Grexit

After 2012, this portmanteau word is used for the second time since December 2014: Grexit! It consists of the two words „Greek“ and „exit“. This refers to the intention of the Greeks to leave the eurozone. That doesn´t mean the European Union. The fear of Grexit makes Athens´ stock prices collapse. A run on the banks is in store, savers will empty their accounts. Up to now the press remains unmoved. In the Athens newspaper „Ta Nea“ reports about that appeared only on page 17. What does a Grexit mean? The experts argue over this! Proponents of the Grexit refer to the value of an own currency for Greece: The new drachma could depreciate against the euro. As a result, the export would be boosted by favorable expectant Greek merchandise. So far, considered long-term! In short-term view chaos could not be avoided. If Greece changed from euro to drachma overnight, printing new notes would take time. In addition to the run of depositors on banks companies would not invest anymore and more people get laid off. The unemployment rate in Greece is 26 percent. What about a spread of the crisis to other countries? Meanwhile, the countries have established the euro bailout fund and bank rescue fund. The European Central Bank (ECB) is ready to buy government bonds with a trillion. But the Grexit should not be evoked …

 

Grexit

Nach 2012 wird dieses Kofferwort zum zweiten Mal seit Dezember 2014 gebraucht: Grexit! Es besteht aus den Wortteilen „Greek“ und „exit“. Gemeint ist der Ausstieg der Griechen aus der Euro-Zone, nicht aus der Europäischen Union. Die Angst hiervor lässt Börsenkurse in Athen einbrechen. Ein Sturm auf die Banken steht bevor, Sparer werden ihre Konten leerräumen. Die Presse lässt dies bis dato kalt. In der Athener Zeitung „Ta Nea“ erschienen die Berichte darüber erst auf Seite 17. Was bedeutet ein Grexit? Die Experten streiten! Befürworter des Grexits verweisen auf den Wert einer eigenen Währung für Griechenland: Die neue Drachme könnte gegenüber dem Euro abwerten. Hierdurch würde der Export angekurbelt durch günstiger werdende griechische Waren. Langfristig schon! Kurzfristig lässt sich Chaos nicht vermeiden. Stellt man von heute auf morgen von Euro auf Drachme um, würde das Drucken neuer Scheine dauern. Neben dem Run der Sparer auf die Banken würden Unternehmen nichts mehr investieren und noch mehr Leute entlassen. Die Arbeitslosenquote in Griechenland liegt bei 26 Prozent. Wie ist es mit der Ausbreitung der Krise auf andere Länder? Inzwischen haben die Staaten den Euro-Rettungsschirm und Bankenrettungsfonds aufgebaut. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht mit einer Billion bereit, um Staatsanleihen zu kaufen. Heraufbeschwören sollte man den Grexit aber nicht …

© Thomas Dietsch

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