Sonnenaufgang am Horizont,

die Kaffeemaschine brodelt.

Ein letzter Schmetterling

pendelt durch die Lüfte,

Sagt „Hallo“ vorm Fenster.

Keine gute Zeit momentan,

jedem wohl bewusst.

In den Straßen,

sie schlagen die Trommel.

Betretenes Schweigen der Zuschauer.

Auf den Stufen

schwenken sie die Fahnen, grölen.

Drei Cherubim stehen im Weg,

schützen, was gut ist.

Denn die Meile bannt nicht mehr …

Vom Glauben längst abgefallen,

folgen sie den Rattenfängern.

Fett und bequem,

nur keine Mühsal!

Schuld sind immer die Anderen.

Politiker, halte Dich an das Gebot:

Du sollst nicht lügen!“.

Wer einmal lügt, glaubt man nicht mehr.

Heute jubeln sie,

morgen jagen sie Euch zum Teufel.

Auf der Suche nach der einfachen Lösung,

verfallen der Verführung.

Alleine solch brave Bürger,

in der Masse marschiert man mit.

Voller Angst, armer Mensch!

Verlogenes Gehabe,

es stinkt zum Himmel!

Heute brüllen sie rum,

morgen war´s wieder keiner.

Was wollt Ihr eigentlich ?!

Früher war´s eh besser …

Die Angst vorm Wandel.

Sie empfinden Diktatur, fordern Freiheit.

Und machen doch reichlich

Gebrauch davon …

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