitarre über den Schultern,

der letzte Gig vorbei.

Lange haben sie geklatscht, lange,

nach dem letzten Anschlag

der Gitarrensaite.

Volle Kneipen, kleine Bühnen,

ein Leben als Tramp.

Die bunten Strahler, die Gesichter.

Seine Gitarre und er. Genau wie jetzt:

In den grauen Straßen der Stadt.

Der Wind pfeift um die Straßenecke,

er zieht seine Mundharmonika.

Hält kurz an der Straßengabelung,

nimmt dann die rechte Seite.

Der Weg nach Osten:

In den Sonnenaufgang.

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